Das PASCH-Büro

Schon wieder ein Blogeintrag? Ja, das denke ich mir auch, aber da heute Mittwoch, und damit schon mein dritter Arbeitstag ist, muss ich einfach ein bisschen erzählen (dank der doofen Zeitverschiebung funktioniert Telefonieren im Normalfall nämlich nur am Wochenende).

Am Montag ging es also los: Punkt 9:00 Uhr stand ich im Goethe-Institut und hab auf meine Ansprechpartnerin Sandra gewartet. Ich wurde dann erstmal meinen neuen Kollegen vorgestellt („los presento: Julia, nuestra nueva voluntaria!“) und bin jetzt dabei, mich einzuarbeiten.
Der kurze Weg zur Arbeit ist wirklich toll: Das Goethe liegt genau wie meine Wohnung am Campo de Marte, was für mich bedeutet, dass ich nur fünf Minuten zur Arbeit laufen muss, und so im Extremfall bis halb 9 schlafen kann (yay!). Eine größere Verbesserung zu meinem 1,5 h Schulweg zu Hause gibt es wohl kaum :)

In den drei Tagen habe ich bis jetzt hauptsächlich E-Mails beantwortet, und mich mit Contens, dem internen Programm des Goethe zur Gestaltung der Website, vertraut gemacht. Dabei bin ich im Moment damit beschäftigt, die einzelnen Schulen, die mit PASCH zusammenarbeiten, vorzustellen, und muss dementsprechend auch übersetzen – es wird nämlich immer alles auf Spanisch und Deutsch veröffentlicht. Heute durfte ich die Einladung für ein Event im Oktober designen (hat das Kunst-Additum also doch was gebracht!) und am Dienstag konnte ich Sandra zu ihrem Tanz-Projekt begleiten :) Sie bietet am Colegio Anexio IPNM im Stadtteil Surco einen Kurs zu Standarttanz auf Deutsch an, und es hat total viel Spaß gemacht, ihr zu helfen und selber wieder ein bisschen zu tanzen.
Was bleibt groß zu sagen: ich fühle mich im Moment echt wohl in Lima, wahrscheinlich habe ich die größte Eingewöhnung überstanden, und auch die Tatsache, dass der Nebel immer noch nicht weg ist, ist gar nicht so schlimm :D

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