Paracas

Am 01.11. war mal wieder ein Feiertag in Peru, und wer meinen Blog einigermaßen regelmäßig verfolgt, weiß, was ein verlängertes Wochenende bedeutet: raus aus Lima! Dieses Mal ging es nach Paracas, eine kleine Küstenstadt ca. 3,5 h südlich von Lima.

Schon am Montag kam Kira, die ihren Freiwilligendienst in Cuenca, Ecuador, verbringt, nach Lima, und am Donnerstag ging es dann mit Cruz del Sur weiter gen Süden. Mal wieder hieß es früh aufstehen, und am späten Vormittag waren wir schließlich in Paracas – ziemlich unvorbereitet, also haben wir uns zuerst auf die Suche nach einem Hostel gemacht.

Paracas ist im Vergleich zu Lima wirklich winzig, ich habe die Ruhe und aber als unglaublich angenehm empfunden. Das Zentrum ist die Promenade am Meer, an der man neben Pelikanen und Restaurants auch einen Souvenir- und Handwerksmarkt findet. Hier konnte man neben vorproduzierte Kühlschrankmagneten und Postkarten auch handgemachten Schmuck und lauter Kleinigkeiten finden, und wir hatten jede Menge Spaß, an den Ständen zu stöbern :)

Freitagmorgen ging es dann mit einer Bootstour zu den Islas Ballestas, die vor der Küste im Pazifik liegen und wegen der verschiedensten Tierarten, die dort leben, unter Naturschutz stehen. Aus diesem Grund gibt es auch nur vormittags Touren, damit die Tiere zumindest nachmittags von Touristen verschont werden, meiner Meinung nach eine sehr sinnvolle Regelung.
Wegen des Nationalen Feiertags waren zusätzlich zu den üblichen Besuchermassen auch noch jede Menge Peruaner über das Wochenende an die Küste gekommen, wir hatten aber zum Glück eine tolle Agentur erwischt, die uns auch sehr spontan noch eine Tour anbieten konnte. Schon die Fahrt aus dem Hafen aufs Meer war großartig – was gibt es auch schöneres, als den Fahrtwind zu spüren und ab und zu ein bisschen Salzwasser ins Gesicht zu kriegen :) Da wir ganz hinten saßen, hatten wir außerdem einen tollen Blick auf den Hafen und die bunten Boote, die vor Anker lagen.
Auf dem Weg konnten wir außerdem den Candelabro de Paracas (Kerzenleuchter von Paracas) sehen, eine 120 m hohe Felszeichnung, die den Nazca-Linien ähnelt, aber bedeutend jünger ist und wahrscheinlich Seefahrern zur Orientierung diente. Für mich sieht der Kerzenleuchter allerdings eher aus wie ein Kaktus – aber seht selbst.
Die Inseln selbst waren wirklich beeindruckend: kristallklares Wasser, Humboldt-Pinguine, Robben und verschiedenste Seevögel. Neben Kira und mir saß außerdem eine supersüße Kolumbianerin, die mich jedes Mal angestupst hat, wenn sie eine Robbe gesehen hat, damit ich auch ja keine verpasse :D

Am Nachmittag haben wir dann Saskia und Clara getroffen, die am Donnerstag noch arbeiten mussten und drum am Freitag nachkamen. Wir haben zusammen Mittag gegessen und uns dann auf den Weg zu unserer Tour in den Nationalpark gemacht. Dabei sind wir mit sogenannten Buggies durch die Salzwüste gefahren, und das war echt ein tolles Erlebnis! Der erste Zwischenstopp war an einem sehr schönen Strand, an dem uns die Besonderheit des Gebiets erklärt wurde – durch die Plattentektonik hat sich das Wasser vom heutigen Gebirge zurückgezogen, das Salz ist aber zurückgeblieben. Am playa roja, dem roten Strand, haben wir dann den Sonnenuntergang gesehen, und schon ging es zurück nach Paracas.

Am Samstag kam dann mein persönliches Highlight an die Reihe – die Oase Huacachina bei Ica, ca. eine Stunde im Landesinneren gelegen. Die Oase wird von einem unterirdischen Fluss aus den Anden gespeist, und ist bei Touristen sehr beliebt, der Ansturm war entsprechend groß. Klassisch für einen Besuch ist eine Wüstentour mit Sandboarding, und auch wir haben uns dafür entschieden, es auszuprobieren, eine sehr gute Entscheidung. Mit einem Buggie ging es über die Dünen in die Wüste, die Fahrt hat unglaublich viel Spaß gemacht und sehr an eine Achterbahn erinnert :D
Unser Guide war super, und hat uns wirklich weit in die Wüste gebracht, sodass wir anstatt von Menschenmassen umgeben völlig alleine waren. Die Wüste selbst war für mich wirklich umwerfend – diese Weiten kann man sich einfach nicht vorstellen, und das Gefühl, komplett von Sand umgeben zu sein, lässt sich mit Bildern nicht vergleichen. In der Ferne konnten wir Ica erkennen, das an manchen Stellen schon in der Wüste liegt, und in dessen Stadtzentrum kleine Dünen liegen. Der nächste Programmpunkt war dann das Sandboarding – man rutscht mit Snowboardartigen Brettern die Dünen runter, und das macht wirklich total viel Spaß! Schließlich noch ein paar Fotos von der Oase und ein Eis zur Abkühlung, und wir haben Huacachina schon wieder verlassen.

Da Kira und ich schon am Samstagabend zurück nach Lima gefahren sind, mussten wir uns nach einem letzten Pizzaessen auch schon verabschieden – total schade, aber ich hatte ein großartiges Wochenende!
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Alltag in Lima

Heute ist mir aufgefallen, dass ich lange keinen Blogeintrag mehr geschrieben habe – seit Trujillo sind zwei Wochen vergangen und da nichts superspannendes passiert ist, habe ich es schlicht und einfach vergessen. Hier also mal wieder ein Update aus meinem Leben in Lima :)

Normalerweise stehe ich gegen halb acht auf, um zu Frühstücken und mein Essen für die Mittagspause vorzubereiten – trotz aller guten Vorsätze mache ich das nämlich nur selten am Abend zuvor. Manchmal telefoniere ich währenddessen mit meiner Familie oder mit Felix, oft vergesse ich die Zeit und bin dann doch ein bisschen in Eile. Ab kurz nach neun bin ich dann im Büro, und um eins ist dann auch schon wieder Mittagspause, dann esse ich mit Antonia entweder im Goethe oder beim Veganer (praktischerweise ist sie nämlich auch Vegetarierin, und hat wie ich überhaupt nichts gegen veganes Essen, im Gegenteil – vor allem, wenn ein ganzes Menü nur 10 Soles kostet). Gegen fünf ist dann auch schon wieder Schluss, und ich mache mich auf den Weg nach Hause. Ziemlich unspektakulär, aber nach acht Stunden Arbeit kommt es auch mal vor, dass ich noch was esse, ein bisschen lese und auch schon schlafen gehe :)

Natürlich verbringe ich so nicht jeden Tag, das wäre auf Dauer wirklich ein bisschen langweilig. Dienstags und Donnerstags gehe ich zu einem Aquarellkurs ins MALI; es macht wirklich Spaß, auch wenn ich mehr vom Spanischen gefordert werde als vom Künstlerischen. Außerdem fand letzte Woche eine Projektpräsentation zum Thema Migration am Goethe statt, es wurden Kurzfilme vorgestellt, der Botschafter kam, es gab Snacks, also waren Antonia und ich natürlich sofort dabei. Am nächsten Tag wurde am IPNM, einer der Schulen in Lima, eine Talentshow der Fachschaft Deutsch veranstaltet, zu der Sandra und ich netterweise eingeladen wurden. Zu diesem Anlass hat auch Sandras Tanzkurs seine Ergebnisse präsentiert, und es war ein total schöner Nachmittag!

Zur Zeit wird das Wetter hier deutlich besser, es ist so ziemlich jeden Tag sonnig, wenn auch manchmal nur für ein paar Stunden. Trotzdem eine deutliche Verbesserung zum Dauernebel.

Das letzte Wochenende war ziemlich unspektakulär: waschen, einkaufen, telefonieren, Essen gehen in Barranco. Da Antonia 2017 einen Schüleraustausch nach Lima gemacht hat, haben wir uns am Samstag mit Fabianna, ihrer Gastschwester, und deren besten Freundin getroffen. Die Unterhaltung fand im Endeffekt hauptsächlich auf Englisch statt, da für uns Spanisch und für die Peruanerinnen Deutsch eher anstrengend ist, das war aber auch mal lustig :)

Gestern habe ich außerdem mein erstes Erdbeben erlebt – Lima liegt in einer seismisch sehr aktiven Zone, weswegen es sogar unterschiedliche Bezeichnungen für die harmlosen, kleinen Erdbeben, die häufig vorkommen, und die wirklich starken gibt. Das Erdbeben gestern war definitiv eins der kleinen – die Fensterscheiben klirren, der Boden wackelt, das wars schon wieder. Für mich trotzdem spannend.

In der nächsten Woche bin ich drei Tage alleine im Büro, da Sandra Urlaub hat – Oh Gott – und ab Montag ist Kira, die in Ecuador eingesetzt ist, bei uns in Lima zu Besuch! Vorfreudee! Am Donnerstag und Freitag muss ich nicht arbeiten (danke an die absurd vielen peruanischen Feiertage) und natürlich nutzen wir die Chance, um übers Wochenende wegzufahren – ihr könnt ja mal raten, wohin :D

Fotos

Apropos, falls jemandem an Sonntagnachmittagen langweilig sein sollte, meldet euch gerne – ich telefoniere nämlich total gerne mit Leuten von zuhause :)

Trujillo

Letztens wurde ich gefragt: „Musst du überhaupt arbeiten? Du bist ja die ganze Zeit nur unterwegs!“ (Hi Nico :D). Und tatsächlich ging es schon zwei Tage, nachdem ich aus Huaraz wiedergekommen war, schon wieder los in den Norden Perus: Die Deutschprüfungen in Trujillo standen an, und ich durfte die Prüfer als Assistenz begleiten.

Konkret bedeutet das für mich die Betreuung von schriftlichen A1, A2 und B1-Prüfungen. Anwesenheit kontrollieren, Regeln auf Deutsch und auf Spanisch erklären, Bögen austeilen, Fragen beantworten und immer die Zeit im Blick behalten – eigentlich ganz einfach, nur ist es schwierig, konzentriert zu bleiben, während die Schüler schreiben und man selbst nichts zu tun hat! Nach dem schriftlichen Teil folgt dann meistens die mündliche Prüfung, bei der es meine Aufgabe war, ein Auge auf die wartenden Schüler zu haben, die Gruppen pünktlich zum Prüfungsraum zu bringen und schließlich die Bewertungen auf Ergebnisbögen zu übertragen. Yay!

Während der Prüfungen haben wir in Huanchaco gewohnt, einem etwas kleineren Dorf, das ein paar Kilometer westlich von Trujillo direkt am Meer liegt und für seine große Beliebtheit bei Surfern bekannt ist. Tatsächlich war die Atmosphäre ziemlich international, trotzdem hat Huanchaco für mich im Vergleich zu Lima ziemlich ursprünglich gewirkt. Unser Hotel lag direkt am Meer, und der Ausblick war wirklich toll. Im Hotel haben übrigens auch eine Katze, ein Kaninchen und eine Schildkröte gewohnt, die dann ab und zu beim Frühstück vorbeikamen; das war wirklich süß.

Da Leonie, die in Trujillo an der Montessori-Schule arbeitet, auch in Huanchaco wohnt, haben wir uns oft nach der Arbeit verabredet. Es wurde für die wenigen paar Tage fast schon zur Tradition, sich abends zum Sonnenuntergang am Meer zu treffen (von dem dank der Wolken mal mehr, mal weniger zu sehen war) und danach zusammen essen zu gehen. Wir haben vegetarische Burger probiert, Leonie hat mir eine supersüße Pizzeria gezeigt, und einmal haben wir selbst Kaiserschmarrn gemacht, sogar mit Apfelmus :)
Da ich am Sonntag frei hatte, konnten wir einen ganzen Tag in Trujillo und der Altstadt verbringen – der Plaza de Armas war echt schön, und es gab ein Buchfestival, für das ich mich natürlich mal wieder total begeistern konnte!

An der bekanntesten Sehenswürdigkeit Trujillos bin ich allerdings nur vorbeigefahren: Chan Chan, die Überreste der Hauptstadt des Chimú-Reiches. Die Chimú-Kultur hatte sich im 13. und 14. Jahrhundert im Norden Perus etabliert und von Lima bis an die heutige Grenze von Ecuador ausgedehnt, bevor sie von den Inka in ihr Reich eingegliedert wurde. Das Gebiet, in dem sich die Hautstadt einst befand, ist riesig, und theoretisch offen zugänglich; es würde aber niemand wagen, auf den Sandmauern herumzuklettern. Da die Straße von Huanchaco nach Trujillo genau durch Chan Chan führt, hatte ich nicht wirklich das Bedürfnis, nochmal herzukommen – so spannend die Hintergründe auch sind, zu sehen gibt es wirklich nicht viel.
Beendet haben Sandra (meine Ansprechperson und Chefin, supernett und auch noch sehr jung) und ich die Tage in Trujillo mit einem Besuch in einem vegetarischen Cafe – besser hätte es kaum noch werden können :)

Bilder gibt’s hier

Huaraz

Ich kann es selbst kaum glauben, aber ich bin am Freitag tatsächlich um halb sieben aufgestanden, obwohl ich nicht arbeiten musste! Stattdessen hab ich für unseren Wochenendtrip gepackt, Essen vorbereitet und noch ein bisschen aufgeräumt (welch Motivation). Kurz darauf saßen wir auch schon im Bus nach Huaraz, und als wir acht Stunden später ankamen, war es auch schon wieder dunkel. Huaraz ist die Hauptstadt der Bergregion Ancash in den Anden, ca. 450 km nördlich von Lima. Die Stadt liegt auf 3100 Höhenmetern inmitten der Hochgebirgsregion Cordillera Blanca, in der sich auch Perus höchster Berg Huascarán (6768 m) befindet.

Im Vorfeld hatten wir alle ziemlichen Respekt vor der sogenannten Höhenkrankheit, denn obwohl wir uns mit der Busfahrt eigentlich langsam an die Höhe gewöhnt haben, sind 3100 m Höhenunterschied eben doch nicht zu unterschätzen. Die Höhenkrankheit wird durch eine Verengung der Blutgefäße und damit verminderter Sauerstoffaufnahme ausgelößt, und schränkt durch Kopfschmerzen, Übelkeit, Müdigkeit und Schwindel sehr ein. Auch wir wurden nicht ganz verschont, es hätte aber noch deutlich schlimmer sein können, und so haben wir echt Glück gehabt :)

Unser Hostel war total süß, und wurde als Familienbetrieb geführt – alle unglaublich lieb und hilfsbereit! Spätestens als uns die neunjährige Tochter am Samstag die Marmelade zum Frühstück gebracht hat, waren wir alle hin und weg. Danach ging es auch schon los zur ersten Tour zur Laguna Parón auf 4200 m – den Großteil der Höhenmeter haben wir aber im Bus überwunden. Allein die Fahrt durch das Gebirge war den Ausflug schon wert, und es war unglaublich interessant zu sehen, wie sehr sich die ländliche Bergregion von der Metropole Lima unterscheidet. Neben Häusern aus Ziegeln und Wellblech, vor denen Straßenhunde im Müll gewühlt haben, stehen ein Friseursalon und ein Fitnessstudio; der Plaza de Armas mit Blumenbeeten und Palmen steht im krassen Gegensatz zur kahlen Berglandschaft. Zum ersten Mal in Peru sehe ich die traditionelle Kleidung der Quechua (wobei Quechua auch nur ein Sammelbegriff für alle Ethnien ist, deren Muttersprache eine der Quechua-Sprachen ist). Ein Mädchen im Hannah-Montana-Tshirt treibt Schafe vor sich her, läuft an einem Fußballplatz entlang und zu Autowerkstatt, die zur Straße offen ist. Wir kommen an einer Schule vorbei, deren Wände zum Thema Umweltschutz bemalt wurden, an einer Kirche, und immer wieder an Baustellen. Umso weiter wir in die Berge fahren, desto mehr sehen wir kleine Höfe, die man bei uns wohl als Bergbauern bezeichnen würde, viele Häuser sind mit Sprüchen beschrieben, die auf die anstehende Bürgermeisterwahl Bezug nehmen.

Nach einer doch langen Busfahrt, deren letztes Stück über schmale Serpentinen schon spannend war (zum Glück wusste der Busfahrer, was er tut), kommen wir schließlich an der Laguna Parón an, und was soll ich sagen: schaut euch die Fotos an, denn man kann kaum glauben, wie knallblau die Lagune wirklich ist. Nach einer kurzen Wanderung kamen wir zum Mirador, dem Aussichtspunkt, von dem man einen absolut großartigen Blick auf die Lagune, den Gletscher und die umliegenden Berge hatte!

Am nächsten Tag ging es schon um 5:00 Uhr wieder in den Bus, dieses Mal zur Laguna 69, zu der man 7km wandert und dabei 800 Höhenmeter überwindet – das ist wirklich nicht wenig, wenn man bei 3800m anfängt. Zuerst geht es recht flach durch ein Tal, das mich unglaublich an die Highlands erinnert hat, nach ca. 2,5km wird es schließlich steiler, und der Weg schlängelt sich in engen Kurven den Berg hinauf. Nach ca. 2h wandern kommt man auf eine atemberaubende Hochebene, die auch schon eine kleine Lagune beheimatet, und kann sich auf einem flachen Stück kurz entspannen, bevor der berüchtigte letzte Kilometer kommt, der steil nach oben zur Lagune führt. An diesem Punkt hatten Leonie und ich einen Kein-Bock-mehr-Moment, und die Höhe hat einem allmählich wirklich zu schaffen gemacht. Es ist einfach nicht angenehm, nach 5 Metern schon wieder außer Puste zu sein, weil es sich anfühlt, als gäbe es einfach zu wenig Sauerstoff. Insgesamt war die Tour aber auch für mich als nicht wirklich begeisterten Wanderer gut zu machen, und die spektakulären Ausblicke haben genug Anlässe für Pausen gegeben!

An der Laguna 69 angekommen, haben wir wegen des Nebels leider eher wenig gesehen, und es war unglaublich kalt, sodass wir uns recht schnell auf den Rückweg gemacht haben. Als es dann gehagelt hat, hatten wir mit Sonne, Nebel, Regen und Schnee wirklich alles durch, was das Wetter so zu bieten hat, und waren nach insgesamt 6h in den Bergen auch ausgelastet. Zum Glück haben wir abends ein süßes kleines Restaurant namens Chilli heaven gefunden, wo wir uns sehr gut erholen konnten :)

Und Montag ging es auch schon zurück nach Lima – das Wochenende ist deutlich schneller vergangen als gedacht! Huaraz war toll, nicht nur wegen der spektakulären Touren, sondern auch wegen der ganzen neuen Eindrücke von Peru, die mir gezeigt haben, in was für einer Blase ich in Lima lebe.

Bilder!!!

Empfang der deutschen Botschaft

Zum 3. Oktober hat die deutsche Botschaft einen Empfang zu 30 Jahren Mauerfall organisiert, zu dem nicht nur die ganzen wichtigen Menschen eingeladen wurden, sondern skurrilerweise auch wir kulturweit-Freiwillige und Lehrer der deutschen Auslandsschulen.

Zu diesem Anlass sind extra Leonie aus Trujillo und Ida aus Arequipa gekommen, was Antonia und mir die Möglichkeit geboten hat, einen Tag mit ihnen in Miraflores und Barranco zu verbringen. Nach unseren großartigen Erfahrungen mit einem Cafe in Lacomar in der Woche zuvor haben wir entschieden, dass wir da gleich nochmal hin müssen, und zum Glück konnten Leonie und Ida unsere Begeisterung teilen :) Nach einem kurzen Besuch am Meer und einigen gefährlichen Straßenüberquerungen („ach kommt, das geht schon“) haben wir es dann auch nach Barranco geschafft, und haben den Flair und die Streetart genossen.

Im Vorfeld wussten wir alle überhaupt nicht, was uns an diesem Abend erwarten würde, und haben die recht lange Taxifahrt durch Lima mit einigen Spekulationen zum Essen verbracht. In Surco angekommen, waren wir erstmal ein bisschen überfordert, als wir die riesige Villa und festliche Dekoration gesehen haben. Am Eingang wurden wir gleich mal fotografiert und haben dem deutschen Botschafter und anderen Leuten die Hand geschüttelt – wer genau das alles war, bleibt wohl für immer ungeklärt. Ich war ziemlich erleichtert, als wir Clara und Saskia gefunden haben, die an einen Tisch etwas abseits standen, von dem wir die ganze Veranstaltung gut beobachten konnten. Nach einer einleitenden Rede kommen drei Zeitzeugen zu Wort, die Nationalhymnen beider Länder wurden gespielt. Die folgende Rede des deutschen Botschafters hätte auch ich besser auf Spanisch vorlesen können, und ganz allgemein war mir der Abend ein bisschen zu patriotisch. Im Endeffekt hatten wir aber einen echt tollen Abend – dabei waren nicht nur die Ginbar, sondern auch das Nachtischbuffet involviert!

Fotos

Zur politischen Lage in Peru

Präsident Vizcarra veranlasst eine Auflösung des Parlaments. Wie kam es dazu?

Der Auslöser der internationalen Aufmerksamkeit war ein Streit um die Besetzung von Richterposten. Der Disput zwischen Martín Vizcarra und den „Fujimoristas“, den Anhängern des früheren Präsidenten Fujimori, der wegen Korruption im Gefängnis sitzt, hat aber schon eine deutlich längere Geschichte. Die Fujimoristas stellen die Mehrheit im Parlament, Vizcarra führt dementsprechend eine Minderheitenregierung. Er möchte Anti-Korruptions-Reformen veranlassen, die unter anderem die Strafverfolgung von Korruption im Parlament möglich machen würden, indem die Immunität von Abgeordneten aufgehoben wird. Die Fujimoristas verlangsamen daraufhin Debatten und Prozesse und höhlen Reformen aus, trotz allem beginnt aber ein richterliches Verfahren, das die Parteifinanzierung der Fujimoristas überprüfen will.

Da die Auswahl der Richter für das Verfahren allerdings durch eine Wahl im Parlament stattfindet, in dem die Fujimoristas die Mehrheit stellen, versuchen sie, in den Prozess einzugreifen; sie blockieren alle Vorschläge Vizcarras. Der sieht schließlich nur noch einen Ausweg: er will die Vertrauensfrage ans Parlament stellen. Da das allerdings schon die dritte Vertrauensfrage in der Legislaturperiode 2016-2021 wäre, gibt es nur zwei Möglichkeiten: bei einer Annahme könnte Vizcarra den Wahlprozess der Richter durch eine Verfassungsreform ändern, bei einer Ablehnung wird das Parlament aufgelößt.

Die Fujimoristas möchten beides verhindern, und aus diesem Grund wird am 30. September nicht nur Ministern Vizcarras der Eintritt ins Parlament von Fujimoristas verweigert, sondern auch die Vertrauensfrage verzögert und aufgeschoben. Im Endeffekt werden die Richter gewählt, bevor die Vertrauensfrage geklärt wurde, und somit ist die Wahl illegal.
Vizcarra lößt daraufhin das Parlament auf und zieht Neuwahlen vor, und obwohl die Fujimoristas eine Übergangspräsidentin ernennen, bleibt Vizcarra dank der Unterstützung des Interamerikanischen Gerichtshofs für Menschenrechte und der peruanischen Armee vorerst an der Macht.

Museo de Arte de Lima + tolles Essen

Ich habe wieder ein Wochenende überlebt, ohne überfahren zu werden (ohne ein kleines Risiko einzugehen, muss man einfach zu lange warten, bis man über die Straße kommt), und so gibt es mal wieder ein Update aus Lima.

Am Donnerstag hat uns Sandra ein tolles veganes Restaurant gezeigt, und ich durfte wieder mit zum Tanzkurs am IPNM! Außerdem durfte ich den Plan für die Deutschprüfungen in Trujillo machen, und dabei habe ich erfahren, dass ich bei der Beaufsichtigung der Schüler helfen darf und so im Oktober ein Wochenende im sonnigen Trujillo verbringen werde – das ist einfach zu cool.
In den letzten Tagen habe ich eine typisch peruanische Sache total für mich entdeckt: Popcorn! Es gibt unglaublich viele verschiedene Arten, und ich habe überhaupt keinen Überblick mehr, wie sie alle heißen. Man findet sie hauptsächlich an kleinen Ständen an den größeren Kreuzungen, und ich glaube, ich werde die ganzen 6 Monate brauchen, um alle zu probieren.

Am Freitag bin ich nach dem Arbeiten zum Museo de Arte de Lima (MALI) gegangen, um mich über Kunstkurse zu informieren, und bin dabei zufällig auf ein Buchfestival gestoßen! Da es auch jede Menge Second-Hand-Bücher gab, war ich natürlich begeistert, und hab in dem Moment gekonnt ignoriert, dass ich auch für den Rückflug nur 23kg Gepäck habe :) Der Park vor dem MALI ist wirklich schön, und ich hab ein bisschen die Sonne genossen, während ich zur Ausnahme mal draußen gelesen habe statt in meinem Bett :)

Am Samstag habe ich es dann auch mal geschafft, das Zentrum Limas zu besuchen, aber abgesehen vom berühmten Plaza de Armas gibt es nunmal nicht soo viel zu sehen, und drum hab ich nach einem kurzen Spaziergang den Rest des Samstags mit Antonia in Miraflores verbracht. Auch wenn das Wetter nicht ganz so toll war, waren wir unten am Strand, und haben das Einkaufszentrum Larcomar und den Parque de Amor besucht, und es muss hier echt erwähnt werden, dass das Essen toll war!

Heute war das Wetter wirklich extrem: Morgens beim Einkaufen hat die Sonne geschienen, und da Lima nicht so weit vom Äquator entfernt liegt, wurde es auch recht schnell heiß, und ich habe bereut, mich nicht eingecremt zu haben… Im Gegenteil dazu wurde es abends total kalt, sobald es wieder bewölkt war, es gibt wohl wirklich nichts zwischendrin.

Das Highlight meines Wochenendes war der Besuch im MALI, in dem es nicht nur ein Cafe mit tollen Brownies gibt, sondern natürlich auch eine Ausstellung. Mir ist mal wieder bewusst geworden, wie wenig uns über die Geschichte Lateinamerikas beigebracht wird, schließlich kennt kaum jemand die Kulturen vor den Inka (mich eingeschlossen). Jetzt habe ich aber auf jeden Fall ein Thema, zu dem ich einiges zu lesen habe!

Morgen geht es wieder zum Arbeiten ins Goethe-Institut, und ich freue mich sehr auf die kommende Woche: Da das Goethe eine deutsche Institution ist, haben wir am 03.10. frei, und da wir in Peru sind, ist auch der 08.10. frei (Nationalfeiertag). Und was gibt es schöneres als zwei freie Tage? Zwei Brückentage zum Wochenende! Da wir im Endeffekt sechs Tage am Stück frei haben, haben Antonia, Leonie, Ida und ich vor, nach Huaraz zu fahren. Yay!

Fotos dazu

Das PASCH-Büro

Schon wieder ein Blogeintrag? Ja, das denke ich mir auch, aber da heute Mittwoch, und damit schon mein dritter Arbeitstag ist, muss ich einfach ein bisschen erzählen (dank der doofen Zeitverschiebung funktioniert Telefonieren im Normalfall nämlich nur am Wochenende).

Am Montag ging es also los: Punkt 9:00 Uhr stand ich im Goethe-Institut und hab auf meine Ansprechpartnerin Sandra gewartet. Ich wurde dann erstmal meinen neuen Kollegen vorgestellt („los presento: Julia, nuestra nueva voluntaria!“) und bin jetzt dabei, mich einzuarbeiten.
Der kurze Weg zur Arbeit ist wirklich toll: Das Goethe liegt genau wie meine Wohnung am Campo de Marte, was für mich bedeutet, dass ich nur fünf Minuten zur Arbeit laufen muss, und so im Extremfall bis halb 9 schlafen kann (yay!). Eine größere Verbesserung zu meinem 1,5 h Schulweg zu Hause gibt es wohl kaum :)

In den drei Tagen habe ich bis jetzt hauptsächlich E-Mails beantwortet, und mich mit Contens, dem internen Programm des Goethe zur Gestaltung der Website, vertraut gemacht. Dabei bin ich im Moment damit beschäftigt, die einzelnen Schulen, die mit PASCH zusammenarbeiten, vorzustellen, und muss dementsprechend auch übersetzen – es wird nämlich immer alles auf Spanisch und Deutsch veröffentlicht. Heute durfte ich die Einladung für ein Event im Oktober designen (hat das Kunst-Additum also doch was gebracht!) und am Dienstag konnte ich Sandra zu ihrem Tanz-Projekt begleiten :) Sie bietet am Colegio Anexio IPNM im Stadtteil Surco einen Kurs zu Standarttanz auf Deutsch an, und es hat total viel Spaß gemacht, ihr zu helfen und selber wieder ein bisschen zu tanzen.
Was bleibt groß zu sagen: ich fühle mich im Moment echt wohl in Lima, wahrscheinlich habe ich die größte Eingewöhnung überstanden, und auch die Tatsache, dass der Nebel immer noch nicht weg ist, ist gar nicht so schlimm :D

Skype, Yuka und La Molina

Obwohl ich am Wochenende ziemlich viel Zeit mit Telefonieren verbracht habe (Deutschland, Portugal, Nordirland, Benin – schon irgendwo krass), habe ich es doch noch aus dem Haus geschafft: Am Samstagabend wurden Antonia und ich nämlich von Clara und Saskia zum Schulfest nach La Molina eingeladen!

Ich hatte zwar schon davon gehört, dass in La Molina die Oberschicht wohnt, aber was ich dann gesehen habe, war nochmal was ganz Anderes. Während in Miraflores alles ein bisschen schicker ist, werden in La Molina vor manchen Straßen erstmal die Autos kontrolliert, und die Häuser sind nicht nur echt groß und supermodern, sondern von der Straße aus auch mit Mauern und Security abgeschottet. Zwar finden sich zwischendrin auch wieder einige „normale“ Straßenzüge, aber der Kontrast zum Stadtzentrum ist schon krass. Das Schulfest hat sich dann als richtiges Event entpuppt, das in keiner Weise an die Bigband-Auftritte und den Kuchenverkauf meiner Schulfeste erinnert hat. Stattdessen gab es einen richtigen Jahrmarkt inklusive Schiffsschaukel und weiterer Fahrgeschäfte, und als Highlight eine professionell aufgebaute Bühne, auf der zuerst Schüler aufgetreten sind, später dann sogar relativ bekannte Bands (sagt zumindest unsere Instagram-Recherche). Und an dieser Stelle muss ich mir jetzt eine Tirade auf Privatschulen und die unfassbare Ungleichheit, die von diesem unfairen System verstärkt wird, verkneifen.

Ein echtes Highlight für mich war am Sonntagabend das Kochen mit Clara und Antonia, zwei weiteren Freiwilligen, bei Antonia zu Hause. Wir haben uns an Yuka gewagt, eine kartoffelartige Wurzel, die hier sehr beliebt ist und noch keiner von uns kannte. Nachdem Clara immerhin schon zwei YouTube-Videos über die Zubereitung von Yuka gesehen hatte, bekam sie ganz klar den Experten-Status zugesprochen, und Antonia und ich haben uns ein bisschen anleiten lassen. Und tatsächlich waren wir alle begeistert! Yuka wird typischerweise geschält, wie Kartoffeln gekocht und dann angebraten; zusammen mit Gemüse und Dip ist sie echt nur zu empfehlen. Es war allgemein sehr schön, sich über die erste Zeit hier auszutauschen, und auch ein bisschen zu planen :) Langsam habe ich das Gefühl, hier so richtig angekommen zu sein: ich kenne die Nachbarschaft, werde vom Portier gegrüßt und an der Ampel nach der Uhrzeit gefragt, und wenn ich morgen anfange zu arbeiten, geht es richtig los!

Hier gibt’s die 3 einsamen Fotos dazu

¿Como se dice? – Sprachkurs in Miraflores

Heute bin ich genau eine Woche in Lima, für mich fühlt es sich wie eine Ewigkeit an.

Am Wochenende war ich hauptsächlich in Jesus Maria unterwegs, um mir eine peruanische SM-Karte zu besorgen, einzukaufen und natürlich das Viertel kennenzulernen. Außerdem haben Nadim und ich unsere Mitfreiwillige Antonia getroffen, die im Nachbarviertel Pueblo Libre wohnt, und sind mit ihr durch die Straßen geschlendert. Dabei habe ich die Gelegenheit genutzt, um die berühmte, knallgelbe Inca-Kola zu probieren! Mein Fazit: für mich schmeckt sie wie flüssiger, süßer Kaugummi; tatsächlich ist sie bei den Leuten aber sehr beliebt (ich denke, 2,5 Liter-Flaschen im Supermarkt sind dafür Beweis genug!).

Am Montag hat dann der Sprachunterricht in Miraflores begonnen – vormittags Gruppenstunden, nachmittags Einzelunterricht. Morgens sind Nadim und ich lustigerweise im selben Kurs, d.h. auf dem gleichen Spanisch-Level, und werden zusammen mit dem US-Amerikaner Brian (welch Klischee) unterrichtet. Im Grunde wiederholt unsere Lehrerin alle wichtigen Zeitformen und Grammatikgrundlagen, und wir üben alles mündlich. Im Privatunterricht dagegen kann ich selbst wählen, was ich machen will, und habe einen tollen Lehrer, bei dem ich gar nicht bemerke, dass ich die Grammatik übe, während wir uns unterhalten :)

Auf dem Weg nach Miraflores habe ich inzwischen alle Arten der öffentlichen Verkehrsmittel mal durchprobiert – die winzigen Micros, die hektische Metropolitana, und die corridores.
Die Metropolitana ist eine Busverbindung vom historischen Zentrum im Norden Limas bis nach Miraflores im Süden, die vor allem von Berufstätigen genutzt wird, weil es für die Busse eine eigene Fahrspur gibt und die Metropolitana deswegen die schnellste Art und Weise ist, sich in der Stadt fortzubewegen. Leider ist sie deswegen vor allem während der Rushhour sehr voll, und alles geht sehr schnell und hektisch zu. Ohne Rocio wären Nadim und ich schon beim Ticketkauf hoffnungslos verloren gewesen!
Das Gegenstück dazu sind die Micros, kleine, meist schon ältere Busse, von denen es in ganz Lima unglaublich viele gibt. Welcher Bus wohin fährt, wissen wahrscheinlich nur die Einheimischen, die Richtung wird von einem Kontrolleur an den Haltestellen ausgerufen. Im Bus zahlt man dann 1,5 Soles (ca.50 ct) für die Fahrt, und ruft Baja!, wenn man aussteigen will.
Die corridores sind im Gegenteil ein Versuch der Stadtverwaltung, ein bisschen Ordnung in das Chaos der Micros zu bringen. Wichtige Strecken werden von Bussen mit bestimmten Farben befahren, so kommt man beispielsweise mit dem corridor azul von Lince (dem Stadtteil neben Jesus Maria) nach Miraflores und zurück. Für Nadim und mich ist das momentan die beste Variante, da man hier auf Fahrpläne und Ankunftszeiten vertrauen kann und so auch als unerfahrener Neuling zurechtkommt.

Am Dienstag hat sich zum ersten Mal der Nebel verzogen, und wir haben die Sonne genutzt, um den Strand in Miraflores zu sehen. Der Ausblick vom Einkaufszentrum Larcomal auf das Meer, die grünen Klippen und die Hochhäuser war in Kombination mit der Sonne bis jetzt mein Lima-Highlight, und es war außerdem total schön zu sehen, wie sich viele Leute auf der Straße über das gute Wetter gefreut haben! Zwar gefällt mir die Stimmung, die der Nebel in Lima erzeugt, aber trotzdem bin ich gespannt  auf den Sommer im Dezember :)
Miraflores hat in meinen Augen zwei Gesichter: auf der einen Seite stehen hier die Hotels der Luxusklasse, die großen Häuser der Wohlhabenden mit viel Security und die großen SUVs, auf der anderen Seite sind Backpacker aus aller Welt auf den Straßen unterwegs und geben dem Viertel einen internationalen, urbanen Flair. Allein in der Sprachschule habe ich eine Norwegerin, eine Japanerin, mehrere US-Amerikaner und einen Iren kennengelernt, und das ist nur ein Bruchteil der Schüler :)

Gestern waren Nadim und ich mit Rocio im „Kino“ des Goethe-Instituts, um einen Film mit spanischen Untertiteln zu sehen, heute haben wir eine ganz besondere Art des Essens probiert, die sogenannte Chifa, die eine Mischung aus der chinesischen und peruanischen Küche ist. Da die vegetarischen Optionen leider sehr begrenzt waren, habe ich Gemüse mit Reis gegessen – sehr lecker! Anschließend waren wir beim Salsa-Kurs der Sprachschule, und was soll ich sagen, es war toll, und mir wird hier sicher nicht langweilig :)

Bilder gibt´s hier

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