{"id":825,"date":"2011-04-27T13:43:09","date_gmt":"2011-04-27T05:43:09","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/?p=825"},"modified":"2011-06-22T20:47:28","modified_gmt":"2011-06-22T12:47:28","slug":"radfahren-in-yangshuo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/2011\/04\/27\/radfahren-in-yangshuo\/","title":{"rendered":"Radfahren in Yangshuo"},"content":{"rendered":"<p><strong>Ich fuhr zun\u00e4chst nach Guilin, einem der beliebtesten Reiseziele in China.\u00a0Da die Stadt aber echt h\u00e4sslich ist und das schw\u00fcle Wetter einen sehr tr\u00e4ge macht, war der kurze Aufenthalt von nur einer Nacht mehr als ausreichend. <\/strong><\/p>\n<p><span style=\"color: #000000\">Ich hatte schon nach 3 Stunden genug von dieser Stadt, aber das Hostel war gebucht und am n\u00e4chsten Morgen w\u00fcrden Annika und Rieke ankommen. Also vertrieb ich mir mit Felix und Jingyi die Zeit mit ziellosem Umherschlendern und den Besuch zweier Berge. Die Spezialit\u00e4t des Bierfisches war mir zu teuer. <\/span><\/p>\n<p>Freudig sah ich dem n\u00e4chsten Morgen entgegen und schon um 7 Uhr ging es endlich weiter nach Yangshuo. Das liegt nur eine Stunde weg von Guilin und wird allgemein auch zu Guilin gerechnet. Deshalb bezieht sich die \u00fcberirdische Sch\u00f6nheit Guilins meist auf Yangshuo. Und das hielt, was es versprach.<\/p>\n<p>Zwar war das Wetter sehr bew\u00f6lkt, aber nicht kalt. Wir hatten ein super Hostel, mitten in der Hauptfu\u00dfg\u00e4ngerzone, sehr g\u00fcnstig und eine geile Dachterrasse! Falls es jemanden interessiert, es hie\u00df Hostel 11. Die Inhaber waren super freundlich, fast schon zu freundlich. Wir waren anfangs etwas \u00fcberfordert von so viel Freundlichkeit, das ist man in China gar nicht mehr gewohnt ^^. Tags\u00fcber machten wir Radausfl\u00fcge zu verschiedenen Bergen und Br\u00fccken, wie den Mondberg und die Drachenbr\u00fccke.\u00a0 Der Mondberg ist ein Berg mit einem Loch drin, ganz platt gesagt und\u00a0&#8222;Drachenbr\u00fccke&#8220; h\u00f6rt sich auch spannender an als es eigentlich ist. Wetter war meist ok, nur beim Ausflug zur Drachenbr\u00fccke hat es unentwegt geregnet. Hoch leben die Regenm\u00e4ntel, die wir noch gekauft haben! Den Ort des 20-Yuan-Scheines wollten wir uns auch nicht entgehen lassen. Also fuhren wir mit dem Bus nach Xiping und machten flussabw\u00e4rts eine kleine Bambusflo\u00dftour. Wobei unser Bambusflo\u00df aus Plastik war und mit einem Motor angetrieben wurde&#8230; Es regnete wieder und diesmal war es auch recht kalt. Trotzdem war ich froh, dass wir ein St\u00fcck mit dem Boot gefahren sind, weil alles zu Fu\u00df zur\u00fcck zu laufen, w\u00e4r doch echt\u00a0weit gewesen. Der Regen tr\u00fcbte die Landschaft etwas und die Fotos wurden nicht so sch\u00f6n, wie eigentlich m\u00f6glich gewesen w\u00e4re.\u00a0Wir lie\u00dfen uns auf halben Weg absetzen und liefen den Rest zu Fu\u00df, jedenfalls war das so geplant. Ich hatte schon bald keine Lust mehr auf&#8217;s Wandern. Auf der H\u00e4lfte\u00a0sahen wir einige Rikschafahrer. Eigentlich brauchte ich\u00a0keine Rikscha, aber spontan kam mir die Idee, dass ich gerne Motorrad fahren m\u00f6chte und ein Motorrikschafahrer mir das beibringen k\u00f6nnte. Die beiden anderen M\u00e4dels waren skeptisch. Rieke lies sich schnell dazu \u00fcberreden ebenfalls einen Motorradcrashkurs zu nehmen und so luden wir Annika hinten auf und teilten die Fahrtkosten durch zwei. Das hat einen heiden Spa\u00df gemacht und die Leute staunten nicht schlecht, als Touristen am Steuer sa\u00dfen.<\/p>\n<p>Unser Rikschafahrer war auch ein voll korrekter Typ. Hat geduldig alles mitgemacht und war super nett. So bekamen Rieke und ich jeweils 10 min Fahrunterricht f\u00fcr nur 0,40 \u20ac pro Person. Jedoch witterte der Fahrer ein Gesch\u00e4ft und als wir noch ein paar Runden drehen wollten, verlangte er ein Entgeld. Schade. Kurz bevor wir in den Bus steigen wollten, fiel uns auf, dass wir den 20-Yuan-Schein gar nicht gesehen hatten!!! Trotz str\u00f6menden Regens ging&#8217;s zu Fu\u00df wieder die Stra\u00dfe runter. Gerade als wir loslaufen wollten, fuhr unser Fahrer an uns vorbei und fragte, wo wir denn noch hinwollten. Ich machte ihm Vorw\u00fcrfe, warum er uns nicht auf den 20-Yuan-Ort aufmerksam gemacht hatte als wir dran\u00a0vorbei fuhren. Lachend gab er uns zu verstehen, dass wir aufspringen sollten und er uns zusammen mit seinen neuen G\u00e4sten hinfahren w\u00fcrde &#8211; kostenlos.\u00a0Sehr nett von ihm. Dort angekommen\u00a0bot er uns eine R\u00fcckfahrt an, wenn wir 30 min auf seine G\u00e4ste warten w\u00fcrden. Auch da durften Rieke und ich unsere Fahrk\u00fcnste ausprobieren. Im Hauptdorf angekommen, ging es mit dem Bus zur\u00fcck nach Yangshuo.<\/p>\n<p>Allgemein ist Fahrrad fahren eine sehr gute Gelegenheit die \u00d6rtlichkeiten in Yangshuo zu besuchen, weil alles nah beieinander liegt und die Landschaft ohnehin\u00a0viel zu sch\u00f6n ist, dass man sie sich von einem Bus aus ansehen k\u00f6nnte.\u00a0Die Kalksteingipfel ragen aus dem platten Land raus, denn es ist \u00fcberhaupt nicht h\u00fcgelig&#8230; perfekt zum Fahrrad fahren eben.<\/p>\n<p>Am letzten Tag\u00a0machte ich das, was ich schon l\u00e4nger mal machen wollte: Klettern in Yangshuo. Ich liebe ja klettern und mit der Kulisse von Yangshuo ist das noch besser. Rieke und ich kraxelten an einem Kalksteinh\u00fcgel hoch, die sich mit ihren vielen Vertiefungen und H\u00f6hlen perfekt daf\u00fcr eigneten. Nat\u00fcrlich waren wir nicht allein unterwegs, sondern mit einem Profi, der uns beim klettern absicherte. Die Aktion war sehr spontan, weil wir nicht wussten wie das Wetter wird, wie teuer es ist und ob es m\u00f6glich ist\u00a0sehr kurz vorher\u00a0einen Termin mit dem Veranstalter zu bekommen. Aber alles lief glatt. Das ist auch China \u2665.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich fuhr zun\u00e4chst nach Guilin, einem der beliebtesten Reiseziele in China.\u00a0Da die Stadt aber echt h\u00e4sslich ist und das schw\u00fcle Wetter einen sehr tr\u00e4ge macht, war der kurze Aufenthalt von nur einer Nacht mehr als ausreichend. Ich hatte schon nach &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/2011\/04\/27\/radfahren-in-yangshuo\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":372,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-825","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/825"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/users\/372"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=825"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/825\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":827,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/825\/revisions\/827"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=825"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=825"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=825"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}