{"id":238,"date":"2010-10-15T18:10:18","date_gmt":"2010-10-15T16:10:18","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/?p=238"},"modified":"2010-11-04T16:10:36","modified_gmt":"2010-11-04T15:10:36","slug":"pekingente","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/2010\/10\/15\/pekingente\/","title":{"rendered":"Pekingente"},"content":{"rendered":"<p><div id=\"attachment_318\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080171-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-318\" class=\"size-medium wp-image-318\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080171-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080171-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080171-Desktop-Aufl\u00f6sung-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080171-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-318\" class=\"wp-caption-text\">Der Sommerpalast<\/p><\/div>Am ersten Tag, den 13.10.10,\u00a0 in Peking sind wir zum Sommerpalast (\u9890\u548c\u56ed, <em>Y\u00edh\u00e9yu\u00e1n) <\/em>gefahren. Dieser besteht aus dem Sommerpalast, einem umgebenen Park und dem gro\u00dfen Kunming (\u6606\u660e\u6e56) -See. Der Palast steht auf dem Berg der Langlebigkeit (\u4e07\u5bff\u5c71, <em>w\u00e0n sh\u00f2u shan<\/em>). Die ganze Anlage ist wundersch\u00f6n. Wir hatten aber auch richtig gutes Wetter. Den Palast an sich fand ich jetzt nicht so bemerkenswert; er sieht halt aus wie viele andere chinesischen Tempel oder Pal\u00e4ste auch. Den Park drum herum aber umso mehr. Vor allem der See hat es mir angetan. Es war zwar eigentlich &#8222;nur&#8220; ein See, aber er war wundersch\u00f6n \ud83d\ude42 (das m\u00fcsst ihr jetzt nicht verstehen, ich hab einfach ein Faible f\u00fcr Gew\u00e4sser). Wir mieteten ein Tretboot, genossen die Abendsonne und die sch\u00f6ne Sicht auf den Sommerpalast und die Siebzehn-Bogen-Br\u00fccke (\u5341\u4e03\u5b54\u6865, <em>sh\u00ed qi kong qi\u00e1o)<\/em> samt S\u00fcdseeinsel (\u5357\u6e56\u5c9b, <em>n\u00e1n h\u00fa dao<\/em>).<div id=\"attachment_319\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080164-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-319\" class=\"size-medium wp-image-319 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080164-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080164-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080164-Desktop-Aufl\u00f6sung-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080164-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-319\" class=\"wp-caption-text\">\u5341\u4e03\u5b54\u6865 Siebzehn-Bogen-Br\u00fccke vom Tretboot aus fotografiert<\/p><\/div><\/p>\n<p>Der Sommerpalast, erbaut von Kaiser Qianlong 1764, diente als Sommerresidenz der Kaiser und ihres Hofes, wenn die Temperaturen in der Verbotenen Stadt unertr\u00e4glich wurden. Die Kaiserinwitwe Cixi war diejenige, die den Palast nach Angriffen durch die Briten im Zuge des 2. Opiumkrieges 1860 und den Boxeraufstand 1900 wieder aufbauen lie\u00df. Sie leitete die eigentlich f\u00fcr den Flottenaufbau bestimmten Gelder um, woran heute noch ein Marmorschiff erinnert. Desweiteren gibt es einen 728m langen Wandelgang, an dessen Balken ich mir den Kopf gesto\u00dfen habe, beim Versuch ein gutes Foto zu schie\u00dfen. <div id=\"attachment_320\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080194-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-320\" class=\"size-medium wp-image-320 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080194-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080194-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080194-Desktop-Aufl\u00f6sung-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080194-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-320\" class=\"wp-caption-text\">Sonnenuntergang \ud83d\ude00 soooo sch\u00f6n! <\/p><\/div>Die Hallen haben alle so merkw\u00fcrdige Namen wie Halle des Aromas, Wolkenzerstreuende Halle und Pavillon des Buddhistischen Wohlgeruchs. Um den See herum stehen viele sch\u00f6ne Br\u00fccken mit halbrunden B\u00f6gen, die besonders kunstvoll aussehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_322\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080224-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-322\" class=\"size-medium wp-image-322\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080224-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080224-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080224-Desktop-Aufl\u00f6sung-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080224-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-322\" class=\"wp-caption-text\">Kalligraphie im Sommerpalast (das krakelige &quot;Deutschland&quot; ist von mir)<\/p><\/div>\n<p>Am Abend waren wir stilecht Pekingente essen. Wir wollten ein Reataurant aus dem LonelyPlanet aufsuchen, was sich aber schwerer rausstellte als gedacht. Wir irrten eine halbe Stunde auf einer Hauptstra\u00dfe umher, gingen in einige Seitenstra\u00dfen und fanden dieses Restaurant einfach nicht. Unsere Suche f\u00fchrte uns auch in ein Hotelgeb\u00e4ude, von dem wir nicht wussten, dass es eines war. Rein kamen wir, raus aber nicht. Die T\u00fcr lie\u00df sich einfach nicht mehr \u00f6ffnen. Schon leicht panisch versuchten wir es mit Gewalt: die T\u00fcr wackelte gewaltig, hielt aber stand. Auf das Klopfen reagierte keiner der Au\u00dfenstehenden (was im Nachhinein betrachtet auch besser war ^^) bis ein Mann in das Geb\u00e4ude wollte. Er steuerte auf die linke Wand neben der Glast\u00fcr hin und da bemerkte ich einen Schalter, den man gew\u00f6hnlich bei solchen Geb\u00e4uden dr\u00fccken musste, um die T\u00fcr zu \u00f6ffnen. Oh Mann, waren wir bl\u00f6d!<\/p>\n<p>Irgendwann im Restaurant angekommen, mussten wir erst noch 20 min auf einen freien Tisch warten, dann noch Ewigkeiten bis sich eine <em>f\u00fa w\u00f9 yu\u00e1n <\/em>(\u670d\u52a1\u5458) an unseren Tisch gesellte, um die Bestellung aufzunehmen, um schlie\u00dflich Zeuge der Entenzerlegung zu werden, die direkt an unserem Tisch stattfand. Der Kopf wird abgerissen, dann die besten St\u00fccke fein s\u00e4uberlich geschnitten auf einen Teller gelegt. Zu guter Letzt wird der Kopf halbiert und beide Teile zusammen mit einer Fleischdeko serviert. Es schmeckte k\u00f6stlich! Die Haut lie\u00df ich meistens weg, weil sie einfach viel zu fettig war. Den Rest der Ente bekamen wir kleingehaxelt zur\u00fcck, von dem das meiste M\u00fcll war. Anscheinend wird die \u00fcbrige Ente mitgenommen und zu Hause ausgepult, denn die \u00fcbrigen G\u00e4ste schauten immer mal wieder zu uns r\u00fcber und schienen sich \u00fcber unser Essen (Entenfleisch, Reis, ein Haufen Knochen) zu am\u00fcsieren. Wir waren ziemlich knauserig, weil das Essen in dem Restaurant furchtbar teuer war. Allein f\u00fcr die Ente bezahlten wir 140 Yuan. DA ich mich zu sehr beobachtet f\u00fchlte und nicht noch weiter negativ auffallen wollte, steckte ich meine Kamera zur\u00fcck in die Tasche und machte kein Foto von der Sauerei.<\/p>\n<p>Am Donnerstag hie\u00df es fr\u00fch aufstehen f\u00fcr die Verbotene Stadt. Wir wollten uns um 8.30Uhr am Ticketschalter treffen, fanden uns aber erst um 9, weil ich die Entfernungen in Peking gr\u00fcndlich untersch\u00e4tzt habe. Ich brauchte eine Stunde, um zum Tian&#8217;an men Platz zu kommen. Eine Stunde! Wir bekamen nach einer Diskussion die Studenten-Tickets und marschierten los. Drinnen besorgten wir uns noch einen Audioguide auf Deutsch, den wir uns teilen wollten, denn wir hofften 2 Kopfh\u00f6rer zu kriegen oder die Erkl\u00e4rungen ein zweites Mal abspielen zu k\u00f6nnen. Gab&#8217;s alles nicht. Die Frau am Schalter sch\u00e4rfte uns noch ein, blo\u00df nicht auf den kleinen grauen Knopf zu dr\u00fccken, der sich auf der Oberseite des Guides befand&#8230;<\/p>\n<p>Das erste was ich tat nachdem die Frau au\u00dfer Sichtweite war, war auf diesen Knopf zu dr\u00fccken und siehe da, der Audioguide spielte den Vortrag nochmal ab :D.<\/p>\n<p><div id=\"attachment_321\" style=\"width: 468px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080234-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-321\" class=\"size-medium wp-image-321\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080234-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"458\" height=\"343\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080234-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080234-Desktop-Aufl\u00f6sung-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/P1080234-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 458px) 100vw, 458px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-321\" class=\"wp-caption-text\">Verbotene Stadt, einfach gigantisch. Und das Wetter war ja so geil!<\/p><\/div>Die Verbotene Stadt ist riesig! Auf der Nord-S\u00fcd-Achse sind die wichtigsten Geb\u00e4ude angeordnet, allen voran die Halle der h\u00f6chsten Harmonie. Fr\u00fcher durfte kein Geb\u00e4ude h\u00f6her sein als diese Halle, zumal sie selbst nur 35m hoch war. Es folgten die Halle der Mittleren Harmonie und die Halle der Wahrung der Harmonie. Welch harmonische Stadt doch! Die Pl\u00e4tze zwischen den Hallen waren gigantischen Ausma\u00dfes. Man geht immer weiter n\u00f6rdlich und nach jedem Tor erschien ein ebenso gro\u00dfer Platz wie der davor&#8230; Der mittlere Weg war mit Marmor gepflastert. Fr\u00fcher durfte hier nur der Kaiser laufen und l\u00e4uft man jetzt selbst drauf, sp\u00fcrt man einen Hauch der Macht, die der Kaiser hatte. Leider waren auch noch etliche andere Menschen auf diesem Kaisertrip, sodass es sich nicht ganz so kaiserlich anf\u00fchlte ;). Wir verbrachten nur etwa zweieinhalb Stunden in der Verbotenen Stadt. Irgendwann sah alles gleich aus; nur die Infotafeln verrieten, dass man vor einem anderen Haus stand. Also machten wir uns auf dem Weg zum dahinter liegenden Park, der einen H\u00fcgel hatte, von dem aus man Peking und die Verbotene Stadt aus der Vogelperspektive sehen konnte.<div id=\"attachment_255\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/DSCN8054-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-255\" class=\"size-medium wp-image-255\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/DSCN8054-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/DSCN8054-Desktop-Aufl\u00f6sung-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/DSCN8054-Desktop-Aufl\u00f6sung-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/files\/2010\/10\/DSCN8054-Desktop-Aufl\u00f6sung.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-255\" class=\"wp-caption-text\">We really \u2665 Mao!<\/p><\/div><\/p>\n<p>Freitag habe ich vormittags im Goethe Namensschilder gemacht und nachmittags waren wir einige der alten Gassen, die <em>hutong<\/em>, entdecken. Eigentlich wollten wir in die Unterirdische Stadt, aber aufgrund der genialen Nummerierung der Ausg\u00e4nge waren wir zu sp\u00e4t dran. Diese Gassen zeugen noch vom urspr\u00fcnglichen Peking, \u00e4hnlich der <em>shikoumen<\/em> in Shanghai. Zum Teil verfallene H\u00e4user und Gem\u00fcseg\u00e4rten, sowie Innenh\u00f6fe gab es zu entdecken. Es sah gem\u00fctlich aus :). Danach sind wir noch in eine der Fressmeilen gegangen. Sie war touristisch ausgerichtet und es gab aller Hand &#8222;typisch chinesisches&#8220; zu essen: gegrillte Skorpione (kleine als auch gro\u00dfe Schwarze), die vor dem Grillen noch aufgespie\u00dft fr\u00f6hlich mit den Beinchen wackelten, alle m\u00f6glichen Innereien (bestimmt war Hoden auch dabei), Bienen, Tausendf\u00fc\u00dfler, Seesterne, Seepferdchen, aber zum Gl\u00fcck keine Spinnen (wobei ich die Skorpione schon extrem eklig finde). Diese Delikatessen waren teurer als der normale Lammkebab: 4 Skorpione f\u00fcr 20 Yuan, 6 Lammfleischst\u00fccke f\u00fcr nur 2 Yuan. Patrick n\u00f6tigte mich einer seiner Skorpione zu essen und ich weigerte mich heftigst. Doch dann \u00fcberwiegte die Neugier und ich versuchte beim Essen an etwas anderes zu denken&#8230;\u00a0 Skorpion schmeckt gar nicht so \u00fcbel. Sch\u00f6n knusprig :). Aber viel zu teuer. Sp\u00e4ter g\u00f6nnte er sich noch Bienen, aber das musste ich mir nicht auch noch antun. Ich erstand stattdessen eine Kokosnuss. Ein Verk\u00e4ufer schwatzte ihm noch eine Mao-Tasche an, und allgemein kamen wir viel mit den Verk\u00e4ufern ins Gespr\u00e4ch. Ich ersparte ihnen aber meinen Stammbaum und behauptete einfach, ich k\u00e4me aus Chauzhou, was sie mir aufgrund meines schlechten Mandarins nicht ganz abkauften. Aber ohnehin war Patrick f\u00fcr sie weit aus interessanter. Wir trafen noch auf ein P\u00e4rchen um die 30 aus Deutschland, mit denen sich Patrick lange unterhielt. Sie kamen aus Shanghai.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am ersten Tag, den 13.10.10,\u00a0 in Peking sind wir zum Sommerpalast (\u9890\u548c\u56ed, Y\u00edh\u00e9yu\u00e1n) gefahren. Dieser besteht aus dem Sommerpalast, einem umgebenen Park und dem gro\u00dfen Kunming (\u6606\u660e\u6e56) -See. 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