{"id":1011,"date":"2011-08-24T15:04:57","date_gmt":"2011-08-24T07:04:57","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/?p=1011"},"modified":"2011-08-24T15:04:57","modified_gmt":"2011-08-24T07:04:57","slug":"mit-maki-in-thailand","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/juliagoeseast\/2011\/08\/24\/mit-maki-in-thailand\/","title":{"rendered":"Mit Maki in Thailand"},"content":{"rendered":"<p><em>Entschuldigt die Versp\u00e4tung, aber jetzt kommt der Eintrag zu Thailand.<\/em><\/p>\n<p><strong>Thailand war toll!<\/strong> Was anderes kann man nicht sagen. Die Menschen in Thailand sind wirklich hilfsbereiter und freundlicher als Chinesen. Statt Murren und Gleichg\u00fcltigkeit den Kundenw\u00fcnschen gegen\u00fcber, begegnet dem Reisenden in Thailand Aufgeschlossenheit und viel Geduld. Es wird auch von sich aus Hilfe angeboten, wenn man mal orientierungslos mit der Karte am Stra\u00dfenrand steht. Fast alle Thais sprechen etwas Englisch, sodass der Kontakt zu Ausl\u00e4ndern leichter f\u00e4llt. Thailand ist einfach ein weltweit beliebtes Touristenland und hat sich schon viel fr\u00fcher als China f\u00fcr den Tourismus ge\u00f6ffnet, sodass die Menschen eher an Ausl\u00e4nder gew\u00f6hnt sind und keiner einen komisch anguckt, wenn man kein Einheimischer ist. Die Infrastruktur ist auch super. Reisen in Thailand ist ohne Thai-Kenntnisse sehr gut m\u00f6glich. Alles ist auch auf Englisch ausgeschildert und Touristenbusse zu g\u00fcnstigen Preisen erleichtern die Anfahrt. Man kann sich ganz einfach bei einer Organisation eine Fahrt zum gew\u00fcnschten Ort buchen lassen und dann selber losziehen. Bei den Touristenbussen sollte man aber gewarnt sein:<strong> Sie sind deshalb so g\u00fcnstig, weil sp\u00e4ter jemand der Besatzung in den Gep\u00e4ckraum gehen wird und das Gep\u00e4ck nach wertvollen Gegenst\u00e4nden wie Geld und Laptop durchsuchen wird.<\/strong> Ein Schloss hilft oftmals wenig. Die Diebe haben mehrere Stunden Zeit die Schl\u00f6sser aufzubrechen und wieder zu verschlie\u00dfen und das n\u00f6tige Handwerkszeug ist auch an Bord. Ich bin 3 Mal mit diesen Bussen gefahren und 3 Mal wurde mein Koffer aufgebrochen. Beim dritten Mal habe ich das Schloss einfach offen gelassen. Die ruinieren noch meinen Koffer\u2026 Zum Gl\u00fcck wurden wir vor der ersten Fahrt von dt. Mitreisenden gewarnt und konnten noch schnell unser Geld aus dem Koffer nehmen. Wenn man sich dessen bewusst ist, sind diese Busse wirklich praktisch, g\u00fcnstig und komfortabel. Fast alle Organisationen verkaufen Tickets f\u00fcr die gleichen Busse.<\/p>\n<p>Die angebotenen Touren in Thailand halten, was sie versprechen. Wir haben 2 Touren mitgemacht: eine Wanderung mit \u00dcbernachtung durch den Dschungel in Chiang Mai und eine Schnochel-Bootstour auf Koh Chang. Beide waren ihr Geld voll wert und haben sehr viel Spa\u00df gemacht. Bei der Dschungelwanderung sind wir wirklich durch unverf\u00e4lschtes Gel\u00e4nde gelaufen, haben wie Tarzan an Lianen gehangen, uns mit einer Machete den Weg durch Bananenw\u00e4lder gebahnt, im Wasserfall gebadet und auf der nat\u00fcrlichen Rutsche im Fels unseren Spa\u00df gehabt, wir haben \u00fcber offenem Feuer gekocht, in Bambush\u00e4usern geschlafen, ich habe das erste Mal Gl\u00fchw\u00fcrmchen gesehen, wir ritten auf Elefanten und alles schien so, als w\u00e4re es nur f\u00fcr uns gemacht worden. Kein Massentourismus, keine aufdringlichen Verk\u00e4ufer, nichts. Genauso, wie ich es liebe.<\/p>\n<p>Auf Koh Chang sind wir dann schnorcheln gegangen und ich habe endlich meine thail\u00e4ndischen Traumstr\u00e4nde bekommen :D. Es war sch\u00f6ner als man es sich vorstellen kann, einfach traumhaft. Ich wollte gar nicht mehr aufs Schiff, sondern lieber auf der Yacht daneben relaxen\u2026 achja, wenn man sp\u00e4ter mal Geld haben sollte. Beim Schnorcheln wurde ich von einem Seeigel gestochen, der seinen Stachel Zentimeter weit in meinen Zeh trieb. Nach 2 Tagen tat es schon nicht mehr weh. Der zweite Tag auf Koh Chang war so typisch f\u00fcr die Tropen: Regen, Regen und Sturzb\u00e4che. Wir hatten Gl\u00fcck, dass wir die Tour schon gestern gemacht haben. F\u00fcr den regnerischen Tag liehen wir uns Motorr\u00e4der und erkundeten die h\u00fcgelige K\u00fcste. Es regnete immer wieder und gegen Abend konnten wir uns nur durch einen Stopp im Restaurant vor der Sintflut retten.<\/p>\n<p>Ja, und dann war auch schon der letzte Tag auf der Insel. Die R\u00fcckfahrt verlief ohne Probleme (abgesehen davon, dass das Gep\u00e4ck wieder aufgemacht wurde). In Bangkok angekommen nahte der Abschied von Maki. Ich traf mich schon fr\u00fch mit Jonathan (einem KW aus Bangkok) und Patrick, um gemeinsam zu den Wohnungen der anderen Freiwilligen zu fahren, wo Patrick und ich eine Nacht \u00fcbernachten durften. Patrick erz\u00e4hlte auf der Fahrt viel von seiner Reise in Vietnam und Kambodscha. Und am n\u00e4chsten Tag, stieg ich in den Fliege nach Saigon, zu meiner Familie.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Entschuldigt die Versp\u00e4tung, aber jetzt kommt der Eintrag zu Thailand. Thailand war toll! Was anderes kann man nicht sagen. Die Menschen in Thailand sind wirklich hilfsbereiter und freundlicher als Chinesen. 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