{"id":636,"date":"2013-04-29T08:15:54","date_gmt":"2013-04-29T06:15:54","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/?p=636"},"modified":"2013-05-02T08:57:59","modified_gmt":"2013-05-02T06:57:59","slug":"mr-kai-touristenfuhrer-part-2-mr-kai-geht-nach-shanghai-und-trifft-seine-familie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/2013\/04\/29\/mr-kai-touristenfuhrer-part-2-mr-kai-geht-nach-shanghai-und-trifft-seine-familie\/","title":{"rendered":"Mr. Kai, Touristenf\u00fchrer &#8211; Part 2: Mr. Kai geht nach Shanghai und trifft seine Familie"},"content":{"rendered":"<p><!--[if gte mso 9]&gt;--><\/p>\n<p><!--[if gte mso 9]&gt;--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Hmm, der Reim in der \u00dcberschrift hat irgendwie nur m\u00e4\u00dfig funktioniert (so m\u00e4\u00dfig, dass ich hiermit darauf hinweisen muss, damit man ihn \u00fcberhaupt bemerkt). Wie auch immer, da meine neue Anstellung als Teilzeit-Touristenf\u00fchrer daf\u00fcr hingegen ziemlich gut funktioniert hatte, k\u00fcndigten sich bald die n\u00e4chsten Kunden an. Und zwar in Form der lieben Familie, die ich in Shanghai treffen w\u00fcrde.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Zuvor jedoch schl\u00fcpfte ich selbst in die Rolle von einem der unz\u00e4hligen Touristen, die im Fr\u00fchling nach Wuhan str\u00f6men. F\u00fcr wenige Tage im Jahr stellt die Wuhan Universit\u00e4t (auf deren Campus auch meine Schule liegt) unter Beweis, warum sie oft als sch\u00f6nste Universit\u00e4t in ganz China bezeichnet wird, denn in dieser kurzen Zeit \u00f6ffnen sich die Bl\u00fcten der japanischen Kirschb\u00e4ume auf dem Unigel\u00e4nde. Das konnte ich mir nat\u00fcrlich nicht entgehen lassen und so traf ich mich an einem strahlend sch\u00f6nen Montagnachmittag mit Spencer, um das Spektakel mitzuerleben. Spencer hatte ich \u00fcbrigens (wie viele meiner Bekanntschaften) einmal zuf\u00e4llig in einer Bar kennengelernt und der Gute hatte mir aufgezeigt, welche lustigen Zuf\u00e4lle das Leben manchmal zu bieten hat. Wie sich schnell herausstellte, hatte ich in dem Studenten eine Art chinesisches \u00c4quivalent gefunden \u2013 und die einzige Person, die dauerhaft einen noch netteren Spitznamen f\u00fcr mich benutzt als es Chang E bisher geschafft hat. Was k\u00f6nnte besser sein als \u201ePrince of the Dark\u201c? \u201eMy favourite German Mongo\u201c! Memo an mich selbst: ich muss unbedingt aufh\u00f6ren, anderen diesen Ausdruck beizubringen\u2026<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Jedenfalls wurden Spencer und sein bester deutscher Mongo von der sch\u00f6nsten Universit\u00e4t Chinas nicht entt\u00e4uscht. Die letzten Strahlen der Nachmittagssonne drangen durch ein dichtes, wogendes Meer aus wei\u00dfen Bl\u00fcten, die in kleinen Trauben aus dem Astwerk hervorsprossen. Abgesehen von den Wattebausch-Wolken \u00fcber Shangri-La hatte ich, glaube ich, selten etwas so Reines gesehen. Doch im leichten Wind segelten Bl\u00fctenbl\u00e4tter wie Schnee zu Boden und leiteten bereits den vertr\u00e4umten Anfang vom Ende der verg\u00e4nglichen Sch\u00f6nheit ein. W\u00e4ren wir nur ein paar Tage sp\u00e4ter gekommen, w\u00e4re von der ganzen Pracht nur noch wenig \u00fcbrig gewesen. Gl\u00fcck gehabt.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0710.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-643\" alt=\"SAM_0710\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0710-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0710-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0710-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0710.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0699.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-644\" alt=\"SAM_0699\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0699-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0699-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0699-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0699.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0694.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-642\" alt=\"SAM_0694\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0694-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0694-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0694-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0694.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Auch um nach Shanghai zu d\u00fcsen, hatte ich zuf\u00e4llig genau den richtigen Zeitpunkt gew\u00e4hlt. Bereits mein erster Abstecher in die Metropole w\u00e4hrend des Zwischenseminars wird mir immer als einer der H\u00f6hepunkte meines China-Abenteuers in Erinnerung bleiben, doch was sich an einem einzigen Wochenende abspielen w\u00fcrde, sollte meine Liebe f\u00fcr die Stadt endg\u00fcltig besiegeln. Bevor ich auf meine Familie traf, feierten wir zuerst noch eine kleine Freiwilligen-Reunion. Nachdem ich ungef\u00e4hr zwei Stunden lang in der N\u00e4he des Bunds umhergeirrt war, bis ich feststellte, dass ich mein Hotel schon dreimal umrundet hatte, konnte ich endlich in die Metro steigen, um bald darauf Lien in die Arme zu schlie\u00dfen. Zusammen mit zwei anderen Freunden der Shanghaier Freiwilligen lie\u00dfen wir uns in einem japanischen Restaurant in der French Concession ein exzellentes Abendessen schmecken und genossen anschlie\u00dfend das Shanghaier Nachtleben. Das gestaltet sich meines Empfindens nach zwar durchaus um einiges teurer und etwas dekadenter als im bodenst\u00e4ndigen Wuhan, daf\u00fcr scheint alles ein bisschen schneller und noch intensiver.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Einen richtig intensiven Tag erlebte ich allerdings erst am folgenden Morgen. Alles begann mit zwei wundersch\u00f6nen Sonnenbrillen und einer pinken Per\u00fccke, die Lien und ich in einer Shoppingmall ersteigerten. Mit diesen im Handgep\u00e4ck und Theresa, die w\u00e4hrend unserer seltsamen Einkaufstour ebenfalls in Shanghai eingetroffen war, zogen wir los zum Bund und hielten dort Ausschau nach anderen Leuten, die \u00e4hnliche Accessoires bei sich trugen. Da, ein Hund im Pullover! Zu wem der wohl geh\u00f6ren mochte? Zu den Gestalten, die alle irgendwelche omin\u00f6sen Taschen bei sich trugen! Hier waren wir richtig! Und unser gemeinsames Motto, das uns alle f\u00fcr eine kurze Zeit zusammenschwei\u00dfte, lautete: \u201eWe do the Harlem Shake!\u201c<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/Do-the-Harlem-Shake-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-639\" alt=\"Do the Harlem Shake 1\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/Do-the-Harlem-Shake-1-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/Do-the-Harlem-Shake-1-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/Do-the-Harlem-Shake-1-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/Do-the-Harlem-Shake-1.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/Do-the-Harlem-Shake-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium wp-image-637\" alt=\"Do the Harlem Shake 2\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/Do-the-Harlem-Shake-2-300x249.jpg\" width=\"300\" height=\"249\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/Do-the-Harlem-Shake-2-300x249.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/Do-the-Harlem-Shake-2-360x300.jpg 360w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/Do-the-Harlem-Shake-2.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>So str\u00f6mten alsbald ungef\u00e4hr zwanzig Kindsk\u00f6pfe, die sich vorher gr\u00f6\u00dftenteils noch nie getroffen hatten, auf den Bund hinaus, um sich ein bisschen zu am\u00fcsieren. Das einzige Problem an der ganzen Sache: wer sich in einer gro\u00dfen Gruppe zu offensichtlich am\u00fcsiert, gilt als Erreger \u00f6ffentlichen \u00c4rgernisses. Wir mussten unseren kleinen Flashmob demnach derart akkurat planen, dass er genau zwischen zwei in Zeitlupe vor\u00fcberzuckelnden Polizei-Caddies fiel \u2013 und im Notfall eine Touristengruppe mit etwas eigenartigem Modegeschmack mimen. Als der richtige Zeitpunkt gekommen schien, warfen wir uns in Windeseile in unsere Kost\u00fcme und wenig sp\u00e4ter tanzten vor der ikonischen Skyline der Stadt Godzilla, Yoo Jae-Seok (der Typ im gelben Anzug aus Gangnam Style), Masken-, Per\u00fccken-, und Helmtr\u00e4ger, ein Pinguin, eine Kuh und andere komische Kreaturen um ihr Leben. F\u00fcr ein paar Sekunden legten wir jegliche Hemmungen ab und gaben uns nur einem Ziel hin: m\u00f6glichst viel Spa\u00df haben und dabei m\u00f6glichst bescheuert aussehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Nach einigen spannungsgeladenen, verr\u00fcckten und turbulenten Augenblicken verflog die Hitze des Moments wieder, das beinahe psychedelische Treiben l\u00f6ste sich urpl\u00f6tzlich auf und es kehrte wieder \u201eRuhe\u201c am Bund ein. Zugegeben, zuvor hatte ich diesen Youtube-Trend selbst f\u00fcr ziemlich hirnrissig gehalten, aber wer einmal mitgemacht hat, wei\u00df, dass kaum bessere Gelegenheiten gibt, um einmal alle inneren Schranken zu durchbrechen. Das Resultat unserer spontanen Aktion k\u00f6nnt ihr euch hier selbst ansehen (vermutlich gibt es kein besseres Bildmaterial, um meinen Spitznamen German Mongo zu festigen):<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><iframe loading=\"lazy\" title=\"Harlem Shake - SHANGHAI Edition [HD]\" width=\"584\" height=\"329\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/I40fh4slGSU?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Gerne h\u00e4tte ich im Anschluss meine Mitstreiter noch n\u00e4her kennengelernt (immerhin w\u00e4re es ja zu interessant gewesen, herauszufinden, wer sich noch f\u00fcr solche Ideen hinreisen l\u00e4sst), doch ich musste schleunigst zu meinem n\u00e4chsten Treffen am Bund aufbrechen. Also bedankte ich mich bei unserem Organisator Keith, der uns alle zusammengebracht hatte, verabschiedete mich von dem lustigen Haufen und spurtete los. Zum zweiten Mal innerhalb eines Monats beschlich mich daraufhin das Gef\u00fchl, dass irgendetwas mit meiner optischen Wahrnehmung nicht stimmen konnte. Wie \u00fcblich posierten hunderte Menschen vor der in blassen Dunst geh\u00fcllten Skyline \u2013 und mitten unter ihnen tauchten pl\u00f6tzlich zuerst mein Onkel, dann meine Tante, mein kleiner Bruder Yannik, zwei gute Freunde der Familie und schlie\u00dflich meine Eltern auf.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Meine Familie in China! Wer h\u00e4tte das gedacht! Nach wie vor eine pinke Per\u00fccke unter der Jacke versteckend und mit ganz sch\u00f6n weichen Knien durfte der verlorene Sohn einmal reihum Umarmungen und K\u00fcsschen verteilen. Immer noch Adrenalin im Blut von unserem Flashmob und nun der n\u00e4chste Endorphin-Schub. Der Bund hatte sich wohl heute vorgenommen, mir f\u00fcr immer als Schauplatz der gro\u00dfen Gef\u00fchle in Erinnerung zu bleiben.<\/p>\n<div id=\"attachment_640\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0741.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-640\" class=\"size-medium wp-image-640\" alt=\"Der Fritz in Shanghai!\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0741-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0741-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0741-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0741.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-640\" class=\"wp-caption-text\">Der Fritz in Shanghai!<\/p><\/div>\n<p class=\"MsoNormal\">Doch der Tag hielt noch mehr Adrenalin- und Endorphin-Sch\u00fcbe bereit. Nach dem ersten gemeinsamen Abendessen in China, bei dem alle unter Beweis stellten, dass sie mindestens so gut mit St\u00e4bchen umgehen konnten wie ich selbst, nahmen Yannik und ich ein Taxi zum Mao Live House. Mit Lien und Theresa sowie Christina und Anton (zwei andere Freiwillige aus Shanghai und Nanjing) nahmen wir das n\u00e4chste Ziel in Angriff: Fritz Kalkbrenner in Shanghai! Dummerweise hatte keiner von uns rechtzeitig Tickets f\u00fcr das Event vorbestellt, sodass wir nun darauf hofften, an der Abendkasse die letzten Exemplare zu erhaschen. Fehlanzeige. Wenn Fritz Kalkbrenner in Shanghai f\u00fcr 180 Yuan pro Karte auflegt, bleibt da eben nicht so einfach eine f\u00fcr uns \u00fcbrig. Was nun? Wir konnten doch jetzt nicht einfach wieder gehen! Es musste einen anderen Weg geben, irgendwie trotzdem da hinein zu gelangen! Und den fanden wir dank Antons Sp\u00fcrsinn auch. Allerdings werde ich den hier lieber nicht so genau erl\u00e4utern \u2013 ich kann nur garantieren, dass er zun\u00e4chst tats\u00e4chlich mit ganz sch\u00f6n viel Adrenalin f\u00fcr jeden einzelnen von uns verbunden war. Im Anschluss lie\u00df es sich daf\u00fcr umso ausgelassener feiern und die erfolgreiche Umsetzung unseres Plans wurde mit ordentlich Endorphinen belohnt \u2013 und einer der besten Tanz-N\u00e4chte in China \u00fcberhaupt.<\/p>\n<div id=\"attachment_641\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0797.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-641\" class=\"size-medium wp-image-641\" alt=\"Vor dem Li-Garten\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0797-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0797-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0797-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0797.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-641\" class=\"wp-caption-text\">Vor dem Li-Garten<\/p><\/div>\n<p class=\"MsoNormal\">Nach einem finalen \u201eSky and Sand\u201c flaute die letzte G\u00e4nsehaut ab, alle Ger\u00e4usche schienen angenehm weit entfernt, die Augen flimmerten von den vielen Lichtblitzen, die Arme waren schwer vom In-die-H\u00f6he-Rei\u00dfen und der Bass hallte immer noch in den Knochen wieder. Yannik und ich beschlossen deshalb einstimmig, dass wir am Sonntag nicht den Rest der Familie mit der Touristengruppe zu begleiten und stattdessen lieber auszuschlafen. Trotz aller \u00dcberm\u00fcdung schafften wir es dennoch, das gro\u00dfe Ocean Aquarium zu besichtigen, einmal durch den wundersch\u00f6nen Li-Garten zu laufen und rechtzeitig zur Touristengruppe zu sto\u00dfen, um uns die gro\u00dfartige Artistenshow anzusehen.<\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Danach nahm ich schon wieder f\u00fcrs Erste Abschied von meinen Lieben, da die, bevor sie mich in Wuhan besuchen w\u00fcrden, noch durchs Land reisen wollten. Mich hingegen erwartete der Unterrichtsalltag, sodass ich am Montag um f\u00fcnf Uhr morgens im Schnellzug nach Wuhan sa\u00df und ein wenig benommen meine Stadt von Adrenalin und Endorphin hinter mir lie\u00df. Ob ich ein ganzes Jahr in Shanghai h\u00e4tte wohnen wollen, wei\u00df ich nicht, doch ich muss zugeben, dass jeder Abstecher dorthin mein Herz h\u00f6her und schneller schlagen l\u00e4sst und ich es immer unglaublich genie\u00dfe, mich von der Geschwindigkeit, den Leuten, der Internationalit\u00e4t, dem Nervenkitzel und den \u00dcberraschungen der Metropole mitrei\u00dfen zu lassen. Ich liebe mein Leben in Wuhan, aber das n\u00e4chste Wochenende in Shanghai kommt bestimmt!<\/p>\n<div id=\"attachment_638\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/I-love-Shanghai.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-638\" class=\"size-full wp-image-638\" alt=\"I love Shanghai!\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/I-love-Shanghai.jpg\" width=\"1024\" height=\"557\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/I-love-Shanghai.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/I-love-Shanghai-300x163.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/I-love-Shanghai-500x271.jpg 500w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-638\" class=\"wp-caption-text\">I love Shanghai!<\/p><\/div>\n<p class=\"MsoNormal\">Am Nachmittag desselben Montags st\u00fcrzte ein etwas au\u00dfer Atem geratener Mr. Kai zwei Minuten nach dem Klingeln in eine seiner siebten Klassen. Mein Zeitplan w\u00e4re perfekt gewesen \u2013 doch damit, dass ich von meiner netten Nebensitzerin im Zug noch zu einem Kaffee eingeladen werden w\u00fcrde, hatte ich nat\u00fcrlich nicht gerechnet. So durfte ich mit einem ordentlichen Dr\u00fccken auf der Blase immerhin beinahe p\u00fcnktlich damit beginnen, meinen Sch\u00fclern von den Ostertraditionen in Deutschland zu erz\u00e4hlen. Das mit den H\u00e4schen und den Ostereiern klappte noch ganz gut, bei der Passionsgeschichte wurde das Ganze schon ein bisschen komplizierter \u2013 immerhin hatte ich mich damit selbst seit Langem nicht mehr wirklich auseinandergesetzt. Nein, der Osterhase war an dem Event nicht beteiligt. Nein, Jesus ist eben nicht aus seinem Bett aufgestanden, sondern vom Tode aufERstanden. Und nein, mein Guter, Jesus ist kein Zombie! Oder etwa doch?<\/p>\n<div id=\"attachment_654\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1530.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-654\" class=\"size-medium wp-image-654\" alt=\"Endlich ein Taxi erobert!\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1530-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1530-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1530-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1530.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-654\" class=\"wp-caption-text\">Endlich ein Taxi erobert!<\/p><\/div>\n<p class=\"MsoNormal\">Als alle Einheiten \u00fcber Ostern schlie\u00dflich \u00fcberstanden waren und ich trotz aller ausf\u00fchrlichen Erkl\u00e4rungen am 31. M\u00e4rz vergessen hatte, was wir an diesem Tag feierten, durfte ich wieder meine Touristenf\u00fchrer-Qualit\u00e4ten austesten \u2013 und zwar im Expertenmodus. Im n\u00e4chsten Level leitete ich nun gleich sieben Leute auf einmal durch das Wuhaner Wirrwarr. Im Nachhinein h\u00e4tte ich wohl lieber gleich einen Privatbus chartern sollen und f\u00fcr den Anfang vielleicht noch einen Verkehrslotsen, der alle sicher \u00fcber die Stra\u00dfe bringt. Die Verkehrsordnung in Wuhan gestaltet sich n\u00e4mlich doch ein bisschen anders als in Shanghai, wo man bei Rot auch (meistens zumindest) anh\u00e4lt. Auch das Ergattern von immer gleich zwei Taxis auf einmal erwies sich teilweise als mittelgro\u00dfe Herausforderung. Nicht nur, weil man grunds\u00e4tzlich nicht der einzige ist, der auf ein Mitfahrgelegenheit wartet, sondern weil viele Taxifahrer beim Anblick einer gr\u00f6\u00dferen Ausl\u00e4nderansammlung gar nicht erst anhalten. Die k\u00f6nnen ja sicherlich sowieso kein Chinesisch, so verloren, wie die in der Gegend rumstehen! Da hilft es manchmal nicht einmal, wenn man versucht, das hei\u00dfbegehrte Fahrzeug ganz professionell mit einer leicht wegwerfenden Handbewegung aus dem gestreckten Arm heraus herzuwinken.<!--[if gte mso 9]&gt;--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><!--[if gte mso 9]&gt;--><\/p>\n<div id=\"attachment_656\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/IMG_4441.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-656\" class=\"size-medium wp-image-656\" alt=\"Kofferkarawane zum &quot;gar nicht weit entfernten&quot; Hotel\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/IMG_4441-300x200.jpg\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/IMG_4441-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/IMG_4441-449x300.jpg 449w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/IMG_4441.jpg 800w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-656\" class=\"wp-caption-text\">Kofferkarawane zum &#8222;gar nicht weit entfernten&#8220; Hotel<\/p><\/div>\n<p class=\"MsoNormal\">Dummerweise waren wir des \u00d6fteren auf ein Taxi angewiesen, insbesondere weil sich die Entfernungsangaben des werten Touristenf\u00fchrers als nicht gerade verl\u00e4sslich herausstellten. Ich habe wohl in den letzten Monaten ein etwas weiter gefasstes Empfinden von den Begriffen \u201ein der N\u00e4he\u201c und \u201egar nicht weit entfernt\u201c entwickelt. Das liegt vor allem daran, dass ich obwohl ich in einer riesigen Stadt wohne, oft \u201egr\u00f6\u00dfere\u201c Strecken zu Fu\u00df zur\u00fccklegen muss, um an das zu kommen, was ich brauche \u2013 meistens lohnt es sich einfach nicht, daf\u00fcr einen Bus oder ein Taxi zu nehmen. Wenn man beinahe jeden Tag auf der Suche nach einem guten Mittagessen, einem kleinen Snack f\u00fcr zwischendurch oder sonst irgendwelchen Ausr\u00fcstungsgegenst\u00e4nden durch die Gassen streunt, erscheint einem eben irgendwann alles, was im Umkreis von zwei Kilometern liegt, als \u201egar nicht weit entfernt\u201c. Vermutlich ist das einer der Hauptgr\u00fcnde (neben meinen n\u00e4chtlichen Kletteraktionen) daf\u00fcr, dass ich trotz massig gutem und billigem Essen immer noch keinen Reissack-Bauch vor mir herschiebe.<\/p>\n<div id=\"attachment_658\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCF6013.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-658\" class=\"size-medium wp-image-658\" alt=\"Immer wieder gut: Ananas-Spie\u00dfe\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCF6013-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCF6013-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCF6013-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCF6013.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-658\" class=\"wp-caption-text\">Immer wieder gut: Ananas-Spie\u00dfe<\/p><\/div>\n<p class=\"MsoNormal\">Dank meiner minimal verschobenen Entfernungswahrnehmung erhielten wir auf der anderen Seite die Gelegenheit, einmal richtig in das quirlige Leben auf den Stra\u00dfen Wuhans einzutauchen. Kleinkinder, die mit ge\u00f6ffneten Po-Klappen fr\u00f6hlich \u00fcber den Asphalt robben; Tante-Emma-Laden-Besitzer, deren Gesichter beim Anblick des vorbeimarschierenden Laowai-Trupps noch mehr Falten schlagen, als sie sowieso schon haben; Obstverk\u00e4ufer, die ihre s\u00fc\u00dfen, kunstvoll gesch\u00e4lten Ananas-Spie\u00dfe feilbieten; Mini-Modeboutiquen, aus denen dauerhaft grausame chinesische Techno-Hymnen erschallen; tausend verschiedene D\u00fcfte aus jedem Hauseingang (und leider auch aus jedem Gulli-Deckel) &#8211; ein einfacher Gang von einem Ziel zum n\u00e4chsten kann manchmal genauso spannend sein wie eine offizielle Touristen-Attraktion.<\/p>\n<div id=\"attachment_653\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1162.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-653\" class=\"size-medium wp-image-653\" alt=\"Menschenmassen am Bahnhof (allerdings nicht in Wuhan)\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1162-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1162-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1162-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1162.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-653\" class=\"wp-caption-text\">Menschenmassen am Bahnhof (allerdings nicht in Wuhan)<\/p><\/div>\n<p class=\"MsoNormal\">Bei deren Besichtigung hatte ich allerdings leider die Auswirkungen des Qing Ming Festivals untersch\u00e4tzt, das zuf\u00e4llig genau in der Zeit gefeiert wurde, in der meine Familie mich besuchte. Eigentlich gedenkt man an diesen Feiertagen traditionell den Verstorbenen, geht auf die Friedh\u00f6fe und s\u00e4ubert die Gr\u00e4ber. Weil der Brauch allerdings langsam an Bedeutung verliert und man im Normalfall nicht mehrere Tage braucht, um \u00fcber einen Grabstein zu wischen, nutzen viele die restliche Zeit f\u00fcr touristische Aktivit\u00e4ten. Dementsprechend platzte der Yellow Crane Tower als ber\u00fchmteste Sehensw\u00fcrdigkeit der Stadt aus allen N\u00e4hten. W\u00e4hrend wir vor zwei Wochen stressfrei alle Ecken und Winkel des Bauwerks begutachtet hatten, wurde man nun in akkurat abgesperrte, vorgegebene Pfade geleitet, sodass man sich beim Turmsteigen ein bisschen vorkam wie eine Laborratte im Testlabyrinth. Das Hubei Province Museum konnten bzw. wollten wir sp\u00e4ter gar nicht erst sehen, weil sich vor den Toren eine Menschenschlange gebildet hatte, die sich \u00fcber mehr als einen Kilometer erstreckte. Wie hei\u00dft es doch nochmal so sch\u00f6n \u2013 in China gibt es einfach zu viele Menschen! Auf diese Weise bekam die liebe Familie wenigstens einmal China live zu sp\u00fcren &#8211; und das sollte man schlie\u00dflich nicht verpasst haben.<!--[if gte mso 9]&gt;--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">Trotz allem brachte ich es irgendwie auf die Reihe, meinen sieben G\u00e4sten zu zeigen, welche Details bei all dem Durcheinander und der Hektik dennoch daf\u00fcr sorgen, dass es mir hier so gut gef\u00e4llt. Zum Beispiel, wenn beim Korean Barbeque tonnenweise Bacon und Shrimps auf dem Grill brutzeln. Wenn der Dry Hot Pot verf\u00fchrerisch auf dem Tisch vor sich hin blubbert. Wenn man \u00fcber einen dampfenden Haufen frisch geschlagener Nudeln in einem der garantiert guten muslimischen Restaurants herf\u00e4llt. Wenn man einen durchaus genie\u00dfbaren Pott Kaffee in der Tan Hua Lin schl\u00fcrft, w\u00e4hrenddessen in einem der vielen Skizzenb\u00fccher herum kritzelt und das fotografierende Volk bel\u00e4chelt. Oder sogar, wenn man in der Helens Bar einen recht alkoholfrei, aber lecker schmeckenden Cocktail bestellt und sich bis sp\u00e4t in die Nacht von einem Gespr\u00e4ch ins andere treiben l\u00e4sst.<\/p>\n<div id=\"attachment_657\" style=\"width: 810px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/IMG_4507.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-657\" class=\"size-full wp-image-657\" alt=\"Family Dinner beim Korean Barbecue\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/IMG_4507.jpg\" width=\"800\" height=\"534\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/IMG_4507.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/IMG_4507-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/IMG_4507-449x300.jpg 449w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-657\" class=\"wp-caption-text\">Family Dinner beim Korean Barbecue<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_645\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0917.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-645\" class=\"size-full wp-image-645\" alt=\"Ein Abend in der Helens Bar\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0917.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0917.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0917-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/SAM_0917-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-645\" class=\"wp-caption-text\">Ein Abend in der Helens Bar<\/p><\/div>\n<p class=\"MsoNormal\">Am letzten Morgen fand schlie\u00dflich ein seltsamer Rollenwechsel statt. Anders als damals am Flughafen in M\u00fcnchen winkte heute nicht die in Deutschland zur\u00fcckbleibende Familie dem Sohnemann hinterher, der in sein China-Abenteuer aufbrach. Heute war ich es, der mit einem fetten Klos im Hals meinen Lieben hinterher winkte, die nach ihrem eigenen China-Abenteuer wieder in die Heimat zur\u00fcckkehrten. Zugegebenerma\u00dfen freute ich mich zwar nun darauf, meine Anstellung als Teilzeit-Touristenf\u00fchrer abzulegen, denn das konnte auf Dauer ein wenig anstrengend werden. Dennoch ist es immer wieder unfassbar wertvoll f\u00fcr mich, meine Erfahrungen mit Menschen, die mir am Herzen liegen, teilen zu d\u00fcrfen, da ich so noch mehr aus ihnen lernen kann, als ich es ohnehin schon tue. Und ganz nebenbei hat es mir nat\u00fcrlich gro\u00dfe Freude bereitet, all diesen Menschen einen Crashkurs im \u00dcberleben in Wuhan zu erteilen und sie Einblicke in mein chinesisches Leben gewinnen zu lassen, die selbst \u00fcber das seitenlange Gelaber hinausreichen, das ich in meinem Blog so von mir gebe.<!--[if gte mso 9]&gt;--><\/p>\n<div id=\"attachment_655\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1571.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-655\" class=\"size-full wp-image-655\" alt=\"Fast alle Teilnehmer der Touristenexpediton durch Wuhan vor dem Yellow Crane Tower (Papa und Tantchen fehlen leider)\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1571.jpg\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1571.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1571-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/04\/DSCI1571-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-655\" class=\"wp-caption-text\">Fast alle Teilnehmer der Touristenexpediton durch Wuhan vor dem Yellow Crane Tower (Papa und Tantchen fehlen leider auf dem Bild)<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hmm, der Reim in der \u00dcberschrift hat irgendwie nur m\u00e4\u00dfig funktioniert (so m\u00e4\u00dfig, dass ich hiermit darauf hinweisen muss, damit man ihn \u00fcberhaupt bemerkt). Wie auch immer, da meine neue Anstellung als Teilzeit-Touristenf\u00fchrer daf\u00fcr hingegen ziemlich gut funktioniert hatte, k\u00fcndigten &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/2013\/04\/29\/mr-kai-touristenfuhrer-part-2-mr-kai-geht-nach-shanghai-und-trifft-seine-familie\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":638,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,341,588,164],"tags":[55008,55138,40682,55064,55066,646,30203,55063],"class_list":["post-636","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-ausflug","category-familie","category-freiwilligenarbeit","tag-bund","tag-familie","tag-flashmob","tag-fritz-kalkbrenner","tag-harlem-shake","tag-shanghai","tag-wuhan","tag-yellow-crane-tower"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/636"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=636"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/636\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":661,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/636\/revisions\/661"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/media\/638"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=636"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=636"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=636"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}