{"id":542,"date":"2013-03-25T11:30:55","date_gmt":"2013-03-25T10:30:55","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/?p=542"},"modified":"2013-03-25T13:55:39","modified_gmt":"2013-03-25T12:55:39","slug":"quer-durch-china-part-5-guangzhou-im-freien-fall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/2013\/03\/25\/quer-durch-china-part-5-guangzhou-im-freien-fall\/","title":{"rendered":"Quer durch China Part 5: Guangzhou im freien Fall"},"content":{"rendered":"<p>Das Schicksal bescherte uns einen gl\u00fccklichen Einstieg ins Jahr der Schlange. Wider Erwarten wurden wir am Zoll in Shenzhen nicht von den Menschenmassen konfrontiert, die in Macau \u00fcber die Grenze wollten. Innerhalb weniger Minuten waren wir wieder zur\u00fcck in Festlandchina und hasteten weiter zum n\u00e4chsten Ticketschalter \u2013 sicherlich eine Wohltat f\u00fcr die Blasen an den F\u00fc\u00dfen, die sich Sandra vom vielen Sightseeing zugezogen hatte. Doch die Tortur lohnte sich. Anstatt in Shenzhen festzustecken, sa\u00dfen wir tats\u00e4chlich zehn Minuten vor Abfahrt etwas verschwitzt, aber heilfroh im Softseater-Abteil des letzten Zugs in Sandras Heimatstadt. Ein bisschen Nervenkitzel darf eben bei keiner Zugfahrt fehlen.<\/p>\n<div id=\"attachment_543\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-543\" class=\"size-medium wp-image-543\" alt=\"Kirschbl\u00fcten und rote Lampions\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0002-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0002-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0002-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0002.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-543\" class=\"wp-caption-text\">Kirschbl\u00fcten und rote Lampions<\/p><\/div>\n<p>Von diesem erholten wir uns ausgiebig am Morgen des einzigen Tages, den wir vollst\u00e4ndig im sch\u00f6nen Guangzhou verbringen w\u00fcrden. Nachdem uns Sandra netterweise in ihrer Wohnung beherbergt hatte, brachen wir zum Orchideen-Park auf. Orchideen in Februar? Ist das nicht ein bisschen zu fr\u00fch f\u00fcr solch empfindliche Pflanzen? Im Gegenteil. Guangzhou gl\u00e4nzt ganzj\u00e4hrig mit einigerma\u00dfen s\u00fcdl\u00e4ndischen Temperaturen und so gl\u00fccklicherweise schien f\u00fcr uns sogar die Sonne. Um genau zu sein, h\u00e4tten wir vermutlich keinen besseren Zeitpunkt w\u00e4hlen k\u00f6nnen, um dem Park einen Besuch abzustatten. Abgeschottet vom L\u00e4rm der Stra\u00dfe entdeckten wir hier ein richtiges kleines Paradies. In den teilweise bereits in voller Bl\u00fcte stehenden B\u00e4umen wiegten sich noch zahlreiche Str\u00e4nge von roten Fr\u00fchlingsfest-Lampions im leichten Wind wie exotische, zum Gr\u00fcn der Umgebung kontrastierende Fr\u00fcchte.<\/p>\n<div id=\"attachment_544\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0007.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-544\" class=\"size-medium wp-image-544\" alt=\"Tempelt\u00e4nzer-Orchideen\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0007-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0007-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0007-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0007.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-544\" class=\"wp-caption-text\">Tempelt\u00e4nzer-Orchideen<\/p><\/div>\n<p>Aus Astgabelungen hingen schwer die vollen, grazilen Bl\u00fctenst\u00e4nde von Tempelt\u00e4nzerinnen herunter und in den kleinen Gew\u00e4chsh\u00e4usern wurde uns ein wahres Feuerwerk an Farben geboten \u2013 eines, das im Gegensatz zum Feuerwerk in Hongkong nicht f\u00fcr Stunden die Luft verpestete. Handtellergro\u00dfe Bl\u00fctenkelche, die riesigen, bewegungslosen Schmetterlingen in allen Abstufungen des Prismen-Spektrums glichen, versetzten selbst die Besucher ohne gr\u00fcnen Daumen in Staunen. Faszinierend, welche H\u00f6chstleistungen die Natur hervorbringen konnte, auch wenn man ihr hier und da zugegebenerma\u00dfen nachgeholfen hatte.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0012.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-545\" alt=\"SAM_0012\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0012-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0012-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0012-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0012.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0014.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-546\" alt=\"SAM_0014\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0014-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0014-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0014-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0014.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_547\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0031.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-547\" class=\"size-medium wp-image-547\" alt=\"Teezeremonie im Orchideen-Garten\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0031-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0031-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0031-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0031.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-547\" class=\"wp-caption-text\">Teezeremonie im Orchideen-Garten<\/p><\/div>\n<p>Der perfekte Ort, um endlich einmal eine Teezeremonie zu wagen. Zwischen kleinen Teichen, geschwungenen Br\u00fccken und Kirschb\u00e4umen stie\u00dfen wir auf ein kleines Teehaus, wo wir das Experiment \u201egenussvoll Tee schl\u00fcrfen\u201c wagten. Zwar hatten wir die etwas g\u00fcnstigere Variante gew\u00e4hlt, aber nichtsdestotrotz wurden uns geradezu meditative Momente beschert, als wir hypnotisiert dabei zusahen, wie eine der Tee-Ladys unseren dampfenden Aufguss zubereitete. Tee genie\u00dft im Reich der Mitte seit jeher einen hohen gesellschaftlichen Stellenwert. Das Nationalgetr\u00e4nk der Chinesen ist hier mehr als nur Durstl\u00f6scher, sondern richtig aufgebr\u00fcht einer der erlesensten Gen\u00fcsse auf Erden. Dementsprechend gilt die Teezeremonie als hohe Kunstform, deren Meisterung viel \u00dcbung und Pr\u00e4zision erfordert.<\/p>\n<p>Das hinderte uns nat\u00fcrlich nicht daran, das Ganze nach genauem Beobachten ebenfalls auszuprobieren, was sich dann folgenderma\u00dfen gestaltete (Ich kann mir einfach nicht helfen \u2013 ich schreibe einfach gerne Gebrauchsanweisungen. Vielleicht sollte ich irgendwann Gebrauchsanweisungen-\u00dcbersetzer f\u00fcr eine chinesische Firma werden.):<\/p>\n<ol>\n<li>\n<div id=\"attachment_548\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0034.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-548\" class=\"size-medium wp-image-548\" alt=\"Regel Nr. 1: Die Zeremonie-Teilnehmer nie mit diesem Gesichtsaudruck bedienen!\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0034-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0034-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0034-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0034.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-548\" class=\"wp-caption-text\">Regel Nr. 1: Die Zeremonie-Teilnehmer nie mit diesem Gesichtsausdruck bedienen!<\/p><\/div>\n<p>Man nehme eine Kanne mit hei\u00dfem Wasser und schwenke damit erst einmal alle Utensilien aus (das verbrauchte Wasser kann dabei einfach in das Gitter des Tabletts gegossen werden). F\u00fcr alle Schritte gilt gleicherma\u00dfen, m\u00f6glichst flie\u00dfende, nicht ruckartige Bewegungen auszuf\u00fchren, um gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Entspannung zu gew\u00e4hrleisten.<\/li>\n<li>Man f\u00fclle einen Becher mit m\u00f6glichst hochwertigen Bl\u00e4ttern und gie\u00dfe ihn mit hei\u00dfem Wasser auf.<\/li>\n<li>Man verschlie\u00dfe den Becher mit einem Deckel und hebe ihn vorsichtig an.<\/li>\n<li>Man verbrenne sich erst mal ordentlich die Finger am gl\u00fchenden Porzellan und verkneife sich tunlichst, die Zeremonie-Teilnehmer durch sinnlose Schmerzensschreie zu verwirren.<\/li>\n<li>Man sch\u00fctte den ersten Aufguss ins Teegitter, der ist n\u00e4mlich viel zu bitter.<\/li>\n<li>Man wiederhole Schritt 3 und gie\u00dfe den Inhalt des Bechers in ein kleines K\u00e4nnchen, ohne dabei die H\u00e4lfte des m\u00fchevoll zubereiteten Aufgusses zu versch\u00fctten.<\/li>\n<li>Man f\u00fclle die winzigen T\u00e4sschen der sich mittlerweile in tiefer Meditation befindenden Zeremonie-Teilnehmer und reiche sie ihnen dem\u00fctig mit beiden H\u00e4nden.<\/li>\n<li>Man lasse sich nicht vom lautstarken Schl\u00fcrfen der Genie\u00dfenden st\u00f6ren. Der durch das Schl\u00fcrfen eingesogene Sauerstoff verst\u00e4rkt das Aroma des Tees und damit den Genuss!<\/li>\n<li>Herzlichen Gl\u00fcckwunsch \u2013 wer es schafft, Schritt 4 beim n\u00e4chsten Versuch zu \u00fcberspringen, hat sicherlich ein mindestens ein Zehntel aller Dinge richtig gemacht, die es bei einer Teezeremonie zu beachten gibt.<\/li>\n<\/ol>\n<div id=\"attachment_550\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0068.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-550\" class=\"size-medium wp-image-550\" alt=\"Der Guangzhou TV Tower\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0068-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0068-199x300.jpg 199w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0068.jpg 682w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-550\" class=\"wp-caption-text\">Der Guangzhou TV Tower<\/p><\/div>\n<p>Als wir uns alle mehrmals an 9 Schritten zum erfolgreichen Teegenuss ge\u00fcbt hatten, f\u00fchlte ich mindestens so entspannt wie nach dem Schlammbad in der H\u00f6hle des Goldenen Wassers. H\u00f6chste Zeit, meinen Puls zu neuen H\u00f6chstleistungen anzutreiben. Ein ums andere Mal wollten wir hoch hinaus \u2013 auf das vierth\u00f6chste freistehende Geb\u00e4ude der Welt. Dieses pr\u00e4sentierte sich uns in Form des Fernsehturms von Guangzhou, der durch die Verj\u00fcngung zur Mitte hin ein bisschen aussieht wie eine gigantische, in die L\u00e4nge gezogene Sanduhr. Ungemein modisch wirken dabei die rein wei\u00dfen Stahlstreben die sich korkenzieherartig um den Kern des Turms winden und der gesamten Konstruktion einen schwungvollen, lebendigen Charakter verleihen.<\/p>\n<div id=\"attachment_552\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0103.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-552\" class=\"size-medium wp-image-552\" alt=\"Der Tower auf dem Tower\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0103-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0103-199x300.jpg 199w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0103.jpg 682w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-552\" class=\"wp-caption-text\">Der Tower auf dem Tower<\/p><\/div>\n<p>Mit dem Hochgeschwindigkeits-Aufzug rasten diese Stahlstreben wenig sp\u00e4ter schwindelerregend schnell vor unseren Augen vorbei und innerhalb von nicht einmal zwei Minuten fanden wir uns pl\u00f6tzlich 450 Meter \u00fcber dem Erdboden wieder. Und dort oben konnte der Spa\u00df erst richtig beginnen \u2013 wobei ich mir anfangs nicht ganz sicher war, ob man das, was ich mir am Eintrittskarten-Schalter eingebrockt hatte, wirklich Spa\u00df nennen konnte. Mit einem ziemlich mulmigen Gef\u00fchl im Bauch verabschiedete ich mich auf der verglasten Panorama-Etage von meinen treuen Reise-Kumpanen und stieg hinaus aufs Dach des Fernsehturms. Hier erwartete mich verhei\u00dfungsvoll der \u201eMega Drop\u201c, der h\u00f6chste Freefall-Tower der Welt. Wollte ich mir das wirklich antun? Pech gehabt, jetzt gab es kein Zur\u00fcck mehr. Offenbar hatte an diesem Tag niemand sonst das Verlangen nach einer vollen Adrenalin-Dr\u00f6hnung und so musste ich mich ein wenig einsam in eine der recht engen Sitzschalen quetschen. Grinsend lie\u00df einer der Mitarbeiter den Sicherheitsb\u00fcgel herunter und dr\u00fcckte mit noch breiterem Grinsen im Gesicht auf das rote Kn\u00f6pfchen. \u201eHave fun!\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_551\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0088.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-551\" class=\"size-medium wp-image-551\" alt=\"Dieses Lachen w\u00fcrde mir gleich vergehen!\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0088-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0088-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0088-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0088.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-551\" class=\"wp-caption-text\">Dieses Lachen w\u00fcrde mir gleich vergehen!<\/p><\/div>\n<p>In angenehm gem\u00e4\u00dfigten Tempo schraubte sich die Kabine auf eine H\u00f6he von 484 Metern. F\u00fcr ein paar kurze, angespannte Sekunden genoss ich den wohl bombastischsten Ausblick \u00fcber Guangzhou schlechthin. Am Horizont versank gl\u00fchend die Abendsonne und die Lichter der gigantischen Metropole flackerten stetig wie Sterne am Boden auf. Ich hing in der Schwebe \u00fcber einer der gr\u00f6\u00dften St\u00e4dte Chinas- frei und gefangen zur gleichen Zeit. Das durfte ruhig noch eine Weile so andauern. Tat es aber nicht. Pl\u00f6tzlich \u2013 Adrenalinsto\u00df. Alle Verankerungen hatten sich mit einem Mal gel\u00f6st und der Boden raste ohne jeglichen Halt auf mich zu. Das war dann wohl das Ende meiner Reise, dachte ich f\u00fcr den Bruchteil einer Sekunde, bevor die m\u00e4chtigen Magnete einsetzten und den freien Fall bremsten. Als die Zuschauertraube auf der Plattform lustigerweise zu klatschen begann, mutma\u00dfte ich schon, dass ich das Ganze \u00fcberstanden hatte. Fehlanzeige. Der Mitarbeiter, der sich gerade sicherlich k\u00f6stlich am\u00fcsierte, f\u00fchrte mich einmal um den Freefall-Tower herum \u2013 auf der anderen Seite gab es n\u00e4mlich noch ein zweites Exemplar davon. Schlie\u00dflich hatte ich bei der ersten Fahrt nur die H\u00e4lfte der Stadt gesehen.<\/p>\n<div id=\"attachment_549\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0073.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-549\" class=\"size-medium wp-image-549\" alt=\"Guangzhou im letzten Sonnenlicht\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0073-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0073-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0073-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0073.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-549\" class=\"wp-caption-text\">Guangzhou im letzten Sonnenlicht<\/p><\/div>\n<p>Wunderbar, es ging also fr\u00f6hlich weiter, allerdings in versch\u00e4rfter Version, damit es nicht langweilig wurde. Als ich zum zweiten Mal nach oben gezogen wurde, baumelten meine F\u00fc\u00dfe frei in der Luft. Genial. Der Wind pfiff mir geh\u00f6rig um die Ohren, ich streckte die Arme aus \u2013 und auf einmal kippte die gesamte Kabine nach vorne und ich sah direkt zur weit entfernten Erde hinunter. Es blieb einem einfach nichts anderes \u00fcbrig, als laut zu schreien. Nur Fliegen ist sch\u00f6ner \u2013 und vielleicht Achterbahnfahren. Das Adrenalin in meinem Blut w\u00fcrde wohl noch f\u00fcr den Rest meiner Reise reichen, aber das hatte sich definitiv gelohnt.<\/p>\n<div id=\"attachment_553\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0139.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-553\" class=\"size-medium wp-image-553\" alt=\"Eine Wunderlampe\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0139-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0139-199x300.jpg 199w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0139.jpg 682w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-553\" class=\"wp-caption-text\">Eine Wunderlampe<\/p><\/div>\n<p>Mit wackeligen Knien traf ich eine Etage tiefer wieder auf Simon und eine wissend l\u00e4chelnde Sandra, die diesen Trip bereits vor l\u00e4ngerer Zeit \u00fcberstanden hatte. \u00a0Weil man ja einfach nie genug Nervenkitzel bekommen kann, traten wir schlie\u00dflich noch zusammen hinaus auf die Glasboden-Plattform und fuhren hinunter zum festen Boden. In der Zwischenzeit war die Dunkelheit vollends \u00fcber Guangzhou hereingebrochen und als wir den Fernsehturm verlie\u00dfen, erstrahlte dieser in allen Regenbogent\u00f6nen. Auf einem gro\u00dfen Platz auf der anderen Seite des Flusses beobachteten wir schlie\u00dflich, wie der Tower von Wasserfont\u00e4nen begleitet eine geradezu psychedelische Lasershow veranstaltete. Wer braucht schon gewisse bewusstseinserweiternde Substanzen, wenn man sich auch einfach eine chinesische Stadt bei Nacht ansehen kann! So viel wie an diesem Tag hatten die Farbz\u00e4pfchen in meiner Netzhaut wohl noch nie arbeiten m\u00fcssen. Auch wenn wir nur auf einen kurzen Besuch vorbeigekommen waren, wird mir Guangzhou wohl als Chinas bunteste Stadt in Erinnerung bleiben!<\/p>\n<div id=\"attachment_555\" style=\"width: 209px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0148.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-555\" class=\"size-medium wp-image-555\" alt=\"Fahrspa\u00df garantiert!\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0148-199x300.jpg\" width=\"199\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0148-199x300.jpg 199w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0148.jpg 682w\" sizes=\"(max-width: 199px) 100vw, 199px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-555\" class=\"wp-caption-text\">Fahrspa\u00df garantiert!<\/p><\/div>\n<p>Mit dem Versprechen, uns bald wiederzutreffen, verabschiedeten Simon und ich uns am darauf folgenden Vormittag von Sandra und traten den bisher kr\u00e4ftezehrendsten Teil unserer Reise an. 26 Stunden Sitzen von Guangzhou nach Kunming im Hardseater-Abteil eines Bummelzugs durch ganz China. Warum wir nicht einfach ein Bett im Schlafabteil genommen hatten? Ganz einfach, diese Aktion sollte eine Art Selbsttest sein f\u00fcr ein Kulturweit-Projekt sein, das wir gegen Ende unseres China-Aufenthalts anstreben.\u00a0 Und mal ehrlich, wie anstrengend konnten die paar St\u00fcndchen Sitzen schon sein? Das w\u00fcrden wir schon irgendwie \u00fcberstehen. Leider hatten wir die Rechnung mal wieder ohne unsere gesch\u00e4tzten Mitreisenden gemacht. Derer gab es n\u00e4mlich massenweise, weil alles nach dem Fr\u00fchlingsfest wieder zur\u00fcck in die Heimatst\u00e4dte str\u00f6mte. So war die Hoffnung auf ein Pl\u00e4tzchen, um die F\u00fc\u00dfe hochzulegen, schnell dahin, denn freie Sitze existierten nicht. \u00dcberhaupt schien es um meine F\u00fc\u00dfe ziemlich schlecht bestellt zu sein. Jegliche Beinfreiheit wurde mir n\u00e4mlich durch die riesigen Taschen der vier anderen Reisenden genommen, die sich mit Simon und mir das Abteil teilten.<\/p>\n<p>Wie wir schnell feststellten, waren jene Taschen bis obenhin mit Proviant gef\u00fcllt. Wann zum Geier wollten die das alles essen? Offenbar bis zum Ende der Fahrt, denn kaum hatten wir den Bahnhof verlassen, brach eine bis in die sp\u00e4ten Abendstunden anhaltende Fressorgie aus. Man br\u00fchte sich eine T\u00fctensuppe nach der anderen auf, verdr\u00fcckte haufenweise der (meiner Meinung nach unglaublich abartigen) abgepackten W\u00fcrstchen undr\u00e4umte den stetig vorbeirollenden Speisewagen leer. Nun ja, zugegenerma\u00dfen ist Essen aber auch der beste Zeitvertreib, den man auf einer so langen Fahrt finden kann. Als die Akkus unserer Laptops aufgebraucht waren, machten auch wir uns \u00fcber unsere hochwertigen Instant-Nudeln her, deren Genuss vermutlich auf Dauer h\u00fcbsche Magengeschw\u00fcre verursacht.<\/p>\n<p>Mit der Zeit f\u00fcllte den Wagon ein anregendes Gemisch aus den verschiedensten T\u00fctensuppen-Aromen, zu dem sich der Qualm von den Rauchern gesellte, die sich l\u00e4ssig an das Rauchverbots-Schild lehnten. Weil es sich dabei mitunter um die Angestellten selbst handelte, wurde der stetigen Einr\u00e4ucherung des Zugs leider auch kein Einhalt geboten, doch daran gew\u00f6hnte man sich immerhin schnell. W\u00e4hrend wir durch die D\u00e4mmerung zuckelten und drau\u00dfen in den kleineren St\u00e4dten stetig kleine Feuerwerke im schwindenden Tageslicht aufleuchteten, zockten unsere Mitfahrer immer leidenschaftlicher um immer gr\u00f6\u00dfere Geldbetr\u00e4ge. Die h\u00e4tten in Macau sicher einen Mords-Spa\u00df gehabt, dachte ich mir, w\u00e4hrend ich meines zweites S\u00fcppchen aufgoss und etwas besorgt beobachtete, wie sich ein \u00e4lterer Herr mit einem langen Metallstab von seinem Schl\u00fcsselbund beunruhigend tief im Ohr herumr\u00fchrte.<\/p>\n<p>Bisher war das Ganze ja noch ganz am\u00fcsant gewesen. Richtig lustig wurde es allerdings erst, als wir mit dem Gedanken spielten, langsam zu schlafen. Leider wollte einfach niemand das Licht dimmen, doch immerhin schaltete man irgendwann die auf Dauer recht nervt\u00f6tende musikalische Untermalung aus. Daf\u00fcr, dass trotzdem blo\u00df keine Ruhe einkehrte, sorgten einige Fahrg\u00e4ste gro\u00dfz\u00fcgerweise selbst. Damit man nur nicht auf die Idee k\u00e4me, f\u00fcr einen Moment wegzunicken, marschierte eine (in meinen Augen leicht geistesgest\u00f6rte) junge Dame alle zehn Minuten mit starrem, d\u00fcsteren Gesichtsausdruck einmal durch den gesamten Zug und lie\u00df grauenvolle chinesische Techno-Hymnen erschallen. Kurze Zeit, nachdem die Bahnbeamten ihr einige Stunden sp\u00e4ter Einhalt geboten hatten, kam hinter uns ein anderer Schlaukopf auf die glorreiche Idee, bei voller Lautst\u00e4rke ein bescheuertes Computerspiel zu spielen. Ernsthaft jetzt?<\/p>\n<p>Neben dieser netten Dauerbeschallung entwickelte es sich auf Dauer zu einer kleinen Herausforderung, eine angenehme Schlaf-Haltung zu finden, da man sich einfach nicht zur Seite lehnen konnte. Mein Gegen\u00fcber l\u00f6ste das einfach besonders intelligent, indem er sich direkt vor mir auf den kleinen Zwischenraum zwischen den Sitzen legte \u2013 nat\u00fcrlich nicht auf den Gang, weil da st\u00e4ndig ein Putzmann vorbeifegte. Mit dauerhaft eingezogenen F\u00fc\u00dfen erwachte in mir ehrlich gesagt nach einiger Zeit das beinahe unwiderstehliche Bed\u00fcrfnis, diesem unglaublich r\u00fccksichtsvollen Mongo ordentlich in den Hintern zu treten, den er mir so frech entgegenstreckte.<\/p>\n<div id=\"attachment_556\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0153.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-556\" class=\"size-medium wp-image-556\" alt=\"Fast wie in Hohenlohe\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0153-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0153-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0153-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0153.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-556\" class=\"wp-caption-text\">Fast wie in Hohenlohe<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_557\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0168.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-557\" class=\"size-medium wp-image-557\" alt=\"Die Steinw\u00e4lder von Yunnan\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0168-300x199.jpg\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0168-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0168-450x300.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2013\/03\/SAM_0168.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-557\" class=\"wp-caption-text\">Die Steinw\u00e4lder von Yunnan<\/p><\/div>\n<p>Als ich es geschafft hatte, dieses Verlangen erfolgreich bis zur Morgend\u00e4mmerung zu unterdr\u00fccken, wurden wir wenigstens mit einer h\u00fcbschen Aussicht belohnt. Vor dem Fenster zogen bl\u00fchende Rapsfelder und die faszinierenden Steinw\u00e4lder vorbei, riesige Ansammlungen von Felsen in den unterschiedlichsten Formen. Bevor wir endlich Kunming, die Hauptstadt der Provinz Yunnan, erreichten, kam schlie\u00dflich noch, was kommen musste. Die Dame in unserem Abteil hatte so viel gefuttert, dass sie sich ordentlich bergab. Weil sie damit nicht die einzige war, hatte man aber zum Gl\u00fcck mit ausreichend Spuck-T\u00fcten vorgesorgt.<\/p>\n<p>Am fr\u00fchen Nachmittag stolperten Simon und ich endlich vollkommen ger\u00e4dert hinaus auf den Bahnsteig. Das Experiment \u201e26 Stunden Sitzen\u201c war gegl\u00fcckt. Zwar sp\u00fcrte ich meinen Hintern nicht mehr und meine Beine f\u00fchlten sich an als h\u00e4tte man sie anges\u00e4gt, aber die einigerma\u00dfen frische Luft erschien mir gegen das Gasgemisch im Zug auf einmal wie das gr\u00f6\u00dfte Geschenk \u00fcberhaupt. Ein bisschen bedr\u00fcckte mich noch die R\u00fccksichtslosigkeit der Menschen, die uns im Zug begegnet waren, aber daf\u00fcr erwarteten mich in den folgenden Tagen noch ein Haufen sympathischer Reisebegleiter \u2013 und der ungeschlagen beste Teil meiner Reise. Und daf\u00fcr w\u00fcrde es sich mehr als lohnen, ein bisschen taubes Sitzfleisch riskiert zu haben.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Schicksal bescherte uns einen gl\u00fccklichen Einstieg ins Jahr der Schlange. Wider Erwarten wurden wir am Zoll in Shenzhen nicht von den Menschenmassen konfrontiert, die in Macau \u00fcber die Grenze wollten. 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