{"id":343,"date":"2012-12-19T07:16:21","date_gmt":"2012-12-19T06:16:21","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/?p=343"},"modified":"2012-12-19T07:29:09","modified_gmt":"2012-12-19T06:29:09","slug":"mr-kais-series-of-unfortunate-events","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/2012\/12\/19\/mr-kais-series-of-unfortunate-events\/","title":{"rendered":"Mr. Kai\u2019s Series of Unfortunate Events"},"content":{"rendered":"<p>Hier nun der Grund, warum ich meine letzten beiden Blogeintr\u00e4ge noch weniger zeitnah als gewohnt ver\u00f6ffentlicht habe. Es tut mir jetzt schon aufrichtig leid, dass dieser Schinken von Artikel nicht einmal durch ein paar nette Bilder aufgelockert wird. Daf\u00fcr gibt\u2019s am Ende eine kleine Belohnung!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Im Dasein als Kulturweit-Freiwilliger ist nicht immer alles Friede, Freude, Mondkuchen \u2013 das wei\u00df ich mehr als genau, seit ich das erste Mal mitten in der Nacht recht ratlos vor dem verschlossenen Schultor stand. Dennoch blickte ich nach dem \u00e4u\u00dferst motivierenden und erbaulichen Zwischenseminar ziemlich optimistisch auf die Zeit zur\u00fcck in Wuhan. Was mich dort jedoch erwartete, entwickelte sich mit der Zeit zu einem Abschnitt in meinem Freiwilligendienst, der mich unangenehm an Lemony Snickets \u201eA Series of Unfortunate Events\u201c (oder wie der Titel der Verfilmung zu gut Deutsch lautet: R\u00e4tselhafte Ereignisse) erinnerte. Zum Gl\u00fcck wurde bei diesen Ereignissen bisher noch niemand von Riesenblutegeln gefressen oder im Auto sitzend von einem Zug gerammt, aber Letzteres sollte sich als gar nicht allzu weit hergeholt erweisen.<\/p>\n<p><strong>Ereignis 1: Ein Magen-Melodram<\/strong><\/p>\n<p>R\u00e4tselhafte Ereignisse begannen direkt nach meiner Ankunft in der \u201eHeimatstadt\u201c zu passieren \u2013 und zwar in meinem Magen. Der schien offenbar nicht wirklich mit einem ungewissen Etwas einverstanden zu sein, das ich ihm wohl unachtsamerweise zugemutet hatte. Um seine Ablehnung kund zu tun, hielt er es f\u00fcr eine gute Idee, mir das Gef\u00fchl zu geben, ein Stachelschwein verschluckt zu haben. Gut, dass ich s\u00e4mtliche verf\u00fcgbare Medikamente sorgsam w\u00e4hrend des Seminars auf die halbe Freiwilligenschaft verteilt hatte.<\/p>\n<p>So verbrachte ich den ersten Tag zur\u00fcck an der Einsatzstelle in Gesellschaft meiner Tee- und W\u00e4rmflasche mehr oder weniger in horizontal ausgerichtet. Da es sich in dieser Position jedoch \u00e4u\u00dferst schlecht unterrichten l\u00e4sst und mein Magen und ich am Abend nach wie vor auf Kriegsfu\u00df standen, beschloss ich, dem Ganzen ein hoffentlich schnelles Ende zu setzen. Der gar glorreiche Einfall, allein in eine chinesische Apotheke zu stiefeln, ging aber erst mal vollkommen nach hinten los. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn der Apotheker wollte mir einfach dreist sein teuerstes Abf\u00fchrmittelchen andrehen, das er in einer seiner Glasvitrinen fand. Folglich musste mir mal wieder die arme Chang E aus der Patsche helfen, der ich mit hochrotem Kopf von dem Stachelschwein in meinem Bauch erz\u00e4hlte. Von der pl\u00f6tzlichen Anwesenheit der gewitzten und durchaus fachkundigen Chinesin eingesch\u00fcchtert h\u00e4ndigte man mir kurzerhand ein v\u00f6llig anderes Pr\u00e4parat aus, das scheinbar keine Nebenwirkungen besitzt, weil es so viel gute, traditionelle Medizin enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>Lediglich eine relativ morastig schmeckende Pille sp\u00e4ter schien sich das Stachelschwein in Luft aufzul\u00f6sen und machte stattdessen einem B\u00e4renhunger Platz. Tja, auf TCM ist eben Verlass, dachte ich mir, w\u00e4hrend ich zufrieden einen Essenstand nach dem anderen in der Nachbarstra\u00dfe der Schule abklapperte. Gefahr gebannt, oder? Fehlanzeige.<\/p>\n<p><strong>Ereignis 2: Die Mauer muss weg!<\/strong><\/p>\n<p>Nachdem ich am n\u00e4chsten Morgen einen Haufen Wiedersehensfreude im B\u00fcro nachgeholt hatte, freute ich mich darauf, den E-Mail-Berg zu checken, der sich seit der Zeit in Hangzhou angeh\u00e4uft hatte. Voller Tatendrang schwang ich mich vor meinen Laptop. S\u00e4mtliche Browser schafften es innerhalb von zehn Minuten aus irgendeinem Grund immer noch nicht, mich mit meinem Mailanbieter geschweige dem meinem Online Banking Account zu verbinden. Brauchte mein Computer wohl noch ein wenig Zeit, um sich wieder in Wuhan einzugew\u00f6hnen? Oder war das Netz gerade schlicht mal wieder \u00fcberlastet, weil zu viele Lehrer gleichzeitig ihre Lieblingsserien schauten? Dann musste eben Yang Xis Notebook ran. Netzwerk-Zeit\u00fcberschreitung. Super. Mir blieb demnach nichts anderes \u00fcbrig, als einen Tag lang abzuwarten und zu hoffen, dass sich mein Problem einfach bis dahin wie mein Stachelschwein verfl\u00fcchtigen w\u00fcrde. Wieder Fehlanzeige. Obwohl ich schon einige Erfahrungen mit dem launischen Internet hier gemacht hatte, bekam ich es langsam mit der Angst zu tun. Hatte etwa jemand meine Konten gehackt? Wollte man mich ruhigstellen, damit ich nicht wieder etwas \u00fcber die wenig schmeichelhaften Spitznamen gewisser Organisationen ausplaudere? Beides nicht gerade angenehme Vorstellungen!<\/p>\n<p>Ein letzter Ausweg bot sich mir noch: Starbucks. Vielleicht hatte ich mit der kostenlosen Wi-Fi-Verbindung dort ja mehr Gl\u00fcck. Und tats\u00e4chlich, nach wochenlanger Abstinenz gelang es mir endlich mit einem exquisiten Caramell Latte in der Hand, auf meine wichtigsten Seiten zuzugreifen. Das hie\u00df folglich, dass man seit Kurzem durch unser Lehrerzimmer ein besonders fettes St\u00fcck der Great Firewall leitete. Mysteri\u00f6s. Aber egal, wenigstens war ich nicht gehackt worden und f\u00fcrs Erste gab ich mich damit zufrieden, mir einen Nachmittag lang die Finger wund zu tippen, da es so einiges abzuarbeiten galt.<\/p>\n<p>Zwar wiederholte ich diese bew\u00e4hrte Prozedur auch am folgenden Tag, aber mir leuchtete durchaus ein, dass ich von jetzt an nicht jedes Mal zu Starbucks pilgern konnte, wann immer ich eine vern\u00fcnftige Internetverbindung brauchte. Dazu fehlte mir sowohl die Zeit als auch das Geld. Meine gemeinsame Zukunft mit meinem Lieblings-Caf\u00e9 entschied sich allerdings von selbst, als ich feststellen musste, dass ich hier pl\u00f6tzlich \u00fcberhaupt nicht mehr ins Netz durfte. So ein Mist! Jetzt hatte ich mir meinen Caramell Latte ganz umsonst gekauft! Oder doch nicht?<\/p>\n<p>Als ich gerade resigniert meinen Laptop zuklappte, sah ich Cherry und Tao, die (leider mittlerweile ehemaligen) Bedienungen aus dem Feelings, winkend auf mich zukommen. Nachdem ich ihnen mein Problem erkl\u00e4rt hatte, schauten die beiden mich nur ein wenig verdutzt an \u2013 \u201eIm Feelings gibt es doch auch kostenloses Internet \u2013 und heute sind sogar alle hei\u00dfen Getr\u00e4nke umsonst! Das musst du doch wissen!\u201c Daf\u00fcr, dass ich dort st\u00e4ndig rumh\u00e4nge, war es wirklich fast ein bisschen peinlich, dass ich das nicht wusste. Was soll\u2019s, auf in Feelings!<\/p>\n<p>Bei einem leckeren Gratis-Cappuccino bewies sich mal wieder, dass diese Bar einfach immer eine gute Adresse ist, egal welche Sorgen einen plagen. Das ganze Word Wide Web \u00f6ffnete seine Pforten auf einmal unverhofft f\u00fcr mich \u2013 das hei\u00dft, zumindest durfte ich meine Mails und Konten ungest\u00f6rt checken. Dennoch blieben die meisten sozialen Netzwerke, Videoplattformen und haufenweise Seiten mit bestimmten b\u00f6sen Schlagw\u00f6rtern weiterhin eingemauert. Doch das lie\u00df sich \u00e4ndern \u2013 und diese Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Genauso wie die echte gro\u00dfe Mauer stellt auch das virtuelle Pendant kein un\u00fcberwindbares Hindernis dar. Tats\u00e4chlich f\u00fchren n\u00e4mlich zahlreiche Tunnel unter der Great Firewall hindurch. Die wurden allerdings nicht von den Mongolen gegraben, sondern von ein paar findigen vpn-Firmen. Das Dumme an diesen Tunneln ist lediglich, dass man sich die Eintrittskarte daf\u00fcr nur im Ausland kaufen kann, weil China alle Websites, die mit derartigen Diensten werben, sperrt. Fast alle. Nadine hatte mich n\u00e4mlich k\u00fcrzlich auf den Anbieter \u201eAstrill\u201c hingewiesen, dessen Online-Pr\u00e4senz ich ohne Probleme aufrief. Schnell den Black-Friday-Rabatt genutzt, f\u00fcr drei Monate meinen eigenen Tunnel gemietet und\u00a0 dann hie\u00df es endlich \u201eWillkommen zur\u00fcck in der Abh\u00e4ngigkeit von Facebook und Youtube, Mr. Kai!\u201c.<\/p>\n<p>Ich kann euch sagen, ich habe mich gef\u00fchlt wie Dschingis Khan pers\u00f6nlich, als ich erfolgreich meine lange ungenutzten Zugangsdaten f\u00fcr Facebook eintippte! Zwar freue ich mich nat\u00fcrlich immer wahnsinnig, wenn ich einen l\u00e4ngeren Brief in meiner Mailbox finde und verfasse auch gerne etwas wohl\u00fcberlegtere Nachrichten. Aber einfach mal wieder \u201eHallo, wie geht\u2019s am anderen Ende der Welt?\u201c zu schreiben, ohne tagelang auf eine Antwort warten zu m\u00fcssen, war echt ein Luxus sondergleichen! Die spannende Frage lautet nur, wie lange es dauert, bis man mir mein Tunnel zumauert. Chinas Firewall wird leider st\u00e4ndig erneuert und verbessert, und das in letzter Zeit derart erfolgreich, dass sogar Firmeninterne vpn-Netwerke betroffen sind. Nicht gerade f\u00f6rderlich f\u00fcr die Wirtschaft. Ebenso wenig schlafen jedoch die flei\u00dfigen Tunnelbauer, sodass sich der uralte Wettkampf um die \u00dcberwindung der Gro\u00dfen Mauer bis heute st\u00e4ndig wiederholt. Im Moment sieht es zumindest noch so aus, als l\u00e4ge mein Kontakt zur Au\u00dfenwelt vorerst in trockenen T\u00fcchern.<\/p>\n<p><strong>Ereignis 3: Auf dem Trockenen<\/strong><\/p>\n<p>Trocken wurde es auch nach meinen Internet-Eskapaden, allerdings nicht aufgrund der Tatsache, dass der n\u00e4chste Regenschauer schon verd\u00e4chtig lange auf sich warten lie\u00df. Eines a****kalten Morgens wagte ich mich auf meinen ebenso a****kalten BBB, um eine hoffentlich warme Dusche zu nehmen. Da ich mittlerweile sehr genau Bescheid wei\u00df, in welche Richtung man den Regler bewegen muss, sollte das eigentlich kein gr\u00f6\u00dferes Problem darstellen. Also drehte ich frohen Mutes mit zitternden Knien und halbgeschlossenen Augen den Duschhahn auf. Nicht nass. Das deute ich in meiner Wohnung normalerweise als gutes Zeichen. Angesichts dessen, dass ich aber doch sehr gerne duschen wollte, machte ich heute mal eine Ausnahme. Ging der Wasserhahn an der Sp\u00fcle etwa auch nicht mehr? Tropf, tropf, Bingo! Soso, nachdem ich mir selbst das Internet aufgedreht hatte, war mir nun das Wasser abgedreht worden. Man darf ja nie zu viel auf einmal erwarten.<\/p>\n<p>Im Lehrerzimmer erfuhr ich, dass es wohl heute auf dem gesamten Gel\u00e4nde der Wuhan University kein flie\u00dfendes Wasser gab. Warum und wann es wieder zur\u00fcckkam, wusste leider niemand so genau. Keine gro\u00dfe Trag\u00f6die \u2013 solange man nur einen gro\u00dfen Bogen um die Schultoiletten machte. Es schien ja bereits zu anderen Gelegenheiten nicht wirklich in Mode zu sein, die Klosp\u00fclung zu bet\u00e4tigen, doch das heutige Spektakel \u00fcbertraf alles bisher Dagewesene. Der Umwelt zuliebe werde ich darauf lieber nicht weiter eingehen, jedenfalls floss das Wasser am n\u00e4chsten Morgen zwar zuerst recht br\u00e4unlich, aber doch stetig wieder. Seitdem muss ich allerdings damit rechnen, dass ich nachts beim Auff\u00fcllen meiner W\u00e4rme-Tee-Flasche auf eine leere Leitung sto\u00dfen k\u00f6nnte. Wenigstens wei\u00df ich jetzt, dass ich nicht dauerhaft auf dem Trockenen sitzen muss.<\/p>\n<p><strong>Ereignis 4: Das Haus, das Verr\u00fcckte macht<\/strong><\/p>\n<p>Der gl\u00fcckliche Umstand, dass ich gerade in meinem Zimmer und nicht im Flieger ins Ausland sitze, erscheint mir seit dem vierten r\u00e4tselhaften Ereignis gar nicht mehr so selbstverst\u00e4ndlich. Ganze sieben Tage, bevor mein Visum auslaufen w\u00fcrde, machte ich mich mit Yin Hui (der dritten Deutschlehrerin im Bunde) auf den Weg, ein neues zu besorgen. Flo, der die nervenaufreibende Prozedur bereits hinter sich hatte, hatte mir zuvor noch erkl\u00e4rt, dass die alte zust\u00e4ndige Polizeistation nicht mehr existierte und wir deshalb gleich zu einer anderen gehen sollten. Guter Tipp. Nach einer Stunde Taxifahrt in den Distrikt Hankou auf der anderen Seite des Yangtses glaubten wir, unser Ziel endlich erreicht zu haben. Oder auch nicht, denn \u2013 wer h\u00e4tte es gedacht \u2013 am Ende standen wir vor verschlossenen T\u00fcren. Also besorgten wir uns ein neues Taxi und hofften, nun bei der richtigen Adresse herauszukommen. Wenn ich nur gewusst h\u00e4tte, wie wenig sich die Fahrt lohnte!<\/p>\n<p>Schlie\u00dflich stiegen wir vor dem \u201eWuhan People\u2019s Center\u201c aus, einem riesigen, modernen und komplett rot angestrichenen Geb\u00e4ude, das zur Erledigung aller m\u00f6glichen administrativen Angelegenheiten dient. Wenn man die richtigen Angestellten daf\u00fcr erwischt. Schon als wir die Eingangshalle betraten, beschlich mich ein leicht ungutes Gef\u00fchl, weil dies nicht meine erste Begegnung mit jener Art von Angestellten war. Denen habe ich es n\u00e4mlich zu verdanken, dass ich ganz am Anfang meines Auslandsjahres drei Mal zu einer anderen Polizeistation pilgern musste, um meine Aufenthaltsgenehmigung zu erhalten. Da konnte es eben passieren, dass die Person, die das alleinige Verf\u00fcgungsrecht \u00fcber einen bestimmten Stempel besa\u00df, gerade unumg\u00e4nglich ihre Kaffeepause machte. Was beim zweiten Besuch schief gelaufen war, ist mir bis heute nicht ganz klar, aber vielleicht funktionierte ja der Kugelschreiber in der Lieblingsfarbe der Empfangsdame nicht mehr.<\/p>\n<p>Mr. Gong hatte mir versichert, dass es mit meinem Visum keine Probleme geben sollte, weil er f\u00fcr mich netterweise ein offizielles Schreiben der Wuhan University ausstellen lie\u00df, an das ich mich jetzt klammerte. Da sich Yin Hui auf den un\u00fcbersichtlichen \u00dcbersichtstafeln genauso wenig zurecht fand wie ich, steuerten wir allerdings gleich zwei Mal den falschen Schalter an. Und wurden schlie\u00dflich auf Etage Eineinhalb verwiesen. W\u00e4hrend wir ein verlassenes, fensterloses Treppenhaus emporstiegen, fragte ich mich, ob man hier nicht zuf\u00e4llig auch das Gleis Neundreiviertel versteckt hielt. Dort oben versteckten sich zumindest endlich die zust\u00e4ndigen Polizisten f\u00fcr internationale Angelegenheiten. Paradoxerweise konnte keiner von denen auch nur ein Wort Internationalisch, aber ich als reicher Laowai hatte ja wie gewohnt meine pers\u00f6nliche Dolmetscherin parat.<\/p>\n<p>Also h\u00e4ndigte ich frohen Mutes Mr. Gongs Amnestie-Briefchen an eine Frau hinterm Tresen aus. Die las sich das Ganze sogar, genervt an ihrer Teetasse nippend, durch. Und pl\u00f6tzlich brach eine gar epische chinesische Verbalschlacht zwischen der Polizistin und Yin Hui los. Ach du liebe Zeit, was hatte die Wuhan University denn auf diesen Wisch geschrieben? Nicht genug offenbar, erkl\u00e4rte mir die arme Deutschlehrerin resigniert, die leider als Verliererin die Diskussionsrunde verlassen musste. Scheinbar ging aus dem Zettel nicht hervor, was ich in Wuhan \u00fcberhaupt genau trieb. \u201eFreiwilligendienst\u201c z\u00e4hlt n\u00e4mlich nicht. So etwas gibt es in China nicht. Entweder man studiert, man arbeitet oder man ist Tourist. Dumm gelaufen. Was nun? Unverrichteter Dinge von dannen ziehen \u00a0\u2013 ein ganz sch\u00f6nes Schei\u00dfgef\u00fchl, um ganz ehrlich zu sein. Hier ein kurzer Auszug aus dem inneren Monolog, den ich w\u00e4hrend der Heimfahrt f\u00fchrte: \u201eWird man mich jetzt ausweisen? Wie soll ich denen klar machen, dass ich hier sehr wohl eine Arbeit habe? Herrje, mir blieben doch nur noch f\u00fcnf Tage! Soll ich schon mal den Flug nach Hongkong buchen, damit ich von dort aus erneut einreisen kann? Das wird bestimmt teuer und langweilig, so ganz alleine. Ich will noch nicht gehen!!!\u201c<\/p>\n<p>\u201eWirst du auch nicht!\u201c, beruhigte mich Mr. Gong zur\u00fcck in der Schule. W\u00e4hrend ich den Nachmittag auf einem hei\u00dfen HotPot sitzend verbrachte, setzte sich der Gute\u00a0 kurzerhand mit der Wuhan University in Verbindung und am n\u00e4chsten Morgen hielt ich ein verbessertes Schriftst\u00fcck mit eindrucksvollem roten Stempel in der Hand. Sah genauso aus wie das Alte. Ob das funktionieren w\u00fcrde? Probieren wir\u2019s aus! Also wieder mit Yin Hui ins Taxi und r\u00fcber nach Hankou \u2013 wenigstens gleich zum richtigen Geb\u00e4ude. Hoch in Etage Eineinhalb und \u2013 dem Himmel sei Dank \u2013 heute sa\u00df ein Mann am Schalter und nicht mehr die Olle mit ihrer bl\u00f6den Teetasse. Der Polizist lie\u00df seinen Blick kurz fachm\u00e4nnisch \u00fcber mein Dokument schweifen und als ich schon bef\u00fcrchtete, dass ich wieder umsonst hergekommen war, schaute er auf und erl\u00f6ste mich mit einem \u201eHao de\u201c (Alles klar).<\/p>\n<p>Ich war wieder im Spiel \u2013 und jetzt wurde es erst richtig lustig. Los ging der Spa\u00df mit dem Beschriften eines Datenbogens, von denen man im Moment unpraktischerweise keine besa\u00df. Triumphierend zog ich jedoch eine fertig ausgef\u00fcllte Version eben jenen Bogens aus meinem Rucksack, von dem es eigentlich gehei\u00dfen hatte, dass ich sie nicht brauchen w\u00fcrde. Gl\u00fcck gehabt. Im Austausch daf\u00fcr erhielt ich eine Art Rechnung f\u00fcr die Visumsgeb\u00fchren. Mit der hasteten wir ins Erdgeschoss an einen Schalter, an dem uns eine junge Dame sagte, wie viel der Spa\u00df nun kostete. Selbstverst\u00e4ndlich durften wir nicht gleich dort bezahlen, sondern mussten weiter zur hauseigenen Bank. Geb\u00fchr bezahlt und mit der Quittung wieder zur\u00fcck zum letzten Schalter, um da noch einen Stempel drauf zu bekommen. Wenigstens war die Stempelfrau nicht in der Zwischenzeit zur Kaffeepause aufgebrochen. Leicht au\u00dfer Atem kletterten wir anschlie\u00dfend noch einmal auf Etage Eineinhalb zu unserem Ausgangspunkt. Der nette Polizist dr\u00fcckte mir schlie\u00dflich noch eine Art Abholnummer auf die Quittung und kassierte meinen Reisepass zur Erneuerung ein. Fertig. F\u00fcrs Erste.<\/p>\n<p>Als wir das Geb\u00e4ude endlich verlassen durften, f\u00fchlte ich mich ein bisschen wie nach einem Besuch im Haus, das Verr\u00fcckte macht. Sei\u2019s drum, heute waren wir siegreich aus der Schlacht hervorgegangen. Ein paar Tage sp\u00e4ter erhielt ich sogar meinen Reisepass zur\u00fcck, in dem ein nagelneues Visum f\u00fcr sechs Monate mit zwei Ausreisen klebte. Herrlich. Zuvor allerdings musste ich mich bem\u00fchen, eine Woche lang nicht unangenehm aufzufallen, da ich ja keinen Pass besa\u00df, um mich auszuweisen. Leichter gesagt, als getan, wie sich herausstellte.<\/p>\n<p><strong>Ereignis 5: Kollision<\/strong><\/p>\n<p>Alle r\u00e4tselhaften Dinge sind f\u00fcnf, wie man so sch\u00f6n sagt. Somit stand mir das gro\u00dfe Finale leider noch bevor \u2013 und es fiel auf den vorletzten Tag ohne Reisepass. An jenem Sonntag wollte ich mich mit Franzi und Jeanne treffen, um eine traditionell chinesische Akupunktur-Behandlung auszuprobieren. Die beiden besuchten uns n\u00e4mlich diese Woche in Wuhan und wir freuten uns darauf, zu erleben, wie es in einem chinesischen Hospital wohl zugeht. So nahm ich zusammen mit Chang E, die das Date mit dem Doktor f\u00fcr uns klargemacht hatte, ein Taxi in Richtung Krankenhaus, wo wir uns mit den M\u00e4dels verabredet hatten.<\/p>\n<p>In der N\u00e4he unseres Ziels hielt das Auto am Stra\u00dfenrand an und Chang E z\u00fcckte ihren Geldbeutel. Ich \u00f6ffnete die T\u00fcre, wollte gerade zum Aussteigen ansetzen und \u2013 \u201eBOUM, c\u2019est le choc!\u201c, wie auf den ersten Seiten von meinem D\u00e9couvertes-Franz\u00f6sisch-Buchs geschrieben steht. Was sollte das denn gerade? Ein E-Bike? Das ist nicht wirklich passiert, oder? Schnell aussteigen und nachsehen. Doch. Schei\u00dfe! Kein b\u00f6ser Traum! Tats\u00e4chlich hatte ein Motorroller versucht, sich an uns vorbei zu quetschen und war dabei voll mit der aufschwingenden T\u00fcr kollidiert. Das Fahrzeug lag nun unversehrt ein paar Meter weiter auf dem Bordstein, nur die T\u00fcr sah recht mitgenommen aus. Aber wie ging es dem Fahrer? Oh nein, das waren ja auch noch zwei! Einer davon schien unversehrt, der Beifahrer jedoch hatte sich wohl das Bein verletzt.<\/p>\n<p>Und pl\u00f6tzlich \u2013 Renao! Was ist das denn schon wieder? Ganz einfach, als Renao bezeichnet man die Menschentraube, die sich f\u00fcr gew\u00f6hnlich innerhalb von Sekunden dort ansammelt, wo es etwas Interessantes zu sehen gibt. Und so standen aus heiterem Himmel pl\u00f6tzlich an die f\u00fcnfzehn Chinesen um die Unfallstelle, diskutierten lautstark \u00fcber eine Sache, die sie nichts anging, und schienen es alle besser zu wissen. Daran, dass man vielleicht mal dem Verletzten helfen k\u00f6nnte, dachte nur irgendwie niemand. Also musste ich die arme Chang E mit der Menge zur\u00fccklassen und brachte den Mann in das praktischerweise um die Ecke gelegene Krankenhaus. Doch die Englischlehrerin behielt ebenfalls einen k\u00fchlen Kopf und verst\u00e4ndigte kurzerhand die Polizei. Das gefiel dem E-Bike-Fahrer nicht sonderlich, weil es in China als illegal gilt, Leute f\u00fcr Geld auf dem R\u00fccksitz mitzunehmen (und er genau das getan hatte), doch daran f\u00fchrte kein Weg vorbei.<\/p>\n<p>In der Zwischenzeit harrte ich bei dem ungl\u00fccklichen Invaliden aus und schleppte ihn hin und wieder vom einen zum anderen Warteraum. So hatte ich mir das mit meinem ersten Besuch in einem chinesischen Hospital nicht vorgestellt! Und derma\u00dfen mies hatte ich mich auch schon seit Langem nicht mehr gef\u00fchlt. Nat\u00fcrlich ist es verboten, rechts zu \u00fcberholen, vor allem wenn man daf\u00fcr zwischen Auto und Bordstein nur eine Haaresbreite Platz hat. Trotzdem hoffte ich tunlichst, dass dem Mann nichts Schlimmeres passiert war. Bevor wir das aber herausfanden, tauchte schlagartig die halbe Familie des Verletzten auf und starrte mich feindselig an, bis ich endlich Unterst\u00fctzung durch Chang E erhielt. Sie erz\u00e4hlte mir, dass die Polizei eingetroffen war und wir nun einige Fragen beantworten sollten. Zuvor wollte ich mich noch bei dem Mann entschuldigen, was Chang E widerwillig f\u00fcr mich \u00fcbersetzte. Die Antwort darauf konnte keine besonders Nette gewesen sein, denn anschlie\u00dfend zerrte mich Chang E umgehend mit ver\u00e4rgertem Gesichtsausdruck von der Menge weg. Sp\u00e4ter erfuhr ich, dass man etwas in der Art von \u201eWir pfeifen auf die Entschuldigung, zahl uns lieber sofort die ganze Behandlung\u201c entgegnet hatte. Danke auch.<\/p>\n<p>Bei der Unfallstelle warteten ein blinkendes Polizeiauto und der dazu geh\u00f6rige Polizist auf uns. \u201ePassport, please!\u201c Sh***, es musste ja so kommen. Noch nie hatte irgendjemand (abgesehen von den Fahrkartenverk\u00e4ufern und den Bahnbeamten) meinen Reisepass sehen wollen, doch gerade wenn ich keinen besa\u00df, wurde er auf einmal interessant. W\u00fcrde ich daf\u00fcr jetzt ins Gef\u00e4ngnis gesteckt werden? Nicht ganz, aber auf die Polizeistation fuhren wir trotzdem mit. Zuf\u00e4llig hatte ich n\u00e4mlich meinen Rucksack mit meinem Laptop mitgenommen, auf der sich ein Scan des begehrenswerten Dokuments befand. Das druckten wir nach einigem Hin und Her aus und widmeten uns dann den Fragen des Herrn Kommissars. Zuerst war mir bei der Sache verst\u00e4ndlicherweise \u00fcberhaupt nicht wohl, insbesondere da ich mich nur indirekt verst\u00e4ndigte. Im Kreuzverh\u00f6r mit einem chinesischen Gesetzesh\u00fcter \u2013 ich hatte mich beim Antritt meines Auslandsjahrs auf vieles eingestellt, doch das h\u00e4tte ich mir nie tr\u00e4umen lassen!<\/p>\n<p>Jedenfalls\u00a0 stellte sich bald heraus, dass sich der Polizist weniger m\u00fcrrisch und missgelaunt verhielt, als ich zu Beginn dachte. Nachdem er mir eine Flasche Wasser und eine Zigarette angeboten hatte, konnte man zwar immer noch nicht wirklich behaupten, dass sich die Runde zu einem netten Kaffeeklatsch entwickelte, doch wenigstens versicherte der Shifu uns beschwichtigend, dass wir uns keine Sorgen zu machen brauchten. Am Ende spendierte uns unser Freund und Helfer sogar eine Freifahrt mit dem Blaulicht-Wagen zur Bushaltestelle. Wie dieses r\u00e4tselhaft Ereignis zu Ende geht, wei\u00df ich nach einigen vergangenen Wochen immer noch nicht, obwohl man uns sagte, dass man uns kontaktieren w\u00fcrde, sobald mehr Informationen zur Verf\u00fcgung standen. Chang E meinte aber\u00a0 bereits, dass ich eventuell nie wieder etwas von jenem Vorfall h\u00f6ren w\u00fcrde. W\u00fcnschenswert w\u00e4re es zumindest.<\/p>\n<p><strong>Epilog: Der erste Advent<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_342\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/2012\/12\/19\/mr-kais-series-of-unfortunate-events\/sam_1838\/\" rel=\"attachment wp-att-342\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-342\" class=\"size-medium wp-image-342 \" alt=\"SAM_1838\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1838-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1838-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1838-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1838.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-342\" class=\"wp-caption-text\">Essen fassen!<\/p><\/div>\n<p>W\u00e4hrend all dem Stress waren mir zwei Dinge beinahe entfallen. Erstens, dass man heute den ersten Advent feierte und zweitens, dass ich mich mit Franzi, Jeanne und Flo zum Abendessen verabredet hatte. Au\u00dferdem schuldete ich den M\u00e4dels noch eine Erkl\u00e4rung, nachdem ich sie am Nachmittag mit einem kurzen, recht verwirrenden Anruf abgespeist hatte. So traf ich immer noch mit recht wackligen Knien in der Wohnung an der Bierschule ein. Meine Sorgen fielen im Nu von mir ab, als ich dort herzlich begr\u00fc\u00dft wurde und mir ein verf\u00fchrerischer Duft aus der K\u00fcche entgegen schlug. Flo hatte n\u00e4mlich aus der Heimat ein Paket mit Spaghetti und italienischen Gew\u00fcrzen erhalten, das die drei gerade sehr geschickt verarbeiteten. Das Resultat der geballten Kochk\u00fcnste meiner lieben Mitfreiwilligen schmeckte jedenfalls herrlichst und danach f\u00fchlten wir uns derart vollgefressen, dass wir es gerade noch mit M\u00fch und Not aufs Sofa schafften.<\/p>\n<div id=\"attachment_341\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/2012\/12\/19\/mr-kais-series-of-unfortunate-events\/sam_1833\/\" rel=\"attachment wp-att-341\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-341\" class=\"size-medium wp-image-341\" alt=\"SAM_1833\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1833-300x225.jpg\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1833-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1833-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1833.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-341\" class=\"wp-caption-text\">Pl\u00e4tzchen aus der Heimat<\/p><\/div>\n<p>Eingeh\u00fcllt in ein paar warme Decken und mit einer hei\u00dfen Tasse Tee in der Hand genossen wir h\u00f6chst weihnachtlich das Meisterwerk \u201eBlack Swan\u201c zusammen. Und w\u00e4hrend wir uns \u00fcber eine Sch\u00fcssel himmlischer, selbstgemachter Pl\u00e4tzchen hermachten, die wiederum ich zugeschickt bekommen hatte, schloss ich innerlich offiziell mit \u201eMr. Kai\u2019s Series of Unfortunate Events\u201c ab. Auch wenn ich mir einige dieser Erfahrungen gern gespart h\u00e4tte, so habe ich doch mal wieder gelernt, dass es meistens f\u00fcr jedes Problem eine L\u00f6sung gibt \u2013 und dass ein gelegentlicher Schulterblick nie schaden kann. Die Devise lautet: nicht verzweifeln, lieber die Herausforderung angehen, dann findet auch das r\u00e4tselhafteste Ereignis ein Happy End. Trotzdem freue ich mich nun umso mehr auf unsere baldigen Weihnachtsferien, in denen ich mich am Strand unter der s\u00fcdchinesischen Sonne von den vergangenen Ereignissen erholen darf!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>F\u00fcr alle, die es geschafft haben, diese \u00fcbertrieben dramatisierte Passionsgeschichte bis hierher mitzuverfolgen, gibt es jetzt noch die versprochene Belohnung. Und zwar in Form von zwei v\u00f6llig aus dem Zusammenhang gerissenen Videos in einer Bildqualit\u00e4t, \u00fcber die ein Gameboy noch lachen k\u00f6nnte. Viel Spa\u00df!<\/p>\n<p><strong>Nr. 1: Eine Markthalle in Wuhan<\/strong><\/p>\n<p>Wie ein Fischmarkt in China aussehen kann, wisst ihr ja schon seit meinem letzten Eintrag. Diese Markthalle habe ich aber vor einem Besuch in der Tan Hua Lin mit Jeanne und Franzi entdeckt und fand die Vielfalt der angebotenen Produkte irgendwie faszinierend. Doch Vorsicht: alle Leser, die ein Problem mit abgehakten, noch traurig zuckenden Fischk\u00f6pfen haben, sollten lieber gleich zum n\u00e4chsten Video \u00fcbergehen.<\/p>\n<p>http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=ubf7JwTrvRU<\/p>\n<p><strong>Nr. 2: Ein Kompliment<\/strong><\/p>\n<p>Lange Zeit wusste ich \u00fcberhaupt nichts von der Existenz dieses Clips, der mit der Handykamera einer Sch\u00fclerin aufgenommen wurde. Hier k\u00f6nnt ihr meine neunte Klasse sehen, die das Lied \u201eEin Kompliment\u201c vortr\u00e4gt. Zur Erinnerung: das haben wir zusammen einstudiert, w\u00e4hrend Yang Xi mit der H\u00e4lfte der Klasse in Deutschland war. Meiner Meinung nach leisten meine Sch\u00fclerchen darin echt gute Arbeit angesichts der Tatsache, dass wir das innerhalb von zwei Schulstunden hinbekommen mussten und sie am Anfang erst einmal ordentlich neue Vokabeln lernen mussten. Denn wer wei\u00df beispielsweise schon, was eine \u201eSchaumkrone der Woge der Begeisterung\u201c sein soll!<\/p>\n<p>http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=HeoKf9smsEk<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hier nun der Grund, warum ich meine letzten beiden Blogeintr\u00e4ge noch weniger zeitnah als gewohnt ver\u00f6ffentlicht habe. Es tut mir jetzt schon aufrichtig leid, dass dieser Schinken von Artikel nicht einmal durch ein paar nette Bilder aufgelockert wird. Daf\u00fcr gibt\u2019s &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/2012\/12\/19\/mr-kais-series-of-unfortunate-events\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":346,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,591],"tags":[429,256,55021,89,55023,71,483,30203],"class_list":["post-343","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-lebensgeschichte","tag-advent","tag-polizei","tag-reisepass","tag-schule","tag-tcm","tag-visum","tag-weihnachten","tag-wuhan"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/343"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=343"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":347,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/343\/revisions\/347"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/media\/346"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=343"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=343"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=343"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}