{"id":258,"date":"2012-12-13T14:47:33","date_gmt":"2012-12-13T13:47:33","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/?p=258"},"modified":"2012-12-15T20:08:29","modified_gmt":"2012-12-15T19:08:29","slug":"shanghai-nights","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/2012\/12\/13\/shanghai-nights\/","title":{"rendered":"Shanghai Nights"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_240\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1506.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-240\" class=\"size-medium wp-image-240 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1506-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1506-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1506-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1506.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-240\" class=\"wp-caption-text\">Erster Blick auf Shanghai<\/p><\/div>\n<p>Kaum waren wir aus der U-Bahn-Station ans Tageslicht getreten, zeigte uns Shanghai, warum die Stadt als eine der am weitesten entwickelten Metropolen Chinas gilt. Die glei\u00dfend helle Mittagssonne brach sich in den auf Hochglanz polierten Glasfassaden der Hochh\u00e4user und von den in Wuhan omnipr\u00e4senten blauen Bauz\u00e4unen fehlte jede Spur. Ungewohnterweise schien Englisch hier in aller Munde zu sein, denn anstelle des erfreuten, doch wenig hilfreichen Kommentars \u201eLAOWAI!!!\u201c erkl\u00e4rte man uns hier problemlos den Weg zum Hostel. Sogar die alte Dame, die mir auf ihrem Seniorenkart fast \u00fcber den Fu\u00df fuhr, zog sich mit einem gekonnten \u201eExcuse me!\u201c aus der Aff\u00e4re.<\/p>\n<div id=\"attachment_241\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1507.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-241\" class=\"size-medium wp-image-241\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1507-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1507-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1507-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1507.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-241\" class=\"wp-caption-text\">Der Weg zum Hostel<\/p><\/div>\n<p>Als wir jedoch in die enge Seitenstra\u00dfe einbogen, in der sich unser Hostel befand, hatte ich pl\u00f6tzlich das Gef\u00fchl, dass sich Shanghai einen Spa\u00df mit uns erlauben wollte. \u00dcber uns spannten sich auf mehreren Ebenen mit einem Mal nicht mehr Wolkenkratzer, sondern voll beh\u00e4ngte W\u00e4scheleinen. Im Hinterhof eines Restaurants hackte jemand auf einen toten Fisch ein und ein Schild verwies auf eine mehr als dubiose Fu\u00dfmassage. Solche \u00d6rtlichkeiten sollte man genauso wie bestimmte Friseursalons besser meiden, weil sich hinter ihnen eigentlich Bordelle verstecken. Prostitution ist in China n\u00e4mlich offiziell verboten, aber so manchem ahnungslosen Ausl\u00e4nder wurde schon nach dem Haarschnitt gegen Bezahlung ein \u201eHappy End\u201c angeboten.<\/p>\n<p>Einen fr\u00f6hlichen Anfang des Zwischenseminars gab es allerdings auf der Dachterrasse des Hostels sogar kostenlos. Die Wiedersehensfreude in Hangzhou war ja bereits gro\u00df gewesen, aber nun sah man einfach so viele neue Gesichter auf einmal, dass man aus dem Erz\u00e4hlen gar nicht mehr herauskam. War die Shanghai-Crew wieder gut in der Heimatstadt angekommen? Mit welchen Gschichtle wartete meine Mitschw\u00e4bin Theresa auf? Was hatte Homezone-Homie Jeanne in der Zwischenzeit erlebt? Z\u00fcndete Luisa ihre liebevoll als \u201eNuttenst\u00e4ngel\u201c bezeichneten Zigaretten immer noch mit dem Flammenwerfer-Feuerzeug an, das ich ihr in Hangzhou \u00fcberlassen hatte? Und was trieb eigentlich Carl-Jan beim Goethe-Institut in Shanghai? Fragen \u00fcber Fragen, die man am liebsten alle gleichzeitig ausdiskutieren wollte.<\/p>\n<div id=\"attachment_242\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1511.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-242\" class=\"size-medium wp-image-242\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1511-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1511-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1511-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1511.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-242\" class=\"wp-caption-text\">Lebkuchen!<\/p><\/div>\n<p>Letztendlich gelang es unseren f\u00fcrsorglichen Seminarleiterinnen Sandra und Kerstin erst, uns ruhigzustellen, als sie Lebkuchen und Spekulatius aus Deutschland hervorholten. Faszinierend, wie leicht sich dreiundzwanzig chinagepr\u00fcfte Kulturweit-Freiwillige vom weihnachtlichen Zimtgeruch des mitgeschmuggelten Geb\u00e4cks konditionieren lie\u00dfen! So starteten wir gen\u00fcsslich kauend in den offiziellen Teil unserer gemeinsamen Zeit und stellten uns zusammen seelisch und moralisch auf ein intensives, arbeitsames und, wie Sandra es mit ihrem unglaublich sympathischen serbischen Akzent zu sagen pflegt, supersexy Seminar ein. Anschlie\u00dfend ging es nahtlos weiter zum Abendessen, das wir in einem recht au\u00dferordentlich wirkenden japanischen Restaurant einnahmen.<\/p>\n<p>Zwar erwiesen sich die Speisen schlichtweg als au\u00dferordentlich teuer, der Gang auf die Toilette war jedoch durchaus au\u00dferordentlich erstrebenswert. Wo man in Wuhan ein etwas besseres Loch im Boden erwartete, konnte man sich hier auf eine beheizte Klobrille setzen und allerlei Kn\u00f6pfe mit lustigen Bildchen bestaunen, die beim Dr\u00fccken vermutlich noch lustigere Effekte erzielen w\u00fcrden. Wer braucht noch Klopapier, wenn man sich auch einfach trockenf\u00f6hnen lassen kann! Memo an mich selbst: sowas will ich unbedingt f\u00fcr meinen BBB \u2013 denn angesichts der momentanen Temperaturen in Wuhan bin ich mir nicht mehr ganz sicher, wie scherzhaft das mit dem Festfrieren gemeint war.<\/p>\n<p>Mit dem n\u00e4chsten Morgen brachen endlich vier Tage lang hei\u00dfersehntes Hochleistungs-Reflektieren an, auf die sich viele nach zwei Monaten unter Erlebnis-Dauerbeschuss sehr freuten. Um unsere hochkreativen Hirne auf Trab zu bringen, begannen wir jede Einheit in unserem sexy Seminarraum mit einem am\u00fcsanten \u201epseydop\u00e4dagogischen Psychospielchen\u201c. Besonders toll fand ich daran, dass hier wirklich jeder einmal zu Wort kam und man so zahlreichen kleinen Geschichtchen, Anekdoten und Ausschnitte aus dem Freiwilligenleben in allen Ecken Chinas lauschen durfte. Beispielsweise gestalteten wir Standbilder zu einer impr\u00e4gnanten Alltagssituation (warum funktioniert die Technik schon wieder nicht und wie gestaltete ich meine Stunde jetzt ohne Beamer?) oder versetzten uns in die Lage von Gegenst\u00e4nden oder Personen in unserer Umgebung (etwa Zhang Ping, der sich wundert, wo der Laowai bleibt, der immer bei ihm Tequila bestellt).<\/p>\n<p>Danach besch\u00e4ftigten wir uns meist damit, uns \u00fcber die verschiedensten Aspekte unseres Auslandsaufenthalts auszutauschen. Was war bisher passiert? Welche Arbeit verrichteten wir an unseren Einsatzstellen? Welche Probleme stellten sich uns in den Weg? Wie l\u00f6sen wir sie am besten? Wo soll es hingehen? So viele Diskussionsthemen! Der Gespr\u00e4chsbedarf schien wirklich enorm \u2013 doch mit dieser Gruppe von durchweg lieben, interessierten und randvoll mit Erfahrungen angef\u00fcllten Leuten konnte man sich, was das betrifft, wirklich austoben. Mir pers\u00f6nlich tat es richtig gut, einfach mal zuzuh\u00f6ren, was die anderen so erlebt hatten und nat\u00fcrlich auch, \u00fcber Sorgen, Missgeschicke und Ungewissheiten zu philosophieren. Manche Dinge stauen sich eben doch mit der Zeit an und das Seminar diente nicht nur f\u00fcr mich als Ventil daf\u00fcr. Denn einer Sache durfte man sich jedenfalls sicher sein \u2013 man fand immer jemanden, dem es \u00e4hnlich ging und vor allem, man musste nicht z\u00f6gern, seine Gedanken offen und ohne Bedenken kund zu tun.<\/p>\n<p>Noch besser als Dampf ablassen war allerdings die Tatsache, dass das Seminar mir zumindest einen richtigen Kraftschub verpasste, was schlichtweg daran lag, dass es einfach so unglaublich viel zu lachen gab. Kraft durch Lachen? Das mag vielleicht etwas esoterisch klingen, hilft aber im Zweifelsfall besser als jede Art von TCM (zur Erinnerung: das hei\u00dft Traditionelle Chinesische Medizin). Ich will keinesfalls den Eindruck erwecken, dass ich mich in Wuhan nicht ebenfalls gut am\u00fcsiert h\u00e4tte, aber der Tag fing f\u00fcr mich bereits mit einem L\u00e4cheln im Gesicht an, wenn ich von wahlweise Lien oder Fanny um meine auch als Handw\u00e4rmer sehr effiziente Teeflasche angebettelt wurde. Weiterhin best\u00e4tigte sich die Devise \u201eGute Laune dank ein paar Runden aufs herrlichste Rumschw\u00e4beln\u201c mithilfe von Carl-Jan, Theresa, Fanny, Julian und Sandra immer wieder aufs Neue und auch andere sympathische R\u00fcckf\u00e4lle in den angestammten Dialekt sorgten zum Beispiel bei Luisa mit ihrem abgebr\u00fchten Brandenburgisch h\u00e4ufig f\u00fcr Lacher.<\/p>\n<div id=\"attachment_243\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1531.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-243\" class=\"size-medium wp-image-243\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1531-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1531-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1531.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-243\" class=\"wp-caption-text\">Skaten f\u00fcr Fortgeschrittene<\/p><\/div>\n<p>Sehr ausgelassen und ungewohnt sportlich gestalteten sich au\u00dferdem unsere Aktivit\u00e4ten in den Pausen oder an eher ruhigen Abenden, wo man zwischen Skateboard-Training, Tischkickern, Billard oder M\u00e4xle spielen w\u00e4hlen konnte. Obwohl ich in allen vier Disziplinen gleicherma\u00dfen unf\u00e4hig, \u00e4h unge\u00fcbt bin, entwickelte sich doch die letzte zu meinem pers\u00f6nlichen Favoriten. Zwar entstand schnell ein Running-Gag aus der Frage, ob nun Lien, Luisa oder ich den Ball zuerst verpatzten, doch nach viel \u00dcbung und mit viel Gl\u00fcck landete ich sogar irgendwann im Finale. Mit dem epischen Zweikampf zwischen den beiden M\u00e4dels konnte ich damit aber trotzdem nicht mithalten.<\/p>\n<p>Eines Abends wurde mir sogar selbst die Ehre zuteil, f\u00fcr \u201eKraft durch Lachen\u201c zu sorgen. Jeder, der wollte, durfte vor versammelter Mannschaft eine Pr\u00e4sentation \u00fcber seine Erlebnisse halten und so wagte auch ich spontan eine kleine Vorstellung. Ich kann nur so viel sagen &#8211; mir war nie klar gewesen, dass meine Einsatzstelle so zum Br\u00fcllen ist! Aber naja, es hat eben nicht jeder einen BBB! Seitdem habe ich mich jedenfalls mit dem Spitznamen \u201eMr. Kai\u201c zu arrangieren, weil ich ja unbedingt erz\u00e4hlen musste, wie mich meine Sch\u00fclerchen begr\u00fc\u00dfen.<\/p>\n<p>Einen weiteren sinnvollen Beitrag leistete ich \u00fcbrigens, indem ich w\u00e4hrend des Seminars fett ins Dealer-Gesch\u00e4ft einstieg (ich hab\u2019s dir doch immer gesagt, Anna!). Auch wenn es der eine oder andere am Anfang mutma\u00dfte, handelte es sich bei den kleinen T\u00fctchen, die Mr. Kai an verschiedene Bed\u00fcrftige vertickte, nicht um irgendwelche b\u00f6sen Substanzen, sondern nur um zumindest in China vollkommen legale TCM. So kochte sich der erk\u00e4ltungsgeplagte Teil unserer Gruppe bald t\u00e4glich sein linderndes \u201eSanJiu\u201c-S\u00fcppchen und ich \u00fcberlege seitdem ernsthaft, ob ich mein Gesch\u00e4ft nicht in Zukunft auf den internationalen Markt expandiere. Mit Chang E h\u00e4tte ich immerhin schon eine verl\u00e4ssliche Kontaktperson f\u00fcr Export und Produktauswahl.<\/p>\n<p>Von dem Bisschen Erk\u00e4ltung lie\u00dfen wir nat\u00fcrlich trotzdem nicht abhalten, in unserer freien Zeit die Stadt zu erkunden. Am Nachmittag des dritten Tages nahmen die Kunstinteressierten unter uns die Metro ins K\u00fcnstlerviertel M50. Auf einem alten Fabrikgel\u00e4nde konnte man dort die Ateliers von dutzenden K\u00fcnstlern besuchen, zahlreiche wild gemischte Kunststile erkunden und sogar das eine oder andere gesellschaftskritische Bild bestaunen. Letztendlich verdankten wir einen besonders spannenden Fund jedoch Laura, die bereits in Shanghai gelebt und in ebenjenem K\u00fcnstlerviertel gearbeitet hatte. Sie verwies uns auf das \u201eIsland 6\u201c, hinter dem sich kein Club, sondern eine weitere Ausstellungshalle voller interaktiver Kunstwerke verbarg. Und die jagten einem tats\u00e4chlich den einen oder anderen Schrecken ein. Da gab es beispielsweise einen Spiegel, \u00fcber dem die verlockende Aufforderung \u201eCome closer!\u201c stand. Folgte man dieser Anweisung, tauchte pl\u00f6tzlich ein Hund mitten im Spiegelbild auf, der aufmerksam die Kopfbewegungen des Betrachters imitierte.<\/p>\n<p>Auch andere Ausstellungsst\u00fccke waren darauf ausgelegt, die Neugierde und Folgsamkeit der Besucher zu testen. Ein Bildschirm, der einen Mann zeigt, der ein Mobiltelefon in der Hand h\u00e4lt. Dar\u00fcber eine Handynummer und die blinkenden Buchstaben \u201eCALL ME!\u201c. Ob das funktioniert? Was passiert wohl, wenn man da wirklich anruft? Schnell die Nummer eintippen! Das Handy des Mannes klingelt. Er f\u00fchrt es an sein Ohr, dr\u00fcckt auf den \u201eAbheben\u201c-Knopf und \u2013 Spladder \u2013 sein Kopf explodiert. Im n\u00e4chsten Moment tritt der n\u00e4chste ins Sichtfeld und erneut wird eine Nummer eingeblendet. Was sollte das denn jetzt?<\/p>\n<p>Ein \u00e4hnlich schockierendes Resultat erzielte ein weiterer Bildschirm, auf dem man eine leicht bekleidete Dame in einem K\u00e4fig sehen und wieder mal anrufen konnte. Ob die wohl auch in die Luft gehen w\u00fcrde? Probieren wir\u2019s aus. Sobald jedoch die Durchwahlmelodie ert\u00f6nte, kr\u00fcmmte sich die Frau vor Schmerz und wurde ordentlich durchgesch\u00fcttelt, da scheinbar Strom in ihr eisernes Gef\u00e4ngnis geleitet wurde. Erst wenn man erschrocken auflegte, beruhigte sich die Arme wieder. Wenig sp\u00e4ter erhielt man die kryptische SMS \u201eThis was just the beginning.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_244\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1563.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-244\" class=\"size-medium wp-image-244\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1563-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1563-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1563-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1563.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-244\" class=\"wp-caption-text\">Chinesisch Kochen f\u00fcr Anf\u00e4nger<\/p><\/div>\n<p>Was auch immer das mit dem auf das Milgram-Experiment beruhenden Kunstwerk zu tun hatte, auf den Tag traf diese Aussage jedenfalls zu. Anschlie\u00dfend trafen wir uns n\u00e4mlich alle zusammen zum Kochkurs in der French Concession, einem der teuersten Viertel Shanghais. Dazu r\u00fcsteten wir uns mit ungemein modischen Sch\u00fcrzen aus und versammelten uns um eine lange Tafel, auf der sich bet\u00f6rend die verschiedensten frischen Zutaten t\u00fcrmten. Nachdem sich unsere beiden Laobans (das hei\u00dft so viel wie Chefs) vorgestellt hatten, teilten wir uns in zwei Gruppen auf. Die einen versuchten sich an den ber\u00fchmten gef\u00fcllten Dumplings, die andere H\u00e4lfte st\u00fcrzte sich in Zweierteams auf einige chinesische Gerichte, die auf keiner Speisekarte fehlen d\u00fcrfen. Hier eine \u00e4u\u00dferst hilfreiche Schritt-f\u00fcr-Schritt-Anleitung zum Kochen eines recht leckeren Bohnen-Hackfleisch-Schabutzkis, f\u00fcr das Flo und ich zust\u00e4ndig waren:<\/p>\n<ol>\n<li>Erst einmal staunend zuschauen, wie ge\u00fcbt Flo mit dem etwas angsteinfl\u00f6\u00dfenden Hackebeil das Gem\u00fcse in Rekordzeit zerkleinert.\n<p><div id=\"attachment_245\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1567.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-245\" class=\"size-medium wp-image-245\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1567-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1567-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1567-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1567.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-245\" class=\"wp-caption-text\">Verk\u00f6stigung der Speisen<\/p><\/div><\/li>\n<li>Froh sein, wenn man sich beim anschlie\u00dfenden Versuch, das nachzumachen, wenigstens keinen Finger abhackt.<\/li>\n<li>Beim Warten auf eine freie Herdplatte von Sandras Ananasst\u00fccken f\u00fcr das Gongbaojiding naschen. Das braucht die bestimmt eh nicht alles!<\/li>\n<li>Bohnen, Hackfleisch, Zwiebeln, Ingwer und Knoblauch mit reichlich \u00d6l in einen Wok schmei\u00dfen und alles gut durchr\u00fchren.<\/li>\n<li>Dem Laoban das Feld \u00fcberlassen und mit Flo dar\u00fcber mutma\u00dfen, welche P\u00fclverchen er wohl gerade in den Topf wirft.<\/li>\n<li>Das fertige Gericht zu den anderen bereits angerichteten Speisen stellen und so tun, als h\u00e4tte man das gerade alles selbst hinbekommen. Hach, Chinesisch Kochen ist ja gar nicht so schwer!<\/li>\n<li>Alles durchprobieren und Reinhauen, was das Zeug h\u00e4lt!<\/li>\n<\/ol>\n<div id=\"attachment_256\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSCN6958a.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-256\" class=\"size-medium wp-image-256\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSCN6958a-300x137.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"137\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSCN6958a-300x137.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSCN6958a-500x229.jpg 500w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSCN6958a.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-256\" class=\"wp-caption-text\">Der Bund in seiner ganzen leuchtenden Pracht<\/p><\/div>\n<p>Als wir uns ausf\u00fchrlichst Punkt 7 gewidmet hatten, f\u00fchlten wir uns zwar vollgestopft wie Fr\u00fchlingsrollen, doch bereit, den Abend in Angriff zu nehmen. Dann nichts wie auf zum Bund f\u00fcr ein paar Erinnerungsfotos! Die Uferpromenade des Huangpu-Flusses ist eine der ber\u00fchmtesten Touristenattraktionen der Stadt und das Titelbild von jeder zweiten Shanghai-Postkarte. Am Kopfende der Nanjing Lu, einer der gr\u00f6\u00dften Einkaufsstra\u00dfen Chinas, erhielt man einen wunderbaren Blick auf die Sonderwirtschaftszone Pudong an der gegen\u00fcberliegenden Seite des Flusses. Von hier aus konnten wir unseren Blick \u00fcber einen Wall von hochmodernen, in allen Farben leuchtenden Wolkenkratzern schweifen lassen. Markenzeichen des Panoramas und Wahrzeichen von Shanghai: der Oriental Pearl Tower, ein Fernsehturm, der allerdings eher aussieht wie eine 468 Meter gigantische Rakete. Begeistert versuchte jeder, die beste Aufnahme von diesem blinkenden, futuristisch anmutenden Szenario zu schie\u00dfen, bevor es dann mit dem sch\u00f6nsten Teil der Abendplanung weiterging.<\/p>\n<p>Lien hatte f\u00fcr uns ihre Beziehungen spielen lassen und der gesamten Freiwilligen-Mannschaft einen Tisch im M2, einem der besten Clubs in Shanghai, klargemacht. Auf mehreren Ebenen, die in der Mitte zu einer Tanzfl\u00e4che ge\u00f6ffnet waren, feierten hier Leute aus allen Altersklassen, die es sich leisten konnten. Dennoch mussten wir nicht bef\u00fcrchten, f\u00fcr eine Flasche Sekt unser gesamtes Monatsgehalt loszuwerden, denn wir bekamen nicht nur den Tisch, sondern auch alle darauf kredenzten, \u00e4h, Leckereien gratis. Den Rest dieses h\u00f6chst dekadenten Spektakels \u00fcberlasse ich lieber der Fantasie des Lesers, verrate aber so viel, dass die Nacht zu einer der lustigsten meines bisherigen Auslandsjahres wurde.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen verteilte ich jedenfalls anstatt traditioneller chinesischer Medizin meine traditionell wirksamen Aspirin-Vorr\u00e4te und wir am\u00fcsierten uns pr\u00e4chtig beim gemeinsamen Anschauen der Hangover-Fotos (auf die sich aus irgendeinem Grund st\u00e4ndig Maurice oder zumindest ein Teil von ihm eingeschlichen hatte). Nach einer Runde \u201eFindet Maurice\u201c wartete ein weiterer wichtiger Teil des Seminars auf uns: die Ausarbeitung unserer zuk\u00fcnftigen Freiwilligen-Projekte. Trotz dass einige noch ein wenig mit Konzentrationsschwierigkeiten zu k\u00e4mpfen hatten, entstanden dabei wirklich spannende Ans\u00e4tze, auf deren Umsetzung ich mich schon sehr freue.<\/p>\n<div id=\"attachment_257\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSCN7075.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-257\" class=\"size-medium wp-image-257\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSCN7075-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSCN7075-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSCN7075-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSCN7075.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-257\" class=\"wp-caption-text\">Bescherung!<\/p><\/div>\n<p>Unsere kreativen Ausw\u00fcchse wurden am Abend, dem bereits letzten Abend unseres Seminars, belohnt, indem wir alle lecker HotPot essen gingen und danach endlich zur Wichtel-Bescherung schritten. Auf einem Tisch stapelten sich kleine P\u00e4ckchen in teilweise wirklich interessanten Formen \u2013 und ihr Inhalt stellte sich zum Teil als noch interessanter heraus. W\u00e4hrend ein paar so n\u00fctzliche Dinge wie F\u00e4cher, Essst\u00e4bchen, B\u00fcchern oder ein gutes Zentrumsbier auspackten, mussten sich andere mit eingeschwei\u00dften H\u00fchnerf\u00fc\u00dfen, tausendj\u00e4hrigen Eiern und BaiJiu anfreunden. Ich selbst freute mich \u00fcber einen Propeller im Doraemon-Stil (Doraemon ist eine katzen\u00e4hnliche Animefigur aus Japan und in China genauso ber\u00fchmt wie Totoro). Simon freute sich dar\u00fcber allerdings weniger, als ich ihm damit fast die Nase abs\u00e4belte. Wie dem auch sei, mein eigenes Wichtelgeschenk, eine Teeflasche mit einer Packung SanJiu, fand \u00fcbrigens zuf\u00e4llig genau die richtige Besitzerin, n\u00e4mlich Fanny. Die Gute konnte mir ja jetzt bald nicht mehr jeden Tag meine st\u00e4ndige Begleiterin abluchsen und hatte so einen dauerhaften Ersatz daf\u00fcr gefunden. Sch\u00f6n, wie sich die Dinge manchmal einfach f\u00fcgen!<\/p>\n<div id=\"attachment_331\" style=\"width: 235px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSC01809.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-331\" class=\"size-medium wp-image-331\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSC01809-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSC01809-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSC01809.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-331\" class=\"wp-caption-text\">Alltag im Knast<\/p><\/div>\n<p>Mit dem Anbruch des 18. Novembers kam leider auch schon der unabdingbare Abschied auf uns zu. Zusammen mit unseren tollen Seminarleiterinnen hatten wir in den vergangenen Tagen viel reflektiert und aufgearbeitet, diskutiert und gelacht, sprich ein rundum sexy Seminar verbracht, sodass nun einige Tr\u00e4nen flossen und Wiedersehens-Versprechen gegeben wurden. Anstatt die Koffer zu packen, winkten Franzi, Maurice, Sandra, Simon, Philipp, Flo, Ruth und ich lediglich unseren Freunden hinterher, weil wir noch zwei Tage in Shanghai vor uns hatten. F\u00fcr die verlie\u00dfen wir aber unsere komfortablen, von Kulturweit bezahlten Zimmer und zogen zusammen ins Dormitory um. In einem Raum mit dem Charme einer Gef\u00e4ngniszelle fanden alle acht \u00dcbriggebliebenen ein Pl\u00e4tzchen auf einem der st\u00e4hlernen Hochbetten. Zugegebenerma\u00dfen recht rustikal, aber doch irgendwie stilvoll.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend man sich gem\u00e4chlich h\u00e4uslich einrichtete, verschwanden Franzi, Maurice und ich unbemerkt, um in einer \u201edeutschen\u201c B\u00e4ckerei einen Hamster f\u00fcr unser baldiges Geburtstagskind Philipp zu bestellen. Dort sagte man uns, dass es allerdings bis zum Abend dauern w\u00fcrde, bis der Hamster fertig gebacken sei. Die Zwischenzeit vertrieben wir uns mit der ganz grandiosen Idee, zum Sightseeing in die Sonderwirtschaftszone Pudong zu fahren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1581.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium wp-image-247\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1581-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"225\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1581-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1581.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 225px) 100vw, 225px\" \/><\/a>Dort gelang es Shanghai wieder einmal, uns sprichw\u00f6rtlich kleinzukriegen. Egal, in welche Richtung man den Hals reckte, \u00fcberall streckten sich Wolkenkratzer in den Abendhimmel. Eine Science-Fiction-Rakete, riesige griechische S\u00e4ulenbauten, ein Dach in Form einer ge\u00f6ffneten Lotusbl\u00fcte, chinesische Tempelarchitektur gemischt mit moderner Glasfassaden-Bauweise. Man schien den Architekten wirklich jegliche k\u00fcnstlerische Freiheit zugesprochen zu haben \u2013 solange es nur m\u00f6glichst umwerfend und prestigetr\u00e4chtig aussah! Selbstverst\u00e4ndlich kamen wir nicht umhin, auf eines dieser Prestigeprojekte zu steigen. Wenn schon, denn schon, lautete die Devise und so w\u00e4hlten wir daf\u00fcr das Word Financial Center, das vierth\u00f6chste Geb\u00e4ude der Welt und das h\u00f6chste, das es in China zu finden gibt. Zumindest bis der Nachbarturm fertiggestellt ist, der China endlich wieder den Rang als Nation mit dem h\u00f6chsten Wolkenkratzer einbringen soll.<\/p>\n<p>F\u00fcr einen stolzen Eintrittspreis wurde uns erst einmal ein kleiner \u00dcberblick \u00fcber die Entwicklung Shanghais gew\u00e4hrt. Auf vier Bildschirmen sahen wir im Zeitraffer die Modelle von verschiedenen Metropolen heranwachsen. W\u00e4hrend sich New York und sogar Tokio noch vergleichsweise stetig aufbauten, lag das Gebiet Pudong lange Zeit mehr oder weniger brach. Doch ab 1990 begannen auf einmal, Geb\u00e4ude wie Pilze aus dem Boden zu schie\u00dfen, sodass die anderen St\u00e4dte innerhalb k\u00fcrzester Zeit eingeholt waren. Immer wieder faszinierend, zu welchen H\u00f6chstleistungen diese Nation f\u00e4hig ist!<\/p>\n<div id=\"attachment_248\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1609.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-248\" class=\"size-medium wp-image-248\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1609-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1609-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1609-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1609.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-248\" class=\"wp-caption-text\">Shanghai von oben<\/p><\/div>\n<p>Anschlie\u00dfend stiegen auch wir auf schwindelerregende H\u00f6hen bis in den 100. Stock des World Financial Buildings. Aufgrund des viereckigen Lochs, das die obersten Etagen vom Rest des Geb\u00e4udes abschirmt, tr\u00e4gt der Wolkenkratzer \u00fcbrigens den passenden Spitznamen \u201eFlaschen\u00f6ffner\u201c.Auf dem obersten der gewisserma\u00dfen frei in der Luft h\u00e4ngenden Stockwerke spuckte uns der Aufzug schlie\u00dflich aus \u2013 fast 492 Meter \u00fcber dem sicheren Erdboden! Wie Flo so sch\u00f6n sagte, war das sogar f\u00fcr seine H\u00f6henangst zu hoch. Gl\u00fcck gehabt! Ansonsten h\u00e4tte sich der Ausflug n\u00e4mlich zu einem echten Spie\u00dfrutenlauf entwickelt, weil \u00fcberall in den Boden Glasscheiben eingelassen waren, durch die man direkt bis zur Erde hinabsah.<\/p>\n<p>Trotz dass die vergangenen Tage gepr\u00e4gt gewesen waren von zahlreichen sch\u00f6nen Ausblicken, fand unsere Panoramajagd auf dem Skywalk des Flaschen\u00f6ffners im wahrsten Sinne des Wortes ihren H\u00f6hepunkt. Als wir uns die Nase an den Scheiben plattdr\u00fcckten, konnten wir gewisserma\u00dfen auf die D\u00e4cher aller anderen Wolkenkratzer in der Umgebung herab spucken, die bereits ihre \u00fcbliche Leuchtorgel f\u00fcr uns angeworfen hatten. Hinter den Kugeln des Oriental Pearl Towers schl\u00e4ngelte sich der Fluss wie ein schwarzes Band durch die n\u00e4chtliche Stadt und die Stra\u00dfenschluchten vereinten sich zu einem Netzwerk aus rotgelb gl\u00fchenden Lichtf\u00e4den, das bis zum Horizont reichte. Das schrie f\u00f6rmlich nach einem Gruppenfoto! Also schrieen wir wiederum einmal recht freundlich \u201eWhisky!!!\u201c in die Kamera von einem chinesischen Fotografenp\u00e4rchen und gingen gespannt zwei St\u00f6cke tiefer, um die Resultate zu begutachten.<\/p>\n<div id=\"attachment_239\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/Image009.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-239\" class=\"size-medium wp-image-239\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/Image009-300x212.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"212\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/Image009-300x212.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/Image009-424x300.jpg 424w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/Image009.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-239\" class=\"wp-caption-text\">Weltherrschaft, ich komme!<\/p><\/div>\n<p>Letztendlich glotzte ein Gro\u00dfteil der Abgelichteten auf den Fotos ein wenig verblendet aus der W\u00e4sche. Ich selbst hatte den Gesichtsausdruck eines James-Bond-B\u00f6sewichts, der gerade triumphierend seinen fiesen Masterplan verk\u00fcndet, aber gekauft werden mussten diese Unikate nat\u00fcrlich trotzdem. Angeblich soll der neue James Bond ja sogar zum Teil in Shanghai spielen, doch wenn ich nicht Wikipedia befrage, erfahre ich das wohl erst in Deutschland. Lustigerweise h\u00e4ngen hier zwar \u00fcberall Werbeplakate mit dem offiziellen Release-Date des Blockbusters, aber kein Kino zeigt den Streifen bisher. Mysteri\u00f6s.<\/p>\n<div id=\"attachment_249\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1625.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-249\" class=\"size-medium wp-image-249\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1625-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1625-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1625-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1625.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-249\" class=\"wp-caption-text\">Das deutscheste Essen seit Langem<\/p><\/div>\n<p>Wie auch immer, der Flaschen\u00f6ffner bot uns auch in den unteren Etagen noch ein paar Leckerbissen. Einerseits fanden wir dort das deutsche Restaurant \u201eBrotzeit\u201c, welches tats\u00e4chlich original deutsche Hausmannskost wie Schnitzel mit Kartoffelsalat, Kn\u00f6del, Schlachtplatte und Sp\u00e4tzle mit So\u00df\u2018 anbot. Irgendwie lustig, wie sich meine Beschreibungen von Essen seit Kurzem nicht mehr nur auf chinesische Gerichte beschr\u00e4nken, sondern hin zu den Spezialit\u00e4ten tendieren, die ich hier allm\u00e4hlich ein wenig vermisse. Weil ein ganzes Abendmahl allerdings unsere Preisklasse deutlich \u00fcberstieg, gaben wir uns letztendlich mit einer warmen Aufback-Brezel mehr als zufrieden.<\/p>\n<div id=\"attachment_250\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1627.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-250\" class=\"size-medium wp-image-250\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1627-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1627-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1627-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1627.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-250\" class=\"wp-caption-text\">Weihnachtlicher geht&#8217;s kaum noch, oder?<\/p><\/div>\n<p>Auf noch mehr Heimatgef\u00fchl stie\u00dfen wir danach, als wir vor dem Ausgang einen sehr authentischen Kamin entdeckten, der mit weihnachtlicher Dekoration und Geschenk-Packungen geschm\u00fcckt war. Nachdem uns der Sicherheitsmann freundlich darauf hingewiesen hatte, dass wir davon gef\u00e4lligst die Finger lassen sollten, versammelten wir uns eben ohne Christbaumkugeln in der Hand zum n\u00e4chsten Gruppenfoto: \u201e Freiwillige auf der Suche nach ein bisschen Weihnachtsstimmung in China\u201c.<\/p>\n<p>Kaum auf festem Boden angekommen, konnte das Programm munter weitergehen. Franzi und Maurice holten den mittlerweile fertiggebackenen Hamster in seinem Karton ab und los ging es auf die Suche nach einer Bar, in der wir in Philipps Geburtstag feiern w\u00fcrden. Nach einigem Hin und Her erw\u00e4hlten wir schlie\u00dflich das \u201eSoho\u201c zur Location des Abends, prim\u00e4r weil man dort zur Flatrateparty lud. Auch wenn sich die Bedienungen nicht gerade begeistert von ihren einzigen Flatrate-Nervens\u00e4gen zeigten, verbrachten wir eine sehr witzige Zeit, bis wir schlie\u00dflich um Mitternacht Philipps Geburtstagslied anstimmten. Und nachdem jeder herzlich gratuliert hatte, durfte Philipp endlich seinen Hamster auspacken.<\/p>\n<div id=\"attachment_251\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1653.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-251\" class=\"size-medium wp-image-251\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1653-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1653-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1653-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1653.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-251\" class=\"wp-caption-text\">Aales Gute!<\/p><\/div>\n<p>Ich denke, nun ist auch der richtige Zeitpunkt gekommen, um zu enth\u00fcllen, dass sich (wer h\u00e4tt\u2019s gedacht) hinter dem Codewort \u201eHamster\u201c nat\u00fcrlich kein echter Nager versteckte. Stattdessen fand unser Geburtstagskind in dem Karton eine Geburtstagstorte, die wir in der deutschen B\u00e4ckerei ganz individuell hatten anfertigen lassen. Gegen entsprechende Bezahlung durfte ich ein Motiv vorzeichnen, das der Chefkonditor mit Schokoglasur nachgemalt hatte. Das Ergebnis dessen war zugegebenerma\u00dfen \u00e4hnlich verformt wie unser Gruppenfoto auf dem Flaschen\u00f6ffner und dar\u00fcber hinaus hatte man es besonders gut gemeint und einfach all unsere Schriftentw\u00fcrfe mit auf die Torte gepackt. So stand da zwar nun aus unerfindlichen Gr\u00fcnden \u201eaales Gute \u2013 Alles Gute \u2013 Happy Birthday\u201c, aber immerhin mundete der Hamster ganz vorz\u00fcglich.<\/p>\n<div id=\"attachment_252\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1718.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-252\" class=\"size-medium wp-image-252\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1718-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1718-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1718-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1718.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-252\" class=\"wp-caption-text\">R\u00e4ucherst\u00e4bchen-Verbrennen im Tempel<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_253\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignleft\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1729.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-253\" class=\"size-medium wp-image-253\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1729-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1729-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1729-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1729.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-253\" class=\"wp-caption-text\">Hungrige Kois<\/p><\/div>\n<p>Weil wir in dieser Nacht einfach so viel, \u00e4h, Torte gegessen hatten, gingen wir den n\u00e4chsten Tag lieber etwas ruhiger an mit einem entspannten Spaziergang am Bund entlang. Daf\u00fcr waren wir an unserem letzten Tag in Shanghai wieder bereit f\u00fcr einen finalen Sightseeing-Trip zum Tempel des wei\u00dfen Jade-Buddhas. Inmitten von Hochh\u00e4usern glaubten wir hier, ein St\u00fcck chinesischer Tradition zu finden, doch als einer der wenigen historischen Attraktionen der Stadt erschien mir das Ganze doch ein wenig \u00fcbertrieben kommerzialisiert. Dass man in chinesischen Tempeln gerne ein paar M\u00fcnzen springen l\u00e4sst, bin ich mittlerweile gewohnt und meistens macht mir das Ganze auch noch recht viel Spa\u00df. Aber falls man nicht gerade zum ersten Mal einen solchen Tempel besucht oder unbedingt irgendwelche s\u00fcndhaft teuren Talismane kaufen m\u00f6chte, hat die Anlage nicht allzu viel zu bieten. Mal abgesehen einem Teich voller handzahmer Koikarpfen und dem wei\u00dfen Jade-Buddha, der so unsch\u00e4tzbar wertvoll ist, dass man f\u00fcr ihn noch einmal zus\u00e4tzlich Eintritt zahlen darf.<\/p>\n<div id=\"attachment_254\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1738.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-254\" class=\"size-medium wp-image-254\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1738-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1738-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1738-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1738.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-254\" class=\"wp-caption-text\">Frischer Fisch, bei lebendigem Leibe entschuppt<\/p><\/div>\n<p>Eine viel authentischere Entdeckung machten wir allerdings in einer engen Seitenstra\u00dfe in der N\u00e4he des Tempels. Dort boten auf dem Fischmarkt zahlreiche Verk\u00e4ufer dicht aufeinander gedr\u00e4ngt ihre frische Ware feil. Unter frisch darf man sich aber keinesfalls ein paar auf Eis gelegte Fleischst\u00fccke vorstellen. Im Gegenteil, in China gilt die Faustregel \u201eAlles, was zumindest beim Anfassen noch zappelt, ist frisch\u201c. In der Praxis hie\u00df das, dass man hier an dutzenden kleinen Becken vorr\u00fcberging, in denen sich Aale, Barsche, Karpfen, Ochsenfr\u00f6sche und Krabben tummelten. Wer das gerne einmal in Bewegung sehen will, kann das gerne im neuesten Feature meines Blogs, der Sektion f\u00fcr st\u00fcmperhaft mit der Handkamera gedrehte Videos, tun.<\/p>\n<p>http:\/\/www.youtube.com\/watch?v=yFEDjT6vdJ0<\/p>\n<p>Zur\u00fcck im Hostel mussten wir unsere mittlerweile liebgewonnene Gemeinschaftszelle r\u00e4umen und machten uns auf den Weg zum Bahnhof, wo die Wuhan-Crew zwar sehr knapp, aber erfolgreich in den Schnellzug nach Wuhan stieg.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Als der Zug in Wuhan einf\u00e4hrt, ist es bereits dunkel geworden. Die Heimatstadt hei\u00dft uns mit ihrem \u00fcblichen, von allen Seiten kommenden Nieselregen willkommen und zum ersten Mal seit Langem bin ich wirklich froh \u00fcber meine dicke Jacke. Philipp, Flo und ich verabschieden uns von Simon und nehmen ein ungewohnt billiges Taxi in Richtung Wuchang District. Vor der Schule angekommen, muss ich erst einmal ein Matschfeld \u00fcberqueren und bis ich das Wohnheim erreiche, sind meine Schuhe so durchn\u00e4sst wie lange nicht mehr. Ein wenig sentimental wird mir zumute, als ich in die ungewohnte Stille meines Zimmers trete und meinen Koffer in die Ecke stelle. Durch die tollen vergangenen Wochen gest\u00e4rkt, f\u00fchle ich mich aber dennoch bereit und motiviert, die kommende Zeit in Angriff zu nehmen. Ich freue mich darauf, meine Sch\u00fclerchen wiederzusehen, flei\u00dfig zu arbeiten, im Feelings einen Tequila zu schl\u00fcrfen und mit den Lehrern, der Wuhan-Crew oder den Studenten ein paar sch\u00f6ne Stunden in Wuhan zu verbringen, bis es dann an Weihnachten erneut auf die Reise geht.<\/p>\n<div id=\"attachment_246\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1578.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-246\" class=\" wp-image-246\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1578.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1578.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1578-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/SAM_1578-400x300.jpg 400w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-246\" class=\"wp-caption-text\">Mal wieder an der Wand verewigt<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_255\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSC_0121.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-255\" class=\" wp-image-255\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSC_0121.jpg\" alt=\"\" width=\"1024\" height=\"685\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSC_0121.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSC_0121-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/files\/2012\/12\/DSC_0121-448x300.jpg 448w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-255\" class=\"wp-caption-text\">Die ganze Mannschaft auf dem Dach des Hostels<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kaum waren wir aus der U-Bahn-Station ans Tageslicht getreten, zeigte uns Shanghai, warum die Stadt als eine der am weitesten entwickelten Metropolen Chinas gilt. Die glei\u00dfend helle Mittagssonne brach sich in den auf Hochglanz polierten Glasfassaden der Hochh\u00e4user und von &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/2012\/12\/13\/shanghai-nights\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":925,"featured_media":256,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,341,563,114,164,590,580],"tags":[55008,38,55011,55010,645,55004,55009,55005,646,55007,501],"class_list":["post-258","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-ausflug","category-erlebnis","category-freiwillige","category-freiwilligenarbeit","category-gesundheit","category-kunst","tag-bund","tag-feiern","tag-fischmarkt","tag-jadebuddhatempel","tag-kochkurs","tag-m2","tag-oriental-pearl-tower","tag-reflektieren","tag-shanghai","tag-word-financial-building","tag-zwischenseminar"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/users\/925"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=258"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":333,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/258\/revisions\/333"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/media\/256"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=258"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=258"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/journey\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}