{"id":47,"date":"2016-03-06T00:23:12","date_gmt":"2016-03-05T23:23:12","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/?page_id=47"},"modified":"2016-06-07T12:13:04","modified_gmt":"2016-06-07T10:13:04","slug":"colonia-del-sacramento","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/colonia-del-sacramento\/","title":{"rendered":"Colonia del Sacramento"},"content":{"rendered":"<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_49\" style=\"width: 594px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-49\" class=\"wp-image-49 size-large\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002-2-1024x694.jpg\" alt=\"Scannen0002 (2)\" width=\"584\" height=\"396\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002-2.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002-2-300x203.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002-2-768x521.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002-2-443x300.jpg 443w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002-2-750x508.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-49\" class=\"wp-caption-text\">Auffallend ist der f\u00fcr koloniale Stadtgr\u00fcndungen untypische Grundriss der Altstadt, der nicht dem g\u00e4ngigen Schachbrettmuster entspricht. Schr\u00e4g aneinander grenzende Grundst\u00fccke und der unsymmetrische Stra\u00dfenverlauf nach portugiesischem Vorbild tragen dazu bei, dass fremde Besucher sich verirren.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Seit seiner Entdeckung 1516 war der R\u00edo de la Plata durch die zentrale Lage der Banda Oriental am Eingang des platensischen Beckens ein umk\u00e4mpftes Gebiet zwischen dem spanischen und dem portugiesischen K\u00f6nigshaus. Am 20. Januar 1680 erreicht der portugiesische Gouverneur von R\u00edo de Janeiro Manuel Lobo die Isla de San Gabriel und gr\u00fcndet auf dem ihr gegen\u00fcberliegenden Festland die Siedlung <em>Nova Colonia do Sacramento<\/em>. Bereits aus dieser Zeit datieren die Stadtmauer Colonias und die Konstruktion erster Wohnh\u00e4user. 1683 beginnt der Bau des <em>Convento de San Francisco Xavier <\/em>und 1699 wird die Kirche <em>la Iglesia Matriz<\/em>, die bis dato nur in <em>Adobe<\/em> (luftgetrocknete Lehmziegel) und mit einem Dach aus Stroh existierte, in Stein und Kalk erschaffen.<\/p>\n<div id=\"attachment_50\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000017.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-50\" class=\"wp-image-50 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000017-300x444.jpg\" alt=\"000017\" width=\"300\" height=\"444\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000017-300x444.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000017.jpg 692w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000017-203x300.jpg 203w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-50\" class=\"wp-caption-text\">Die Iglesia Matriz. Ihre Kuppeln sind mit Keramikkacheln besetzt. Die Oldtimer auf den Stra\u00dfen Colonias sind aus den 1930er bis 1950er Jahren und kennzeichnend f\u00fcr Colonias Stadtbild.<\/p><\/div>\n<p>Colonia wird bis zur Gr\u00fcndung Montevideos 1726-29 der wichtigste Hafen Uruguays sein. Durch seine g\u00fcnstige strategische Lage legen hier Schiffe verschiedenster Flaggen an, die ihren Handel bis hinauf zum spanischen Vizek\u00f6nigreich Peru betreiben. Bedingt durch seinen Charakter als zentraler Knotenpunkt der Region ist der Ort ebenfalls f\u00fcr die Geschichte der Sklaverei von Bedeutung.<\/p>\n<p>Colonia del Sacramento geht auf eine portugiesische Stadtgr\u00fcndung zur\u00fcck, ist jedoch ein Jahrhundert hindurch das Objekt st\u00e4ndigen Wettstreits zwischen den Kolonialm\u00e4chten der iberischen Halbinsel, Portugal und Spanien, bis er 1780 endg\u00fcltig von den Spaniern eingenommen wird.<\/p>\n<p>Von diesem H\u00e4nderingen der beiden Imperien r\u00fchren die Charakteristiken und das Alleinstellungsmerkmal des Kulturerbes Colonias. Der historische Stadtkern wurde 1995 von der UNESCO als Weltkulturerbe deklariert, da sich hier das Kriterium IV der Weltkulturerbeliste erf\u00fcllt sieht: Der Ort stellt ein besonders repr\u00e4sentatives Beispiel f\u00fcr ein Architekturensemble dar, das einen wichtigen Zeitraum der Menschheitsgeschichte veranschaulicht. Die Bauten stehen stellvertretend f\u00fcr die Bauweise europ\u00e4ischer Siedlungsbestrebungen w\u00e4hrend der Kolonialzeit, insbesondere in der Zeit zu Ende des 17. Jahrhunderts.<\/p>\n<div id=\"attachment_48\" style=\"width: 594px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000018.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-48\" class=\"wp-image-48 size-large\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000018-1024x692.jpg\" alt=\"000018\" width=\"584\" height=\"395\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000018.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000018-300x203.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000018-768x519.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000018-444x300.jpg 444w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/000018-750x507.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-48\" class=\"wp-caption-text\">\u201eWo Calle Portugal und Calle Real aufeinandertreffen\u201c<\/p><\/div>\n<p>An der Architektur der Altstadt sind die Einfl\u00fcsse verschiedener Bauherren und -zeiten abzulesen, spanische und portugiesische Bauweisen sehen sich hier vereint. Die \u00e4lteren portugiesischen H\u00e4user sind anhand des barocken Stils zu erkennen, sie weisen handgefertigte Dachziegel auf und ihr Profil zeichnet sich durch die \u201e<em>cuatro aguas<\/em>\u201c aus, die Schr\u00e4gen des Daches in vier verschiedene Richtungen. Die Konstruktionen bestehen meist aus Stein und den f\u00fcr S\u00fcdamerika typischen luftgetrockneten Lehmziegeln, dem sogenanntem <em>Adobe<\/em>. Durch seine geringe Isolierf\u00e4higkeit werden die Winter in den Innenr\u00e4umen hier oft ungem\u00fctlich.<\/p>\n<p>Die spanischen H\u00e4user entspringen einem neoklassischen Stil und sind mit horizontalen D\u00e4chern ausgestattet, sogenannte flache D\u00e4cher \u201e<em>a la porte\u00f1a<\/em>\u201c.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0001.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-51\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0001-300x451.jpg\" alt=\"Scannen0001\" width=\"300\" height=\"451\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0001-300x451.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0001.jpg 681w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0001-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Auch in dem Kunsthandwerk sind die Formen, Farben und Techniken ferner L\u00e4nder und anderer Kulturen ablesbar. W\u00e4hrend der synkretische Baustil vor Ort entsteht, werden kunsthandwerklich gefertigte Kacheln eigens aus den L\u00e4ndern der Kolonialm\u00e4chte transportiert. Die Sammlung des <em>Museo Azulejo<\/em> h\u00e4lt eine Kollektion von Kacheln spanischer und franz\u00f6sischer Herkunft bereit, die in der regionalen Architektur des R\u00edo de la Plata vorzugsweise ab dem 19. Jahrhundert verwendet wurden. Der Begriff \u201eazulejo\u201c stammt von dem arabischen Wort \u201eazzelij\u201c und bezeichnet ein St\u00fcck bemalter Keramik, das auf einer Seite glasiert ist. Das Museum ist eine portugiesische Konstruktion aus der ersten H\u00e4lfte des 18. Jahrhunderts, das ein Dach mit \u201e<em>dos aguas<\/em>\u201c, den zwei Schr\u00e4gen besitzt und Originalst\u00fccke seiner W\u00e4nde und Dachtr\u00e4ger sowie von Teilen seines Bodens bewahrt.<\/p>\n<div id=\"attachment_52\" style=\"width: 594px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0004.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-52\" class=\"wp-image-52 size-large\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0004-1024x668.jpg\" alt=\"Scannen0004\" width=\"584\" height=\"381\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0004.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0004-300x196.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0004-768x501.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0004-460x300.jpg 460w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0004-750x489.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 584px) 100vw, 584px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-52\" class=\"wp-caption-text\">Mit Zinn glasierte Kacheln aus Barcelona von 1780-1840. Die Verzierungen und Muster wurden aus freier Hand und mit Hilfe von Schablonen aufgetragen.<\/p><\/div>\n<p>In der Kolonialarchitektur benutzte man bis 1840 Kacheln aus Barcelona und aus Valencia, die aus freier Hand und mit Hilfe der <em>Estergit<\/em> Methode verziert wurden. Die Methode <em>Estergit<\/em> umfasst die Verwendung einer zugeschnittenen Schablone, die die zu realisierende Zeichnung vorgibt und \u00fcber die vorab mit Engobe \u00fcberzogene Kachel gelegt wird. Mit einem Kohlestift wird ein Abruck erzeugt und anschlie\u00dfend per Hand die Muster mit Metalloxiden nachgezogen. Man findet die Kacheln in den Gr\u00f6\u00dfen 13&#215;13 und 20&#215;20 Centimeter.<\/p>\n<div id=\"attachment_53\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-53\" class=\"wp-image-53 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0003-300x450.jpg\" alt=\"Scannen0003\" width=\"300\" height=\"450\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0003-300x450.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0003.jpg 683w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0003-200x300.jpg 200w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-53\" class=\"wp-caption-text\">Franz\u00f6sische Kacheln aus geformten Ton von 1840 bis 1900. Sie sind versehen mit einem Siegel und bemalt mit Zinnoxiden, Kobalt und Magnesium mit Hilfe einer Schablone und aus freier Hand.<\/p><\/div>\n<p>Die Kachel wurde insbesondere als dekoratives Element genutzt. Zu Ende des 18. Jahrhunderts taucht sie in Uruguay auf. Im 19. Jahrhundert tritt sie in der religi\u00f6sen Architektur auf und wird erst sp\u00e4ter in der profanen Architektur verwendet.<\/p>\n<p>Der Begriff der Kachel stammt von der Anfertigung von Kachel\u00f6fen und war einst eine sehr generelle Bezeichnung f\u00fcr Gegenst\u00e4nde aus gebranntem Ton. Heute beschr\u00e4nkt sich der Terminus auf gebrannte und glasierte Tonplatten, die sich in plane Tafelkacheln und vertieft geformte Napf- und Sch\u00fcsselkacheln unterscheiden. Im Unterschied dazu werden als Wand- und Bodenbel\u00e4ge dienende, f\u00fcr gew\u00f6hnlich aus feink\u00f6rnigerem Material bestehende und dichter gebrannte Keramikplatten meist Fliesen genannt.<\/p>\n<p>Ton ist der Grundstoff aller keramischer Erzeugnisse und einer der \u00e4ltesten Materialien f\u00fcr die Herstellung von Hilfswerkzeugen und Gebrauchsgegenst\u00e4nden des Menschen. Als Rohstoff ist er geh\u00e4uft in der Natur vorhanden und auch ohne Werkzeuge leicht zu verarbeiten. Ton besteht aus einem Mineraliengemisch, wie Feldspat, Quarz und Kalk, das neben Glimmer und Serpentin auch Spuren organischer Substanzen enth\u00e4lt.<\/p>\n<p>F\u00fcr Colonia typisch ist die <em>Cer\u00e1mica Mayolica<\/em>, die Majolika Keramik oder die im deutschsprachigen Raum verbreitetere Bezeichnung der Fayence. Das kennzeichnende dieser Keramik ist ihre wei\u00dfe, besonders gut deckende Glasur aus Zinn (Silikat, Kaliumkarbonat, Blei und Zinn), die Keramiker aus \u00c4gypten und Syrien entwickelten um das kostbare chinesische Porzellan zu imitieren.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium wp-image-54\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002-300x445.jpg\" alt=\"Scannen0002\" width=\"300\" height=\"445\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002-300x445.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002.jpg 691w, https:\/\/kulturweit.blog\/josephine\/files\/2016\/06\/Scannen0002-202x300.jpg 202w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&nbsp; &nbsp; Seit seiner Entdeckung 1516 war der R\u00edo de la Plata durch die zentrale Lage der Banda Oriental am Eingang des platensischen Beckens ein umk\u00e4mpftes Gebiet zwischen dem spanischen und dem portugiesischen K\u00f6nigshaus. 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