Letzte Worte

Tja, was soll ich sagen? Das Ende meiner kleinen Reise ist erreicht. Zeit, alles wieder auf „normal“ zu stellen. Die ersten Tage wieder in Deutschland waren zugegeben etwas surreal, aber ich konnte mich wieder einleben. Ich hätte mir vorstellen können noch ein oder zwei Monate länger dort zu bleiben, aber ich muss auch zugeben, dass es schön ist wieder daheim zu sein.

Zwischenzeitlich ging es noch zum Nachbereitungsseminar nach Berlin, was, gelinde gesagt, etwas seltsam war, aber es war schön viele andere Freiwillige wiederzusehen und deren Geschichten zu hören.

Diese sechs Monate waren sehr anders, aber ich bereue es nicht. Ich würde es sogar noch einmal machen. Ich konnte viele neue Erfahrungen, Eindrücke und Erlebnisse sammeln, was ich sehr zu schätzen weiß. Auch wenn es natürlich auch seine Schattenseiten hatte, wie z.B. die häufige Einsamkeit, oder das ich Schwierigkeiten hatte, Anschluss zu finden, ist es eine Zeit, auf die mit Stolz zurückgeblickt werden kann. Auch wenn mir meine Arbeit vor Ort Spaß gemacht hat, weiß ich jetzt aber, dass ich trotzdem kein Lehrer werden möchte. Wenn man seinen Job richtig machen möchte, muss man als Lehrer mit Herz und Seele dabei sein und das kann ich einfach nicht. Wo ich letztendlich lande? Das wird sich noch herausstellen, aber ich habe Hoffnung.

Was bleibt sonst noch zu sagen? Danke an alle, die diesen Blog verfolgt haben. Danke an die, die ihre Zeit geopfert haben, nur um zu erfahren was ein Junge in Tschechien erlebt hat.

Stay awesome!

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