{"id":914,"date":"2012-02-28T14:02:08","date_gmt":"2012-02-28T06:02:08","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/?p=914"},"modified":"2012-04-11T21:16:27","modified_gmt":"2012-04-11T13:16:27","slug":"tsagaan-sar","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/2012\/02\/28\/tsagaan-sar\/","title":{"rendered":"Tsagaan Sar"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Das &#8222;Jahr des Wasserdrachen&#8220; hat begonnen. Und zwar mit einem beeindruckenden, sehr rituellen Fest: Tsagaan Sar (\u201eWei\u00dfer Mond \/ Monat\u201c). Dieses Jahr haben die Lamas es geschafft: P\u00fcnktlich zu Tsagaan Sar, dem buddhistischen Neujahrsfest, das den Fr\u00fchlingsanfang markiert, ist es tats\u00e4chlich w\u00e4rmer geworden!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Mehrere Wochen besch\u00e4ftigten sich Lamas mit der genauen Berechnung des Jahresbeginns. Die geografische Lage der Mongolei ist zu ber\u00fccksichtigen, deshalb weicht der mongolische Mondkalender vom indischen oder chinesischen um Tage ab. In der Regel wird Neujahr aber am zweiten Neumond nach der Wintersonnenwende begangen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Alles an den Feiertagen ist symbolisch f\u00fcr Gl\u00fcck, Freude und Reichtum im neuen Jahr. Und die meisten dieser Riten wird durch Essen repr\u00e4sentiert. Deshalb starten schon Wochen zuvor die Vorbereitungen im ganzen Land: In jeder Familie wird gekocht, um eine auch noch so gro\u00dfe Zahl von G\u00e4sten bewirten zu k\u00f6nnen. Tausende Buuz werden vorbereitet und dies per Hand. (Ich habe herumgefragt und die Sch\u00fcler best\u00e4tigen, tats\u00e4chlich zwischen 1000 und 3000 Buuz gemacht zu haben!) Das Fleisch wird kleingeschnitten, der Teig geknetet und geformt. Eine anstrengenden, zeitaufwendige Arbeit, die meist von den Frauen der Familie ausgef\u00fchrt wird. Zum Aufbewahren werden die Buuz dann einfach auf den Balkon gestellt oder in Plastikt\u00fcten aus dem Fenster geh\u00e4ngt! W\u00e4hrend der Feiertage werden die Buuz dann von der Familie und ihren G\u00e4sten gegessen. Es gilt als Garantie f\u00fcr ein gl\u00fcckliches Leben im neuen Jahr, w\u00e4hrend der Festtage den Bauch bis an die \u00e4u\u00dferste Grenze gef\u00fcllt zu haben..<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Traditionell befinden sich so genannte \u201ewei\u00dfe\u201c Speisen auf dem Tisch, meistens eine Sch\u00fcssel Reis mit Rosinen und z.B. getrockneten Quark (&#8222;aaruul&#8220;) oder &#8222;schar tos&#8220; (eine Art Butter mit Rosinen). Das zentrale Essen ist das gr\u00f6\u00dfte Schaf, das eine Familie sich leisten kann, besonders wichtig ist dabei das Fett. \u00dcberall steht der gekochte Hammelr\u00fccken bereit, die dicke Schwarte gl\u00e4nzt, am unteren Ende seines schweren, fetten Schwanzes bilden sich Fetttr\u00f6pfchen, die von einem kleinen Tellerchen aufgefangen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">W\u00e4hrend Tsagaan Sar ist Essen sogar Teil der Dekoration: Das Zentralst\u00fcck besteht aus Lagen gro\u00dfer Geb\u00e4ckst\u00fccke (Neujahrsbrote), die \u201eul boov\u201c genannt werden. Sie werden in flachen, l\u00e4nglichen Formen hergestellt und auf ihrem Teig sind Mandalas eingepresst. Die Geb\u00e4ckst\u00fccke werden zu einem kleinen, kreisf\u00f6rmigen Turm aufget\u00fcrmt und mit Milchprodukten, Weichk\u00e4se und geronnenem Schmand (auch &#8222;wei\u00dfe&#8220; Speisen) verziert. Au\u00dferdem schm\u00fccken bunte Bonbons und W\u00fcrfelzuckerst\u00fccke den Aufbau. Die Zahl der Geb\u00e4cklagen ist immer ungerade, das soll Gl\u00fcck bringen. Junge Leute haben drei Lagen, Ehepaare f\u00fcnf Lagen und Gro\u00dfeltern sieben Lagen des Geb\u00e4cks.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/P1060895.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/P1060895-640x480.jpg\" alt=\"\" width=\"595\" height=\"447\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der letzte Tag des Jahres (diesmal 21.2.2012) wird zun\u00e4chst einmal zum absolut gr\u00fcndlichen Putzen der Wohnung genutzt (vergleichbar mit unserem Fr\u00fchjahrsputz). Wenn dies erledigt ist, bildet der Neujahrsabend (\u201ebituun\u201c) den Auftakt f\u00fcr das mehrt\u00e4gige Fest. Er wird mit einem Essen im famili\u00e4ren Kreis gefeiert. Dabei schneidet traditionell das \u00e4lteste m\u00e4nnliche Mitglied der Familie den Hammel an und \u00fcberreicht jedem ein St\u00fcck.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am Neujahrstag (\u201eschinijn negen\u201c) versammelt sich viele Familie mit den ersten Sonnenstrahlen drau\u00dfen, um mit offenen Armen das neue Jahr zu begr\u00fc\u00dfen. Viele besuchen auch einen\u201covoo\u201c (heiliger Steinhaufen) und umrunden ihn dreimal im Uhrzeigersinn, dabei werfen sie je Runde einen Stein auf den Haufen und w\u00fcnschen sich etwas. Meine Gastfamilie hat dies jedoch nicht getan. Wir sind am Morgen einfach zur Oma gefahren, um sie als \u00e4ltestes Familienmitglied zuerst mit dem Neujahrsgru\u00df (\u201ezolgokh\u201c) zu begr\u00fc\u00dfen. Bei dem Gru\u00df bezeugen sich Familienmitglieder, Freunde, Kollegen usw. dem Alter nach Respekt. Au\u00dferdem soll die Geste unterstreichen, dass die \u00c4lteren den J\u00fcngeren vertrauen k\u00f6nnen. Beim \u201ezolgokh\u201c geht man mit ge\u00f6ffneten, nach vorne gehaltenen H\u00e4nden von Anwesendem zu Anwesendem, der J\u00fcngere greift mit nach oben gerichteten Handfl\u00e4chen unter die Arme des \u00c4lteren, um ihn zu st\u00fctzen. Man beugt sich vor, doch statt sich auf die Wangen zu k\u00fcssen, wird die Luft durch die Nase gezogen, man \u201ebeschn\u00fcffelt\u201c sein Gegen\u00fcber. Dabei tauscht man auch einen traditionellen Gru\u00df aus. F\u00fcr mich vereinfacht auf: \u201eAmar baina yy?\u201c \u201eAmar baina yy? Saikhan shinelj baina yy?\u201c \u201eSaikhan, saikhan. Ta saikhan shinelj baina yy?\u201c \u201eSaikhan, saikhan.\u201c<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/P1060899.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/P1060899-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"267\" height=\"200\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/P1060898.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/P1060898-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"264\" height=\"199\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach dem Alter vorgehen bedeutet: Der Zweit\u00e4lteste \u00fcberreicht dem (sitzenden) \u00c4ltesten einen khadag, ein blaues Seidentuch, und w\u00fcnscht ihm als Erster \u201eGesundheit und Gl\u00fcck\u201c. Danach setzt sich auch der Zweit\u00e4lteste und der Dritt\u00e4lteste begr\u00fc\u00dft die beiden \u00e4lteren Personen usw. Wenn man selbst alle \u00e4lteren Anwesenden gegr\u00fc\u00dft hat, setzt man sich und wartet darauf, von den J\u00fcngeren gegr\u00fc\u00dft zu werden. Ausnahme 1: Gleichaltrige gr\u00fc\u00dfen sich im Stehen, ein Arm st\u00fctzt, der andere wird gest\u00fctzt. Ausnahme 2: Ehepartner begr\u00fc\u00dfen sich nicht, da sie als eine Einheit angesehen werden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Nach dem Neujahrsgru\u00df setzt man sich. Der Gastgeber schenkt Vodka ein und spritzt etwas davon in die vier Himmelsrichtungen, au\u00dferdem opfert er einige Buuz den G\u00f6ttern. Einige werden in den buddhistischen Schrein gelegt, andere auf den Hammelr\u00fccken. Danach beginnt das Essen. Man nimmt sich zun\u00e4chst ein wenig von den wei\u00dfen Speisen, dann erh\u00e4lt der Gast\u00a0 eine kleine Scheibe vom fetten Hammelr\u00fccken und dazu eine Tasse gesalzenen Milchtee.\u00a0 Danach kann man sich reichlich am restlichen Essen (Buuz, verschiedene Salate, Wurst und mehr) bedienen. Wenn man etwas von dem Geb\u00e4ckturm naschen m\u00f6chte, ehrt man diesen zuerst, indem man ihn mit der rechten, nach oben gerichteten, ausgestreckten Hand antippt.\u00a0 Oft gibt es auch Airag (fermentierte Stutenmilch) und\/oder Vodka und man trinkt auf Gesundheit und Erfolg im neuen Jahr. Der Alkohol wird in kleinen Schalen oder Gl\u00e4sern gereicht und wird mit der rechten Hand entgegengenommen. Mit der linken Hand st\u00fctzt man seinen Ellenbogen.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/P1060902.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-943\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/P1060902-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"137\" height=\"137\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/DSC07331.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-930\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/DSC07331-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"137\" height=\"137\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/DSC07330.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-929\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/DSC07330-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"137\" height=\"137\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/P1060901.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-942\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/P1060901-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"136\" height=\"136\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Innerhalb der gesamten ersten Woche des neuen Jahres reist man herum, um die gesamte Familie und m\u00f6glichst viele Freunde und Nachbarn zu besuchen. Auch dabei geht man nach Verwandschaftsgrad und Alter vor. Tsagaan Sar ist vor allem auf dem Land oft die einzige Gelegenheit im Jahr, bei der sich die ganze Familie trifft. Und so werden an diesen Tagen alle Neuigkeiten ausgetauscht: Wer hat geheiratet, wer hat ein Kind gekriegt usw..<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Traditionell werden auch Schnupftabakflaschen herumgereicht, die man nach einer bestimmten Abfolge annimmt, \u00f6ffnet, an ihr riecht und dann wieder zur\u00fcckgibt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ein beliebter Zeitvertreib ist das &#8222;Schicksalw\u00fcrfeln&#8220;. Man hat vier Schafkn\u00f6chel (&#8222;shagai&#8220;) und wirft diese dreimal. Jedes Mal deutet man die Kombination der gefallen Kn\u00f6chel. Jeder Mongole scheint deren Bedeutung zu kennen. Laut der Kn\u00f6chel steht mir ein anstrengendes,\u00a0 sehr erfolgreiches Jahr bevor.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Am Ende eines jeden Besuches bekommt der Gast ein kleines Geschenk \u00fcberreicht. Denn wer freigebig gibt, dessen Gl\u00fcck wird sich vermehren.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich wurde Tsagaan Sar auch in der Schule gefeiert. Neben verschiedenen Feiern (Klasse 7g, deutsche Pr\u00e4sentation, Empfang bei der Direktorin, Fremdsprachenlehrer-Resteessen) kamen die Kinder und Lehrer aber auch einfach so in der Nationaltracht &#8222;deel&#8220; gekleidet in die Schule. Ein sehr sch\u00f6ner Anblick!<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/IMGP3761.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-937\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/IMGP3761-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/IMGP3761-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/IMGP3761-640x480.jpg 640w, https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/IMGP3761.jpg 1280w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/IMGP3654.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-934\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/IMGP3654-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"167\" height=\"223\" 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loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-920\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/DSC03478-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/DSC03478-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/DSC03478-640x480.jpg 640w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/IMGP3696.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone  wp-image-935\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/IMGP3696-225x300.jpg\" alt=\"\" width=\"169\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/IMGP3696-225x300.jpg 225w, https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/files\/2012\/03\/IMGP3696-480x640.jpg 480w, 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