{"id":1113,"date":"2011-11-27T23:55:41","date_gmt":"2011-11-27T15:55:41","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/?p=1113"},"modified":"2012-04-07T23:38:20","modified_gmt":"2012-04-07T15:38:20","slug":"das-lied-von-den-zwei-pferden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/2011\/11\/27\/das-lied-von-den-zwei-pferden\/","title":{"rendered":"Das Lied von den zwei Pferden"},"content":{"rendered":"<blockquote>\n<p style=\"text-align: justify\"><strong><em>Das Lied von den zwei Pferden<\/em><\/strong> ist ein dokumentarischer Spielfilm aus dem Jahr 2009. Regie f\u00fchrte die in Deutschland lebende und arbeitende mongolische Filmemacherin <a title=\"Byambasuren Davaa\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Byambasuren_Davaa\">Byambasuren Davaa<\/a>, die mit ihren fr\u00fcheren Filmen <a title=\"Die Geschichte vom weinenden Kamel\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_Geschichte_vom_weinenden_Kamel\">Die Geschichte vom weinenden Kamel<\/a> (2003) und <a title=\"Die H\u00f6hle des gelben Hundes\" href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Die_H%C3%B6hle_des_gelben_Hundes\">Die H\u00f6hle des gelben Hundes<\/a> (2005) Erfolge feiern konnte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">\u201eDie zwei Pferde des Dschingis Khan\u201c ist ein altes Lied der Mongolen. F\u00fcr die in der Inneren Mongolei geborene S\u00e4ngerin Urna hat das Lied auch eine sehr pers\u00f6nliche Komponente: Denn der gesamte Liedtext zierte einst die\u00a0Pferdekopfgeige (Morin Chuur) ihrer Gro\u00dfmutter. W\u00e4hrend der chinesischen Kulturrevolution wurde die Geige zerst\u00f6rt, nur Teile des Instruments blieben erhalten, der Kopf und der Hals. Urna hatte ihrer Gro\u00dfmutter vor deren Tod versprochen, die Geige zur\u00fcck in die Mongolei zu bringen und reparieren zu lassen. So macht sie sich also auf den Weg nach Ulaanbaatar zum Geigenbauer Hicheengui, der ihr einen neuen Korpus gibt. Doch den Liedtext kennt er nicht und kann ihn nicht erg\u00e4nzen. So begibt sich Urna auf eine zunehmend spirituelle Reise durch die Mongolei. Sie hofft bei den Nomaden die fehlenden Strophen des Liedes zu erfahren. Doch die Reise wird beschwerlich und bringt keinen Erfolg. Ein Pferdez\u00fcchter, der ihr Rosshaar f\u00fcr neue Saiten schenkt, gibt ihr den Rat, auf einer traditionellen Hochzeit, die am n\u00e4chsten Tag stattfinden wird, nachzufragen. Doch auch dort kennt keiner mehr das Lied. Schlie\u00dflich sucht Urna einen Schamamen auf, um einen spirituellen Zugang zu dem Lied zu finden. Doch erst die alte S\u00e4ngerin Chimed kann Urna schlie\u00dflich helfen.\u00a0 (wikipedia.de)<\/p>\n<\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify\">&#8222;So ist das aber nicht! Das kommt, weil die aus der Inneren Mongolei kommen&#8230;&#8220;\u00a0 kamen \u00f6fters Zwischenrufe von Bogi, aber so ist das eben bei Filmen. Mir hat dieser Film trotzdem sehr gut gefallen. Man sieht verschiedene Orte, Landschaften und Gepflogenheiten der Mongolei, au\u00dferdem erf\u00e4hrt man einiges \u00fcber die Kultur, besonders die Musik, aber auch ihren Verlust. Man erh\u00e4lt einfach einen sehr sch\u00f6nen \u00dcberblick. Der Film ist sehr poetisch, an einigen Stellen musste ich aber auch schmunzeln oder sogar laut loslachen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Hier einmal der Trailer:<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Das Lied von den zwei Pferden - Trailer\" width=\"650\" height=\"366\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/0447fHzzlR0?feature=oembed\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Lied von den zwei Pferden ist ein dokumentarischer Spielfilm aus dem Jahr 2009. Regie&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":631,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[427],"tags":[],"class_list":["post-1113","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-filmtipp"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1113"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/wp-json\/wp\/v2\/users\/631"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=1113"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/1113\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=1113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=1113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannasmongolei\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=1113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}