{"id":318,"date":"2013-06-29T23:41:02","date_gmt":"2013-06-29T21:41:02","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/?p=318"},"modified":"2013-06-29T23:47:10","modified_gmt":"2013-06-29T21:47:10","slug":"318","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/2013\/06\/29\/318\/","title":{"rendered":"Um die Hochh\u00e4user Moskaus &#8211; Part 1"},"content":{"rendered":"<p><!--[if gte mso 9]&gt;--><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span class=\"userContent\">Doch endlich winkt das Ziel: Im Schimmer der weissen Mauern leuchtend nah, in goldener Kreuzeskuppeln Flimmer liegt gross und herrlich Moskau da!\u00a0 <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span class=\"userContent\">A.S.Puschkin.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\">Ja, es liegt wirklich alles so glanzvoll und schwer da.<\/span><\/p>\n\n<div class='gallery'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/2013\/06\/29\/318\/p1120876\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/files\/2013\/06\/P1120876-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/2013\/06\/29\/318\/p1120830\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/files\/2013\/06\/P1120830-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/2013\/06\/29\/318\/p1120873\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"150\" height=\"150\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/files\/2013\/06\/P1120873-150x150.jpg\" class=\"attachment-thumbnail size-thumbnail\" alt=\"\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\">Als ich nach meiner sch\u00f6nen Zugfahrt am Bahnhof Leningradski von den M\u00e4dls Anna und Alisa in Empfang genommen wurde, war ich schon richtig froh nicht alleine im riesigen Moskau dazustehen.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\">Deswegen war es super, dass die beiden mit mir das Zugticket (welches sp\u00e4ter noch Probleme machen sollte), Metroticket und russische Rubel organisierten. Nachdem wir nach etwas Suchen auch mein Hostel entdeckt hatten, wurde schnell der Rucksack abgestellt und es ging los ins Get<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">mmel.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\">Die Stra\u00dfen waren zwar deutlich voller als in Tartu, jedoch nicht so sehr, dass es mich stresste. Auch die Metro war erstaunlich leer. Aber trotzdem war ich froh die beiden an meiner Seite zu haben, da meine kyrillisch Lesek<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">nste noch ausbauf\u00e4hig sind. Wieder an der Erdoberfl\u00e4che waren wir mitten im Zentrum und spazierten <\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">ber den roten Platz. Im Edelkaufhaus GUM ein Eis geg\u00f6nnt, spazierten wir die Kremlmauer entlang. Da sich Putin auch durch heftiges Winken vor seinem Fenster nicht meldete spazierten wir weiter Richtung Christi-Erl\u00f6serkirche. Dies ist f\u00fcr die Gl\u00e4ubigen eine besondere Kirche und deswegen verh<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">llten sich die beiden und bedeckten auch die Haare. Ich machte ihnen einfach nach, um mich nicht zu sehr als Tourist zu f\u00fchlen. Jedoch nat<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">rlich nicht so wie Pussy Riot, die in diesem Gotteshaus zugange waren und damit einen grossen Skandal ausl\u00f6sten. Dazu vielleicht: Bevor ich es <\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">berhaupt anschneiden konnte, wurde ich oft von russischen B<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">rgern gefragt, was ich denn von der Politik ihres Landes hielte. Und irgendwie fand ich es verdammt schwierig auf diese Frage zu antworten. Noch dazu, wo ich auch nicht so gut informiert war. Dassder Staat zwar st\u00e4rker anwesend schien, als ich es gewohnt bin, merkte ich aber schon. Hat jedoch auch seine Vorteile, denn so kann man immer leicht nach dem Weg fragen. <\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\">Denn auch waschechte Moskauer\u00a0 verlaufen sich mal &#8211; schliesslich fanden wir unseren Weg in den Gorkipark. Dort fand auch frisch angelegten Gr<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">nfl\u00e4chen eine Art Massenentspannung statt. Also passten auch wir uns der Masse an und genossen die Abendsonne. Doch die Grossstadt zeichnete ihre Spuren an mir ab und ich wurde nach einem Besuch im russischen Supermarkt bis ganz zur<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">ck ins Hostel begleitet, damit ich mich nicht verlaufe. Mein Abend endete schon ganz fr<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">h mit einer Teerunde, einem Zusammentreffen mit anderen deutschen Freiwilligen und nur noch meinem Bett. Trotz viel Komfort im Zug hatte ich viel nachzuholen, weshalb ich mich am n\u00e4chsten Tag erst um 13 Uhr mit Olga traf. Supergut, dass hier ein paar liebe Leute auf mich warteten und richtig darauf brannten mir ihr Land zu zeigen. Dieses Gef<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">hl habe ich in Estland doch etwas vermisst. Heute verliessen wir den braunen Kaffeetassenrand, gemeint ist die wichtigste Metrolinie, die Kreisbahnen um das Zentrum f\u00e4hrt. Die Legende hierzu ist, dass Stalin einmal seine Kaffeetasse auf den vorl\u00e4ufigen Metroplan gestellt hatte und die Architekten den braunen Kaffeerand auch einfach mitbauten. So besichtigten wir zuerst Krasnjy Oktjabr, das Geb\u00e4ude einer alten Schokoladenfabrik, das jetzt viele Ateliers und Cafes beherbergt und so zu einem richtigen Hipsterplace wurde. Es war jedoch nicht so einfach dorthin zu kommen, denn\u00a0 zahlreiche Absperrungen\u00a0 und Polizeikontrollen waren im Weg, weil mal wieder eine Demo gegen Putin war.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\">Um dem Get\u00fcmmel zu entkommen machten wir uns bald auf Richtung Hauptuniversit\u00e4t. Dort angekommen gab es endlich ein bisschen mehr Gr<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">n, sogar eine Skisprungschanze und einen netten \u00dcberblick <\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">ber das Moskauer H\u00e4usermeer.<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\">Wahnsinn, kein Ende in Sicht. Schliesslich g\u00f6nnten wir uns einen Kartoffel-Imbiss bei <\/span>\u043a\u0430\u0440\u0442\u043e\u0448\u043a\u0430.<span lang=\"EN-US\">Gest\u00e4rkt zogen wir weiter zur Universit\u00e4t. Die Gr\u00f6\u00dfe hier hat mich echt wahnsinnig <\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">berw\u00e4ltigt. So musste ich erstmal einige Augenblicke in den Himmel schauen, um ein Ende zu erkennen.Leider konnten wir nicht in das Geb\u00e4ude, denn ich hatte ja keinen Ausweis. So war unser Plan nach Moscow City zu fahren. Und so kam ich zu meiner ersten Marshrutkafahrt, was ich alleine sicher auch nicht getan h\u00e4tte. Einfach Wahnsinn mitten im gr\u00f6\u00dften Verkehrschaos der Welt zu sitzen!<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\"><span lang=\"EN-US\">Im Schatten der Wolkenkratzer und zu russischer Popmusik, die anl\u00e4sslich des Feiertages gespielt wurde, genossen wir ein erfrischendes Kwas, was auch oft russische Cola genannt wird. Es war auch schon wieder sp\u00e4t geworden und ich entschied mich erstmal f<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">r g<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">nstige Nudeln mit Pesto im Hostel, bevor es ans Feiern des Nationalfeiertages ging. Jedoch war ich nach dem Feuerwerk und etwas Club Propaganda einfach zu m<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">de und bin wieder in mein Bett gefallen, wobei mir hier ein schnarchender Peruaner die Nerven raubte. Bis schliesslich niemand im Schlafsaal mehr ein Auge zu brachte und der Schnarcher in Gemeinschaftsarbeit geweckt wurde. Am n\u00e4chsten Morgen packte ich schon fr<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">h meine sieben Sachen und ging zu einer Free-Walking-Tour, um mich noch einmal richtig als Tourist zu f<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">hlen. Am Anfang war es super interessant, sp\u00e4ter seilten sich der Amerikaner John und ich zu unserer eigenen Metrotour ab. In den zwei Tagen hier, habe ich mich zu einem echten Metrofan entwickelt. Ich bin jedoch auch nie zur rush hour gefahren. Nach einem Supermarktmittagessen, das gezeigt hat, dass billig nicht immer gut und schmackhaft sein muss, habe ich mir erstmal eine Sitzbank gesucht um das Ganze zu verarbeiten. Die harmlos aussehende Wasserflasche stellte sich n\u00e4mlich als Heilwasser mit Kanalgeschmack heraus. Also seid gewarnt und besser nicht nachmachen. Nach kurzer Erholungspause ging es wieder ins Hostel. Dort holte ich nur meinen Rucksack, denn diese Nacht blieb ich noch bei Tanya, die ich <\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">ber Couchsurfing kennen gelernt habe. Denn ich hatte eigentlich geplant schon heute Nacht nach Petersburg zu fahren. Mir wurde jedoch vermittelt, dass alle Z<\/span><span lang=\"ZH-CN\" style=\"font-family: \u5b8b\u4f53\">\u00fc<\/span><span lang=\"EN-US\">ge schon ausgebucht waren &#8211; war jedoch falsch, wie sich am n\u00e4chsten Abend herausstellen sollte.<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p class=\"MsoNormal\">P\u00fcnktlich um sechs Uhr und etwas nerv\u00f6s wegen meinem ersten Couchsurfingversuch, wartete ich an Tanyas Metrostation, die am Anfang der Wohnviertel Moskaus, also au\u00dferhalb des braunen Kreises lagen. Als wir uns dann trafen,waren wir sofort auf einer Wellenl\u00e4nge und ich hatte echt Gl\u00fcck bei ihr gelandet zu sein. Dadurch erlebte ich Moskau auch au\u00dferhalb der Tourimeilen. Zuerst wurde ich mit traditionell russischer Kost zugestopft, bis mir dann endlich geglaubt wurde, dass ich echt keinen Hunger mehr habe.<\/p>\n<p>Kurz darauf zogen wir auch wieder los. In ein russisches Zeitcafe &#8211; eine richtig geniales Konzept. Man zahlt hier f\u00fcr seine Zeit &#8211; Tee,Kaffee und Kekse gibt es umsonst dazu. So endeten wir in einer kleinen Abstiege eines Wohnblocks. Und versuchten uns erst einmal an der Playstation. Da die Betreiber des Cafes aber offensichtlich mehr Spa\u00df daran hatten,als wir, ging es weiter. Das n\u00e4chste Ziel war ein kleines, irisches Nest, am Moskauer Highway. Da Tanya und ich beide Guiness-Liebhaberinnen sind, g\u00f6nnten wir uns zur Feier des Tages ein Bier f\u00fcr 290 Rubel! Doch f\u00fcr heute Abend hatten wir noch ein weiteres Ziel: Das Dach von Tanyas Wohnhaus. Also schnell im Supermarkt mit russischen Leckereien eingedeckt &#8211; wobei hier vieles so extrem s\u00fc\u00df ist, dass sogar ich es viel zu s\u00fc\u00df finde. Mit der Metro zur\u00fcck geflizt und mit dem Aufzug bis in den 17.Stock. Das letzte St\u00fcck in den 18.Stock musste zu Fu\u00df zur\u00fcckgelegt bzw. geklettert werden. Also haben wir uns einfach mal durch eine kleine \u00d6ffnung im Metallgitter gequetscht. Doch dann die erste Ern\u00fcchterung: T\u00fcr zu &#8211; fest verschlossen. Aber da meinte Tanya schon, dass es noch eine andere M\u00f6glichkeit gibt und so tapsten wir im Dunkeln \u00fcber Rohre und Leitungen. Doch auch die n\u00e4chste T\u00fcr war verschlossen. So ein Mist- alles r\u00fctteln, zerren und treten war vergeblich. Doch Plan B. Wie \u00f6ffnen wir dieses Monstrum von Schloss? Der ganze Weg wieder zur\u00fcck, wieder durch das Metallgitter gequetscht und in den 16.Stock in die Wohnung und losgegoogelt. Das zwei M\u00e4dels\u00a0 ohne kriminelle Vorerfahrungen auch mithilfe von Youtube-Anleitungen kein Schloss knacken k\u00f6nnen, war ja irgendwie vorhersehbar. Daf\u00fcr machten wir uns dann einen sch\u00f6nen Abend mit einem neuen Spiel: Mit einem Fernglas standen wir am K\u00fcchenfenster und beobachteten,was die Nachbarschaft so tut. Das Spiel hei\u00dft \u00fcbrigens KGB! Daneben gab es unsere Eink\u00e4ufe, typische russisches Fernsehen und wir haben uns Pussy Riot Masken gebastelt. Am n\u00e4chsten Morgen zog ich dann auch mal v\u00f6llig alleine los, da Tanya arbeiten musste. So verbrachte ich den Tag vor allem mit Stadplan lesen und herumsuchen. Trotzdem lernte ich so viele neue Ecken kennen und ich f\u00fchlte mich langsam ziemlich wohl hier in Moskau. P\u00fcnktlich um sechs Uhr traf ich mich wieder mit Tanya, wo ich jedoch erst mal mit Schrecken feststellen musste, dass mein Nachtzug heute, wohl schon gestern abend ohne mich gefahren ist. Ich hatte also ein Ticket f\u00fcr den 13.Juni bekommen und war immer der \u00dcberzeugung es w\u00e4re der 14.Juni gewesen. Das war zumindestens das, was die Frau am Ticketschalter mir erz\u00e4hlte. Zum Gl\u00fcck hatte ich Tanya, die f\u00fcr mich alles abtelefonierte. Keinen Platz im Bus mehr frei heute. Aber f\u00fcr heute Nacht gab es zuf\u00e4lligerweise noch Tickets. Da das Onlinebuchen nicht funktionierte, mussten wir erst noch durch halb Moskau cruisen, bis wir am Ticketschalter standen. Der sollte jedoch in f\u00fcnf Minuten schliessen, weshalb wir eine neue Schlange und neues Gl\u00fcck brauchten. Das klappte dann alles reibungslos und wir konnten uns in einem Cafe von diesem Schock erholen. Dann ging es auch schon zur\u00fcck und ich holte meinen Rucksack. Tanya konnte leider nicht mit zum Bahnhof kommen, da sonst keine Metro mehr zur\u00fcckging.\u00a0 Da war mir schon etwas mulmig! Aber zum Gl\u00fcck war Nkeshia, ein Kameruner, den ich im Hostel kennen gelernt hatte so nett, bis 3.20 Uhr mit mir am Bahnhof zu sitzen. Ich war richtig froh, als ich in meinem Bettgemach im Zug liegen konnte. Unser Wagon war wie ein riesiger, fahrender Hostelschlafsaal und supergem\u00fctlich. Vor allem ein wundersch\u00f6nes Gef\u00fchl morgens bei wildfremden Menschen auf dem Bett zu sitzen ( was dann mein offizieller Sitzplatz war) und gemeinsam das mitgebrachte Essen zu teilen. Trotz so viel Harmonie, war ich froh,als ich endlich in Peterburg angekommen bin. Nach einigen Kommunikationsschwierigkeiten habe ich mir noch eine russische Simkarte gekauft und die Leute im Laden waren so nett, mir ihr Wlan zu geben. Ersch\u00f6pft und gl\u00fccklich kam ich dann in der Wohnung von meinen kulturweit-Homies Jan und Lea an. Doch das ist schon wieder eine neue Geschichte&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Doch endlich winkt das Ziel: Im Schimmer der weissen Mauern leuchtend nah, in goldener Kreuzeskuppeln Flimmer liegt gross und herrlich Moskau da!\u00a0 A.S.Puschkin. Ja, es liegt wirklich alles so glanzvoll und schwer da. 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