{"id":288,"date":"2013-06-06T23:33:42","date_gmt":"2013-06-06T21:33:42","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/?p=288"},"modified":"2013-06-06T23:33:42","modified_gmt":"2013-06-06T21:33:42","slug":"tsssstssssssssssstssssssssss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/2013\/06\/06\/tsssstssssssssssstssssssssss\/","title":{"rendered":"tsssstssssssssssstssssssssss&#8230;"},"content":{"rendered":"<p>Jeder hier kennt sie leider nur allzu gut:Die gemeine Stechm\u00fccke! Ich habe das Gef\u00fchl es werden von Tag zu Tag mehr. Obwohl ich mich mit original finnischem M\u00fcckengift aus dem Fischereifachhandel eingedeckt habe, sehen vor allem meine Beine gruselig aus. Dass man auf den Stra\u00dfen fast nur r\u00f6tlich gepunktete Beine sieht macht es auch nicht viel besser. Eine estnische Deutschkollegin meinte zu mir, dass die M\u00fccken wohl merken, dass ich noch &#8222;frisch&#8220; sei. Aber wenn ich dann n\u00e4chsten Sommer wiederkomme, dann lassen sie mich vielleicht in Ruhe und zeigt mir dabei stolz ihre unversehrte Haut.<\/p>\n<p>Aber was hilft da schon Jammern. Wichtiger ist diese Sache genauer zu untersuchen. Denn was ich hier gelernt habe ist: M\u00fccke ist nicht gleich M\u00fccke.<\/p>\n<p>Besonders heimt\u00fcckisch waren die M\u00fccken im Matsalu-Nationalpark, umgeben von feuchten Wiesen und eingewachsenen K\u00fcstenabschnitten. Dort fand auch unser Zwischenseminar statt. Den Abend noch gl\u00fccklich und unbelassen auf der Terasse verbracht, doch am n\u00e4chsten Morgen kam das b\u00f6se Erwachen. Ein h\u00f6llisches Jucken, dass einen nicht mehr liegen lie\u00df und man so nun doch nicht mehr ausschlafen konnte. Da halfen Fenistil-Session, Verbr\u00fchungsduschen und auch Klatschkuren nicht mehr. Also Kapuze und Gummistiefel, die Hausladung Autan an s\u00e4mtlichen K\u00f6rperstellen verteilen, den Arm auf Scheibenwischermodus stellen um die M\u00fcckenschw\u00e4rme nicht zu inhalieren und einf\u00fchlsame Mitleidsrunden von anderen leidtragenden Freiwilligen.<\/p>\n<p>Knallhart dagegen sind die Tartuer M\u00fccken. Sie pieksen einmal richtig kr\u00e4ftig zu und verursachen oftmals einen kurzen Aufschrei. Die Dichte der Tartuer M\u00fccken ist f\u00fcr die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Estlands jedoch noch ziemlich hoch &#8211; finde ich zumindest. Man findet sie sogar in Superm\u00e4rkten! Besonders abgesehen haben sie es jedoch auf das St.Petersburger Gro\u00dfstadtblut &#8211; das wird gerne mal blutig gestochen. So kann man einen M\u00fcckenstich auch mal mit einer Bisswunde des aggressiven Nachbarhundes verwechseln.<\/p>\n<p>Mit den M\u00fccken in V\u00f5ru werde ich wohl nie richtig dicke &#8211; au\u00dfer wenn sie mich stechen, dann schwelle ich n\u00e4mlich richtig dick an. So enstand innerhalb eines Nachmittages ein estnisches Hochgebirge auf meinem Arm. Und ich m\u00f6chte lieber nicht wissen, was die M\u00fccken vorher schon hatten.<\/p>\n<p>Doch jetzt glaube ich einfach den Esten und hoffe, dass diese Tierchen nach dem Johannistag wieder anfangen zu verschwinden. Und morgen werde ich mal noch das weitere Anti-Sortiment durchprobieren. Irgendwas muss ja helfen.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jeder hier kennt sie leider nur allzu gut:Die gemeine Stechm\u00fccke! Ich habe das Gef\u00fchl es werden von Tag zu Tag mehr. Obwohl ich mich mit original finnischem M\u00fcckengift aus dem Fischereifachhandel eingedeckt habe, sehen vor allem meine Beine gruselig aus. &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/2013\/06\/06\/tsssstssssssssssstssssssssss\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1033,"featured_media":300,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"aside","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-288","post","type-post","status-publish","format-aside","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","post_format-post-format-aside"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/288"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1033"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=288"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/288\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/wp-json\/wp\/v2\/media\/300"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=288"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=288"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/johannainestland\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=288"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}