{"id":258,"date":"2025-02-04T20:48:34","date_gmt":"2025-02-04T19:48:34","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/?page_id=258"},"modified":"2025-11-16T21:40:21","modified_gmt":"2025-11-16T20:40:21","slug":"about-jamaica","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/about-jamaica\/","title":{"rendered":"About Jamaica"},"content":{"rendered":"<h1>Out of many, one people<\/h1>\n<p>Woran denkt ihr, wenn ihr an Jamaika denkt? Bestimmt an DAS Gesicht dieses Landes&#8230;. Bob Marley. Und daher hat es schon seinen Grund, warum ich den Blog \u00fcber meinen Freiwilligendienst auf Jamaika nach einem Song von ihm bennne. Denn er ist eine Ikone, pr\u00e4gte Jamaika sehr, aber mit Sicherheit ist er nicht das einzige, was dieses Land musikalisch, kulturell und gesellschaftlich zu bieten hat. Das wusste ich schon vorher, aber w\u00e4hrend meines Aufenthalts lerne ich diese anderen Seiten immer mehr kennen. Doch fangen wir von vorne an:<\/p>\n<p>Nachdem wir den b\u00fcrokratischen Akt der Visumsbeantragung hinter uns gebracht hatten, ging es f\u00fcr uns \u00fcber London und Miami in die Hauptstadt des Landes, Kingston. Sie ist das kulturelle Zentrum Jamaikas, ja der ganzen Karibik. &#8222;F\u00fcr die Karibik ist Jamaika das, was die USA f\u00fcr die Welt sind oder waren&#8220; sagte eine Kollegin zu mir. Und so konnte ich schon in verschiedene Kulturbereiche einen Einblick bekommen. Die Vielfalt der Musik ist f\u00fcr mich besonders beeindruckend. Kulturell entwickelte und entwickelt sich auf dieser kleinen Insel so viel, besonders in Kingston. Und so hat dieses gerade einmal knapp drei Millionen Einwohner starke Land neben Sportlegenden wie dem achtfachen Olympiasieger Usain Bolt oder die aus dem legend\u00e4ren Film &#8222;Cool Runnings&#8220; bekannte Bobmannschaft, viele musikalische Legenden wie Peter Tosh, Jimmy Cliff oder Shaggy hervorgebracht, um nur einige Beispiele zu nennen. <span class=\"TextRun SCXW264713243 BCX0\" lang=\"DE-DE\" xml:lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"auto\"><span class=\"NormalTextRun SCXW264713243 BCX0\">Dieses beeindruckende musikalische Potenzial hat die Band <\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW264713243 BCX0\">Third World<\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW264713243 BCX0\">in ihrem Song \u201cReggae Ambassador\u201d <\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW264713243 BCX0\">treffend beschrieben:<\/span><\/span><\/p>\n<blockquote>\n<div class=\"ujudUb\" style=\"text-align: left\">So everywhere I jam, it&#8217;s the same question<br aria-hidden=\"true\" \/>How can a big music come from a little island?<br aria-hidden=\"true\" \/>When the music play, it leaves them in a state of shock<br aria-hidden=\"true\" \/>The big, big music from the little rock<\/div>\n<div class=\"ujudUb\" style=\"text-align: left\">Whoa, whoa, yeah<br aria-hidden=\"true\" \/>I&#8217;m Mr Reggae Ambassador, hey<\/div>\n<\/blockquote>\n<div><\/div>\n<p><strong>Leben auf Jamaika<\/strong><\/p>\n<p>Der Einfluss der afrikanischen Kultur ist, historisch bedingt, nat\u00fcrlich gro\u00df. Ca. 2 Millionen Sklaven wurden nach Jamaika verschleppt und haben die Kultur gepr\u00e4gt. Sei es beim Essen, in der Musik oder in der Kunst, um nur ein paar Beispiele zu nennen. Im 20. Jahrhundert wanderten zunehmend auch Menschen aus dem Nahen Osten, China oder Indien ein. So ist Jamaika ein vielf\u00e4ltiges, multikulturelles Land und hat sich wohl deshalb das Nationalmotto &#8222;<strong>Out of Many One People&#8220;<\/strong> gegeben.<\/p>\n<p>Die koloniale Vergangenheit, sie ist hier ein st\u00e4ndiger Begleiter vieler Prozesse. Wirtschaftlich ist die Lage ganz anders als in Deutschland. Die Lebenshaltungskosten sind unfassbar hoch, was ich nicht erwartet hatte. Das merkt man gerade im Supermarkt. Wie ein &#8222;normaler&#8220; Jamaikaner das bei einem Durchschnittseinkommen von ca. 80.000 Jamaikadollar (umgerechnet ca. 490 Euro) schafft, frage ich mich quasi jedes mal, wenn ich mir die Preise im Supermarkt ansehe. Mir wurde von Einheimischen erz\u00e4hlt, dass eine Mittelschicht kaum bis gar nicht existiert. <span class=\"TextRun SCXW84784770 BCX0\" lang=\"DE-DE\" xml:lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"auto\"><span class=\"NormalTextRun SCXW84784770 BCX0\">Die Menschen leben entweder in Armut oder Reichtum. Das zeigt sich auch im Stadtbild: so stehen in Uptown, wo wir leben, auch mal <\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW84784770 BCX0\">gro\u00dfe<\/span> Grundst\u00fccke <span class=\"NormalTextRun SCXW84784770 BCX0\">und moderne <\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW84784770 BCX0\">H\u00e4user<\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW84784770 BCX0\">, anders als in Downtown, wo wir arbeiten.<\/span><\/span> Diese extreme Kluft, die ungleiche Verteilung von Wohlstand und der sehr ausgepr\u00e4gte Klassismus sind ein gro\u00dfes Problem der jamaikanischen Gesellschaft. Und die Aufstiegschancen sind dementsprechend. Gerade, weil auch Korruption ein gro\u00dfes Thema ist. So kommt man beispielsweise an lukrative Jobs oft nur mit entsprechenden Kontakten zur Regierung, die nach dem Westminster-System entweder die eine oder andere Partei stellt.<\/p>\n<p>Nach dem Hurrikan im Juli, der au\u00dferhalb der Hauptstadt einiges verw\u00fcstet hat, setzte die lokake Stromfirma die Preise hoch und stellte damit die Menschen und Unternehmen vor finanziell sehr gro\u00dfe Herausforderungen. Die hohen Preise lassen sich aber auch und vor allem damit erkl\u00e4ren, dass hier vieles teuer importiert werden muss. Nach dem Hurrikan noch mehr, da viel Ernte und Vieh zerst\u00f6rt wurden.<\/p>\n<p>Wenn es geregnet hat, dann bilden sich kleine, mittlere und gro\u00dfe Pf\u00fctzten. Neben der Aquapaning Gefahr ist eine weitere Folge, dass sich die Stra\u00dfen aufweichen und dementsprechend verschlechtert sich ihr Zustand immer weiter. Schlagl\u00f6cher sind keine Seltenheit und machen die Stra\u00dfen zum Teil zu einer Slalomfahrt.<\/p>\n<p>Neben Reggae, paradiesischen Str\u00e4nden, Rastas, Rum (alles nat\u00fcrlich da, aber sehr stereotypisch), verbinden viele Menschen Jamaika auch mit eine hohen Kriminalit\u00e4tsrate. Dieser Eindruck entsteht auch durch Medienberichterstattungen, die sich vor allem auf punktuelle Gewaltereignisse fokussieren, denn ansonsten erscheint Jamaika recht selten in den Nachrichten. Das Land orientiert sich wirtschaftlich und politisch vor allem an den USA und China, dadurch ist es f\u00fcr Deutschland und Europa vielleicht tagespolitisch nicht so interessant und man wird nur darauf aufmerksam, wenn etwas ungew\u00f6hnliches wie Gewalt oder Kriminalit\u00e4t passiert. Was aber einfach ein verzerrtes Bild darstellt.<\/p>\n<p>&#8222;Jamaica is not an insecure country&#8220;. Das sagen viele, mit denen ich spreche. Und mein Eindruck ist: In der Gesamtheit stimmt es auch. Klar muss man aufpassen. Taschendiebst\u00e4hle in Menschenmengen sind eine Gefahr, aber das sind sie auch in Europa. Mir wurde erz\u00e4hlt, dass die Taxifahrer nachts Downtown meiden, da Taxirufe sich auch schon als Fallen f\u00fcr \u00dcberf\u00e4lle herausgestellt haben oder es in Trenchtown eine Stra\u00dfe gibt, die zur H\u00e4lfte von der einen, zur anderen H\u00e4lfte von der anderen Bande kontrolliert wird und wo es auch zu Gewalt kommen kann. Also ja, es stimmt schon auch, was berichtet wird. Aber es ist eben nicht die ganze Wahrheit und solange man etwas Vorsicht walten l\u00e4sst, kann einem immer noch etwas passieren, aber man reduziert das Risiko. Und generell ist man ja, wie schon gesagt, auch in Europa oder auf keinem Ort der Welt zu 100 Prozent sicher.<\/p>\n<p><b>Jamaikas Kultur\u00a0<\/b><\/p>\n<p>Ska, Reggea, Dub, Hiphop, Dancehall &#8211; die jamaikanische Musik ist vielf\u00e4ltig, kreativ, au\u00dfergew\u00f6hnlich, abgefahren und wirklich beeindruckend. Und sie ist ganz gewiss Teil der jamaikanischen Seele und Identit\u00e4t. Genauso wie das Patois bzw. eigentlich das Jamaikanisch. Denn es ist mitunter sehr weit weg vom Englischen, man sollte es daher nicht als Dialekt oder Akzent abstempeln, zumal auch die Jamaikaner diesen Stempel nicht wollen. Die eigene Sprache schafft auch eine Distanz und Unabh\u00e4ngigkeit von der fr\u00fcheren Kolonialmacht Gro\u00dfbritannien.<\/p>\n<p>Jamaika ist auch ein sehr gl\u00e4ubiges Land.\u00a0 Am Beginn der meisten Veranstaltungen wird zun\u00e4chst die Nationalhymne gespielt und anschlie\u00dfend ein Gebet gesprochen, am Schluss gibt es meistens noch einen Segen, so auch bei der &#8222;UNESCO Culture Club Conference 2024&#8220; und beim &#8222;Salut to the Parish of St. Thomas&#8220;, wo wir als G\u00e4ste eingeladen waren. Hier hatten wir die M\u00f6glichkeit, einen Einblick in das Kulturerbe des Landes zu bekommen. Den Diskussionen, wie dieses Kulturerbe erhalten werden kann, folgten oder gingen verschiedene traditionelle, musikalische, theatrale oder t\u00e4nzerische Performances voraus.<\/p>\n<p>Bei diesen Veranstaltungen wurde auch deutlich: Kultur ist immer im Wandel. Sie entwickelt sich st\u00e4ndig weiter. Sie ist nie endg\u00fcltig erreicht. Und auch wenn es wichtig ist, traditionelle Formen zu wahren, weil man auf Jamaika oder auch in Deutschland, stolz darauf ist, ist es mindestens genauso wichtig, Neues zuzulassen. Dass dabei ein Dissens zwischen \u00e4lterer und j\u00fcngerer Generation oder verschiedenen Klassen entsteht, oft auch verkn\u00fcpft mit Moralfragen, ist eine weitere Gemeinsamkeit unserer beiden L\u00e4nder und Kulturen.<\/p>\n<p>Kontrovers wurde auch ein historisches Konzert an Silvester diskutiert. Denn wenn wir \u00fcber jamaikanische Musik sprechen, darf ein Name aus aktuellem Anlass nicht fehlen: Der Dancehall-Musiker Vybz Kartel. Er wurde 2011 in einem der l\u00e4ngsten Prozesse in der jamaikanischen Geschichte wegen Mordes verurteilt. Das Urteil gegen ihn wurde wegen angeblichen Fehlverhaltens der Geschworenen aufgehoben. W\u00e4hrend seiner Haftstrafe wuchs seine Popularit\u00e4t trotzdem weiter. Kritker von Vybz Kartel sind entsetzt, dass die Stadt Kingston ihm, einem verurteilten M\u00f6rder, das Nationalstadion f\u00fcr seine Show zur Verf\u00fcgung stellt.<\/p>\n<p>Das Konzert war das Thema Nummer eins auf Jamaika in den letzten Wochen. Es gibt unterschiedliche Zuschauerzahlen, vermutlich ca. 40.000 und mehr Zuschauer im Stadtion und um die 100.000 Menschen drumherum. Fest steht jedenfalls: So ein gro\u00dfes und historisches Konzert gibt es auf Jamaika nicht alle Tage! Und f\u00fcr alle Fans in Deutschland: Vybz Kartel kommt im Sommer zum Summerjam Festival in K\u00f6ln. Ein Jamaikaner fragte mich dann nur etwas \u00fcberrascht: Deutschland hat ihm ein Visum gegeben? Das zeigt nochmal die Umstrittenheit dieses Musikers.<\/p>\n<p>Zum Nationalstolz geh\u00f6rt neben dem Kulturerbe auch der Stolz auf den Widerstand gegen die Sklaverei, der schlie\u00dflich in der Abschaffung, gefeiert am Emancipation Day, m\u00fcndete. Jamaika war ca. 150 Jahre spanische und dann ca. 300 Jahre britische Kolonie. W\u00e4hrend Unruhen beim Herrschaftswechsel flohen einige Sklaven, die sogenannten Maroons, ins Landesinnere und leisteten Widerstand. Sie f\u00fchrten erfolgreich einen Guerillakrieg gegen die Briten und erlangten mit dem &#8222;Treaty Of Accompong&#8220; Autonomie, die sie bis heute im unabh\u00e4ngigem Jamaika in Teilen erhalten haben, auch wenn es einen andauernden Streit gibt, da die Regierung z.T. das Land der Maroons zum Bergbau verwenden m\u00f6chte. Die Maroons sind ein Symbol des Widerstands, der Freiheit und waren das erste, unabh\u00e4ngige Jamaika. Ihre Kultur, Traditionen und Rituale werden bis heute praktiziert. Beim Maroon Festival in Accompong konnte ich einen Einblick bekommen.<\/p>\n<p><b>Koloniale Vergangenheit<br \/>\n<\/b><\/p>\n<p>Die koloniale Vergangenheit ist auf Jamaika ein st\u00e4ndiger Begleiter. Nat\u00fcrlich schwingt die Frage der Republikgr\u00fcndung immer mit, denn Jamaika ist (noch) Teil des Commonwealth of Nation und hat mit King Charles immer (noch) den britischen Monarchen als Staatsoberhaupt. Die jamaikanische Regierung hat Anfang Dezember 2024 im Parlament einen Gesetzentwurf eingebracht, der den Beginn des Prozesses der Absetzung von K\u00f6nig Charles als Staatsoberhaupt und die Umwandlung des Landes in eine Republik vorsieht. Dieser Antrag soll schlie\u00dflich in einem Verfassungsentwurf und dann in einem Referendum enden. Mein Eindruck ist: Man sieht die Briten und gerade den Monarchen mit gro\u00dfer Skepsis, wohl auch besonders, weil es nie eine Entschuldigung f\u00fcr Sklaverei und Unterdr\u00fcckung seitens der Monarchie gab, geschweige denn Entsch\u00e4digungszahlungen Gro\u00dfbritaniens. Dass es letzteres bei der Abschaffung der Sklaverei f\u00fcr die einstigen Sklavenhalter gab, f\u00fchrt mehr als verst\u00e4ndlicherweise zu \u00c4rger seitens der Jamaikaner*innen. Auf dem Weg zur Unabh\u00e4ngigkeit scheint es allerdings noch einige offene Fragen zu geben, etwa die nach dem obersten Gericht, aktuell noch der Privy Council in London, oder des Verbleibs im Commenwealth.<\/p>\n<p>Die Liste der Relikte kolonialer Vergangenheit kann man nat\u00fcrlich endlos weiterf\u00fchren. Klassismus, Korruption, Raubkunst und keine kulturelle Augenh\u00f6he sind nur einige Beispiele. Wir alle kennen Shakespeare, aber einen karibischen Schriftsteller? Mit wem verbinden wir den Start der industriellen Revolution? Mit Gro\u00dfbritannien. Aber eigentlich begann sie nicht zuletzt hier auf Jamaika. Der sogenannte <a href=\"https:\/\/www.theguardian.com\/science\/2023\/jul\/05\/industrial-revolution-iron-method-taken-from-jamaica-briton\">Cort Prozess<\/a> zur Massenproduktion von Schmiedeeisen wurde urspr\u00fcnglich in einer jamaikanischen Eisenschmiede bei Morant Bay erfunden und sp\u00e4ter von Herny Court nach Gro\u00dfbritannien gebracht, wo er die Technik patentierte. Historische Forschungen zeigen, dass die Cort Maschine aus Jamaika nach Portsmouth verschifft wurde und die Schmiede zerst\u00f6rt worden war, was die Herkunft der Technik bis heute weitgehend verschleiert hat. So etwas geh\u00f6rt in eine breite \u00d6ffentlichkeit, auch in den Geschichtsunterricht an Schulen!<\/p>\n<p><span class=\"TextRun SCXW68201879 BCX0\" lang=\"DE-DE\" xml:lang=\"DE-DE\" data-contrast=\"auto\"><span class=\"NormalTextRun SCXW68201879 BCX0\">Die Rastas, auch sie sind eng mit unseren Vorstellungen von diesem Land verbunden und<\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW68201879 BCX0\">\u00a0setzten sich nicht zuletzt gegen die Unterdr\u00fcckung von aus Afrika stammenden Menschen und damit gegen den Kolonialismus ein. Das wird auch in den Lyrics von Bob Marley deutlich, die ich als Blogtitel <\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW68201879 BCX0\">gew\u00e4hlt<\/span><span class=\"NormalTextRun SCXW68201879 BCX0\"> habe.\u00a0 \u00a0<\/span><\/span><span class=\"EOP SCXW68201879 BCX0\" data-ccp-props=\"{&quot;134233117&quot;:false,&quot;134233118&quot;:false,&quot;201341983&quot;:0,&quot;335551550&quot;:1,&quot;335551620&quot;:1,&quot;335559685&quot;:0,&quot;335559737&quot;:0,&quot;335559738&quot;:0,&quot;335559739&quot;:160,&quot;335559740&quot;:279}\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit dem Titel des Songs Get Up, Stand Up ist die Message verbunden, aufzustehen und sich f\u00fcr seine Rechte einzusetzen, statt passiv oder resigniert zu bleiben. Der Titel ist damit auch eine Aufforderung zum Widerstand gegen Unterdr\u00fcckung.<\/p>\n<p>Und deswegen ist es der Titel meines Blogs geworden. Postkoloniale Strukturen, die uns auch heute noch in Armut und Ungleichheit halten, m\u00fcssen \u00fcberwunden werden.<strong> Get Up, Stand Up!<\/strong><\/p>\n<p>Der Beitragstitel &#8222;<strong>Out of many, one people<\/strong>&#8220; ist das Nationalmotto Jamaicas, was auch ein sch\u00f6nes Motto f\u00fcr friedliches Zusammenleben verschiedener Kulturen auf der Welt sein k\u00f6nnte!<\/p>\n<p>In diesem Sinne bis zum n\u00e4chsten Blogbeitrag und vielen Dank f\u00fcrs Lesen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Fotos<\/strong>:<\/p>\n<div id=\"attachment_59\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5127.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-59\" class=\"size-medium wp-image-59\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5127-300x400.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5127-300x400.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5127-624x832.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5127.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-59\" class=\"wp-caption-text\">Creative Art Walk in Downtown\/Kingston<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_60\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5135.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-60\" class=\"size-medium wp-image-60\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5135-300x225.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5135-300x225.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5135-768x576.jpeg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5135-624x468.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5135.jpeg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-60\" class=\"wp-caption-text\">Creative Art Walk in Downtown\/Kingston<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_133\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2025\/01\/IMG_5162.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-133\" class=\"size-medium wp-image-133\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2025\/01\/IMG_5162-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2025\/01\/IMG_5162-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2025\/01\/IMG_5162-624x832.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2025\/01\/IMG_5162.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-133\" class=\"wp-caption-text\">Hope Garden Kingston<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_84\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5546.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-84\" class=\"size-medium wp-image-84\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5546-300x400.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5546-300x400.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5546-624x832.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5546.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-84\" class=\"wp-caption-text\">Reggae Konzert in Kingston<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_79\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5144.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-79\" class=\"size-medium wp-image-79\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5144-300x400.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5144-300x400.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5144-624x832.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5144.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-79\" class=\"wp-caption-text\">Kingston Waterfront<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_90\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5583.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-90\" class=\"size-medium wp-image-90\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5583-300x400.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5583-300x400.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5583-624x832.jpeg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/files\/2024\/12\/IMG_5583.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-90\" class=\"wp-caption-text\">Weihnachten in Kingston (Emancipation Park)<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Out of many, one people Woran denkt ihr, wenn ihr an Jamaika denkt? Bestimmt an DAS Gesicht dieses Landes&#8230;. Bob Marley. Und daher hat es schon seinen Grund, warum ich den Blog \u00fcber meinen Freiwilligendienst auf Jamaika nach einem Song von ihm bennne. Denn er ist eine Ikone, pr\u00e4gte Jamaika sehr, aber mit Sicherheit ist [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":3301,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-258","page","type-page","status-publish","hentry"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/258"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3301"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=258"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/258\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":383,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/258\/revisions\/383"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/jannis2024\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=258"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}