{"id":868,"date":"2016-04-06T20:41:55","date_gmt":"2016-04-06T23:41:55","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/?p=868"},"modified":"2016-04-16T19:31:11","modified_gmt":"2016-04-16T22:31:11","slug":"zeugen-der-zerstoerung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/2016\/04\/06\/zeugen-der-zerstoerung\/","title":{"rendered":"Zeugen der Zerst\u00f6rung"},"content":{"rendered":"<h1 style=\"text-align: justify\">Zum indigenen Erbe Chiles<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\">Uruguay ist ohne Frage ein sehr sch\u00f6nes Land, mit einer atemberaubenden Natur, die man in Deutschland so nicht mehr vorfindet, und deren touristisches Potenzial (zum Gl\u00fcck?) auch bei weitem noch nicht voll ausgesch\u00f6pft ist, aber mit einem hat mich das Land doch etwas entt\u00e4uscht: es gibt fast keine Spuren der Ureinwohner. Uruguay ist \u00e4lter als die Bundesrepublik in ihrer heutigen Form, und dennoch ein junges und geschichtsloses Land. Fast alle Einwohner sind Nachfahren von Europ\u00e4ern. Indigene Spuren sind kaum bis praktisch nicht zu finden, und die Namen \u00f6ffentlicher Pl\u00e4tze, Stra\u00dfen und Einrichtungen wiederholen sich von Ort zu Ort mit den immer gleichen Gener\u00e4len aus dem Freiheitskampf gegen Argentinien.<br \/>\nIn Chile sieht das etwas anders aus. Zwar gibt es auch hier unz\u00e4hlige \u201eFaschingsgener\u00e4le\u201c, wie ich sie nenne (der wichtigste ist Ire und hei\u00dft, hispanisiert, Bernardo O\u2019Higgins), und die Bev\u00f6lkerung ist ebenfalls gr\u00f6\u00dftenteils europ\u00e4ischer Abstammung, aber diese Land hat eine reiche (und teilweise bis heute unterdr\u00fcckte) pr\u00e4kolumbiane Geschichte. Den ehemaligen ethnischen Aufbau Chiles wei\u00df ich mittlerweile auswendig. Das Wenige, was von diesen Geschichten \u00fcbrig ist, l\u00e4sst sich in Santiago und au\u00dferhalb in unz\u00e4hligen Museen besichtigen. Es sind Zeugen der Zerst\u00f6rung, Spuren des erbarmungslosen Vernichtungswillens der Spanier, diese \u201eheidnischen\u201c Kulturen ein f\u00fcr alle Mal auszurotten. Gott sei Dank, muss man sagen, ist es ihnen nicht vollst\u00e4ndig gelungen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/2016\/04\/06\/zeugen-der-zerstoerung\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><!--more--><\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Ausflug zu den Abrafaxen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich f\u00fchle mich wie bei den Abrafaxen. Was? Die kennen Sie nicht? Sagen Sie blo\u00df, Sie wissen nicht, wer die Abrafaxe sind? Nun, zugegebenerma\u00dfen ist dieser Comic in Deutschland fast genauso unbekannt wie das <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/2015\/09\/27\/besuch-beim-faschingsmeer-in-colonia-del-sacramento\/\">Weltkulturerbe von Colonia del Sacramento<\/a>. Die Abrafaxe sind drei wichtelartige Freunde, die in der DDR erfunden wurden und in der \u201el\u00e4ngsten Fortsetzungsgeschichte der Welt\u201c bis heute auf unerkl\u00e4rliche Weise durch die Zeit reisen und Abenteuer erleben. Im Mittelteil der monatlich (leider nicht in Uruguay) erscheinenden Comicheftchen steht traditionellerweise immer eine Erkl\u00e4rung zu den historischen Hintergr\u00fcnden der erz\u00e4hlten Geschichten. Die Abrafaxe sind ein in der Comicwelt wohl einmaliger Mix aus historischen Tatsachen und den fantasievoll erz\u00e4hlten und detailreich gezeichneten Abenteuern, welche die drei Protagonisten erleben. Momentan stehen sie im Mittelpunkt eines Projekts, dass ich mit der <em>sexto<\/em> an meinem Colegio durchf\u00fchre, aber dazu nach Beendigung des Projekts auf dem PASCH-Blog mehr. Diese drei Wichtel waren es, die mit ihrem Comic in mir als kleines Kind schon das Interesse f\u00fcr Geschichte geweckt hatten (dass ich mich f\u00fcr Geschichtsthemen interessiere, sollte auf diesem Blog bereits durchgeklungen sein). Und die (erfundene) Reise der Abrafaxe nach S\u00fcdamerika zur Zeit der spanischen <em>conquistadores<\/em> war so ziemlich das Wichtigste, was ich vor meiner Ankunft \u00fcber diesen Kontinent wusste.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Warum alle Religionen gleich sein sollen<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">In diese kindliche Zeit der Comiclekt\u00fcre f\u00fchlte ich mich also zur\u00fcckversetzt bei der Betrachtung der zahlreichen Objekte im Museo del Arte Precolombino (Museum der pr\u00e4kolumbianischen Kunst), der bedeutendsten Sammlung ihrer Art, in Santiago der Chile. Hier sind sie auf zwei Stockwerken alle versammelt: die Mapuchen, die Rapa Nui, die Inkas, die Atacame\u00f1os, aber auch nicht-chilenische mittelamerikanische V\u00f6lker wie Maya, Azteken, Olmeken, Bibliotheken und wie sie noch alle hie\u00dfen. Man wird schier erschlagen von der Menge an Fundst\u00fccken. Von jedem Volk gibt es ausf\u00fchrlichste Erkl\u00e4rungen zu Lebensraum, zeitlicher Einordnung, Kleidung, Religion und G\u00f6tterwelt sowie zahlreiche Tonscherben samt ausf\u00fchrlicher Erl\u00e4uterung, warum sich die T\u00f6pferarbeit der Atacame\u00f1os wesentlich von weiter n\u00f6rdlich gefundenen Exemplaren unterscheidet. Letztlich muss ich sagen: ab einer gewissen Aufenthaltsdauer sinkt sogar bei mir das Aufmerksamkeitsniveau. Irgendwann sehen die Tonscherben alle gleich aus. Und klar, jede Kultur verehrt eine Muttergottheit, weil die f\u00fcr Fruchtbarkeit steht, und eine Sonnengottheit, weil die Sonne f\u00fcr das Leben steht. Ob die jetzt Inti hei\u00dft oder Sonstwi, kommt am Ende doch sowieso auf\u2019s gleiche raus. Zum ersten Mal verstehe ich den m\u00fc\u00dfigen Satz meines Vaters, der nach seinen unz\u00e4hligen Reisen \u00fcber den Globus festgestellt zu haben glaubt, dass alle Religionen im Grunde doch sowieso gleich seien, jede aber behaupte, die einzig wahre zu sein, weswegen er sich partout nicht mehr f\u00fcr eine einzelne Religion entscheiden k\u00f6nne.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Importkunst aus Europa<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Also schnellstens raus aus dem Precolombino und rein in die n\u00e4chsten beiden Museen (zumindest virtuell gesehen), das Museo Hist\u00f3rico Nacional (nationales Geschichtsmuseum) und das Museo Colonial San Francisco (koloniales Museum heiliger Franziskus), beide ebenfalls in Santiago. Hier trifft mich erneut ein Schock: die Kunst, die hier ausgestellt ist, ist im Wesentlichen spanischen Ursprungs oder spanisch beeinflusst und k\u00f6nnte genauso gut in Europa stehen. Von wegen \u201ehist\u00f3rico nacional\u201c. Das einzige distinkt chilenische, was ich in den unz\u00e4hligen Portr\u00e4tschinken der chilenischen Gouverneure, Milit\u00e4rs und Freiheitsk\u00e4mpfer in diesem Museum erkenne, ist die Staatsflagge, und die ist franz\u00f6sischen Vorbilds. Im 17. Jahrhundert malte man die spanischen Gouverneure genauso, wie man in Spanien zur Zeit der Renaissance Gouverneure malte, und ein Jahrhundert sp\u00e4ter malte man die Freiheitsk\u00e4mpfer genauso, wie man die franz\u00f6sischen Revolution\u00e4re zur Zeit Napoleons malte. Die erkl\u00e4renden Textlein dazu, die von Zwei-Klassen-Gesellschaft, sozialer Unterdr\u00fcckung und industrieller Revolution sprechen, muss ich mir erst gar nicht durchlesen, denn genau das gleiche hat jedes europ\u00e4ische Land auch durchgemacht. Der einzig wirklich interessante Abschnitt, der <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/2016\/04\/02\/das-ist-nicht-buenos-aires\/\">Putsch gegen Salvador Allende und die darauffolgende Milit\u00e4rdiktatur<\/a>, wird meiner Meinung nach viel zu kurz dargestellt.<\/p>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Zeugen der Zerst\u00f6rung<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Es sind also erneut Zeugen der Zerst\u00f6rung, die da in Form von sogenannten \u201eFreiheitsk\u00e4mpfern\u201c an der Wand h\u00e4ngen. F\u00fcr wessen Freiheit k\u00e4mpften die lateinamerikanischen Helden denn, egal ob Sim\u00f3n Bol\u00edvar, Jos\u00e9 de San Mart\u00edn oder Bernardo O\u2019Higgins? F\u00fcr die der <em>ind\u00edgenas<\/em>? Nein. F\u00fcr die der neuen Eliten, Gro\u00dfgrundbesitzer und Sklavenhalter europ\u00e4ischer Abstammung, die sich nicht l\u00e4nger von der spanischen Krone bevormunden lassen wollten. Auch General Washington im Norden zog nicht f\u00fcr die <em>native americans<\/em> in den Unabh\u00e4ngigkeitskrieg, und die Freiheitsrechte (\u201eJeder Mensch ist frei geboren und gleich an Rechten\u201c), die in der US-amerikanischen Unabh\u00e4ngigkeitserkl\u00e4rung und sp\u00e4ter in der Verfassung festgelegt worden sind, galten jahrhundertelang nicht f\u00fcr Ureinwohner und erst recht nicht f\u00fcr Schwarze. Stattdessen hie\u00df es auf einmal: <em>\u00a1somos chilenos!,<\/em> wir sind Chilenen!, ob sie es wollten oder nicht. Die jahrhundertelange Geschichte der Ureinwohner galt auf einmal nichts mehr, ging unter in einer auf Blut gegr\u00fcndeten k\u00fcnstlichen Nation. Die Vergangenheit wurde ausgel\u00f6scht, erst von spanischen Franziskaner- und Jesuitenpadres mit ihrer den <em>indios<\/em> eigentlich fremden katholischen Sakralkunst, dann von den neuen Herrschern des unabh\u00e4ngigen Chile. Vom Regen in die Traufe. Niemand wei\u00df heute mehr, dass Santiago einst die Grenze war zwischen dem Inkareich im Norden und den Mapuche s\u00fcdlich der Stadt. Letztere sind ein Volk, das es tats\u00e4chlich schaffte, den Spaniern 200 Jahre lang Widerstand zu leisten, und sich, s\u00fcdlich der Wasser des <em>Bi\u00f3-B\u00edo<\/em>-Flusses zur\u00fcckgedr\u00e4ngt, ein eigenes Reich bewahren konnten. Erst der chilenischen Armee gelang es, die Mapuche zu besiegen, mit der tatkr\u00e4ftigen Hilfe deutscher Auswanderer \u2013 tja, \u00fcberall, wo es Verbrecher gibt, sind die Deutschen eben ganz vorne mit dabei. Noch dazu verleibte sich die neue Nation die Osterinsel ein, ein Ort mit ganz eigener Kultur und Geschichte, der eigentlich wie seine Bewohner Rapa Nui hei\u00dft. Ob die Rapa Nui chilenisch sein wollten, hatte man sie nie gefragt \u2013 beziehungsweise es sie dann konsequenterweise jahrhundertelang auch gar nicht sein lassen und ihnen das B\u00fcrgerrecht verwehrt.<\/p>\n<div id=\"attachment_864\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-864\" class=\"size-full wp-image-864\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0466.jpg\" alt=\"Ein echter Moai, angeblich &quot;Geschenk&quot; der Rapa Nui, steht vor dem Museo Fock in Vi\u00f1a del Mar\" width=\"1000\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0466.jpg 1000w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0466-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0466-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0466-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-864\" class=\"wp-caption-text\">Ein echter Moai, angeblich &#8222;Geschenk&#8220; der Rapa Nui, steht vor dem Museo Fock in Vi\u00f1a del Mar<\/p><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Der Ruf nach Freiheit<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Von den Unabh\u00e4ngigkeitsbewegungen, von den zahlreichen Forderungen nach Entsch\u00e4digung vergangenen Unrechts und R\u00fcckgabe von enteignetem Land, vor allem durch die Mapuche, steht in den ganzen Museen nat\u00fcrlich kein Wort. Man tut so, als w\u00fcrde die Geschichte der <em>ind\u00edgenas<\/em> mit der Eroberung durch die Spanier\/Chilenen enden \u2013 friedlich, ohne Blutspur. Als w\u00e4ren diese V\u00f6lker problemlos aufgegangen in der neu entstandenen chilenischen Nation, anstatt dahingerottet von eingeschleppten Krankheiten, ausgebeutet durch spanische und nicht-spanische Sklavenhalter und abgeschlachtet von der Hand europ\u00e4isch st\u00e4mmiger Soldaten. Dass dem nicht so ist, m\u00f6ge beispielhaft dazu diese <em>mural<\/em>, dieses Wandgem\u00e4lde zeigen, die ich in Santiago fotografiert habe:<\/p>\n<div id=\"attachment_869\" style=\"width: 1010px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-869\" class=\"wp-image-869 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0027.jpg\" alt=\"&quot;\u00a1No somos Chilenos - somos Mapuche!&quot;: &quot;Wir sind keine Chilenen, wir sind Mapuche!&quot;\" width=\"1000\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0027.jpg 1000w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0027-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0027-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0027-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><p id=\"caption-attachment-869\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;\u00a1No somos Chilenos &#8211; somos Mapuche!&#8220;: &#8222;Wir sind keine Chilenen, wir sind Mapuche!&#8220;<\/p><\/div>\n<h2 style=\"text-align: justify\">Die Inka in San Pedro<\/h2>\n<p style=\"text-align: justify\">Zum Abschluss dieses sowieso schon wieder viel zu langen Blogbeitrages wage ich einen geographischen Sprung nach Norden, der aber thematische Gr\u00fcnde hat. In San Pedro de Atacama lebt(e)n die bereits erw\u00e4hnten Atacame\u00f1os sowie die San-Pedro-Kultur (was f\u00fcr eine kreative Namensfindung). In der N\u00e4he dieser W\u00fcstenoase befindet sich eine kleine Ruine, die auch den Inkas als Verteidigungsanlage gegen die spanischen Invasoren diente. Man muss dazu wissen, dass entgegen meiner so anti-kolonialistischen Darstellung die Spanier in Teilen S\u00fcdamerikas nicht die ersten Eroberer waren. Nur erstaunlich kurz vor ihnen waren es die Inka, die sich ein riesiges Reich zusammenklauten. \u00dcber diese Geschichte berichtet auch mein ber\u00fchmtes Abrafaxe-Heftchen, und so schlie\u00dft sich der Kreis. Die Ruinen, die man heute noch besichtigen kann, egal ob in der Atacama oder sonst wo, sind Zeugen der Zerst\u00f6rung, verursacht von Eindringlingen, die man f\u00fcr G\u00f6tter hielt. Und die bis heute das Land beherrschen.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-868 gallery-columns-2 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_0666\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0666-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0666-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0666-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0666-750x563.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0666.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_0637\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0637-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0637-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0637-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0637-750x563.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0637.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-868 gallery-columns-2 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/2016\/04\/06\/zeugen-der-zerstoerung\/img_0057\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0057-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-863\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0057-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0057-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0057-750x563.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0057.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-863'>\n\t\t\t\tDie r\u00e4tselvolle Knotenschrift der Inka war ebenfalls Thema meines Spanischunterrichts\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_0470\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0470-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-2-865\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0470-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0470-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0470-750x563.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/04\/IMG_0470.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-2-865'>\n\t\t\t\tAuch dieses Herrschaftssymbol spielt eine Rolle im Abrafaxe-Comic\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Mehr Informationen zu den Abrafaxen finden Sie \u00fcbrigens auch auf <a href=\"http:\/\/www.abrafaxe.com\">www.abrafaxe.com<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zum indigenen Erbe Chiles Uruguay ist ohne Frage ein sehr sch\u00f6nes Land, mit einer atemberaubenden Natur, die man in Deutschland so nicht mehr vorfindet, und deren touristisches Potenzial (zum Gl\u00fcck?) auch bei weitem noch nicht voll ausgesch\u00f6pft ist, aber mit einem hat mich das Land doch etwas entt\u00e4uscht: es gibt fast keine Spuren der Ureinwohner&#8230;.<\/p>\n","protected":false},"author":1653,"featured_media":866,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[105984],"tags":[108392,108384,108380,108397,325,108411,108391,108414,108408,108412,108386,108403,108420,106135,108416,106132,108399,108402,108418,108401,108400,92791,108415,108394,108417,106136,108390,108385,108406,108393,108374,108375,108377,108378,108376,29846,108404,108407,108419,108405,108395,108383,52053,108381,29863,108389,108387,108409,108410,106131,7120,108398,105270,108388,108396],"class_list":["post-868","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-spuren-der-vergangenheit","tag-abrafaxe","tag-atacama","tag-atacamenos","tag-ausloeschung","tag-chile","tag-chilenische-geschiche","tag-conquistadores","tag-enteignung","tag-eroberung","tag-ethnie","tag-freiheit","tag-george-washington","tag-geschichte-chiles","tag-imperialismus","tag-importkunst","tag-indianer","tag-indigena","tag-indigene-kultur","tag-indigene-kunst","tag-indigenes-erbe","tag-indio","tag-inka","tag-kampf","tag-knotenschrift","tag-koloniale-kunst","tag-kolonialismus","tag-konquistadoren","tag-mapuche","tag-moai","tag-mosaik","tag-museo","tag-museo-colonial-san-francisco","tag-museo-del-arte-precolombino","tag-museo-fock","tag-museu-historico-nacional","tag-museum","tag-native-americans","tag-osterinsel","tag-praekolumbianische-kunst","tag-rapa-nui","tag-ruine","tag-san-pedro","tag-san-pedro-de-atacama","tag-san-pedro-kultur","tag-santiago-de-chile","tag-spanier","tag-unabhaengigkeit","tag-ungerechtigkeit","tag-unrecht","tag-ureinwohner","tag-usa","tag-verbrechen","tag-volk","tag-wiedergutmachung","tag-zeugen-der-zerstoerung"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/868"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1653"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=868"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/868\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":898,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/868\/revisions\/898"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/wp-json\/wp\/v2\/media\/866"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=868"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=868"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=868"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}