{"id":763,"date":"2016-03-31T20:55:19","date_gmt":"2016-03-31T23:55:19","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/?p=763"},"modified":"2016-03-31T20:55:19","modified_gmt":"2016-03-31T23:55:19","slug":"ueber-den-anden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/2016\/03\/31\/ueber-den-anden\/","title":{"rendered":"\u00dcber den Anden&#8230;"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\"><em>\u2026muss die Freiheit wohl grenzenlos sein\u2026<\/em> Nachdem es offensichtlich in letzter Zeit zur Mode unter den kulturweit-Freiwilligen wurde, ihre Blogbeitr\u00e4ge mit einem Liedtitel zu \u201eunterlegen\u201c, mache ich das jetzt einfach auch mal. Ob der Titel passt, sei dahingestellt, aber Fakt ist: es geht \u00fcber die Anden. Nach Chile, auf eine zehnt\u00e4gige Reise w\u00e4hrend der uruguayischen Osterferien. Nach Santiago, der Hauptstadt, Valparaiso, der heimlichen Hauptstadt, Vi\u00f1a del Mar, dem K\u00fcstenort und Schauplatz des Salpeterkrieges Antofagasta und zum Abschluss in die trockenste W\u00fcste der Welt, die Atacama, und auf die H\u00f6hen der Anden nach San Pedro. Zehn Tage f\u00fcr ein ganzes Land ist vielleicht etwas ambitioniert, aber ich muss sagen: ich hab\u2019s (zur H\u00e4lfte, denn im S\u00fcden war ich nicht) geschafft. Es war eine Reise der ersten Male: zum ersten Mal am Pazifik, zum ersten Mal in den Anden, zum ersten Mal in Chile \u2013 und noch viele erste Male mehr. Ich kam zur\u00fcck von dieser Reise mit knapp 1500 Fotos auf der Kamera, vier Videos und insgesamt fast 8,5 Gigabyte Material \u2013 Gott sei Dank hatte ich meine 16-GB-Karte mitgenommen, ich h\u00e4tte also ruhig noch mal zehn Tage bleiben k\u00f6nnen! Dieses Material alles zu sichten, in Blogbeitr\u00e4ge zu fassen und online zu stellen, dauert leider seine Zeit, neben allen anderen Verpflichtungen, die ich sonst noch habe. Ich will zumindest versuchen, die kommende Woche jeden Tag einen Beitrag online zu stellen, sodass es am Ende ganze sieben sein werden. Zur besseren \u00dcbersicht sei hier au\u00dferdem noch eine Karte Chiles angef\u00fcgt:<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter wp-image-764 size-large\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/03\/kartechile-431x1024.jpg\" alt=\"kartechile\" width=\"431\" height=\"1024\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/03\/kartechile.jpg 431w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/03\/kartechile-253x600.jpg 253w\" sizes=\"(max-width: 431px) 100vw, 431px\" \/><\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify\">Streik \u2013 eine lateinamerikanische Tradition<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\">Beinahe allerdings w\u00e4re aus Chile rein gar nichts geworden. Lateinamerika ist ja f\u00fcr h\u00e4ufige, spontane und lang anhaltende Streiks bekannt. Ich konnte mich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen, davon bisher verschont geblieben zu sein. Bis zu dem Tag, als ich um 6:05 Uhr morgens mit dem Bus zum Flughafen nach Montevideo fahren wollte. Das war der erste Tag vor unseren Osterferien. Ein Tag, an dem sich das halbe Land (\u201eBr\u00fcckentag\u201c\u2026) aufmachte, um in den Urlaub zu reisen. Und ausgerechnet an jenem Tag entschlossen sich s\u00e4mtliche f\u00fcr \u00dcberlandbusse, Stadtbusse und Taxis zust\u00e4ndigen Gewerkschaften, <em>el pa\u00edsito<\/em> mit einem Generalstreik lahmzulegen. Man muss wissen, dass die Busse quasi die Lebensader Uruguays darstellen, denn viele Einwohner (so wie ich) haben immer noch kein Auto, und die Entfernungen sind weit. Ungef\u00e4hr 65.000 Passagiere h\u00e4tten an diesem Tag im Hauptbusterminal Tres Cruces von Montevideo ankommen sollen, so wurde gesch\u00e4tzt. Klingt nach wenig, ist aber bei einem Land mit nur drei Millionen Einwohnern sehr viel \u2013 das h\u00f6chste Passagieraufkommen im ganzen Jahr. Dabei kann ich den Anlass des Streiks sogar verstehen: tags zuvor wurde ein Taxifahrer bei einem Raubmordversuch in Montevideo ermordet, zum zweiten Mal innerhalb von zwanzig Tagen. Die Taxifahrer streiken f\u00fcr mehr Sicherheit, die Busfahrer einfach nur, weil\u2019s Spa\u00df macht, die Regierung schl\u00e4gt vor, auf bargeldloses Bezahlen umzusteigen, von dem Vorschlag will die Gewerkschaft aber gar nie erfahren haben und so geht das dann immer weiter\u2026<br \/>\nIch muss sagen, ohne meine Gastmutter, die mich dann in einer Nacht-und-Nebel-Aktion (es war tats\u00e4chlich sehr neblig, denn zu allem Ungl\u00fcck regnete es auch noch) nach Montevideo fuhr und mir daf\u00fcr auftrug, ihr ein Souvenir aus Chile mitzubringen, w\u00e4re an dieser Stelle schon Schluss gewesen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">War es aber offensichtlich nicht. Ich kam p\u00fcnktlich am Flughafen in Montevideo an, von dem ich vorher noch nie geflogen war. Montevideo hat, das muss man sagen, einen kleinen, aber feinen Flughafen. Wirklich sehr sch\u00f6n und modern, das einzige Problem: es gibt weniger Flugverbindungen als ab Buenos Aires, und die, die es gibt, sind teurer. Nachdem aber der Preisunterschied zwischen einem Flug ab Buenos Aires und einem Flug ab Montevideo ziemlich genau dem Preis entspricht, den die F\u00e4hre \u00fcber den R\u00edo de la Plata gekostet h\u00e4tte, hatte ich mich dann eben doch f\u00fcr Uruguays Hauptstadt entschieden \u2013 um direkt in den Streik hineinzurennen.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify\">Wie ist\u2019s denn nun \u00fcber den Anden?<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\">Gott sei Dank streikte nicht auch noch LAN, die gr\u00f6\u00dfte lateinamerikanische Fluggesellschaft, sodass ich endlich Richtung Anden losfliegen konnte. Neben mir sa\u00df ein kleines Kind, das bereits vor Abflug allen Menschen in seiner Umgebung lautstark mitteilte, dass es noch nie in seinem Leben Schnee gesehen h\u00e4tte und unbedingt die wei\u00dfen Gipfel der Anden sehen wolle! Kaum tauchten dann die ersten wei\u00dfen Wolken auf, fragte das M\u00e4dchen schon voller \u00dcberzeugung: \u201eSind das die Anden? Ist das Schnee?\u201c Ich brachte es nicht \u00fcbers Herz, das Kind zu entt\u00e4uschen. Als dann, gut zwei Flugstunden und eine L\u00e4ngs\u00fcberquerung der argentinischen Pampa sp\u00e4ter endlich die Anden und der Schnee kam, rutschte sie nach hinten auf den Scho\u00df ihrer Mutter, die am Fenster sa\u00df:<\/p>\n<div id=\"attachment_753\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-753\" class=\"wp-image-753 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/03\/IMG_9947.jpg\" alt=\"Mama, ich seh Schnee!\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/03\/IMG_9947.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/03\/IMG_9947-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/03\/IMG_9947-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/03\/IMG_9947-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><p id=\"caption-attachment-753\" class=\"wp-caption-text\">Mama, ich seh Schnee!<\/p><\/div>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-763 gallery-columns-2 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_9984\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/03\/IMG_9984-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" 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style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Ob ein einzelnes Bild der Anden jetzt von der argentinischen oder von der chilenischen Seite der Anden stammt, erkennt man \u00fcbrigens daran, ob der Himmel den gleichen Blauton wie in der argentinischen oder der chilenischen Flagge aufweist, sowie daran, ob der Schnee so wei\u00df ist wie der Stern der chilenischen oder der wei\u00dfe Balken der argentinischen Flagge.<br \/>\nScherz beiseite. Den Landeanflug auf Santiago stelle ich mir recht kompliziert f\u00fcr einen Piloten vor, denn Santiago liegt in einer klimatisch sehr ung\u00fcnstigen Kessellage zwischen den Anden im Osten und dem K\u00fcstengebirge im Westen. Diese beiden Gebirgsz\u00fcge blockieren den Luftaustausch \u00fcber der Stadt. Das nennt man \u201eInversionswetterlage\u201c und das wiederum bedeutet: Smog. Ich kann die dicke Smogschicht beim Landen sogar sehen, wie wir in sie eintauchen und unter der dicken Staubglocke verschwinden. All das habe ich einmal vor (nicht allzu) langer Zeit im Geo-Unterricht gelernt. Die Reise nach Chile war nicht nur eine Reise der ersten Male, sondern auch eine Reise an Orte, \u00fcber die ich in der Schule gelernt habe \u2013 sei es in Geographie oder in Spanisch. Die sogar Teil meiner Abiturpr\u00fcfung waren. Eine Reise zur\u00fcck in die Vergangenheit also, aber gleichzeitig in die Zukunft, in neue Gefilde. Kommen Sie und reisen Sie mit.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026muss die Freiheit wohl grenzenlos sein\u2026 Nachdem es offensichtlich in letzter Zeit zur Mode unter den kulturweit-Freiwilligen wurde, ihre Blogbeitr\u00e4ge mit einem Liedtitel zu \u201eunterlegen\u201c, mache ich das jetzt einfach auch mal. Ob der Titel passt, sei dahingestellt, aber Fakt ist: es geht \u00fcber die Anden. 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