{"id":369,"date":"2015-12-18T23:23:08","date_gmt":"2015-12-19T02:23:08","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/?p=369"},"modified":"2016-03-17T13:46:59","modified_gmt":"2016-03-17T16:46:59","slug":"das-teuerste-foto-meines-lebens-auf-den-spuren-des-jesuitenstaats","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/2015\/12\/18\/das-teuerste-foto-meines-lebens-auf-den-spuren-des-jesuitenstaats\/","title":{"rendered":"Das teuerste Foto meines Lebens: Auf den Spuren des Jesuitenstaats"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Hiermit erkl\u00e4re ich die Reisesaison 2015\/16 offiziell f\u00fcr er\u00f6ffnet. Wieso, werden Sie sich jetzt fragen. Du reist doch schon die ganze Zeit herum. Ja, aber nun haben auch endlich die Sommerferien im Colegio und im Liceo begonnen. Freie Zeit genug also, die ich nutzen werde, um dieses Land, diesen mir immer noch so unbekannten Kontinent besser kennenzulernen. Ich lade Sie ein, sich mitnehmen zu lassen auf diese Reise, die mich als allererstes in das kleine uruguayische St\u00e4dtchen Carmelo f\u00fchrt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/2015\/12\/18\/das-teuerste-foto-meines-lebens-auf-den-spuren-des-jesuitenstaats\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><!--more--><\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify\">Der Staat der Jesuiten in den Augen von Kaplan Haberland<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\">Die beiden Hauptsehensw\u00fcrdigkeiten von Carmelo sind die einzige von Hand betriebene Br\u00fccke S\u00fcdamerikas und eine von zwei ehemaligen Jesuitenreduktionen in Uruguay, die Calera de las Hu\u00e9rfanas. Der sogenannte Jesuitenstaat erstreckte sich eigentlich eher weiter im Norden, in Paraguay und im argentinischen Departamento Misiones. Zum ersten Mal stie\u00df ich auf diesen interessanten, doch wie so oft in Deutschland unbekannten Teil der Geschichte S\u00fcdamerikas bei der Lekt\u00fcre des Romans \u201eWir hei\u00dfen euch hoffen\u201c von Johannes Mario Simmel. In einer Nebenhandlung (leider, die Haupthandlung dreht sich um eine Drogenstory) wird der \u00fcbermotivierte Kaplan Haberland nach dem Zweiten Weltkrieg nach Indien geschickt. Dort trifft er auf die noch heute existierende unmenschliche Armut in den Slums der Gro\u00dfst\u00e4dte. Nach einer gescheiterten Hilfsg\u00fcterlieferung aus Deutschland begreift Haberland, was die moderne Entwicklungshilfepolitik erst langsam lernt: wer diesen Menschen wirklich nachhaltig helfen will, der darf sie nicht abh\u00e4ngig machen von st\u00e4ndigen Hilfsg\u00fctern. Der muss ihnen eine Perspektive geben, sodass sie von ihrer eigenen H\u00e4nde Arbeit leben k\u00f6nnen. Und ihre W\u00fcrde zur\u00fcckerhalten. Der Kaplan zieht also mit seinen Armen in den indischen Urwald, rodet ihn und macht ihn fruchtbar. Zuerst wird er bel\u00e4chelt, doch dann wird seine Kolonie autark. Und kann von ihren Agrarprodukten leben. Als die Inder ihn fragen, wie er auf so eine Idee kam, erz\u00e4hlt er die Geschichte des \u201eJesuitenstaats\u201c in Paraguay, als die Jesuiten die <em>Ind\u00edgenas<\/em> vor den Sklavenh\u00e4ndlern in Schutz nahmen und ihnen in landwirtschaftlichen Kooperativen Arbeit, Brot und ein freies Leben gaben. Doch irgendwann wurden diese Kooperativen zu m\u00e4chtig, der Jesuitenorden verboten und die \u201eReduktionen\u201c gewaltsam aufgel\u00f6st. Auch Haberland ist im Roman zum Scheitern verurteilt, kehrt wieder nach Deutschland zur\u00fcck und nimmt dort seine Rolle als Nebenfigur des Buches wieder auf, um am Ende vom Protagonisten in einer tragischen Verkettung ungl\u00fccklicher Umst\u00e4nde erschossen zu werden.<\/p>\n<h1 style=\"text-align: justify\">Was war der \u201eJesuitenstaat\u201c?<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\">Doch Haberland zeichnet im Roman als guter Katholik ein allzu positives Bild des jesuitischen Engagements in S\u00fcdamerika. Die historische Wahrheit abseits der literarischen, fiktionalen Verarbeitung sieht so aus: am \u00dcbergang vom 16. zum 17. Jahrhundert kam es vermehrt zu Grenzstreitigkeiten zwischen Portugal, dem das heutige Brasilien geh\u00f6rte, und Spanien, das den Rest des Halbkontinents besa\u00df. Der Vertrag von Tordesillas von 1494 regelte eigentlich die Aufteilung der Welt zwischen den beiden Seem\u00e4chten anhand des 38. L\u00e4ngengrads, der viel weiter \u00f6stlich als die Grenze des heutigen Brasiliens verl\u00e4uft. Alles neu entdeckte Land rechts dieser Linie sollte den Portugiesen geh\u00f6ren, alles links davon den Spaniern. Entschieden hatte das der Papst als Gottes Stellvertreter auf Erden. Die \u201eIndios\u201c hatte dazu nat\u00fcrlich keiner gefragt. Die Spanier nun fanden den brasilianischen Urwald im Amazonasgebiet reichlich langweilig und konzentrierten sich lieber auf ihre Silber- und Goldminen in den Anden. Deswegen drangen nun nach und nach immer mehr portugiesische Siedler in eigentlich spanisches Gebiet vor, darunter auch Sklavenj\u00e4ger, die die vorhandenen \u201eIndios\u201c verschleppten und versklavten. Die Jesuiten kamen deswegen auf folgende Idee: wie w\u00e4re es, wenn man durch eine Reihe an befestigten Siedlungen die Grenze sichern und eindeutig markieren w\u00fcrde? Als Bewohner boten sich die \u201eIndios\u201c an, nicht aus Barmherzigkeit, sondern aus Eigennutz: so konnten die rebellischen Indianer unter Kontrolle gebracht werden und die Mission, die eigentliche Aufgabe der katholischen Priester, effizienter stattfinden. Der spanische K\u00f6nig stimmte zu, da er das Problem mit Portugal aus der Welt schaffen wollte. So entstanden einzigartige R\u00fcckzugsorte, in denen die Einheimischen vor Raub, Pl\u00fcnderung und Sklaverei gesch\u00fctzt waren \u2013 und doch nicht frei. Dies ist zwar das einzige Mal in der lateinamerikanischen Geschichte, dass <em>Ind\u00edgenas<\/em> von den <em>Conquistadores<\/em> bewaffnet wurden (zum Schutz gegen die Portugiesen), dennoch blieb klar, wer der Herr im Haus war: die Jesuiten. Das Ergebnis der Reduktionen war das gleiche, nur mit anderen Mitteln: die Entwurzelung der Urbev\u00f6lkerung aus ihrer \u201earchaischen\u201c, \u201er\u00fcckst\u00e4ndigen\u201c Kultur und die zwangsweise Annahme des Christentums. Die \u201eIndios\u201c lebten in den Reduktionen zwar physisch frei, psychisch jedoch unterdr\u00fcckt \u2013 bis sie irgendwann die fremde Religion derart \u00fcbernahmen, dass jede Erinnerung an ihre eigene Kultur verschwunden war. Durch den Handel mit den Produkten, die sie herstellten, wurden die Reduktionen reich und m\u00e4chtig. Zwar kein unabh\u00e4ngiger Staat, doch de facto frei von der Jurisdiktion der Spanischen Krone. Zu m\u00e4chtig also, woraufhin der Jesuitenorden irgendwann verboten wurde und die ganze Sache ihr abruptes Ende fand. F\u00fcr die indigene Lebensweise jedoch war es zu sp\u00e4t: diese wurde, wenn auch mit friedlichen Mitteln, vollst\u00e4ndig zerst\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Was hat das Ganze nun mit mir zu tun? Nun, ein paar der Jesuiten hatte es offenbar auch nach Uruguay verschlagen, und als ehemaliger Einwohner eines Zentrums der Gegenreformation und ehemaliger Sch\u00fcler einer ehemaligen Jesuitenuniversit\u00e4t (mein alter Relilehrer h\u00e4tte seine Freude daran gehabt, falls Sie das hier jemals lesen, sch\u00f6ne Gr\u00fc\u00dfe!) kann ich mir das nat\u00fcrlich nicht entgehen lassen. Koste es, was es wolle. Und letzteres meine ich w\u00f6rtlich. Die Calera liegt n\u00e4mlich 15 Kilometer von Carmelo entfernt, und leider gibt es kein \u00f6ffentliches Verkehrsmittel, das dort hin f\u00e4hrt. Liebe Mitarbeiter der Stadt Carmelo, wenn Sie den Tourismus in Ihrem Ort wirklich ankurbeln wollen, dann richten Sie doch einen Shuttle- oder Rufbus zur Calera de las Hu\u00e9rfanas ein. Zumindest einmal am Tag oder auf Anfrage w\u00fcrde reichen. So bleibt mir nichts anderes \u00fcbrig, ein Taxi zu nehmen, und mir die Anlage (die gottseidank nicht sehr gro\u00df ist) entgegen meiner Gewohnheit im Schnelldurchgang anzusehen, denn das Taxameter l\u00e4uft. In Deutschland h\u00e4tte ich das nie gemacht und die Calera von meiner To-Do-Liste gestrichen, aber hier in Uruguay sind Taxis ja etwas billiger, also gut. Am Ende kostet mich jedes Foto der Jesuitenruine 123 Pesos, umgerechnet rund 3,73 Euro (falls Sie jetzt zu rechnen anfangen: nein, ich habe nicht alle Fotos gepostet,\u00a0ich h\u00e4tte\u00a0noch mehr!). So viel hat man fr\u00fcher vielleicht mal f\u00fcr Filmrollen, Fotokammern und Abz\u00fcge bezahlt. F\u00fcr mich Digital Native sind es die teuersten Fotos meines Lebens \u2013 f\u00fcr den Taxifahrer das Gesch\u00e4ft seines Lebens.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-369 gallery-columns-3 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7519\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7519-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7519-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7519.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7517\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7517-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7517-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7517.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7513\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7513-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7513-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7513.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Jetzt habe ich also schon fast zwei Seiten mit Jesuiten vollgeschrieben und noch immer kein Wort zu Carmelo selbst gesagt. Viel zu sagen gibt\u2019s nicht. Man merkt, dass die Stadt zum Interior geh\u00f6rt. \u00dcberall stehen Schilder an den H\u00e4usern, VENDE; ALQUILO, zu verkaufen, zu vermieten. Auf den Stra\u00dfen begegnet mir mehrmals ein Pferdekarren. Ja, auch im Jahr 2015 wird in Uruguay ein guter Teil des Transports nicht mit dem Auto, sondern mit dem Pferd erledigt! Ist wenigstens umweltfreundlich.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7471.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-360\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7471.jpg\" alt=\"IMG_7471\" width=\"1024\" height=\"768\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7471.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7471-300x225.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Carmelo beherbergt eine \u00e4u\u00dferst modern gestaltete Kirche. Man meint ja immer, solche modernen Kirchen sind alle evangelisch, aber nein, auch im 21. Jahrhundert bauen die Katholiken noch Gottesh\u00e4user: diese Kirche ist katholisch. Stilistisch auf jeden Fall mal eine Abwechslung zu dem, was man sonst so sieht. Die Kirche beherbergt einen riesigen Hund, der, als ich sie verlassen will, laut zu bellen anf\u00e4ngt, was in dem hallenden Raum einen denkbaren L\u00e4rm verursacht. Soso. Da hat man mir immer beigebracht, Kirchen seien ein sakraler Raum und man hat deswegen sch\u00f6n leise zu sein, und dann das. Der Hund wei\u00df das offensichtlich nicht. Oder gelten da Sonderregeln? Es jagt ihn zumindest keiner zur Kircht\u00fcr hinaus.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-2 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-2 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-2' class='gallery galleryid-369 gallery-columns-2 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7444\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7444-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7444-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7444.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7445\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7445-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7445-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7445.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Zur Abwechslung und auf Anraten meiner Sprachlehrerin dann noch einen Abstecher zum Templo del Carmen auf der Plaza Artigas. Der wartet mit einer ebenfalls sehr sch\u00f6nen Fassade im spanischen Kolonialstil auf, den man sonst entweder nur in den Andenl\u00e4ndern oder, wem das zu weit zu reisen ist, in Andalusien findet. Auch das Innere erf\u00fcllt mit der typischen Goldarchitektur die Erwartungen, hier wird neben Maria aber auch noch der Heilige Ignatius von Loyola verehrt, der Ordensgr\u00fcnder der Jesuiten. In der anderen Kirche habe ich Padre Pio getroffen, den Volksheiligen der S\u00fcditaliener, den wohl, wie so vieles, die Einwanderer mitgebracht haben m\u00fcssen.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-3 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-3 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-3' class='gallery galleryid-369 gallery-columns-2 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7465\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" 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\/>\n\t\t<\/div>\n\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-4 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 33%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-4 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-4' class='gallery galleryid-369 gallery-columns-3 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon portrait'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7460\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"400\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7460-300x400.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-4-356\" 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class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-4-355'>\n\t\t\t\t&#8230;der alte Holzmichl lebt au no&#8230;\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7470\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7470-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-4-359\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7470-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7470.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-4-359'>\n\t\t\t\tJos\u00e9 Artigas war auch wieder da, hier sogar auf einer Mural.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Fehlt nur noch die eingangs versprochene handgetriebene Drehbr\u00fccke, die \u00fcber den <em>Arroyo de las Vacas<\/em>, den \u201eBach der K\u00fche\u201c f\u00fchrt. \u00dcberquert man sie, so kann man zur <em>Playa Ser\u00e9<\/em>, dem \u201eStrand Ich-werde-sein\u201c laufen:<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-5 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-5 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 20%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-5 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-5 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-5' class='gallery galleryid-369 gallery-columns-5 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7478\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7478-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-5-361\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7478-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7478.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-5-361'>\n\t\t\t\tDie Br\u00fccke \u00fcber den Arroyo de las Vacas\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7491\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7491-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-5-362\" 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class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7497\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7497-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-5-364\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7497-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7497.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-5-364'>\n\t\t\t\tAm Strand von Nimmerland&#8230;\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_7503\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7503-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-5-365\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7503-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2015\/12\/IMG_7503.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-5-365'>\n\t\t\t\t&#8230;steht ein Pferd und trinkt.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<p style=\"text-align: justify\">Ich verlasse Carmelo nun mit dem Versprechen, dass uns das Thema Jesuiten noch erhalten bleiben wird. Papst Franziskus ist n\u00e4mlich auch Jesuit, der erste auf dem Papstthron, und bald werden wir sehen, welche Spuren dieses Mitglied der \u201eGesellschaft Jesu\u201c hinterlassen hat hier in S\u00fcdamerika.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><small>Wer mehr \u00fcber den Jesuitenstaat und auch \u00fcber andere lateinamerikanische Geschichte(n) erfahren will dem sei die <a href=\"http:\/\/www.geo.de\/GEO\/heftreihen\/geo_epoche\/suedamerika-79834.html\" target=\"_blank\">GEO-EPOCHE Ausgabe Nr. 71, 2\/2015<\/a>, empfohlen.<\/small><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hiermit erkl\u00e4re ich die Reisesaison 2015\/16 offiziell f\u00fcr er\u00f6ffnet. Wieso, werden Sie sich jetzt fragen. Du reist doch schon die ganze Zeit herum. Ja, aber nun haben auch endlich die Sommerferien im Colegio und im Liceo begonnen. 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