{"id":1039,"date":"2016-05-17T21:43:14","date_gmt":"2016-05-18T00:43:14","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/?p=1039"},"modified":"2016-05-17T21:49:52","modified_gmt":"2016-05-18T00:49:52","slug":"weihnachtsmann-tours","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/2016\/05\/17\/weihnachtsmann-tours\/","title":{"rendered":"Weihnachtsmann Tours"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: justify\">Wenn meine Kinder mich in zwanzig Jahren fragen sollten, ob es den Weihnachtsmann wirklich gibt, so kann ich jetzt wahrheitsgetreu antworten: ja, nat\u00fcrlich. Das ist ein alter Freund von mir, mit dem bin ich schon Anno 2016 durch Uruguay spaziert, auf der Suche nach der <em>Fiesta del Queso<\/em> in Ecilda Paullier. <em>Fiesta del Queso<\/em> hei\u00dft \u201eK\u00e4sefest\u201c, und nachdem die ganze Region um meinen Einsatzort Nueva Helvecia herum ein Zentrum der K\u00e4seproduktion ist, dachte ich, das k\u00f6nnte ja ganz interessant sein. Letztlich entpuppte sich das Fest zwar leider im wahrsten Sinne des Wortes als <em>K\u00e4se<\/em>, aber nebenbei kann man an dieser Geschichte eine Menge \u00fcber Uruguay lernen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/2016\/05\/17\/weihnachtsmann-tours\/\">Weiterlesen<\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><!--more--><\/p>\n<h1 style=\"text-align: left\">Disclaimer: Alle Einzelheiten dieser Geschichte sind wahr.<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\">Das f\u00e4ngt schon allein damit an, dass nat\u00fcrlich mal wieder kein Mensch in Ecilda Paullier wusste, wo das Fest beziehungsweise der Festumzug \u00fcberhaupt stattfand. Der Bus lie\u00df mich auf der falschen Seite der Ruta 1 aussteigen, sodass ich auch zum ersten Mal in meinem Leben eine Autobahn \u00fcberquert habe \u2013 in Uruguay kann man das machen, da gibt es bei nur drei Millionen Einwohnern im ganzen Land sowieso keinen Verkehr. Ich erkundigte mich also bei der Dame der Busfirma, wo\u2019s langgeht, sie wies irgendwo in Richtung Dorf hinein und meinte, ich solle dem Weihnachtsmann folgen. Der wolle n\u00e4mlich auch zum K\u00e4sefest.<br \/>\nDer Weihnachtsmann jedoch wusste ausnahmsweise leider auch nichts, und so trotteten wir gemeinsam bei einsetzendem Nieselregen durch das 2585-Einwohner-Kaff<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a> auf der Suche nach dem Christkind an Pfingstsonntag. Ich komme mir so unwirklich vor wie noch nie zuvor in meinem Leben. Alle paar Meter hielt mein Begleiter an, rief laut \u201eHo-Ho-Ho!\u201c, verteilte ein Bonbon an einen Passanten und fragte dann nach dem Weg. Diese Methode der Orientierungssuche ist an sich schon als typisch uruguayisch zu bezeichnen. Wenn eine Stadt ein gro\u00dfes Fest veranstaltet, zu dem nach Angaben des Kulturministeriums j\u00e4hrlich 5.000 Leute erwartet werden, dann k\u00f6nnte man doch davon ausgehen, dass dieses Fest eine ordentlich gemachte Website besitzt, auf der alle Informationen samt Stadtplan f\u00fcr jedermann zu finden sind. Oder das zumindest auf der Stadthomepage was steht. Oder dass es zumindest einen Wegweiser zum Festgel\u00e4nde gibt. Aber es gab eben: nichts. Von einem Umzug wusste sogar eine Einwohnerin der Stadt nicht, doch in Uruguay gilt es als unh\u00f6flich, jemandem, der nach dem Weg fr\u00e4gt, zu sagen, dass man den Weg nicht kennt. Lieber weist man irgendwo hin, egal wo, Hauptsache, irgendein Weg. Ob\u2019s der richtige ist, ist ja eher zweitrangig. Das war schon auf dem <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/2016\/02\/23\/viva-la-patria\/\">D\u00eda del Gaucho in San Jos\u00e9<\/a> so und das haben wohl die <em>ind\u00edgenas<\/em> schon so gemacht, als die Spanier oben in Venezuela ankamen und \u201eGold, Gold, Gold!\u201c riefen. Die Ureinwohner antworteten: Gold? Nee, haben wir nicht. Nie geh\u00f6rt. Aber weiter s\u00fcdlich soll es Gold geben, ganz viel! Hauptsache, ihr lasst uns in Ruhe. Das ging 200 Jahre, so lange, bis die Spanier in Uruguay ankamen hier, wo\u2019s auch kein Gold gab. Aber so wurde ein ganzer Kontinent besiedelt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Weihnachtsmann und ich laufen also so lange ins Dorf hinein, bis wir jemanden treffen, der wieder in genau die entgegengesetzte Richtung weist. Zum Liceo (Sekundarschule), das am Sonntag nat\u00fcrlich geschlossen ist. Wir setzen uns auf die Schulmauer, ich mache ein Beweisfoto f\u00fcr meine noch ungeborenen Kinder, bis wir irgendwann feststellen, dass wir ziemlich in der N\u00e4he vom Beginn des Festumzugs gelandet sind.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-full wp-image-1032\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1522.jpg\" alt=\"IMG_1522\" width=\"1000\" height=\"750\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1522.jpg 1000w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1522-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1522-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1522-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/p>\n<p style=\"text-align: justify\">Ich schnappe mir meine Kamera, der Weihnachtsmann seinen Bonbon-Korb, und so laufen wir \u2013 diesmal mit Festumzug als Begleitung \u2013 ungef\u00e4hr die gleiche Strecke wieder zur\u00fcck ins Dorf hinein.<\/p>\n\n\t\t<style type=\"text\/css\">\n\t\t\t#gallery-1 {\n\t\t\t\tmargin: auto;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-item {\n\t\t\t\tfloat: left;\n\t\t\t\tmargin-top: 10px;\n\t\t\t\ttext-align: center;\n\t\t\t\twidth: 50%;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 img {\n\t\t\t\tborder: 2px solid #cfcfcf;\n\t\t\t}\n\t\t\t#gallery-1 .gallery-caption {\n\t\t\t\tmargin-left: 0;\n\t\t\t}\n\t\t\t\/* see gallery_shortcode() in wp-includes\/media.php *\/\n\t\t<\/style>\n\t\t<div id='gallery-1' class='gallery galleryid-1039 gallery-columns-2 gallery-size-medium'><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_1526\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1526-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1033\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1526-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1526-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1526-750x563.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1526.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1033'>\n\t\t\t\tIn Ecilda Paullier gibt es nat\u00fcrlich auch&#8230; \u00dcberraschung&#8230; eine Artigas-Statue!\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_1533\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1533-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1034\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1533-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1533-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1533-750x563.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1533.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1034'>\n\t\t\t\tNoch mal zur Erinnerung: diese Bilder entstanden am Pfingstsonntag!\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_1536\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1536-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1536-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1536-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1536-750x563.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1536.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_1539\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1539-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1036\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1539-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1539-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1539-750x563.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1539.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1036'>\n\t\t\t\tStolz ist man, wie immer, auf die europ\u00e4ischen Einwanderervorfahren&#8230;\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_1541\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1541-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1037\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1541-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1541-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1541-750x563.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1541.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1037'>\n\t\t\t\t&#8230;und gut angezogen ist man auch.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><dl class='gallery-item'>\n\t\t\t<dt class='gallery-icon landscape'>\n\t\t\t\t<a href='https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/img_1547\/'><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"300\" height=\"225\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1547-300x225.jpg\" class=\"attachment-medium size-medium\" alt=\"\" aria-describedby=\"gallery-1-1038\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1547-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1547-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1547-750x563.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/janenuruguay\/files\/2016\/05\/IMG_1547.jpg 1000w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>\n\t\t\t<\/dt>\n\t\t\t\t<dd class='wp-caption-text gallery-caption' id='gallery-1-1038'>\n\t\t\t\tGauchos.\n\t\t\t\t<\/dd><\/dl><br style=\"clear: both\" \/>\n\t\t<\/div>\n\n<h1 style=\"text-align: justify\">Koai Blasmusi aufm K\u00e4\u00e4sfest<\/h1>\n<p style=\"text-align: justify\">Der Umzug selbst war entt\u00e4uschend winzig, von wegen 5000 Besucher. Nicht mal die sonst eigentlich obligatorische Nationalhymne wurde gesungen. Doch danach ging es auch nicht wirklich besser weiter. Angek\u00fcndigt war ein <em>almuerzo criollo<\/em>, ein \u201ekreolisches Mittagessen\u201c, und zwar \u2013 sinnvollerweise \u2013 um zw\u00f6lf Uhr mittags. Mit Band.<br \/>\nJetzt ist das in Deutschland (oder in Bayern zumindest) ja normalerweise so, wenn irgendeiner ein Bierzelt aufstellt und sagt, um 12 wird o\u2019zapft, dann ist sp\u00e4testens um halb zw\u00f6lf das ganze Zelt schon voll, und allersp\u00e4testens um f\u00fcnf vor zw\u00f6lf gibt\u2019s Blasmusi, um den Menschen so richtig einzuheizen. Auf diesem Fest dagegen war die B\u00fchne um halb eins noch nicht mal aufgebaut. Und trotzdem stand derjenige, der so aussah wie der Leads\u00e4nger der Band, seelenruhig auf der B\u00fchne und schl\u00fcrfte seinen Mate, als wenn nichts gewesen w\u00e4re. Einer Band mit einer solchen Organisation h\u00e4tte man in Deutschland schon l\u00e4ngst gek\u00fcndigt, aber in Uruguay regt das nicht einmal jemanden auf. Das \u201eMittagessen\u201c dann entpuppte sich leider als eine Auswahl der \u00fcblichen uruguayischen Fastfood-Klassiker: <em>Choripan<\/em>, <em>Hamburguesa<\/em> und <em>Pancho<\/em> (W\u00fcrstchen im Brot, Hamburger und Hotdog). Das ist nicht schlecht, aber auf Dauer etwas einfallslos. Je nach Bedarf h\u00e4tte ich mir dann noch \u201eein halbes oder ein ganzes Kilo\u201c (meinte die Verk\u00e4uferin ernsthaft zu mir) Asado-Fleisch dazu kaufen k\u00f6nnen, leider <em>\u00e0 la uruguaya<\/em>, also: ohne Beilage und ohne So\u00dfe. Ich sollte eigentlich mal einen Beitrag \u00fcber die uruguayische K\u00fcche verfassen, aber die M\u00fche w\u00fcrde sich wohl nicht wirklich lohnen. Uruguay ist eine kulinarische W\u00fcste, bestehend aus Fleisch, Fleisch und noch mal Fleisch, alles ohne Beilage. H\u00f6chstens mal eine <em>Chimchurri<\/em>-So\u00dfe, aber das ist dann schon viel. Sicher, das Fleisch ist nicht schlecht, vielleicht sogar \u2013 wie die <em>Uruguayos<\/em> selbst behaupten \u2013 das Beste der Welt, aber ohne Beilagen? Uruguay ist ein Land, in dem man leider sogar Nudeln und Reis \u201etrocken\u201c ohne So\u00dfe isst. Kann diese Geschichte eine wahre sein? \ud83d\ude09<\/p>\n<p style=\"text-align: justify\"><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> laut Wikipedia. Wer schreibt eigentlich diese ganzen Wikipedia-Eintr\u00e4ge?<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wenn meine Kinder mich in zwanzig Jahren fragen sollten, ob es den Weihnachtsmann wirklich gibt, so kann ich jetzt wahrheitsgetreu antworten: ja, nat\u00fcrlich. Das ist ein alter Freund von mir, mit dem bin ich schon Anno 2016 durch Uruguay spaziert, auf der Suche nach der Fiesta del Queso in Ecilda Paullier. 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