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Genauso wie der Titel dieses Eintrages fühle ich mich gerade.

Irgendwie bin ich ja schon angekommen, das merke ich daran, dass ich Sachen, die mich am ersten Tag erstaunt und fasziniert haben, mittlerweile fast gar nicht mehr bemerke. Zum Beispiel die Aussicht vom 14. Stock auf andere Platten ist nun alltäglich. Gleichzeitig fühle ich mich dennoch fremd und noch gar nicht angekommen. Ich habe nicht direkt Heimweh, weil ich mich zuhause auch mit Problemen rumschlagen müsste (aka was mache ich mit meinem Leben), aber total glücklich bin ich hier auch nicht. Ich glaube das Meiste, was ich vermisse sind feste Ansprechpersonen, obwohl ich hier echt Glück habe, da 3 weitere Freiwillige aus Deutschland in Kyiv leben.

Es ist echt komisch, weil ich einerseits schon einen Alltag habe, aber irgendwie auch gar nicht. Ich wache jeden Tag mit einem anderem Gefühl auf und und mit anderer Motivation. Im Großen und Ganzen geht es mir doch schon relativ gut, ich habe angefangen selber meinen Alltag etwas auszubauen. Anstatt dem täglichen Fahrrad fahren in Berlin (rip) habe ich mir jetzt vorgenommen, jeden Tag mindestens einmal die 14 Stockwerke mit der Treppe zu bewältigen, habs bis jetzt auch geschafft.

Was mich auch immer hilft sind die anderen Freiwilligen, wovon ich viele in den Herbstferien sehen werde.

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