{"id":401,"date":"2010-02-18T22:25:26","date_gmt":"2010-02-19T02:25:26","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/2010\/02\/18\/carnaval-de-oruro\/"},"modified":"2010-02-18T22:37:38","modified_gmt":"2010-02-19T02:37:38","slug":"carnaval-de-oruro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/2010\/02\/18\/carnaval-de-oruro\/","title":{"rendered":"Carnaval de Oruro"},"content":{"rendered":"<p>Auch wenn man in Deutschland wahrscheinlich nicht einmal den Namen Oruro kennt, findet dort\u00a0 nach Rio de Janeiro einer der gr\u00f6\u00dften Karnevals Lateinamerikas statt. Also war es sozusagen Pflicht f\u00fcr uns \u00fcbers Wochenende dort hinzufahren. Wie krass es dann wirklich war l\u00e4sst sich kaum beschreiben, das muss man gesehen haben, aber ich kann wenigstens ein paar Bilder mit euch teilen\u2026<\/p>\n<p>Grunds\u00e4tzlich l\u00e4uft das so ab, dass in einer gigantischen \u201cEntrada\u201d (einer Parade) den ganzen Tag bis tief in die Nacht Tanzgruppen und Brassbands durch die Stadt ziehen. Zu diesem Spektakel kommen Tausende von Bolivianern und Touristen nach Oruro und liefern sich die ganze Zeit gleichzeitig eine riesige Wasserschlacht. Das hei\u00dft, dass sich die Zuschauer auf den Trib\u00fcnen permanent gegenseitig mit Wasserbomben und Schaumsprays aufs Korn nehmen (Schw\u00f6rmontag ist nichts dagegen), nur die Tanzgruppen und Bands sind als Ziele tabu, was aber nat\u00fcrlich auch nicht immer eingehalten wird. Wie auch immer, so wird einem beim stundenlangen Zusehen der Entrada auch nicht langweilig\u2026 Lasst euch aber von den Bilder nicht t\u00e4uschen, das Ganze findet auf 3700 Meter H\u00f6he statt, es war zwar schon gut warm, aber auch nicht super tropisch\u2026 Die Wasserschlacht st\u00f6rt das allerding \u00fcberhaupt nicht.<\/p>\n<p>Nun seht selbst:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro01.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px\" title=\"Oruro 01\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro01_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 01\" width=\"289\" height=\"218\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro03.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px\" title=\"Oruro 03\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro03_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 03\" width=\"289\" height=\"218\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro02.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px\" title=\"Oruro 02\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro02_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 02\" width=\"289\" height=\"218\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro04.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px\" title=\"Oruro 04\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro04_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 04\" width=\"289\" height=\"218\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro05.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px\" title=\"Oruro 05\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro05_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 05\" width=\"289\" height=\"218\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro06.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px\" title=\"Oruro 06\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro06_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 06\" width=\"289\" height=\"218\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro07.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px\" title=\"Oruro 07\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro07_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 07\" width=\"289\" height=\"218\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro11.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px\" title=\"Oruro 11\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro11_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 11\" width=\"289\" height=\"218\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro09.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px\" title=\"Oruro 09\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro09_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 09\" width=\"289\" height=\"218\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro08.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px\" title=\"Oruro 08\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro08_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 08\" width=\"289\" height=\"218\" \/><\/a><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"border: 0px\" title=\"Oruro 10\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro10_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 10\" width=\"289\" height=\"218\" \/> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin-left: 0px;margin-right: 0px;border: 0px\" title=\"Oruro 12\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/hohnibolivia\/files\/2010\/02\/Oruro12_thumb.jpg\" border=\"0\" alt=\"Oruro 12\" width=\"164\" height=\"218\" \/><\/a><\/p>\n<p>Da steppt der B\u00e4r\u2026.<\/p>\n<p>Achja, auf dem 3, letzten Bild seht ihr unseren pers\u00f6nlichen Hauptgegner bei der Wasserschacht! Der war schon morgens total betrunken und hat dann immer f\u00fcr sich und die Kinder auf seiner Trib\u00fcne haufenweise Wasserbomben gekauft um dann in den kleinen Tanzpausen uns direkt zu attackieren. Da ich den Witzbold dabei gefilmt hab hatte ich nicht alle seiner Bomben im Blick mit dem Ergebnis, dass ich eine davon so richtig sch\u00f6n ins Gesicht bekommen hab, was dann auch das leicht bl\u00e4uliche rechte Auge im Bild danach erkl\u00e4rt\u2026<\/p>\n<p>Also alles in allem ein Mordsspa\u00df, mir haben die Bandas am besten gefallen, davon k\u00f6nnten sich die Deutschen Karnevalsschunkelmusiker auch mal eine Scheibe abschneiden\u2026.<\/p>\n<p>Generell war eigentlich schon die letzen Wochen st\u00e4ndig Wasserschlacht in Sucre. Dort gibt es am Karneval keine eigene Entrada, aber daf\u00fcr lauter kleine Tanzgruppen mit jeweils eigener Minniband, die schon seit Wochen abends durch die Stadt gezogen sind. Allerdings gilt in Sucre das Wasserverbot f\u00fcr T\u00e4nzer und Musiker nicht, im Gegenteil, es ist sozusagen Volkssport die Bands abzuwerfen. Ein g\u00e4ngiger Spa\u00df der Leute ist auch aus dem Fenster eimerweise Wasser auf die Bands T\u00e4nzer und Passanten zu sch\u00fctten. Tabus gibt es eigentlich gar keine, besonders als \u201cTourist\u201d ist man ein besonders attraktives Ziel, auch wenn man eigentlich etwas anderes zu tun h\u00e4tte, das spielt keine Rolle\u2026. Dann doch lieber an der n\u00e4chsten Stra\u00dfenecke selber ein paar \u201cGlobos\u201d kaufen und zur\u00fcckwerfen! Nass wird man so oder so\u2026. Es sind auch nicht nur kleine Kinder und Jugendliche die daran teilnehmen, mein Vermieter etwa stand am Dienstag mit Gartenschlauch vor der Haust\u00fcre und hat einfach alles nass gespritzt was vorbei kam\u2026<\/p>\n<p>Ihr merkt: Wasserknappheit ist inzwischen kein Thema mehr, jetzt n\u00fctzten sie den \u00dcberfluss der Regenzeit richtig aus\u2026.<\/p>\n<p>Soweit mal wieder, sch\u00f6nen Gru\u00df in den Schnee!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch wenn man in Deutschland wahrscheinlich nicht einmal den Namen Oruro kennt, findet dort\u00a0 nach Rio de Janeiro einer der gr\u00f6\u00dften Karnevals Lateinamerikas statt. Also war es sozusagen Pflicht f\u00fcr uns \u00fcbers Wochenende dort hinzufahren. 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