{"id":205,"date":"2012-02-29T19:30:34","date_gmt":"2012-02-29T16:30:34","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/hannavj\/?p=205"},"modified":"2012-03-18T19:31:17","modified_gmt":"2012-03-18T16:31:17","slug":"erste-aufgaben","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/hannavj\/2012\/02\/29\/erste-aufgaben\/","title":{"rendered":"Erste Aufgaben"},"content":{"rendered":"<p>Montag, 27. Februar und Dienstag, 28. Februar<\/p>\n<p><em>Es wird sicher nicht so sein, dass ich jeden Tag irgendetwas Weltbewegendes schreibe, oder \u00fcberhaupt etwas schreibe &#8211; aber solange es etwas zu berichten gibt&#8230;<\/em><\/p>\n<p>Nicht nur um 3 Stunden verschoben sondern auch um einen ganzen Tag &#8211; so lebe ich hier, denn meine russische Arbeitswoche geht von Dienstag bis Samstag, darum verbrachte ich den gestrigen Tag &#8222;zu Hause&#8220;, dies und das machend. Nur abends kam ich aus dem Haus, um Natascha und ihr Mutter abzuholen und konnte so neue Einblicke in die russischen Wohnviertel bekommen. Die H\u00e4user stehen vor allem am Stadtrand (in der N\u00e4he der Metro-Endstationen) fast dorf\u00e4hnlich gruppiert und inmitten vieler Birken. Allerdings sind die H\u00e4user meist rund 20 Stockwerke hoch, was den Dorfeindruck gewaltig abschw\u00e4cht. Es gibt aber auch einige kleinere mit sechs Stockwerken, die nur 8 Meter lang\/breit sind und auf 64 qm pro Etage ganze Familien beherbergen. Diese &#8222;Schuhschachteln&#8220; stehen oft einfach zwischen ihren gigantischen Nachbarn, wie L\u00fcckenf\u00fcller. Die meisten H\u00e4user sind zu Komplexen zusammengefasst, die von einem Zaun umgeben sind, sodass man schon einen Schl\u00fcssel braucht, um zur Haust\u00fcr zu kommen, allerdings stehen manche Tore bei Frost offen. Wenn ich hier aus dem K\u00fcchenfenster schaue, kann ich weit blicken und sehe sechs Stockwerke tiefer eine wei\u00dfe Fl\u00e4che, die etwas fehl am Platz wirkt und auf der viel Schlitten oder Ski gefahren wird. Seit ich wei\u00df, dass es ein zugefrorener Fluss ist, steigt meine Vorfreude auf den Fr\u00fchling hier.<\/p>\n<p>Am Dienstag war ich erst im Unterricht einer 5. Klasse, bei der ich unter anderem die russischen W\u00f6rter f\u00fcr Strand (\u043f\u043b\u044b\u0448=plysch) und Meer (\u043c\u043e\u0440\u0435=marje) lernte.<\/p>\n<p>Anschlie\u00dfend traf ich Herrn Fennefrohn, den ZfA-Zust\u00e4ndigen f\u00fcr St. Petersburg, der mir meine Aufgaben f\u00fcr die n\u00e4chste Zeit gab. Mit der 9. Klasse bereite ich nun die DSD1-Pr\u00fcfung vor, die einen kurzen Vortrag zu einem vorher bearbeiteten Thema h\u00e4lt. Diese Texte werden wir ab morgen in Kleingruppen besprechen, verbessern und ein\u00fcben. Die 10. Klasse hat im Dezember ihre DSD2-Pr\u00fcfung, f\u00fcr die sie das Thema &#8222;Deutsche in St. Petersburg heute&#8220; gestellt bekam und nun ebenfalls Vortr\u00e4ge erarbeitet. Mit diesen Sch\u00fclerInnen, die teilweise beeindruckend gut Deutsch sprechen, werde ich demn\u00e4chst verschiedene Institutionen besuchen und so hoffentlich auch St. Petersburg n\u00e4her kennenlernen.<\/p>\n<p>Nun warte ich auf die Texte der 9. Klasse, um den Tag morgen vorzubereiten. Aber ich wurde gleich gewarnt: &#8222;Wenn du die Texte nicht kriegst, musst du streng sein &#8211; unsere Sch\u00fcler sind faul!&#8220; Ich freue mich auf diese &#8222;faulen&#8220; Sch\u00fclerInnen!<\/p>\n<p>23:13 Uhr: Ich habe die Texte f\u00fcr morgen bekommen und sogar geschafft, sie auszudrucken!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Montag, 27. Februar und Dienstag, 28. 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