{"id":423,"date":"2024-11-18T18:08:02","date_gmt":"2024-11-18T17:08:02","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/?p=423"},"modified":"2024-11-18T18:31:52","modified_gmt":"2024-11-18T17:31:52","slug":"tage-in-tbilissi-ein-kroenender-abschuss","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/2024\/11\/18\/tage-in-tbilissi-ein-kroenender-abschuss\/","title":{"rendered":"Tage in Tbilissi &#8211; Ein kr\u00f6nender Abschuss"},"content":{"rendered":"<p>Hallo zusammen! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Heute kommt die kleine Reihe \u201eTage in Tbilissi\u201c zu ihrem Abschluss: Nachdem wir in den ersten freien Tagen viel erlebt haben und die M\u00f6glichkeit hatten, uns die Stadt anzugucken, vergingen auch die Seminartage wie im Flug. Wir schliefen meistens erstmal aus, da das Seminar aufgrund der Zeitverschiebung f\u00fcr uns erst um 12 Uhr startete und bis 19 Uhr ging. Anschlie\u00dfend fr\u00fchst\u00fcckten wir gemeinsam und dann es ging an die Laptops. Meisten sa\u00dfen Lilly und Nila vor einem Ger\u00e4t und auch Mia und ich teilten uns eins. Dass das Seminar nur digital stattfand, war f\u00fcr unsere Seminargruppe (genannt \u201eHomezone\u201c) super schade, da wir uns gerne in Pr\u00e4sens wiedergesehen h\u00e4tten. Es war n\u00e4mlich die gleiche Gruppe wie beim Vorbereitungsseminar und wir haben uns schon da super verstanden.<\/p>\n<div id=\"attachment_431\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/IMG-20240906-WA0034.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-431\" class=\"wp-image-431 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/IMG-20240906-WA0034-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/IMG-20240906-WA0034-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/IMG-20240906-WA0034-624x832.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/IMG-20240906-WA0034.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-431\" class=\"wp-caption-text\">Unsere Homezone 2 mit unserem Trainer Qassem. \u2764\ufe0f<\/p><\/div>\n<p>Unsere Homezone ist dabei eine kleine Besonderheit, da die meisten \u201eHomezones\u201c Freiwillige aus ein oder zwei L\u00e4ndern umfassen, w\u00e4hrend die Freiwilligen unserer Homezone in f\u00fcnf L\u00e4ndern eingesetzt sind: In \u00c4gypten, Tunesien, Aserbaidschan, der T\u00fcrkei und Armenien. Bei 14 Freiwilligen, von denen schon alleine f\u00fcnf in Armenien leben, sind das ziemlich viele L\u00e4nder. Trotzdem war es sch\u00f6n, die Anderen auf dem Bildschirm zu sehen und sich mit ihnen \u00fcber ihre und unsere Erfahrungen austauschen zu k\u00f6nnen. Besonders wertvoll war das f\u00fcr mich bei der Arbeit zu den l\u00e4nderspezifischen Themen, also in unserem Fall zur Lage im S\u00fcdkaukasus und dem Bergkarabach-Konflikt, wo wir Armenien-Freiwillige mit den drei Aserbaidschan-Freiwilligen zusammengearbeitet haben. Wir haben uns \u00fcber die Darstellung des Konflikts in unseren jeweiligen L\u00e4ndern unterhalten k\u00f6nnen und viel dazugelernt. Dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p>Auch die Themen \u201eRassismus im Bildungssystem\u201c und \u201ewei\u00dfe Privilegien\u201c wurden im Seminar behandelt und ich habe au\u00dferdem an einem Workshop zur Unterrichtsgestaltung von Deutsch als Fremdsprache teilgenommen. Nat\u00fcrlich blieb auch Raum zur Reflexion unseres bisherigen Freiwilligendienstes und unsere Trainerin* Hanna hat das Seminar unterhaltsam gestaltet und unseren W\u00fcnschen angepasst. Abwechslungsreich war auch der Ausflug ins Georgische Nationalmuseum am Mittwochnachmittag. Allerdings hat mir im Museum selbst ein Abriss der georgischen Landesgeschichte gefehlt, da es eher aus vier Sonderausstellungen zur Evolution des Menschen, Flora und Fauna im Kaukasus, Sch\u00e4tze eines Sammlers (dessen Namen ich leider vergessen habe) und Georgiens Zeit unter der Sowjetherrschaft bestand. Trotz allem war das Seminar insgesamt gut, aber nicht mit dem Vorbereitungsseminar in Pr\u00e4sens zu vergleichen.<\/p>\n<p>Die Seminarzeiten hatten zur Folge, dass wir immer erst abends ins Stadtzentrum von Tbilissi fahren konnten, was wir aber daf\u00fcr auch jeden Abend taten. Dort trafen wir uns meistens mit den Georgien-Freiwilligen und gingen zusammen essen sowie im Anschluss in eine Bar. Besonders sch\u00f6n war der letzte Abend, der Freitagabend, wo wir uns nach dem Seminar bei Johannes, Ines und Hannah in der Wohnung getroffen haben. Dort haben wir Pizza gebacken (oder zumindest ein paar von uns, da wir mit zw\u00f6lf Leuten ansonsten ein ziemliches Chaos veranstaltet h\u00e4tten), \u201eWerwolf\u201c gespielt und ganz viel gequatscht. Es war ein entspannter Abend mit Freunden, den wir alle sehr genossen haben, bevor es dann ans Verabschieden ging.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241115_222407.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-426\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241115_222407-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241115_222407-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241115_222407-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241115_222407-624x468.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241115_222407.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Ein paar von ihnen haben wir am n\u00e4chsten Tag beim Mittagessen noch gesehen, doch dem Gro\u00dfteil mussten wir schon da \u201eTsch\u00fcss\u201c sagen. Es hat sich komisch angef\u00fchlt, nach der Woche, in der wir uns nahezu t\u00e4glich gesehen haben, pl\u00f6tzlich zur\u00fcck in ein anderes Land zu m\u00fcssen. Aber es ist nur f\u00fcr eine kurze Zeit, da Nila, Lilly und ich planen, \u00fcber Weihnachten wieder in Tbilissi zu sein (Samuel und Mia fliegen in der Zeit nach Deutschland).<\/p>\n<p>Ein besonderes Highlight war auch das eben schon angesprochene Mittagessen: Nicht nur wir Armenien-Freiwillige hatten uns n\u00e4mlich auf der Weg nach Georgien gemacht, sondern auch die Aserbaidschan-Freiwilligen, die sich am Samstag, also unserem Abreisetag, in den Flieger gesetzt hatten. Sie mussten fliegen, da der Landweg zwischen Aserbaidschan und Georgien seit ein paar Jahren geschlossen ist. Aber so hatten wir immerhin die M\u00f6glichkeit, uns doch noch kurz zu sehen. Es hat sich ein bisschen surreal angef\u00fchlt, Eva, Janek und Simon in die Arme schlie\u00dfen zu k\u00f6nnen, nachdem wir sie die letzten vier Tage nur auf dem Bildschirm gesehen hatten.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/IMG-20241117-WA0010.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-425\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/IMG-20241117-WA0010-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/IMG-20241117-WA0010-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/IMG-20241117-WA0010-624x832.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/IMG-20241117-WA0010.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Doch es war sehr sch\u00f6n und wir waren uns alle einig, dass wir uns nun noch mehr auf Silvester freuen. Da treffen wir uns n\u00e4mlich mit allen aus unserer Homezone, die Zeit und Lust haben, um gemeinsam in Istanbul ins neue Jahr zu feiern. Dieser Plan ist auf dem Vorbereitungsseminar am Werbellinsee entstanden und mittlerweile sind die Fl\u00fcge gebucht. Nach dem Essen, bei dem auch ein paar Georgien-Freiwillige dabei waren, hie\u00df es dann aber auch schon wieder Abschiednehmen und auf zum Shuttle nach Armenien. Die Zeit in Tbilissi war wirklich sch\u00f6n und es sich gelohnt hat, r\u00fcber zu fahren.<\/p>\n<p>Die R\u00fcckfahrt verlief genauso ereignislos wie die Hinfahrt und das Passieren der Grenze(n) war nichts Aufregendes mehr. Lediglich eine Sache habe ich zu berichten: Dieses Mal habe ich st\u00e4rker als beim letzten Mal auf das Grenzgebiet zu Aserbaidschan geachtet und mir ist tats\u00e4chlich etwas aufgefallen. Die Grenze ist durch einen hohen Stacheldrahtzaun gekennzeichnet und dort, wo wir entlang gefahren sind, verl\u00e4uft sie in einem Tal. Auf beiden Seiten der Grenze gibt es in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden oben auf den H\u00fcgeln Grenzposten, also kleine H\u00fctten. Im D\u00e4mmerlicht der Abendsonne konnte ich neben den H\u00fctten auf beiden Seiten jeweils zwei Soldaten stehen sehen. Sie stehen sich dort also direkt gegen\u00fcber. Und das vermutlich t\u00e4glich. Dieser Gedanke hat in mir ein mulmiges Gef\u00fchl ausgel\u00f6st. Vor allem mit dem Wissen im Hinterkopf, dass der Bergkarabach-Konflikt und damit der Krieg zwischen Aserbaidschan und Armenien keinesfalls f\u00fcr immer beendet ist, sondern lediglich auf Eis liegt.<\/p>\n<p>Beim Seminar haben wir viel \u00fcber die Hintergr\u00fcnde gelernt und diese reichen weit zur\u00fcck, sind tief in der Geschichte beider L\u00e4nder verankert und mit so viel pers\u00f6nlichem, aber auch Volkstrauma verbunden, dass Frieden f\u00fcr immer in dieser Region f\u00fcr mich aktuell nur schwer vorstellbar ist. Die Menschen leiden, auch wenn derzeit kein offener milit\u00e4rischer Konflikt herrscht. Hinzukommt, dass es bei diesem Konflikt nicht nur Armenien und Aserbaidschan geht, sondern dass weitere L\u00e4nder gro\u00dfen Einfluss haben. Doch darauf n\u00e4her einzugehen, w\u00fcrde hier zu weit f\u00fchren, zumal ich keine Expertin in diesem Thema bin. Ich kann lediglich wiedergeben, was mir Menschen hier erz\u00e4hlen oder was ich mir an Wissen angelesen habe.<\/p>\n<p>Pr\u00e4gend ist f\u00fcr mich neben den pers\u00f6nlichen Erz\u00e4hlungen und Schicksalen bei diesem Thema auch, dass ich vorher nur wenig dar\u00fcber wusste. Der Kaukasus war leider einer von viel zu vielen \u201eblinden Flecken\u201c auf meiner Weltkarte, was sich durch mein Leben hier ver\u00e4ndert hat. Der Bergkarabach-Konflikt war in den deutschen Medien zwar pr\u00e4sent, aber nicht in der Tiefe, die es eigentlich (wie so oft) gebraucht h\u00e4tte. Meine Erfahrungen hier regen mich zum Nachdenken an, wie viele \u201eblinde Flecken\u201c ich wohl noch habe. Es m\u00fcssen viele sein. Nat\u00fcrlich kann niemand alles wissen, besonders nicht im Hinblick auf all die zahlreichen Konflikte weltweit. Doch vielleicht w\u00fcrde es uns allen gut tun, einmal mehr \u00fcber den eigenen Tellerrand\u00a0 in andere Weltregionen zu gucken. Beispielsweise auf den B\u00fcrgerkrieg im Sudan oder den Milit\u00e4rputsch im Niger letztes Jahr.<\/p>\n<p>Mit diesem schweren Thema m\u00f6chte ich euch aber nicht entlassen, sondern das sch\u00f6ne Gef\u00fchl vom Anfang meines Beitrags wieder hervorrufen. Wir lesen tagt\u00e4glich so viele schlimme Nachrichten aus aller Welt, dass das manchmal zum Verzweifeln sein kann. Denkt also jetzt bitte einmal an eure Liebsten und an all die Marmeladenglasmomente mit ihnen. F\u00fcr mich war der letzte Abend unserer Woche in Tbilissi ein solcher Marmeladenglasmoment. Ich habe mich super wohl und von Freunden umgeben gef\u00fchlt. Die Zeit ist nur so gerannt und es war schon drei Uhr nachts, als wir uns auf den Heimweg gemacht haben. Freunde und Familie zu haben, ist unglaublich wertvoll und ich bin f\u00fcr jeden einzelnen von euch dankbar. Seid euch sicher, dass ich an euch denke. Und ihr tut es auch, wenn ihr diesen Blog hier lest. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Auf den n\u00e4chsten Beitrag d\u00fcrft ihr \u00fcbrigens gespannt sein, denn da wird es darum gehen, was wir nach unserer R\u00fcckkehr in Armenien erlebt haben. Es gab n\u00e4mlich einen ganz bestimmten Grund, warum wir bereits am Samstag zur\u00fcckgereist sind und nicht erst am Sonntag. Also:<\/p>\n<p>Bis bald! \ud83d\ude0a<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241113_203554.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-428\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241113_203554-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241113_203554-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241113_203554-624x832.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241113_203554.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo zusammen! \ud83d\ude42 Heute kommt die kleine Reihe \u201eTage in Tbilissi\u201c zu ihrem Abschluss: Nachdem wir in den ersten freien Tagen viel erlebt haben und die M\u00f6glichkeit hatten, uns die Stadt anzugucken, vergingen auch die Seminartage wie im Flug. 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