{"id":326,"date":"2024-11-04T16:30:26","date_gmt":"2024-11-04T15:30:26","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/?p=326"},"modified":"2024-11-04T16:55:05","modified_gmt":"2024-11-04T15:55:05","slug":"abenteuer-armenien-alles-kommt-anders","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/2024\/11\/04\/abenteuer-armenien-alles-kommt-anders\/","title":{"rendered":"&#8222;Abenteuer Armenien&#8220; &#8211; Alles kommt anders"},"content":{"rendered":"<p>Hallo zusammen! \ud83d\ude0a<\/p>\n<p>Ich hatte ja im letzten Eintrag schon anklingen lassen, dass einiges Unerwartetes passiert ist, und heute m\u00f6chte ich passend zum Meilenstein der ersten zwei Monaten hier (krass!) etwas auf die gr\u00f6\u00dften \u00dcberraschungen zur\u00fcckblicken:<\/p>\n<p>Meine Mitbewohnerin.<\/p>\n<p>Sie war die erste \u00dcberraschung noch vor meiner Ankunft hier. Wir haben uns kurz vor dem Vorbereitungsseminar das erste Mal live und in Farbe gesehen und kennengelernt. Nat\u00fcrlich ist es super aufregend, mit jemandem zusammenzuziehen, den man nicht kennt. Und dann auch noch gleich in einem fremden Land. Nervenaufreibender ist da nur, wenn sie sich nach drei Wochen aus gesundheitlichen Gr\u00fcnden dazu entschlie\u00dft, ihren Freiwilligendienst abzubrechen. Auch wenn es nat\u00fcrlich super schade ist, war es f\u00fcr sie definitiv die richtige Entscheidung. Am 7. Oktober ging ihr Flug zur\u00fcck nach Deutschland. Pl\u00f6tzlich stand ich alleine da. Die anderen Freiwilligen sind zwar auch noch hier, aber eben nicht in Gyumri. Doch wenn ich ehrlich bin, waren die Tage der Unsicherheit, wo nicht klar war, ob sie bleibt oder geht, noch schlimmer. Sobald die Entscheidung gefallen war, konnte ich mich n\u00e4mlich wegen der Wohnung, des Sprachkurses und so weiter k\u00fcmmern. Ich hatte Planungssicherheit, was sich f\u00fcr mich als unfassbar wertvoll herausgestellt hat. Ich habe mich mit meinem Vermieter getroffen, der mir bei der Miete entgegen gekommen ist, sodass ich in der Wohnung bleiben kann. Damit fiel ein gro\u00dfer Stressfaktor weg, da ich mich in der Wohngegend und der Wohnung selbst super wohl f\u00fchle und so nicht nach einer neuen Wohnung suchen, geschweige denn umziehen musste. Dennoch bedeutete diese &#8222;\u00dcberraschung&#8220; eine weitere:<\/p>\n<p>Alleine wohnen.<\/p>\n<p>Ich lebe in meiner Wohnung jetzt alleine und werde wohl auch keine neue Mitbewohnerin oder Mitbewohner bekommen. Das bedeutet, dass ich mich alleine versorgen muss: Einkaufen, W\u00e4sche waschen, putzen, kochen, abwaschen. Gerade die Essensplanung und der Wocheneinkauf gehen mir ganz sch\u00f6n auf den Zeiger. Da wird einem erst richtig bewusst, wie viel die Eltern Zuhause im Haushalt eigentlich machen. Vor dem Kochen hatte ich erst gro\u00dfe Sorge, aber es ist tats\u00e4chlich nicht so schlimm wie bef\u00fcrchtete und bis jetzt hat es fast immer geschmeckt. Au\u00dfer das eine Mal, wo ich ausversehen anstatt saurer Sahne Schlagsahne gekauft und in meinen Auflauf gehauen habe. Das ist das Lehrgeld, was man zahlen muss, wenn man in einem Land lebt, in dem man die Sprache nicht lesen kann und die Supermarkt-Mitarbeitenden meistens auch nicht sehr hilfreich sind. Dennoch grenzt es fast an ein Wunder, dass das das (bisher) einzige Mal war, wo ich etwas Falsches eingekauft habe. Genauso wie es an ein Wunder grenzt, dass die Gerichte in meinem Backofen tats\u00e4chlich klappen. Angeblich soll er 300 Grad k\u00f6nnen, aber wenn ihr mich fragt, schafft er maximal 110. Naja, Kochen l\u00e4uft aktuell wirklich gut, also will ich mich nicht beschweren.<\/p>\n<div id=\"attachment_345\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241104_191715-e1730733674883.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-345\" class=\"wp-image-345 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241104_191715-e1730733674883-300x194.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"194\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241104_191715-e1730733674883-300x194.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241104_191715-e1730733674883-768x496.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241104_191715-e1730733674883-624x403.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241104_191715-e1730733674883.jpg 1008w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-345\" class=\"wp-caption-text\">Der \u00dcbelt\u00e4ter.<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241029_191537.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-329\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241029_191537-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241029_191537-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241029_191537-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241029_191537-624x468.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241029_191537.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241102_161802.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-328\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241102_161802-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241102_161802-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241102_161802-624x832.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241102_161802.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241016_185820.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-341\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241016_185820-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241016_185820-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241016_185820-624x832.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241016_185820.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241021_145709.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-340\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241021_145709-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241021_145709-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241021_145709-624x832.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241021_145709.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Wobei ich dabei doch ein Problem habe: Portionsgr\u00f6\u00dfen einsch\u00e4tzen. Meistens will ich n\u00e4mlich gleich f\u00fcr mehrere Tage kochen, aber mir fehlt einfach noch das Gesp\u00fcr daf\u00fcr, wie viel ich dann kochen muss. Als ich letztes Wochenende abends aus Yerewan zur\u00fcck war und eine K\u00e4se-Hack-Lauch-Pfanne gekocht habe, habe ich viel zu viel gekocht:<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241027_180631.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-330\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241027_180631-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241027_180631-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241027_180631-624x832.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/gyumri2425ilka\/files\/2024\/11\/20241027_180631.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Das ist so viel zu viel f\u00fcr mich alleine gewesen (wenn ich nicht f\u00fcnf Tage in Folge das Gleiche h\u00e4tte essen wollen), dass ich spontan meinen russischen Nachbarn abgefangen und ihm etwas abgegeben habe. Er hat sich sehr gefreut und wir haben noch nett miteinander geplaudert. Was lernen wir daraus? 1. Wenn etwas nicht wie geplant l\u00e4uft, versuchen, das Beste daraus zu machen. Im Zweifelsfall kann man jemand Anderem eine Freude machen. Und 2.: Das halbe Rezept h\u00e4tte auch locker gereicht. Er hat sich ein paar Tage sp\u00e4ter \u00fcbrigens mit Geb\u00e4ck revanchiert, als er mir die Tupperdose zur\u00fcckgebracht hat. Und er meinte, dass er vermutlich verhungert w\u00e4re, wenn ich ihn an dem Abend nichts abgegeben h\u00e4tte. \ud83d\ude02<\/p>\n<p>Hobbys.<\/p>\n<p>Auch was meine Freizeitaktivit\u00e4ten hier in Gyumri angeht, musste ich kreativ werden: Ich hatte mich im Vorfeld auf Instagram umgeschaut und zwei Accounts eines \u201eBasketball-Clubs Gyumri\u201c entdeckt. Kaum hier angekommen musste ich allerdings feststellen, dass absolut niemand irgendetwas von einem Basketball-Club wusste. Ich habe rumgefragt, aber anscheinend gibt es den einfach nicht. Schwer entt\u00e4uscht musste ich mich nach Alternativen umgucken und das Einzige, was ich gefunden habe, war Yoga. Also hei\u00dft es jetzt f\u00fcr mich ein- bis zweimal die Woche: \u201eEnjoy your pain with a smile!\u201c Diesen Satz sagt der Yoga-Guru so regelm\u00e4\u00dfig zu mir, dass ich mich mittlerweile echt frage, wie ich wohl gucken muss. Ich habe Yoga trotz der Erfahrungsberichte meiner Mutter vollkommen untersch\u00e4tzt. Es ist sehr viel anstrengender als erwartet und ich lerne durch die Schmerzen Muskeln kennen, von deren Existenz ich bisher nicht wusste. Ich komme \u00fcberraschend h\u00e4ufig an die Grenzen meiner Kraft und kann den \u201eEntspannungsteil\u201c meistens kaum erwarten.<\/p>\n<p>Auch in die Gruppe werde ich mehr und mehr integriert und neben dem Yoga-Guru \u00fcbersetzen auch immer mal wieder einige der Frauen (bisher waren die Teilnehmenden immer nur Frauen) f\u00fcr mich, da meine Armenischkenntnisse immer noch sehr zu w\u00fcnschen \u00fcbrig lassen. Auch nach den Stunden unterhalten sich immer mal wieder einige mit mir und ich f\u00fchle mich in der Gruppe langsam angekommen.<\/p>\n<p>Ebenso wie das Yoga ist auch der Kauf einer Gitarre nicht geplant gewesen: Ich hatte meine Geige bewusst in Deutschland zur\u00fcckgelassen, doch musste hier schon nach kurzer Zeit feststellen, dass es mir unglaublich fehlt, Musik zu machen. Und so bin ich in das einzige Musikgesch\u00e4ft hier in Gyumri gestiefelt und habe mir eine Akustik-Gitarre gekauft. Das Gitarre spielen lerne ich mithilfe eines Online-Kurses und\u00a0 freue mich schon sehr, bei meiner R\u00fcckkehr nach Hause vielleicht das ein oder andere Lied vorspielen zu k\u00f6nnen. \ud83d\ude0a<\/p>\n<p>Die Arbeit.<\/p>\n<p>Ich wei\u00df nicht, wie ich mir meine Arbeit vorgestellt habe, aber ich habe sicherlich nicht damit gerechnet, dass ich so viele Freiheiten habe. W\u00e4hrend ich im Unterricht selbst weniger Gestaltungsm\u00f6glichkeiten als erwartet habe, kann mir ansonsten mehr oder weniger aussuchen, was ich den Tag \u00fcber machen m\u00f6chte und wann ich eine Pause brauche. Das ist super praktisch, da ich so die Dinge machen kann, die gerade dringend anstehen (z.B. Tests korrigieren) oder die mir am meisten Spa\u00df machen (z.B. im Unterricht bei meiner Lieblings-Neunten-Klasse dabei sein). Au\u00dferdem stehen immer wieder Projekte an und so habe ich vorletzte Woche mit Nila gemeinsam zum \u201eTag der deutschen Sprache\u201c einen Workshop geleitet. Auch sonst bin ich ziemlich frei in dem, wobei ich mitmache oder was ich auslasse. Dazu z\u00e4hlt auch das \u201eUkraine-Projekt\u201c, wo ich unter keinerlei Zwang oder Druck stehe (zumindest nicht von au\u00dfen). Wichtig ist vor allem das \u201eproaktive Denken und Handeln\u201c: Wenn ich eine Idee habe oder etwas unbedingt machen m\u00f6chte, muss ich selbst die Initiative ergreifen und mich k\u00fcmmern. Das klappt bisher wirklich\u00a0 gut und f\u00e4llt mir erstaunlich leicht.<\/p>\n<p>Freunde finden.<\/p>\n<p>Ich glaube, das war das, wo ich mich am meisten \u201eversch\u00e4tzt\u201c habe. Die anderen Armenien-Freiwilligen hatte ich per Face-Time und dann auf dem Vorbereitungsseminar schon vorab kennengelernt, aber ich habe die Entfernung nach Yerewan untersch\u00e4tzt. Wie im letzten Eintrag bereits geschrieben waren es vielleicht auch meine Kapazit\u00e4ten. Allein in Gyumri und \u201eso weit weg\u201c von den Anderen zu sein, war am Anfang sehr herausfordernd und ist es manchmal immer noch. Aber ich habe mir selbst Zeit gegeben und auch hier Menschen kennengelernt. So habe ich eine Freundin aus Dilijan gefunden und mich auch mit dem Russen aus dem Shuttle mit dem platten Reifen nochmal getroffen und nett gequatscht. Dazu kommen ganz frisch zwei andere Freiwillige aus dem YCI: Der eine hei\u00dft Marc und ist US-Amerikaner, w\u00e4hrend der andere aus Frankreich kommt. Ich war zur Halloween-Feier im YCI und habe mich sofort prima mit den beiden verstanden. Umso sch\u00f6ner, dass ich plane, bald regelm\u00e4\u00dfig dort zu sein und etwas mit den Jugendlichen zu machen. Au\u00dfer den beiden \u201eausl\u00e4ndischen\u201c Freiwilligen arbeiten dort auch viele armenische Freiwillige und ich bin sehr gespannt, auch sie n\u00e4her kennenzulernen. Das YCI ist wirklich ein besonderer Ort voller Leben und Freude und ich freue mich sehr darauf, in Zukunft ein Teil davon zu sein.<\/p>\n<p>Heimweh und Kontakt nach Hause.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Zum Schluss wird es noch einmal sehr pers\u00f6nlich und hierzu kommt irgendwann auch noch ein eigener Beitrag. Aber es hier nicht zumindest zu erw\u00e4hnen, w\u00e4re falsch: Es ist diese bitters\u00fc\u00dfe Mischung aus Vermissen und Verbundenheit, die mein stetiger Begleiter ist. Man lernt erst richtig zu sch\u00e4tzen, was und vor allem wen man Zuhause eigentlich hat, wenn man hunderte Kilometer davon entfernt ist. Ich telefoniere oft mit meinen Eltern und auch mit vielen Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern stehe ich in Kontakt. F\u00fcr mich ist es unfassbar wertvoll zu wissen, dass so viele Menschen an mich denken und ihr durch Telefonate, Nachrichten oder das Lesen von diesem Blog Teil meiner Reise sein k\u00f6nnt. Ich genie\u00dfe die Zeit hier und w\u00fcrde nirgendwo anders sein wollen, da die Zeit hier wirklich einmalig und ganz besonders ist. Dennoch trage ich euch jeden Tag in meinem Herzen bei mir und freue mich bei all dem Sch\u00f6nen, was ich hier erleben darf, gleichzeitig darauf, euch alle wiederzusehen und endlich wieder in die Arme schlie\u00dfen zu k\u00f6nnen. \u2764\ufe0f<\/p>\n<p>Mit diesem sch\u00f6nen Gedanken soll es das f\u00fcr heute auch schon wieder gewesen sein und ich melde mich demn\u00e4chst wieder.<\/p>\n<p>Bis bald! \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo zusammen! \ud83d\ude0a Ich hatte ja im letzten Eintrag schon anklingen lassen, dass einiges Unerwartetes passiert ist, und heute m\u00f6chte ich passend zum Meilenstein der ersten zwei Monaten hier (krass!) etwas auf die gr\u00f6\u00dften \u00dcberraschungen zur\u00fcckblicken: Meine Mitbewohnerin. Sie war die erste \u00dcberraschung noch vor meiner Ankunft hier. 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