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Sightseeing in Joinville

Gestern habe ich mit Svende etwas Sightseeing in Joinville gemacht. Wir wollten uns nachmittags das Museum für Immigration anschauen. Die Strecke bin ich dann zu Fuß in die Innenstadt gelaufen, weil ich mal etwas mehr von Stadt sehen wollte als den Schulweg. Mir ist gleich aufgefallen, dass die Stadt an sich sehr leer war und fast alle Cafés geschlossen hatten. Gestern hat mir jemand erzählt, dass viele Menschen aus Joinville ihr Wochenende lieber außerhalb der Stadt verbringen, das habe ich heute sehr gemerkt. Das Museum für Immigration hat gerade anscheinend wegen Umbaumaßnahmen geschlossen. Das konnte ich zumindest wütenden Google Rezensionen entnehmen, an dem Museum selbst war kein Hinweis zu finden, warum es gestern zu war.
Vor dem Museum gibt es eine Palmenallee, die zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten der Stadt zählt. Die haben wir uns dann gleich auch noch angeschaut. Als Alternative sind wir dann zum „Morro Da Boa Vista“ gelaufen, das ist eine Aussichtsplattform auf einem Berg in Joinville. Auf dem Weg dahin sind wir noch an zwei Denkmälern vorbeigekommen, wie genau die heißen und wofür sie stehen werde ich noch nachtragen.

Zu Fuß gingen wir dann bis zum Anfang des Berges und nahmen ab da den Bus hoch bis zum Aussichtsturm, weil die Strecke schon ganz schön steil war. Beim nächsten Mal werde ich die Strecke versuchen zu Fuß hoch zu laufen. Der Bus hält auf dem Weg nach oben noch beim Eingang des Zoologischen Gartens, den werde ich mir auch mal in den kommenden Wochen anschauen. Oben angekommen schaute ich mir erstmal die Konstruktion an. Die sieht nämlich eher wie ein hoher Sprungturm und nicht wie eine Aussichtsplattform aus.

Nachdem wir die letzten Stufen hochgelaufen waren erstreckte sich Joinville und die umliegende Landschaft in einem atemberaubenden 360 Grad Panorama vor Svende und mir. Das Wetter war zum Glück richtig gut und wir konnten richtig weit in die Landschaft schauen. Man kann mit der Kamera gar nicht die schönen Farben der Landschaft einfangen. Oder zumindest kann mein Stein das nicht.

 

Unterhalb des Aussichtsturmes gibt es noch einen Holzpfad, der einmal durch den Wald und dann zu einer anderen Aussichtsplattform führt. Svende und ich sind den auch noch lang gegangen und das war auch richtig schön. Überall sattes Grün und Pflanzen soweit das Auge reicht. Ab und zu kann man durch das grün Teile der Stadt erkennen. An einem Baum rankten sich so viele unzählige andere Pflanzen empor, das war richtig schön. Leider konnte meine Kamera nicht so gut mit den Lichtverhältnissen umgehen, aber innerhalb der nächsten Monate werde ich bestimmt noch öfter dort sein.

  

Nach der Fahrt ins Tal sind wir dann noch an dem Theater vorbeigekommen. Es beherbergt eine Tanzschule vom Bolschoi-Ballett aus Russland. Für Oktober gibt es Karten für zwei Vorstellungen, eine davon werde ich mir bestimmt angucken. Daneben war eine Messe von Firmen/Unternehmen, die in Joinville beheimatet sind, aber so genau kann ich das aufgrund von der Sprachbarriere nicht sagen.
Anschließend sind wir noch an einem Fast Food Laden vorbeigekommen, in dem man Eis aus Acai-Beeren essen konnte. Ich habe mir den Fruchtbecher mit tropischen Früchten und Milchpulver bestellt. Das Pulver war nicht so der Renner, aber das Eis hat sehr gut geschmeckt.

Nächstes Wochenende wollen wir vielleicht nach Florianópolis fahren, wenn es so weit ist, wird das bestimmt auch ein sehr Fotoreicher Beitrag

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