post

Erste Tage/Ankommen in Brasilien

Da ist er nun, mein erster Blogeintrag. Lange habe ich überlegt, ob ich wirklich einen Blog schreiben soll oder nicht. Aber letztendlich haben zwei wesentliche Gründe dafürgesprochen:

1. Menschen die Lust haben etwas über mein FSJ in Brasilien zu erfahren können sich das hier durchlesen
2. Ich kann für mich alles festhalten was in den nächsten Monaten passieren wird

Da ich schon am Freitag losgefahren bin wird dieser Eintrag jetzt etwas länger werden. Nach einem tränenreichen Abschied am Flughafen in Berlin bin ich Samstag früh in Sao Paulo gelandet. Zwar hatte ich Glück und konnte am Fenster sitzen, aber leider war es sehr dunkel und neblich, deswegen habe ich noch nicht so viel von Brasilien oder Sao Paulo gesehen. Direkt im Flugzeug habe ich eine nette Brasilianerin kennengelernt, die mir am Flughafen zeigen wollte, wo ich den Shuttle Bus zum anderen Flughafen finde, weil ich musste vom internationalen Airport zu einem Flughafen der nur Inlandsflüge anbietet. Leider haben wir uns nach der Passkontrolle verloren und ich stand erstmal ziemlich ratlos auf einem sehr großen Flughafen. Sowas wie einen Infostand gibt es an dem Flughafen leider nicht, oder ich habe ihn einfach nicht gefunden. Zu meinem Glück habe ich dann schnell jemanden gefunden, der auch zum Bus Shuttle wollte und zufälligerweise sehr gut Englisch sprechen konnte. Sein Name war Chris. Zusammen haben wir uns dann in die Bus Schlange gestellt nur um dann er erfahren, dass der nächste Bus erst in über einer Stunde fährt. Die Frau hinter uns in der Schlange schlug dann vor, dass wir uns zu dritt ein Uber teilen könnten. Nach einer ca. 50-minütigen Fahrt durch die Stadt, bei der ich viel über Brasilien erfahren hatte, stiegen wir aus und Chris und ich haben dann noch 2 Stunden lang in der Master Card Lounge gechillt und uns sehr gut unterhalten. Was mir schon direkt in den wenigen Stunden aufgefallen ist: allen Brasilianern, denen ich diesen Morgen begegnet sind, waren mega freundlich, herzlich und hilfsbereit. Ich habe mich nicht eine Sekunde unwohl oder hilflos gefühlt, weil immer gleich Leute gefragt haben, ob sie mir helfen können. So bin ich dann mit einem guten Gefühl in den Flieger für die letzte Etappe meiner Anreise gestiegen.
Joinville liegt mitten im Grünen, auch in der Stadt selbst gibt es viele grüne Flecken. Ich war am Flughafen erstmal von der neuen Pflanzenwelt überwältigt. Mein Betreuer  hat mich vom Flughafen abgeholt und wir haben dann zuhause bei ihm Mittag gegessen. Danach hat er mich zu meiner Vorübergehenden Gastmutter gefahren. Ich habe sie noch nicht kennengelernt, weil sie aktuell noch in ihrem Strandhaus ist. Bis morgen habe ich ihr Haus für mich allein, dann lernen wir uns kennen.
Am Sonntag habe ich dann meinen ersten Ausflug in Brasilien unternommen. Zusammen mit 5 anderen Leuten aus der Schule bzw. Familie von meinem Betruer waren wir in der Beto Carrero World, das ist ein Freizeitpark in der Nähe von Joinville. Es war sehr viel los und wir haben teilweise drei Stunden lang an den Attraktionen angestanden, aber es war trotzdem ein schöner Tag. Wie man auf den Fotos sehen kann, war es nicht sonnig, trotzdem habe ich mir einen fetten Sonnenbrand geholt. Was lernen wir also daraus? Richtig, ich creme mich jetzt morgens einfach immer mit Sonnencreme ein.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.