{"id":167,"date":"2016-02-22T17:53:20","date_gmt":"2016-02-22T16:53:20","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/ghanabegreat\/?p=167"},"modified":"2016-02-22T17:53:20","modified_gmt":"2016-02-22T16:53:20","slug":"eat-play-love-oder-medaase","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/ghanabegreat\/2016\/02\/22\/eat-play-love-oder-medaase\/","title":{"rendered":"Eat Play Love oder Medaase"},"content":{"rendered":"<p>Auf einmal ist das Ende da. J\u00e9r\u00e9my sitzt neben mir, die Klimaanlage pl\u00e4rrt und ein es riecht ein bisschen verbrannt. Die Kirche spielt heute nur ganz leise und jetzt nicht mehr. Ich sitze hier ganz ruhig und entspannt. Sehe mich so ein bisschen um im Zimmer. J\u00e9r\u00e9my packt seine Souvenirs eins nach dem anderen auf dem Bett aus. Sie sind wundersch\u00f6n und ich stelle mir vor, wie sie eines Tages bei ihm in einem selbstgemachten Regal stehen, wenn er schon graue Haare hat und F\u00fcnfj\u00e4hrige daran vorbei gehen und sie ansehen wie ich damals die Ebenholzelefanten meines Opas. Ich beobachte ihn und muss grinsen. Er l\u00e4chelt zu mir her\u00fcber und sagt \u201eThat was a cool day\u201c. Das war eine coole Zeit. <\/p>\n<p>Wochen sind vergangen jetzt und ich habe nie geschrieben. Ich f\u00fchle mich ein bisschen schuldig meiner Blogehre gegen\u00fcber, wenigstens ein mal pro Woche h\u00e4tte ich ja ein bisschen was festhalten k\u00f6nnen, aber in den letzten paar Wochen, besonders in den ersten zwei ein halb, habe ich mich mehr so gef\u00fchlt wie in den Tag hineinleben, V\u00f6llerei ausleben, ins Wasser springen, wenn mir danach war, singen und dabei die F\u00fc\u00dfe gen Himmel strecken, viel schlafen und faultieren und die Zeit zu vergessen. Was ist Zeit?, haben mich mal zwei kalifornische Hippies gefragt. Auf jeden Fall etwas, was ich f\u00fcr dieses Afrikaabenteuer mal f\u00fcr einige Zeit vergessen wollte. Meistens waren wir einfach irgendwo im Paradies und da war keiner, au\u00dfer ein paar freundlicher Menschen, die uns ab und zu fragten, ob und was wir denn essen wollten. Dann sprang man mal in die Fluten wie man war und sp\u00fcrte das Meer wild um einen herum, in der Bucht sind die Wellen barmherzig und umspielen einen wie Liebhaber, ich vermisste das Meer so unendlich und wollte nun jeden Augenblick genie\u00dfen. Manchmal glaube ich, am Meer finde ich etwas, was ich lange gesucht habe. Ich war wirklich gl\u00fccklich in diesen letzten Wochen. Weil ich das alles teilen konnte mit genau demjenigen, mit dem ich das alles teilen wollte. <\/p>\n<p>Wir begannen unser Abenteuer versteckt hinter den sieben H\u00fcgeln von North Legon, irgendwo an einem Pool, in einem Zimmer mit Balkon und lebten von Fr\u00fcchten, Champagner und KFC-Buckets, Chelsea-Hotel-Style in Accra, dann lauschte ich ihm, wie er mir Le Petit Prince vorlas oder wir drehten de Musik ganz laut und rieten, von wem dieser eine bestimmte Rocksong war. Pixies. Wir verbrachten dann auch eine Nacht in Lima, bei dem Rosamunde-Pilcher-Hostelbesitzer, der war aber gar nicht da und wir bekamen das letzte verf\u00fcgbare Zimmer, was ich immer haben wollte. Wir liefen durch die Nachbarschaft, kauften Sobolo und Brot und a\u00dfen in wei\u00dfe Laken geh\u00fcllt den franz\u00f6sischen K\u00e4se auf, den wir noch gerettet hatten.<\/p>\n<p>In Winneba trafen wir Becky, nachdem wir an die 7 Stunden gebraucht hatten, haupts\u00e4chlich wegen eines Phantomstaus, den sich niemand letztendlich erkl\u00e4ren konnte. Aber Zeit spielte ja keine Rolle. Es war also sehr sp\u00e4t, wir mussten aber unbedingt Indomie probieren, da schwatzen wir dann noch ein bisschen mit der Indomie-Lady und das Essen schmeckte hervorragend. Mit Becky gingen wir dann in die hei\u00dfersehnte Dorfdisse, da wackelte schon alles, was wackeln konnte und animierte uns, mitzuwackeln und das taten wir dann auch, die Clubs flossen uns die Kehle hinunter und ich trug mein h\u00fcbsches neues A-Schnitt-Kleid mit kleinen Zebras. Wir liefen durch die k\u00fchle Winnebaer Nacht und am n\u00e4chsten Tag ging es schon in mein geliebtes Cape Coast, im Oasis kannte man sich langsam schon, der kleine Bungalow direkt am Meer hatte eine H\u00e4ngematte und ich las ihm Gilbert vor. <\/p>\n<p>Eine schon erprobte Odyssee trug uns nach Butre, wir lernten den Radiomann Latiph kennen, der uns erkl\u00e4rte, warum in Ghana Musik st\u00e4ndig durch Gequatsche unterbrochen wird (rein kommerzielle Gr\u00fcnde) und erz\u00e4hlte uns von seinen Radioshows, von einem Programm, in dem er gerne anspricht, was niemand anspricht, w\u00e4hrend um uns herum nur Dschungel und kein Licht war. In Butre wartete niemand auf uns au\u00dfer dem s\u00fc\u00dfen Team, was uns unseren Bungalow aufschloss und uns essen kochte, wir sa\u00dfen allein mit den rauschenden Wellen und genossen das Foodfest. Am n\u00e4chsten Morgen waren frittierte Bananapancakes die besten, die wir je hatten, wir zogen um ins Baumhaus und planschten ein bisschen, sa\u00dfen lange da auf dem Sarung und schauten aufs Meer. Am n\u00e4chsten Tag verlie\u00dfen wir das kleine Paradies, um unsere paradiesische Strandroute fortzusetzen. Auf Twi man\u00f6vrierten wir uns durch das Dorf bis nach Busua, ein Marsch von knapp zwei Stunden mit 18 Kilogramm auf dem R\u00fccken. Dann kam man auf der anderen Seite des Berges an, ein leerer Strand, alles fallen lassen und ins Wasser sprinten, bevor es weiter geht nach Busua. Dort sa\u00dfen zwei Vorzeige-Hippies am Strand, Sartre, Notizbuch, Kraut, der eine war ganz l\u00e4ssig und ihm schien alles mehr oder weniger egal, er wollte nur was sehr Gutes schreiben, f\u00fcr sich, der andere war gewollt exzentrisch und hatte uns beobachtet, entschieden dass wir \u201eim Leben gewinnen\u201c. Wir sa\u00dfen dann da eine Weile, philosophierten dar\u00fcber, wie man denn die Schaumkronen auf den Wellen am besten bezeichnet, die beiden waren nicht so zufrieden mit einfach nur Schaum, es musste ein flauschigeres Wort her. <\/p>\n<p>Wir wollten dann eigentlich zum Cape Three Points, nach einer Nacht im entspannten Busua, landeten dann daneben in Akwidaa, da gab es eine kleine Lodge ohne G\u00e4ste, geleitet von einem alten Australier, uns wurde ein gro\u00dfz\u00fcgiger Bungalow zugeteilt, es war schon ganz dunkel, wir bekamen wieder Essen und sa\u00dfen dann am Meer, Fear and Loathing at the Gold Coast, aber wenn man sang und die F\u00fc\u00dfe austreckte und sich das Gesicht mit kaltem Wasser wusch, dann war weniger Fear und mehr loslassen, Sigur Ros sang etwas, was klang wie \u201eTu es o\u00f9?\u201c und wir mussten lange lachen. <\/p>\n<p>Wir wollten uns nicht so recht von der K\u00fcste trennen, aber doch wollten wir das geheimnisvolle Kumasi kennen lernen, dort, wo Ashantikultur ganz gro\u00df war, also nahmen wir einen Bus von Takoradi in den Norden und lie\u00dfen uns absetzen in Bekwai, wieder war es viel zu sp\u00e4t, aber wir fanden ein Taxi, was uns zum Lake Bosumtwe bringen sollte, weil es da so wundersch\u00f6n und friedlich sein sollte. Der Taxifahrer war leider alles andere als friedlich und schmiss uns aus dem Taxi, mitten im Nirgendwo, dort war es so duster, dass man seine eigene Hand vor Augen nicht sah, weil er nicht glaubte, dass es tats\u00e4chlich nur noch 2 km bis zum Ziel waren, dabei l\u00fcgt google maps in der Regel nicht. Wir liefen dann also, wutentbrannt du missmutig, durch die k\u00fchle und stockfinstere Nacht, erreichten die h\u00fcbsche Lodge und fielen in einen langen Schlaf. Als wir erwachten, stellten wir fest, dass wir in einem paradiesischen Garten waren, mit allen Arten von Fr\u00fcchten, da waren Mangos an den B\u00e4umen und Papayas und Soursap und Sternenfr\u00fcchte, die a\u00dfen wir zum Fr\u00fchst\u00fcck. Es war dann Sonntag und wir gingen um den See, da war ein kleines Dorf mit weiteren Mangob\u00e4umen, die Kinder nahmen uns bei der Hand und folgten uns auf Schritt und Tritt, im Paradiesgarten las ich ihm wieder vor, ich hatte eine rote Blume im Haar, die hatte er mir angesteckt. Dann gab es ein gro\u00dfes Dinner, Tilapia und Fried Rice, das wird mir fehlen, manchmal ging der Strom aus und man sah nichts, dann bekamen wir eine kleine Kerze und das gefiel mir noch mehr. <\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es dann also nach Kumasi, eine stickige und staubige Stadt, unser Hotel machte einen ungem\u00fctlichen Aff\u00e4ren-Absteige-Eindruck und irgendwie zog das die Stimmung runter. War es vielleicht einfach dieser Grauschleier \u00fcber der Stadt, das Umherirren zwischen St\u00e4nden und Menschenmassen, die behelfsm\u00e4\u00dfig \u00fcberall auf den Stra\u00dfen verteilt wurden, weil der Kejetia Market eigentlich neu gebaut wird, wie wir dann erfuhren. Es war wohl schlichtweg zu hei\u00df. Manchmal rang man nach Luft. Trotzdem lernten wir einiges \u00fcber die Ashanti. Und dann war da noch dieser eine Tag, den wir einfach an einem Pool verbrachten und Essen bestellten, es ging immer um Gourmandie, wir genossen das wirklich, jeden Bissen und jeden Schluck und wir redeten viel und waren dann oft sehr m\u00fcde und schliefen einfach ein, obwohl man ja noch so viel machen wollte. Schlie\u00dflich waren wir dann auf dem Weg in den hohen Norden, nach Tamale, knapp 400 km aber innerhalb Ghanas eine neunst\u00fcndige Weltreise. Irgendwann brannte der Bus, die Leute wurden laut und der Fahrer wurde beleidigt, nichts geschah dennoch, wir fuhren einfach weiter. Wir kamen sicher in Tamale an, es war nun wirklich viel zu sp\u00e4t, aber irgendwie klappt immer alles, nat\u00fcrlich gab es allerhand Zickereien zwischen uns, den Protagonisten dieses Abenteuers, aber das bleibt wohl nicht aus, wenn man 24\/7 f\u00fcr Wochen aneinander klebt wie zwei kleine Otter. Und manchmal werden dir die Augen ge\u00f6ffnet von jemandem, wie nie zuvor, der noch nicht mal deine Sprache spricht. Mit dem w\u00fcrde ich mich auch bis an mein Lebensende anzicken.<br \/>\nDort blieben wir also zwei N\u00e4chte bei zwei lieben Hundedamen, denen gefielen wir sofort, im Norden war es w\u00fcstenhei\u00df und wir schlichen durch die Mittagshitze, im Stadtzentrum trafen wir auf einen Kerl, der mit uns Oware spielte, dem kauften wir dann ein solches Spiel ab und ich fand eine Ledertasche, in die ich mich verliebte (so muss es sein). Ein anderer Kerl zeigte uns eine Bar auf einer Dachterrasse, der Kellner dort war cool und selbstreflexiv, das erlebten wir nicht oft, normalerweise war die Reaktion auf \u201eHaben Sie das?\u201c ein Pokerface-\u201eNo\u201c, kurz und knapp, ohne Skrupel, es ist ja nicht meine Schuld. Aber der eine fand das selbst nicht ganz so cool, dass die Speisekarte zwar 20 Seiten umfasste, aber vielleicht 10% vom Inhalt verf\u00fcgbar war. Wir lachten nur und mittlerweile hatte sich auch J\u00e9r\u00e9my daran gew\u00f6hnt, man wird hier sehr flexibel und dann zuckt man einfach mit den Schultern und ist einverstanden. <\/p>\n<p>Dann fuhren wir nach Larabanga, da wo die alte Moschee steht, die Allah aufzubauen half, wir schliefen dort bei einer gro\u00dfen Familie in einer kleinen Lehmh\u00fctte, die Mama kochte uns Spaghetti mit Tomatenso\u00dfe, die waren ganz zerkocht, aber wir liebten sie und a\u00dfen mit gro\u00dfem Appetit, der kleine Babypawian sa\u00df auf meinem Scho\u00df und trank seine Ersatzmilch, die er gr\u00f6\u00dftenteils auf meinen Beinen verteilte. Am sp\u00e4ten Nachmittag f\u00fchrten uns zwei Jungs zur Moschee und der eine, Jussef, plauderte ein bisschen mit mir, 11 Jahre alt, war stolz auf sein Dorf und wollte mal ein gro\u00dfer Fu\u00dfballstar werden. Der Junge war \u00fcberaus wohlerzogen und h\u00f6flich, wir lie\u00dfen die beiden Getr\u00e4nke aussuchen und gaben ihnen auch noch unsere Wasserflaschen, am liebsten h\u00e4tte ich den kleinen Jussef mitgenommen. Sehr geduldig zeigten sie uns ihr Dorf und die Moschee und w\u00e4ren am n\u00e4chsten Tag auch noch bis zum Nationalpark mit uns gelaufen, aber wir dankten herzlich und verabschiedeten uns und schickten sie nach Hause zu ihren Familien. <\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen mussten wir viel zu fr\u00fch aufstehen und zum ersten Mal seit Monaten sp\u00fcrte ich wieder etwas, was sich K\u00e4lte nannte. Die Mami machte uns Fr\u00fchst\u00fcck und der Papa fuhr uns dann zum Nationalpark, f\u00fcr zwei Stunden gingen wir auf eine Walking Safari mit John, der zwar bewaffnet war aber mir sp\u00e4ter erz\u00e4hlte, dass er die Waffe noch nie benutzen musste. Die Elefanten waren sehr friedlich. Ganz nah standen wir dabei, als sie sich unter einen Baum quetschten und einen Snack einnahmen oder am Wasserloch tranken. Ganz viele Pumbaas sahen wir au\u00dferdem, mit m\u00e4chtigem Haarpelz. Pawiane liefen durchs Dorf wie King Louie.<br \/>\nAm Ende waren wir wieder in Accra, der Kreis hatte sich geschlossen, nachdem wir 13 Stunden zur\u00fcckfuhren, ein Nollywoodfilm nach dem anderen, \u201eKiss on a Royal Balcony\u201c mit gef\u00fchlten f\u00fcnf Fortsetzungen, wer sich mit mir \u00fcber die Qualit\u00e4t dieser Filme streiten m\u00f6chte ist herzlich eingeladen, die Dialoge sind himmelschreiend haareraufend, der Plot ist unmotiviert dramatisch und ohne erkennbare Aussage, die Schauspieler verk\u00f6rpern keine Rolle sondern die bestm\u00f6gliche Darstellung ihrer eigenen Person. Aber bitte. Die drittgr\u00f6\u00dfte Filmfabrik der Welt, wird einfach total untersch\u00e4tzt. Ja, bitte. Seht gerne selbst. <\/p>\n<p>Das ist jetzt auch wieder \u00fcber eine Woche her. Meine letzte Arbeitswoche verbrachte ich mehr damit, mein komisches Fieber und meinen nervigen Husten auszukurieren. Das ist normal hier, hat man mir gesagt. Wenn man in Ghana reist, ist man danach erst mal krank. Das war es dann jetzt fast. Ich sitze an meinem Schreibtisch im B\u00fcro, keiner ist mehr da, Lischen m\u00fcsste gleich kommen und mich abholen, dann will ich zu meiner Schneiderin und mich verabschieden, so gern h\u00e4tte ich noch ein Kleid gehabt aber sobald man nicht mehr im Urlaub ist, ist Zeit wieder existent und kann Probleme verursachen. Heute ist mein vorletzter Tag. Also eigentlich kein Grund zur Panik. Ich will J\u00e9r\u00e9my ausf\u00fchren heute Abend, ein gro\u00dfes Gourmandie-Abschiedsessen, eine letzte tropische Nacht, denn tropisch ist eine Nacht ab \u00fcber 20 Grad, manchmal ist das viel zu viel hier aber ich wei\u00df, dass mir das fehlen wird in Deutschlands kaltem Februar. <\/p>\n<p>Jetzt ist also wieder ein Kapitel vorbei. Das sind jetzt wohl die dramatischen letzten Zeilen. Vielleicht sollte ich das gar nicht so dramatisch fassen. Mehr so locker und mental angepasst, es geht los, wenn das TroTro voll ist, nicht, wenn es Zeit ist. Das nehme ich mit, auf jeden Fall. Dieses andere Zeitgef\u00fchl. In Europa wartet wieder der Zeitk\u00e4fig, 14:53 oder 37 Minuten oder morgens, mittags, abends. Ich wei\u00df das, aber ich kennen auch die freie Zeit und kann los lassen. Vielleicht habe ich das in diesem halben Jahr noch viel besser gelernt. Daf\u00fcr bin ich dankbar. Und f\u00fcr all die coolen, s\u00fc\u00dfen, inspirierenden Leute, die ich hier getroffen habe und die das alles mit mir geteilt haben. Das war ne tolle Zeit. Mit nem grandiosen Finale. Ja, ich glaube, jetzt ist wirklich ein guter Zeitpunkt, um zu gehen. Neue Abenteuer warten auf unsere Helden. Vielleicht sollte ich ja mal aus Paris berichten. Da gibt es bestimmt auch ne Menge zu erz\u00e4hlen. Aber zun\u00e4chst: Medaase Paa paa paa. Danke, Ghana. Danke, dass ich hier zu Hause sein durfte. Yebehiya. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf einmal ist das Ende da. J\u00e9r\u00e9my sitzt neben mir, die Klimaanlage pl\u00e4rrt und ein es riecht ein bisschen verbrannt. Die Kirche spielt heute nur ganz leise und jetzt nicht mehr. Ich sitze hier ganz ruhig und entspannt. 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