{"id":57,"date":"2017-09-26T17:08:03","date_gmt":"2017-09-26T15:08:03","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/?p=57"},"modified":"2017-11-27T13:41:33","modified_gmt":"2017-11-27T12:41:33","slug":"das-abenteuer-beginnt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/2017\/09\/26\/das-abenteuer-beginnt\/","title":{"rendered":"Das Abenteuer beginnt"},"content":{"rendered":"<p>Die ersten Tage sind vergangen, die ersten Bekanntschaften getroffen, die ersten Erlebnisse geschehen &#8211; \u00a0<span style=\"color: #33cccc\">mein Abenteuer hat begonnen!<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><em>12.09.<\/em><\/p>\n<p>Abenteuerlich war es schon am <span style=\"color: #33cccc\">Stuttgarter Flughafen<\/span>: Obwohl ich eigentlich kein Visum brauche, um in Albanien einzureisen, sondern vor Ort eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen muss, hatte ich Schwierigkeiten beim Check-In. Es wurde also ein Visum angefordert, das ich weder hatte noch brauchte&#8230; Schlussendlich ist &#8211; dank der engagierten Dame am Schalter &#8211; aber alles gut gelaufen und ich konnte mich von meiner Familie verabschieden und ohne weitere Probleme in den Flieger \u00fcber Wien nach Tirana steigen. Die <span style=\"color: #33cccc\">Verabschiedung<\/span> von meiner Familie ist mir recht schwer gefallen, sodass ich fast fluchtartig weiter zur Sicherheitskontrolle gegangen bin. In emotionalen Verabschiedungen bin ich nun mal nicht ganz so gut. Auf meinem Flug hatte ich dann viel Zeit, um mich auf meine bevorstehende Zeit vorzubereiten und mich von meiner bisherigen zu verabschieden&#8230;<\/p>\n<p>In <span style=\"color: #33cccc\">Tirana<\/span> gelandet wurde ich von meinem Ansprechpartner und einer Kollegin herzlich begr\u00fc\u00dft. F\u00fcr die ersten Tage wohnte ich in der Wohnung meiner Kollegin, bis ich eine eigene Wohnung gefunden hatte &#8211; dort haben sie mich dann auch erstmal hingefahren. Mein Ansprechpartner hat mich anschlie\u00dfend noch zum Essen mit seiner Frau eingeladen. Dadurch konnte ich die beide n\u00e4her kennenlernen, auch wenn ich nicht unbedingt die Gespr\u00e4chige bin, wenn ich mit neuen Leuten zusammen bin. Dazu kommen noch die neuen Eindr\u00fccke, die einen \u00fcberfluten und die Tatsache, dass man jetzt tats\u00e4chlich im Ausland ist, worauf man sich so lange schon gefreut und gleichzeitig Bange davor hatte. Die zwei konnten das aber gut verstehen. Man merkt jetzt schon, dass ich hier gut aufgenommen werde und ich Leute habe, die sich sehr gut um mich k\u00fcmmern! <span style=\"color: #33cccc\">Vielen Dank!<\/span> Nach dem Essen haben wir noch eine neue SIM-Karte f\u00fcr mich gekauft und ich bin dann direkt noch einkaufen gegangen, \u00a0in einem CONAD! (In Albanien italienische Sachen zu kaufen, ist irgendwie nicht das was ich vorhatte, aber wieso nicht?) Es gibt hier an jeder Ecke einen kleinen Laden, in dem man alles wichtige bekommt, und gaanz viele Gem\u00fcse- und Obsth\u00e4ndler. Dort habe ich die Tage darauf meistens eingekauft, auch wenn die Sprachbarriere noch ziemlich gro\u00df ist.<\/p>\n<p><em>13.09.<\/em><\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es dann auch direkt zur Schule, dem <span style=\"color: #33cccc\">Gymnasium Sami Frasheri<\/span>. \u00a0(Von mir aus sind es ungef\u00e4hr 20-25 Minuten zum Laufen. Zum Gl\u00fcck gibt es Google Maps, ansonsten w\u00e4re ich aufgeschmissen gewesen&#8230;) Von meinem Ansprechpartner wurde mir die Schule gezeigt und die Kollegen vorgestellt. Die albanische Gastfreundschaft und Herzlichkeit war hier sp\u00fcrbar: Ich wurde direkt ins Team aufgenommen und bekam von einem Kollegen sogar ein kleines, praktisches Willkommensgeschenk! Wenn die Lehrer hier Pause machen sitzen sie nicht nur ins Lehrerzimmer, sondern gehen \u00f6fters auch mal in eins der <span style=\"color: #33cccc\">Caf\u00e9s<\/span> auf der gegen\u00fcberliegenden Stra\u00dfenseite. Jede Schule hat hier sogar ihr eigenes Stammcaf\u00e9. In dieses Ritual wurde ich auch direkt von meinem Ansprechpartner eingeweiht. Auf meinem Heimweg musste ich dann auch gleich noch das typisches Streetfood &#8222;Byrek&#8220; f\u00fcr nur 50 LEK (also ca. 37 Cent!) ausprobieren und ich kann nur sagen: es schmeckt echt gut! Und ist \u00fcbrigens ein gef\u00fclltes Bl\u00e4tterteiggeb\u00e4ck.<\/p>\n<p><em>14.09.<\/em><\/p>\n<p>Der zweite Tag in Tirana verbrachte ich morgens hospitierend im <span style=\"color: #33cccc\">Unterricht<\/span>. Ich bin mit den Kollegen in den Deutsch- und Geografieunterricht mitgegangen (hier werden diese F\u00e4cher plus Mathe auf Deutsch unterrichtet &#8211; Respekt an die Sch\u00fcler!) und konnte dadurch die verschiedenen Klassen kennenlernen. In der Deutschabteilung sind nur die weiterf\u00fchrenden <span style=\"color: #33cccc\">Klassen<\/span>, also die 10., 11. und 12. Daher sind die Sch\u00fcler auch nicht viel j\u00fcnger als ich und ich hoffe, dass ich hier vielleicht auch ein paar Freunde finden kann. Ich war recht \u00fcberrascht \u00fcber die extrem <span style=\"color: #33cccc\">guten Deutschkenntnisse<\/span> der Sch\u00fcler, auch wenn ich auf den Blogs der ehemaligen Freiwilligen schon davon gelesen hatte. Insgesamt kann ich nur sagen, dass es wirklich nette Sch\u00fcler sind, die auch gleich mehr von mir wissen wollten und Fragen wie &#8222;Warum hast du Albanien ausgesucht?&#8220;, &#8222;Was hast du studiert?&#8220; und &#8222;Wie alt bist du?&#8220; gestellt haben. Wir stellten dann auch gleich fest, dass der Sch\u00fcleraustausch der 10. Klasse nach Sulz am Neckar, also relativ nah bei meinem Zuhause, stattfindet wird.<\/p>\n<p>Mittags hat mich dann die <span style=\"color: #33cccc\">ehemalige Freiwillige<\/span> angerufen, die jetzt f\u00fcr ein Jahr nach Tirana gezogen ist (so gut kann es einem hier gefallen!). Sie hat mich zusammen mit ihrer Schweizer Kollegin zu einem Kaffee eingeladen. Es tat gut, etwas mit Leuten zu unternehmen, die zum einen ca im gleichen Alter sind und zum anderen das gleiche, was ich mache, schon gemacht haben. Wir sind dann noch in das <span style=\"color: #33cccc\">Einkaufszentrum Toptani<\/span> gegangen, wo man so ziemlich alles findet, was man braucht. Dort merkt man eigentlich gar nicht, dass man in Tirana ist, sondern k\u00f6nnte genauso gut in Stuttgart sein.<\/p>\n<p><em>Das Wochenende&#8230;<\/em><\/p>\n<p>&#8230;habe ich eher ruhig angehen lassen. Samstags habe ich mir zusammen mit meinem Ansprechpartner und seiner Frau eine <span style=\"color: #33cccc\">Wohnung<\/span> angeschaut, die mir direkt auch gefallen hat. Danach bin ich in einen nahe gelegenen, kleinen Stadtpark gegangen, um ein bisschen zu lesen. Obwohl es schon Mitte September ist, hat es bis zu 28 Grad gehabt. Die letzten Tage waren also eher wie <span style=\"color: #33cccc\">Sommerurlaub<\/span> f\u00fcr mich;) Von Zuhause habe ich nur von Regen und K\u00e4lte geh\u00f6rt, da war ich doch ganz froh, hier im sommerlichen Albanien zu sein.<\/p>\n<p>Sonntags wollte ich eigentlich eine Stadttour machen. Das habe ich spontan ge\u00e4ndert und bin zu dem hiesigen <span style=\"color: #33cccc\">Hausberg Dajti<\/span> gelaufen, was ein bisschen mehr als eine Stunde war. Auf den Berg bin ich aber dann mit der Gondel gefahren. F\u00fcr eine Wanderung w\u00e4re es wirklich zu hei\u00df gewesen. Auf meinem Weg zu dem Berg, habe ich dann auch ein bisschen was von der Stadt gesehen und war auch in etwas \u00e4rmeren Vierteln. Kaputte Geb\u00e4ude, M\u00fcll auf den Stra\u00dfen und streunende Hunde gab es dort viel. (Am liebsten w\u00fcrde ich all diese Hunde mit nach Hause nehmen und ihnen ganz viel Liebe schenken, die ihnen bis jetzt verwehrt wurde&#8230;) Aber zur\u00fcck zu meiner Tour: Die Aussicht von dem Berg auf Tirana und die Umgebung war umwerfend! Ich habe in einem kleinen Restaurant f\u00fcr gerade mal vier Euro eine Pizza gegessen und was zu Trinken bekommen. Man merkt, dass das Essen und Lebensmittel allgemein sehr billig sind. Zur\u00fcck bin ich dann mit einem Bus gefahren, indem ich einfach in irgendeinen Bus gestiegen bin mit der Hoffnung, dass er in die richtige Richtung f\u00e4hrt. Das ist er zum Gl\u00fcck dann auch. Da es keine offiziellen Pl\u00e4ne gibt und ich mich noch nicht auskenne, war das auch meine einzige M\u00f6glichkeit und so lerne ich es dann ja auch \ud83d\ude00<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was ich die letzten Tage sonst noch erlebt habe, werde ich in einem anderen Beitrag schreiben. Bis dorthin: <em>Mirupafshim!<\/em><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<hr \/>\n<p><em><strong><span style=\"color: #33cccc\">Ein kleines Resum\u00e9&#8230;<\/span><\/strong><\/em><\/p>\n<p>&#8230;.f\u00fcr diejenigen, die zu faul waren, alles zu lesen (was ja total verst\u00e4ndlich ist bei den Romanen, die ich immer schreibe):<\/p>\n<p>Ich bin gut in Albanien angekommen und f\u00fchle mich hier auch trotz Heimweh sehr wohl. Noch bin ich relativ allein, aber ich bin mir sicher, dass sich das bald noch \u00e4ndern wird. Es gibt einige, die sich auch ganz lieb um mich k\u00fcmmern und an die ich mich immer wenden kann, wenn was sein sollte. Momentan bin ich noch auf Entdeckungstour und lerne vieles kennen. Es bleibt also spannend \ud83d\ude42<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die ersten Tage sind vergangen, die ersten Bekanntschaften getroffen, die ersten Erlebnisse geschehen &#8211; \u00a0mein Abenteuer hat begonnen! &nbsp; 12.09. Abenteuerlich war es schon am Stuttgarter Flughafen: Obwohl ich eigentlich kein Visum brauche, um in Albanien einzureisen, sondern vor Ort eine Aufenthaltsgenehmigung beantragen muss, hatte ich Schwierigkeiten beim Check-In. 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