{"id":234,"date":"2018-02-01T08:48:56","date_gmt":"2018-02-01T07:48:56","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/?p=234"},"modified":"2018-02-01T08:48:56","modified_gmt":"2018-02-01T07:48:56","slug":"von-albanien-nach-montenegro","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/2018\/02\/01\/von-albanien-nach-montenegro\/","title":{"rendered":"Von Albanien nach Montenegro"},"content":{"rendered":"<h3>&#8211; Ein Reisebericht &#8211;<\/h3>\n<p>Ein kalter Windzug l\u00e4sst mich erzittern. Schnell ziehe ich den Rei\u00dfverschluss meiner Jacke zu und stecke meine Nase in den Schal. &#8222;Die Deutschen laufen immer sehr schnell, nicht wahr?&#8220;, fragt mich die Albanerin lachend.\u00a0Ich verlangsame ertappt meine Schritte: &#8222;Oh, ja das kann sein. Zumindest stimmt das wohl\u00a0bei mir.&#8220; Ich verlasse gerade das Cafe zusammen mit einer albanischen Physiklehrerin. Der Hinterhof, in dem das Cafe versteckt ist, l\u00e4sst auch zur Mittagszeit noch keine Sonne durch. Zum Abschied gibt es ein K\u00fcsschen auf jede Seite. Ich l\u00e4chle erfreut \u00fcber dieses Zeichen der Freundschaft. Doch ich habe es tats\u00e4chlich eilig.\u00a0Vor dem Schultor trennen sich unsere Wege. Sie muss zur\u00fcck in den Unterricht und ich laufe schnellen Schrittes in Richtung Bushaltestelle. Ich bin ein bisschen stolz dar\u00fcber, dass ich mittlerweile das Bussystem verstanden habe und ohne gro\u00dfe Probleme den Bus nehmen kann, auch wenn ich erst vor kurzem noch in den falschen gestiegen bin und dadurch sp\u00e4t abends eine weitere Strecke zu Fu\u00df gehen musste.\u00a0Kopfsch\u00fcttelnd muss ich daran denken. Da meint man jetzt kann\u00a0nichts mehr schief gehen, weil man sich auskennt und dann passt man mal nicht gut auf und schon landet man\u00a0an der falschen Stelle. Das Ganze ist aber auch nicht gerade einfach, ich habe sehr lange gebraucht, um \u00fcberhaupt einen Plan mit dem Liniensystem zu finden, von dem nicht mal die Einheimischen wissen, dass es ihn gibt. Fahrtzeiten hingegen sucht man vergebens.\u00a0Ein Mann mit Warnweste lenkt meine Gedanken wieder in das Hier und Jetzt, er steht mit ausgestreckter Hand vor mir. Ich gebe ihm die verlangten 40 Lek und bekomme ein kleines Papierticket daf\u00fcr. Die Fahrt geht rasant durch die relativ vollen Stra\u00dfen in Richtung &#8222;Busbahnhof&#8220;. Dort angekommen, quetsche ich mich durch die Menschenmasse aus dem Stadtbus, in Sorge, den eigentlich wichtigen Bus zu verpassen. Zwar gibt es eine Tafel mit den Abfahrtzeiten, aber sobald der Bus voll ist f\u00e4hrt er los &#8211; egal wie viel Uhr es ist. Heute scheint das Gl\u00fcck, aber auf meiner Seite zu stehen und alles l\u00e4uft wie am Schn\u00fcrchen. Ich steige in den Bus, blicke mich suchend um. Ein \u00e4lterer Mann mit Brille und Baskenm\u00fctze\u00a0steht freundlicherweise direkt auf und l\u00e4sst mich an den freien Fensterplatz neben ihm durchrutschen. Er deutet auf meine prall gef\u00fcllte Tasche und fragt mich etwas auf albanisch. Als ich ihn etwas ratlos anschaue, wiederholt er immer wieder ein\u00a0Wort.\u00a0Ich kann leider nur erahnen was er meint. Das sind die Momente, in denen ich es bereue, die Sprache nicht zu k\u00f6nnen. Doch nach einem kleinen Hin und Her ist meine Tasche \u00fcber dem Sitz verstaut und der Bus f\u00e4hrt auch schon los. Die langen Busfahrten sind zwar anstrengend, aber ich genie\u00dfe sie auch irgendwie. Sie sind perfekt zum Nachdenken. W\u00e4hrend ich aus\u00a0dem Fenster schaue und die Leute auf der Stra\u00dfe beobachte, erkenne\u00a0ich wie sich die Szenen\u00a0der Stadt ver\u00e4ndern.\u00a0Die\u00a0gestressten M\u00fctter mit ihren Schulkindern an den H\u00e4nden verschwinden, daf\u00fcr tauchen haupts\u00e4chlich alte Leute mit ihrem Maisgrill auf den Gehwegen auf. Daneben\u00a0riesige Gem\u00fcsest\u00e4nde mit allen m\u00f6glichen, bunten Sorten.\u00a0Wir fahren an Reifenl\u00e4den, winzig kleinen Superm\u00e4rkten und\u00a0gr\u00f6\u00dftenteils\u00a0heruntergekommenen Geb\u00e4uden vorbei. Diese Bilder verschwimmen langsam\u00a0vor meinen Augen, meine Gedanken schweifen ab, ich lasse verschiedene Erinnerungen Revue passieren.<\/p>\n<div id=\"attachment_110\" style=\"width: 236px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2017\/11\/DSC6376.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-110\" class=\" wp-image-110\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2017\/11\/DSC6376-300x453.jpg\" alt=\"\" width=\"226\" height=\"341\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2017\/11\/DSC6376-300x453.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2017\/11\/DSC6376.jpg 678w\" sizes=\"(max-width: 226px) 100vw, 226px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-110\" class=\"wp-caption-text\">Obst- und Gem\u00fcsestand in Tirana<\/p><\/div>\n<p><em>Mein erster Tag in Albanien liegt nur wenige Monate zur\u00fcck, aber es kommt mir vor wie eine weit zur\u00fcck liegende Erinnerung. Damals war ich noch recht naiv (was ich jetzt wahrscheinlich immer noch ein bisschen bin) und als &#8222;Dorfkind&#8220; in der gro\u00dfen Stadt irgendwie verloren. Jetzt ist es f\u00fcr mich z.B. fast Alltag, mal so eben am Wochenende die Grenze nach Montenegro zu \u00fcberqueren. Ich stelle erneut fest, wie viel ich innerhalb von ein paar Monaten gelernt habe und wie sehr ich mich doch ver\u00e4ndert habe, auch wenn das f\u00fcr andere nicht direkt erkennbar sein wird. W\u00e4hrend sich die Landschaft ver\u00e4ndert, gehen meine Gedanken auch weiter Richtung Zukunft. Nur noch 3 Wochen werde ich hier in Albanien leben, dann kommt das Nachbereitungsseminar und damit endet auch schon mein Freiwilligendienst. Ein halbes Jahr geht somit zu Ende. Wenn ich an meine Sorgen und Bedenken vom Anfang denke, muss ich sagen, dass sie zwar nicht unberechtigt waren, aber ich mich selbst total untersch\u00e4tzt habe. Erst wenn es darauf ankommt, merkt man was man doch alles kann. Ich bin dankbar f\u00fcr die ganzen Erfahrungen, die ich sammeln konnte und bedaure, mein Leben hier bald hinter mir lassen zu m\u00fcssen. Bald muss ich wohl oder \u00fcber mit dem Verabschieden von allen anfangen.<\/em><\/p>\n<p>Der Bus h\u00e4lt immer wieder an. Leute steigen aus, an Stellen, bei denen man sich nur\u00a0denkt &#8222;wo wollen die Menschen denn hin?&#8220;\u00a0Wir halten\u00a0direkt an dem Seitenstreifen\u00a0der Autobahn, man sieht aus dem Fenster\u00a0nur wenige H\u00e4user auf der weiten Fl\u00e4che verstreut. Mein Sitznachbar bewegt sich unruhig auf seinem Platz hin und her, beugt sich immer wieder vor, um aus dem Fenster zu schauen. Ich hole mein Buch aus der Tasche und vertiefe meine Nase darin.<\/p>\n<p>In Shkodra h\u00e4lt der Bus an einem gro\u00dfen, \u00fcberf\u00fcllten Kreisverkehr. Ich verabschiede mich mit &#8222;Mirupafshim&#8220; von dem alten Mann neben mir. Er nickt l\u00e4chend als\u00a0Antwort und hat wohl\u00a0jeglichen Versuch eine Kommunikation zu starten schon l\u00e4ngst\u00a0aufgegeben.\u00a0Mein Anschlussbus f\u00e4hrt erst in einer Stunde und ich nutze die Zeit und laufe die Fu\u00dfg\u00e4ngerpassage in den warmen Sonnenstrahlen entlang. Die L\u00e4den, Cafes und Restaurants sind zu dieser Jahreszeit noch geschlossen. Mehrere Bettler halten sich davor auf. Ein Mann sitzt vor einem der einzigen ge\u00f6ffneten Cafes mit einer Bierflasche auf dem Tisch.\u00a0Er ruft mir etwas auf albanisch zu und deutet auf sein\u00a0Bier.\u00a0Ich falle wohl mit meiner bunten Ski-Jacke und den vollen Taschen auf.\u00a0 Den Mann ignorierend laufe ich weiter, setzte mich auf eine Bank in der Sonne und esse eine Kleinigkeit. Frauen und \u00e4ltere Leute auf Fahrr\u00e4dern fahren an mir vorbei. Stra\u00dfenhunde schlafen in den letzten Sonnenstrahlen.<\/p>\n<div id=\"attachment_242\" style=\"width: 306px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7743.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-242\" class=\" wp-image-242\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7743-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"296\" height=\"196\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7743-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7743-768x509.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7743.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-242\" class=\"wp-caption-text\">Zwei \u00e4ltere M\u00e4nner auf einer Bank in der Fu\u00dfg\u00e4ngerzone von Shkodra.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_243\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7758.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-243\" class=\"size-medium wp-image-243\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7758-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7758-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7758-768x509.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7758.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-243\" class=\"wp-caption-text\">Shkodra &#8211; Albanien<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<div id=\"attachment_245\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7748.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-245\" class=\"size-medium wp-image-245\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7748-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7748-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7748-768x509.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7748.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-245\" class=\"wp-caption-text\">Ein Stra\u00dfenhund schl\u00e4ft in den warmen Sonnenstrahlen an einem Brunnen.<\/p><\/div>\n<p>Der kleine Bus mit deutschen Aufschriften wartet schon an der Haltestelle als ich zur\u00fccklaufe. Der Fahrer erkennt mich und begr\u00fc\u00dft mich freundlich. Sobald der Bus bis auf den letzten Platz gef\u00fcllt ist, geht die Fahrt auch direkt weiter. An der Grenze sammelt der Busfahrer die Reisep\u00e4sse von allen ein. Dabei hatte ich das erste Mal wirklich ein mulmiges Gef\u00fchl im Magen, wer wei\u00df schon was damit passiert und ob man den wirklich wieder bekommt.\u00a0Die\u00a0Erkl\u00e4rungen von dem Fahrer hatte ich damals ja auch nicht verstanden, was nicht gerade beruhigend war.\u00a0Die Stra\u00dfen werden schmaler, holpriger.\u00a0Sie schl\u00e4ngeln sich kurvenreich den Berg hoch. Das letzte St\u00fcck der Strecke mag ich am wenigsten, es f\u00fchrt uns \u00fcber eine Baustelle, bei der trotz\u00a0der Tempo-20-Schilder die Geschwindigkeit nur gedrosselt wird,\u00a0wenn es an einer Stelle f\u00fcr das Auto sch\u00e4dlich sein k\u00f6nnte. Links ragt eine Felswand nach oben, rechts geht es mehrere Meter den Abgrund hinunter.\u00a0Meine Anspannung weicht erst der Vorfreude als ich Annchristin an der Bushaltestelle warten sehe. Schnell schnappe ich mir meine Tasche, warte ungeduldig bis alle anderen Passagiere aus dem Bus gestiegen sind und gehe mit einem L\u00e4cheln im Gesicht auf Annchristin zu. Wir haben uns jetzt\u00a0\u00fcber einem Monat nicht mehr gesehen. Die Wiedersehensfreude war dementsprechend gro\u00df:)\u00a0Dass man von allen Seiten komisch angeschaut wird, ist einem in dem Moment dann auch egal.<\/p>\n<div id=\"attachment_247\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7829.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-247\" class=\"size-medium wp-image-247\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7829-300x199.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"199\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7829-300x199.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7829-768x509.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/geheimtippalbanien\/files\/2018\/01\/DSC7829.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-247\" class=\"wp-caption-text\">Annchristin und ich bei unserer kleinen Wanderung an der K\u00fcste entlang.<\/p><\/div>\n<p>Das Wochenende \u00fcber haben wir die Zeit unter anderem\u00a0damit verbracht uns gegenseitig auf den neusten Stand zu bringen, was in unseren Ferien zuhause alles passiert ist.<\/p>\n<p>Was wir sonst noch alles unternommen haben, k\u00f6nnt ihr auf Annchristins Blog nachlesen. Schaut doch mal vorbei!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/annchristininulcinj\/\">https:\/\/kulturweit.blog\/annchristininulcinj\/<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Diese immer wieder abenteuerliche Reise wollte ich euch einmal schildern, da es echt nie langweilig wird, egal wie oft man die Strecke schon gefahren ist.<\/p>\n<p>Jetzt bin ich auch schon wieder heil in Tirana angekommen und freue mich auch schon auf das kommende Wochenende, wenn Annchristin mich hier besucht.<\/p>\n<p>Ganz liebe Gr\u00fc\u00dfe an alle!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8211; Ein Reisebericht &#8211; Ein kalter Windzug l\u00e4sst mich erzittern. Schnell ziehe ich den Rei\u00dfverschluss meiner Jacke zu und stecke meine Nase in den Schal. &#8222;Die Deutschen laufen immer sehr schnell, nicht wahr?&#8220;, fragt mich die Albanerin lachend.\u00a0Ich verlangsame ertappt meine Schritte: &#8222;Oh, ja das kann sein. 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