{"id":313,"date":"2019-02-01T18:00:58","date_gmt":"2019-02-01T17:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/fernwehstillerukraine\/?p=313"},"modified":"2019-02-01T19:37:48","modified_gmt":"2019-02-01T18:37:48","slug":"geniessen-und-vorfreude","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/fernwehstillerukraine\/2019\/02\/01\/geniessen-und-vorfreude\/","title":{"rendered":"Genie\u00dfen und Vorfreude"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><span style=\"font-size: large\">So langsam neigt sich meine Zeit in Drohobytsch zum Ende. In zwei Wochen werde ich im Flugzeug nach Deutschland sitzen. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><span style=\"font-size: large\">In meinem Alltag f\u00fchlt sich gerade noch so an wie immer, der Abschied spielt da noch keine Rolle. Trotzdem kommt manchmal schon der Gedanke, dass die Tage gez\u00e4hlt sind. Aber traurig, dass es bald vorbei ist, bin ich gerade noch gar nicht. Mich erwartet in Deutschland einiges Neues, sodass die Vorfreude darauf \u00fcberwiegt. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><span style=\"font-size: large\">Die letzten Wochen gingen ziemlich schnell herum, mittlerweile arbeite ich wieder seit drei Wochen in der Schule. Die Arbeit macht mir wieder richtig viel Spa\u00df. Ich sehe, dass die Sch\u00fclerInnen etwas lernen und Spa\u00df haben, was mich wiederum freut. Ich habe in den letzten Monaten, was die Arbeit an der Schule angeht, einiges gelernt, sodass ich damit den Unterricht deutlich besser als am Anfang gestalten kann. Ich konnte mich nat\u00fcrlich im letzten Jahr schon viel einbringen und einsch\u00e4tzen, was den Sch\u00fclerInnen Spa\u00df macht und auf welchem sprachlichem Niveau sie sind. Aber jetzt im neuem Jahr klappt das alles doch noch um einiges besser. Im Dezember hat mir die Arbeit nicht immer so viel Freude bereitet, daf\u00fcr macht sie mir jetzt aber umso mehr Spa\u00df. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><span style=\"font-size: large\">Ich habe die Sch\u00fclerInnen fast ein halbes Jahr begleitet und sehe im Vergleich zu meinen ersten Wochen wirkliche Fortschritte. <\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><span style=\"font-size: large\">Mittlerweile klappt auch das Ukrainisch lernen viel besser und vor allem einfacher. So langsam brauche ich nicht mehr Ewigkeiten um neue Vokabeln zu lernen und mir f\u00e4llt der Unterricht auch deutlich leichter. Meine Lehrerin will noch unbedingt das Buch zu Ende bekommen, sodass ich nach jeder Stunde mit etlichen neuen Vokabeln und Grammatik rausgehe, die ich dann bestenfalls alle bis zur n\u00e4chsten Stunde gelernt habe.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><span style=\"font-size: large\">In den letzten Wochen war ich (gezwungenerma\u00dfen) mit den Gedanken schon in Deutschland \u2013 Wahl des Studiums, Einschreiben und Wohnungssuche. Nachdem das aber alles erfolgreich gekl\u00e4rt ist, konnte ich mich dann wieder voll auf mein Leben hier konzentrieren. Wobei das auch leichter gesagt als getan ist, schlie\u00dflich erwartet mich in Deutschland auch ganz sch\u00f6n viel Neues, auf das ich mich freue und ich es manchmal auch gar nicht mehr abwarten kann.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Calibri, sans-serif\"><span style=\"font-size: large\">Mein vorletztes Wochenende werde ich mit anderen Freiwilligen aus Polen in Lviv verbringen. Das wird auch schon mein letztes Mal dort sein. Aber zum Gl\u00fcck ist die Ukraine nicht so weit weg, deswegen bin ich sicher, dass ich wenn nicht dieses dann n\u00e4chstes Jahr noch einmal nach Lviv kommen werde. <\/span><\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So langsam neigt sich meine Zeit in Drohobytsch zum Ende. In zwei Wochen werde ich im Flugzeug nach Deutschland sitzen. In meinem Alltag f\u00fchlt sich gerade noch so an wie immer, der Abschied spielt da noch keine Rolle. 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