{"id":2420,"date":"2012-07-15T23:34:42","date_gmt":"2012-07-15T21:34:42","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/kulturweit\/?p=2420"},"modified":"2012-07-15T23:34:42","modified_gmt":"2012-07-15T21:34:42","slug":"balkanroute-7-hochzeiten-und-kein-todesfall","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/fahrradkarawane\/2012\/07\/15\/balkanroute-7-hochzeiten-und-kein-todesfall\/","title":{"rendered":"Balkanroute: 7 Hochzeiten und kein Todesfall"},"content":{"rendered":"<p><strong>Tag 8: Von Craiova nach Bukarest<\/strong><\/p>\n<p><em>Auch heute ging es wieder fr\u00fch raus. Um 5 Uhr wurden wir von unserem kompetenten Weckdienst geweckt, dann wurde schnell gefr\u00fchst\u00fcckt, alles zusammengepackt und los ging\u2018s zum Bahnhof. Da die Strecke Craiova-Bukarest zu lang f\u00fcr die letzte Etappe gewesen w\u00e4re (240km), sind wir ein Teil der Strecke mit dem Zug gefahren. In Videle angekommen trafen wir auch bald schon auf die 6 Bukarester, die das letzte St\u00fcck unserer Tour mit uns zusammen fahren wollten. Mit ziemlicher Versp\u00e4tung und schon leicht genervten Radlern ging es dann um 11Uhr endlich los. Die Sonne brannte, die staubtrockene Luft wirbelte um uns herum und der Schotterweg lie\u00df uns zittern. Wir machten ein paar Mal mehr Rast, da wir teilweise Kommunikationsprobleme mit unseren einheimischen Mitfahrern hatten, aber auch, weil unser Fl\u00fcssigkeitshaushalt doch arg beansprucht wurde.<\/em><br \/>\n<em> Unsere Erlebnisse waren jedoch auch heute wieder sehr abwechslungsreich. So fuhren wir durch rum\u00e4nische Steppe, dann \u00fcber steinige Wege (erste Reifenpanne) und dann \u00fcber wunderbaren Asphalt. Wir durchquerten W\u00e4lder und D\u00f6rfer und sahen Zigeuner mit ihren Planwagen an uns vorbeiziehen. In einem kleinen Dorf mussten wir sogar anhalten, da uns eine Hochzeitsgesellschaft den Weg versperrte. Wir w\u00fcnschten dem Brautpaar mit einem Klingelkonzert alles Gute und wurden von der Braut mit Weihwasser bespritzt. Dies h\u00e4tten wir noch 6 Mal wiederholen k\u00f6nnen, da wir auf unserem Weg noch weitere rum\u00e4nische Samstagshochzeiten beobachteten.<\/em><\/p>\n<p><em>Uns war klar, dass es heute nicht leicht sein w\u00fcrde, da wir in die Stadt fahren mussten, aber dass wir so kaputt und ausgelaugt sein w\u00fcrden, h\u00e4tte keiner gedacht. Reifenpannen, Kettenprobleme, Wassermangel, Sonnenstiche, Kommunikationsprobleme und Muskelschw\u00e4che konnten uns jedoch nicht davon abhalten nach 450km zu jubeln, als wir endlich das Eingangsschild \u201eWelcome in Bucurest\u201c sahen. Wenn Pferde den Stall riechen, laufen sie schneller. Ungef\u00e4hr so h\u00e4tte man unsere Stimmung beschreiben k\u00f6nnen, nur dass wir nicht schneller fuhren, sondern unser Grinsen immer breiter wurde. Verschwitzt, verdreckt, kaputt aber gl\u00fccklich kamen wir um 18:30 Uhr am Deutschen Goethe-Kolleg an. Das Empfangskomitee aus Lehrern und Sch\u00fclern stand mit Kaffee, Tee und Pizza bereit und hie\u00dfen uns herzlich Willkommen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir haben es geschafft! Von Belgrad nach Bukarest. 459km. Im Juli. Und alle Leben noch!<\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: right\">Linda, Schumen\/Bulgarien<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Tag 8: Von Craiova nach Bukarest Auch heute ging es wieder fr\u00fch raus. Um 5 Uhr wurden wir von unserem kompetenten Weckdienst geweckt, dann wurde schnell gefr\u00fchst\u00fcckt, alles zusammengepackt und los ging\u2018s zum Bahnhof. 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