{"id":2407,"date":"2012-07-15T18:31:53","date_gmt":"2012-07-15T16:31:53","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/kulturweit\/?p=2407"},"modified":"2012-07-15T18:31:53","modified_gmt":"2012-07-15T16:31:53","slug":"baltikum-toller-abschluss-in-riga","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/fahrradkarawane\/2012\/07\/15\/baltikum-toller-abschluss-in-riga\/","title":{"rendered":"Baltikum: Toller Abschluss in Tallinn"},"content":{"rendered":"\n<p>Sarah Kairies, &#8222;kulturweit&#8220; Co-Trainerin berichtet:<\/p>\n<p>Geschafft! Wir erreichen Talinn am Ende unserer k\u00fcrzesten Etappe mit Start in Kethna, wo wir in einem malerisch gelegenen Hotel die Nacht verbrachten. (Vermutlich handelte es sich um weit entfernte Verwandte von Tobias, die jenes Landgut als Sommerressidenz mit einem Teich und gro\u00dfen alten B\u00e4umen unterhielten). Bestens trainiert wie wir nun alle sind, ist es uns ein Leichtes, die 70 km am fr\u00fchen Nachmittag zu bew\u00e4ltigen. Leider findet sich am Rande von Talinn kein Ortsschild f\u00fcr ein Willkommensgru\u00dffoto, stattdessen holt uns ein brachialer Platzregen ein, der so manchen eiskalt nass \u00fcberrascht und die Stra\u00dfen in k\u00fcrzester Zeit in rei\u00dfende B\u00e4che verwandelt. Wir schwimmen unerm\u00fcdlich zum Ziel, es geht schlie\u00dflich um mehr als nur trockene F\u00fc\u00dfe. Und dann endlich, fast wie von selbst gleiten die R\u00e4der in die Pforten des Talinna Saksa G\u00fcmnaassiums &#8230; ein lautes Klingelkonzert erhebt sich, Tobi und der Sprinter warten bereits schon, und wir freuen uns auf die hei\u00dfen Duschen und errichten uns ein ann\u00e4herend bequemes Matrazenlager f\u00fcr eine letzte gemeinsame Nacht.<br \/>\nDen Abend starten wir am Hafen Talinns mit Kultuurikatel, die uns eine eigen angefertigte App f\u00fcr eine Stadtf\u00fchrung angeboten haben, die uns einen Einblick in die kulturellen Tiefen Talinns bieten sollte. Die App allerdings funktionierte aus einen dieser abstrusen technischen Gr\u00fcnden nicht, die man zumeist erst versteht, wenn man sich gerade nicht damit auseinander setzt. Wir verwandeln den digitalen Rundgang in einen analogen durch die Gassen Talinns.<br \/>\nBeim Abendessen st\u00f6\u00dft Anna Veigel zu uns, um mal zu schauen, wie es uns so ergangen ist. Sie trifft nun auf gl\u00fcckliche und ausgelassene, aber m\u00fcde alte Radlerhasen, die jedoch noch mehr als nur 20 kmh Fahrgeschwindigkeit im Durchschnitt zu bieten haben: wir versammeln uns auf einem gro\u00dfen Platz in der schnuckligen Innenstadt Talinns und Anna zu Ehren, der Passanten und uns selber zu Liebe beginnt ein wundervolles Corkonzert mit Tanzperformance in der Innenstadt. Die Passanten bleiben verwundert stehen, Kameras richten sich auf uns, kleine Kinder kriegen Stielaugen. Ein \u00e4lterer Mann verf\u00e4llt in den Spagat vor der versammelten Chorgruppe. Das Bild ist perfekt, der Gesang supersch\u00f6n, es herrscht eine ausgelassene Stimmung. Wir haben es geschafft!!!<br \/>\nHeute nun hei\u00dft es Abschied nehmen. Was war das f\u00fcr eine Tour, wie haben wir das nur gemacht? so viele Erlebnisse m\u00fcssen sich erstmal setzen und auch die Hintern eine Weile ruhen. Das Baltikum hat sich auf dem Rad von seiner Schokoladenseite gezeigt: herrliche Landschaften, Wiesen und W\u00e4lder haben uns getragen und die St\u00f6rche unsere Wege begleitet.<br \/>\nWir Trainer blicken zur\u00fcck auf eine bunte, witzige und ereignisreiche Zeit mit einer klasse Gruppe, die uns in Erinnerung bleiben wird&#8230; Die Freiwilligen brechen nun wieder zu ihren Einsatzl\u00e4ndern auf, oder bleiben noch in Talinn. Jedenfalls w\u00fcnschen wir viel Spa\u00df und jeden Tag weniger Schmerzen, daf\u00fcr aber eine prallgef\u00fcllte Satteltasche sch\u00f6ner Momente f\u00fcr das pers\u00f6nliche zuhause, aus die es sich nicht nur f\u00fcr eine n\u00e4chste Tour sch\u00f6pfen l\u00e4sst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sarah Kairies, &#8222;kulturweit&#8220; Co-Trainerin berichtet: Geschafft! Wir erreichen Talinn am Ende unserer k\u00fcrzesten Etappe mit Start in Kethna, wo wir in einem malerisch gelegenen Hotel die Nacht verbrachten. 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