{"id":204,"date":"2015-12-10T16:14:56","date_gmt":"2015-12-10T15:14:56","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/evainbelgrad\/?p=204"},"modified":"2015-12-10T16:14:56","modified_gmt":"2015-12-10T15:14:56","slug":"backen-statt-denken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/evainbelgrad\/2015\/12\/10\/backen-statt-denken\/","title":{"rendered":"Backen statt Denken!"},"content":{"rendered":"<p>Ja, ich h\u00e4nge etwas hinterher mit meinen Beitr\u00e4gen hier. So ist das nunmal, wenn man auf die 60 Stundenwoche hinarbeitet, daneben noch Besuch von ganz wunderbaren Menschen hat (Gr\u00fc\u00dfe an Philipp und Jakob!) und bereits so viele belgrader Kontakte zu pflegen hat, dass man sich in der &#8222;neuen&#8220; Stadt \u00fcberhaupt nicht mehr alleine f\u00fchlt. Oh, und Serbisch lerne ich ja auch noch. Weil man dazwischen auch mal eine Pause braucht, gibt es heute anstelle eines hochpolitischen Beitrags ein Rezept, ganz getreu dem Motto &#8222;Backen statt Denken!&#8220;.<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<h2>Die besten Kiflice von die ganze Welt<\/h2>\n<p>Entdeckt habe ich dieses Rezept <a href=\"http:\/\/mamajacooks.blogspot.rs\/2010\/11\/kiflice.html\" target=\"_blank\">in diesem Blog<\/a> auf der Suche nach einem Snack, den ich zum kulturweit Zwischenseminar in Sremski Karlovci mitnehmen k\u00f6nnte. Daraus wurde nat\u00fcrlich nichts, weil meine Belgrader Freunde (und ich) das gesamte Backblech voll Kiflice (sprich: Kiflize) innerhalb von wenigen Stunden in unseren M\u00e4gen verschwinden lie\u00dfen. Da dann irgendwie auch schon wieder keine Zeit mehr war, kamen meine lieben Mitfreiwilligen leider nicht in den Genuss meiner neuentdeckten Backk\u00fcnste &#8211; aber vielleicht wollen sie das Rezept ja einfach selbst einmal ausprobieren! Hier meine Version des Rezepts:<\/p>\n<h2>Zutaten f\u00fcr ein Blech Kiflice sa sirom (kleine H\u00f6rnchen mit K\u00e4se)<\/h2>\n<h3>f\u00fcr den Teig<\/h3>\n<p>500g Mehl<br \/>\n1 TL Salz<br \/>\n20g frische Hefe<br \/>\n1 TL Zucker<br \/>\n250 ml Milch<br \/>\n75 ml Sonnenblumen\u00f6l<br \/>\n1 Ei<\/p>\n<h3>f\u00fcr die F\u00fcllung<\/h3>\n<p>300g Balkank\u00e4se (alternativ: Feta)<br \/>\n1 Eiweiss<\/p>\n<h3>au\u00dferdem<\/h3>\n<p>1 Eigelb<br \/>\n1 TL Milch<br \/>\netwas Sesam<\/p>\n<h2>Und so wirds gemacht<\/h2>\n<p>Zun\u00e4chst bereite ich die Hefe vor. Dazu wird die frische Hefe mit etwas lauwarmer Milch und dem Zucker in einer Tasse aufgel\u00f6st und an einem warmen Ort abgestellt. Anschlie\u00dfend darf sie ein bisschen gehen, w\u00e4hrend ich das Mehl abwiege und zusammen mit dem Ei, dem \u00d6l und der Milch in eine R\u00fchrsch\u00fcssel gebe. Hierzu kommt die nun gegangene Hefe (die aber immer noch da ist &#8211; kihihi).<\/p>\n<p>Nun hei\u00dft es kneten! Das funktioniert am besten mit einem (h\u00f6lzernen) L\u00f6ffel, der durch kr\u00e4ftiges R\u00fchren bald die Zutaten zusammenf\u00fchrt und so einen kr\u00e4ftigen Hefeteig entstehen l\u00e4sst. Nachdem ich ihn mitsamt R\u00fchrsch\u00fcssel in  ein Handtuch gepackt habe, gebe ich ihm nun ebenfalls Zeit um zu gehen, am besten an einem warmen Ort (z.B. im nicht eingeschalteten Ofen).<\/p>\n<p>W\u00e4hrend der Teig noch geht, mache ich mich an die Vorbereitung der F\u00fcllung: Dazu nehme ich meinen K\u00e4se (hier bekommt man &#8222;Balkank\u00e4se&#8220; ja in jedem Supermarkt als Standardk\u00e4se) und zermatsche ihn mit einer Gabel. Meist ist er dann noch sehr kr\u00fcmelig, weshalb ich ein Eiweiss hinzugebe und ebenfalls mit dem K\u00e4se verr\u00fchre. Die F\u00fcllung soll nicht zerlaufen, aber auch nicht auseinanderfallen. <\/p>\n<p>Ist der Hefeteig nun auf doppelte Gr\u00f6\u00dfe angewachsen, kann man ihn weiterverarbeiten. Wenn nicht &#8211; das passiert mir auch manchmal &#8211; kann man trotzdem gut mit ihm arbeiten, er ist dann nur etwas klebriger. Dazu knete ich den Teig nochmals gut durch und teile ihn in 5 kleinere Teigballen. <\/p>\n<p>Diese Ballen rolle ich nacheinander mit einem Nudelholz zu runden Fladen aus, die in mit einem feuchten Messer in Achtel zerschnitten werden. Wie eine Pizza sieht der Teig nun aus. Anstatt ihn mit Tomatenso\u00dfe zu bestreichen, nehme ich einen L\u00f6ffel von der K\u00e4se-Masse und gebe ihn auf das breite Ende eines dieser Achtel. Die \u00e4u\u00dferen Ecken des &#8222;Pizza&#8220;-St\u00fccks werden nun dar\u00fcbergefaltet, bevor man das Achtel um die K\u00e4sef\u00fcllung herum aufrollt.<br \/>\nNun bin ich mir nicht sicher, ob ihr mich verstanden habt. Wenn nicht, schreibt mir nochmal! Dann habe ich einen Grund noch mehr Kiflice zu backen und euch ein  Foto mit der Rolltechnik zu machen =)<\/p>\n<p>Die vorbereiteten Kiflice positioniere ich auf dem mit Backpapier ausgelegten Backblech, bestreiche sie mit Eigelb-Milch-Gemisch, bestreue sie mit Sesam und schiebe sie f\u00fcr 20 Minuten in den auf 180\u00b0C vorgeheizten Ofen. Vorsicht! Lieber erstmal 15 Minuten backen und dann nachschauen, ob sie schon sch\u00f6n gro\u00df und gebr\u00e4unt sind, als dass sie euch verbrennen!<\/p>\n<p>Fertig sind die Kiflice!<\/p>\n<p>Wenn ihr euch ausprobiert, schickt mir gerne Fotos =)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, ich h\u00e4nge etwas hinterher mit meinen Beitr\u00e4gen hier. 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