{"id":9,"date":"2013-09-03T22:14:46","date_gmt":"2013-09-03T20:14:46","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/estlandcaro\/?p=9"},"modified":"2013-09-03T22:14:46","modified_gmt":"2013-09-03T20:14:46","slug":"was-spricht-man-da-ueberhaupt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/estlandcaro\/2013\/09\/03\/was-spricht-man-da-ueberhaupt\/","title":{"rendered":"&#8222;Was spricht man da \u00fcberhaupt?&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Englisch? Estl\u00e4ndisch? Estisch? oder doch Russisch? Die richtige Antwort lautet &#8222;Estnisch&#8220;. Neben der offiziellen Landessprache gibt es tats\u00e4chlich aber auch einen beachtlichen russisch sprechenden Anteil.<\/p>\n<p>Das ist jedoch nur eine von vielen Fragen, die mir in letzter Zeit oft gestellt wurden, wenn ich irgendjemandem erz\u00e4hlt habe, dass ich f\u00fcr ein Jahr nach Estland gehen werde: Estland? Was willst du denn da? Ist es da nicht total kalt? Geh\u00f6rt Estland eigentlich zur EU? Oder z\u00e4hlt es vielleicht doch zu den Entwicklungsl\u00e4ndern? All das habe ich in der letzten Zeit zu h\u00f6ren bekommen. Zugegeben, als ich anfing, mich f\u00fcr ein FSJ im Ausland zu interessieren und mich bei &#8222;kulturweit&#8220; bewarb, h\u00e4tte ich nie damit gerechnet, in Estland zu landen. Als ich dann vor einigen Monaten das Einsatzstellenangebot zugeschickt bekam, habe ich mich aber riesig gefreut und sofort zugesagt.<\/p>\n<p>Meine Partnerorganisation ist der P\u00e4dagogische Austauschdienst und ich so werde ich f\u00fcr ein Jahr am Tallinna Saksa G\u00fcmnaasium (Deutsche Schule Tallinn) arbeiten. Wie genau meine Arbeit dort aussehen wird, wei\u00df ich leider selbst noch nicht, laut ehemaliger Freiwilliger und meiner Kontaktlehrerin gibt es aber zahlreiche M\u00f6glichkeiten, sich einzubringen, ob bei der Unterst\u00fctzung des Deutschunterrichts, dem Anbieten von Nachhilfestunden f\u00fcr schw\u00e4chere Sch\u00fcler und bei eigenen Ideen jeglicher Art. Ich hoffe auf jeden Fall, dass mir da ein paar dass mir ein paar kreative Erleuchtungen kommen und\u00a0ich mir da ein bisschen was werde einfallen lassen k\u00f6nnen \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Jedenfalls begannen anschlie\u00dfend verschiedenste Vorbereitungen, von der Kontaktaufnahme mit der Einsatzstelle \u00fcber Wohnungssuche zur Flugbuchung usw. Estland ist wirklich Mitglied der EU (und seit 2011 bezahlt man dort mit dem Euro), das hei\u00dft ein Visum brauchte ich zumindest nicht und f\u00fcr die Einreise reicht ein Personalausweis. Die Wohnungssuche erwies sich als nicht ganz einfach &#8211; seit ich verst\u00e4rkt mit estnischen Websites in Kontakt gekommen bin, glaube ich zu wissen, wie sich Analphabeten f\u00fchlen m\u00fcssen. (Zum Gl\u00fcck gibt es aber meistens doch irgendwo den rettenden &#8222;English&#8220; button. Jetzt habe ich jedenfalls zumindest f\u00fcr die ersten Monate einen Platz im Studentenwohnheim der Technischen Universit\u00e4t Tallinn und auch sonst habe ich hoffentlich an das Wichtigste gedacht. Gerade bin ich auf dem bisher sehr spannenden Vorbereitungsseminar am Werbellinsee bei Berlin, danach bleibt noch ein Tag, um mich von meiner Familie zu verabschieden und dann ist es schon so weit. Ich hoffe, ich schaffe es dann so bald wie m\u00f6glich wieder,\u00a0von meinen ersten Erfahrungen zu berichten!<\/p>\n<p>Bis dahin ganz liebe Gr\u00fc\u00dfe und hoffentlich bis bald,\u00a0Caro<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Englisch? Estl\u00e4ndisch? Estisch? oder doch Russisch? Die richtige Antwort lautet &#8222;Estnisch&#8220;. Neben der offiziellen Landessprache gibt es tats\u00e4chlich aber auch einen beachtlichen russisch sprechenden Anteil. 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