{"id":36,"date":"2021-04-07T13:34:30","date_gmt":"2021-04-07T11:34:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/dreil\/?p=36"},"modified":"2021-04-07T13:34:30","modified_gmt":"2021-04-07T11:34:30","slug":"oster-update-viel-erlebt-lange-nichts-erzaehlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/dreil\/2021\/04\/07\/oster-update-viel-erlebt-lange-nichts-erzaehlt\/","title":{"rendered":"Oster Update &#8211; viel erlebt, lange nichts erz\u00e4hlt"},"content":{"rendered":"<p>Und auf einmal ist es ein Monat her, als ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Ich versuche mich zu verbessern. Wirklich.<\/p>\n<p>Die letzten 2 Wochen waren sehr aufregend. Zum Einen ist Kathi ( meine nun ehemalige Mitbewohnerin) nach Hause gefahren, da ihre 6 Monate nun rum sind. Voll krass, wenn ich \u00fcberlege, ich w\u00e4re da fast auch schon Heim gefahren. Ich bin sehr froh drum, dass ich es nicht bin. Na klar, es ist komisch ohne Kathi hier. Und ich vermisse nat\u00fcrlich auch meine Familie und Freunde, aber es h\u00e4tte sich noch lange nicht richtig angef\u00fchlt. Meine Reise ist noch nicht &#8222;fertig&#8220; und noch lange sind nicht alle Kapazit\u00e4ten ausgesch\u00f6pft. Ich freue mich sehr darauf, was noch kommt. Und glaube fest daran, dass alles besser wird. Die Hoffnung stirbt zuletzt, dass Corona im Sommer wieder abgeschw\u00e4cht wird. Jedoch hat mir der Abschied zu Kathi auch wieder gezeigt wie schlecht ich im Abschied nehmen bin. Und wie sehr es mir immer weh tut. Es hat mich ein wenig zur\u00fcck geworfen in die Zeit Mitte Januar, als ich nach Weihnachten wieder hier her bin und totalen Schmerz gef\u00fchlt habe. Das ist jetzt immer noch nicht ganz weg. Nat\u00fcrlich nicht. Manchmal w\u00fcnsche ich mir sofort zur\u00fcck in mein kleines Dorf und auf das Sofa meiner Eltern. Oder zu meinem Freund oder meinen Freunden allgemein. Aber wenn ich dann voll in mich gehe, wird mir klar, dass ich gerade genau das Richtige mache. Wenn mir wieder bewusst wird, das ich in Lublin bin und in MEINER Wohnung chille, hab ich eher Angst nicht genug Zeit zu haben statt zu viel. Ich bin einfach mal f\u00fcr mich. Ich lerne mich kenne und lerne sch\u00e4tzen, was ich Zuhause habe. Das Gef\u00fchl. Die Menschen. Alles. Aber das hier gerade ist auch so wundervoll und sch\u00f6n. Vor allem pr\u00e4gend. Wir haben in dem Vorbereitungsseminar viel dar\u00fcber gerdet, dass dieses ambivalente Gef\u00fchl immer in einem sein wird. Ich will reisen und noch so viel machen &#8211; aber ich w\u00fcrde auch gerne zur\u00fcck in meine Komfortzone.<\/p>\n<blockquote><p><em>&#8222;Out of the comfortzone, \u00b4cause this is where the magic happens&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n<p>Falls ich irgendwann mal Alumni werde, m\u00f6chte ich denen nach mir mitgeben, dass es okay ist zu Vermissen. In meinen Augen ist es sogar wichtig und gesund. Aber ihr Lieben, einen Weg gibt es immer. Versprochen. Sei es (wie ich es heute gemacht habe) \u00fcber Zoom zusammen zu fr\u00fchst\u00fccken oder zu telefonieren. Oder im schlimmsten Fall einen Zug zu nehmen und Zuhause neue Kraft zu sch\u00f6pfen. Aber es wird besser. Das glaube ich ehrlich. Die Zeit hier geht schneller rum, als irgendjemand es euch beschreiben kann. Es ist einfach einmalig. Jede einzelne Erfahrung. Selbst wenn man &#8222;nur&#8220; in Polen ist.<\/p>\n<p>Genug Melancholie.<\/p>\n<p>\u00dcber Ostern war ich zusammen mit dem Freiwilligen Ole in Krakau. Ein super gelungenes Wochenende. Ich werde noch ein paar Bilder dazu hochladen. Wir waren eher weniger in der Stadt unterwegs, sondern waren viel in der Natur und haben uns Krakau von oben angeschaut. Absolut empfehlenswert. Es gibt mehrere Ehrenh\u00fcgel, die einen wundersch\u00f6nen Blick bieten. Wenn die Museen zu haben, muss man sich eben anders helfen. Aber es war genauso gut. Mindestens. Wir haben uns am Sonntag auch ein improvisiertes Osterfr\u00fchst\u00fcck gezaubert. Leider hatten am Samstag schon alle L\u00e4den zu, aber wir haben das Beste draus gemacht. So hatten wir zwar keine Ostereiersuche, mussten aber stattdessen Essen finden. Mit Eier Verzierung aus Deutschland (Danke Mama) und viel Schokolade und Obst hat es gut geklappt. Es war einfach ein sch\u00f6nes Entdecker Wochenende. Wir haben eben das Maximale herausgeholt, was man zur Zeit machen kann. Ich freu mich schon auf die n\u00e4chsten Reisen, auch mit den anderen und neuen Freiwilligen. Wir hatten auch mal \u00fcber den Namen Kultis nachgedacht&#8230; (Vorschlag von Clara). Was mir aber auch klar wurde, war das ich manchmal eine echt schlechte Orientierung habe. Ich weis, wo ich hin will, aber der Weg geht manchmal in die falsche Richtung. oops.<\/p>\n<p>Ich merk gerade wieder wie gut es mir tut, einfach alles von der Seele zu schrieben. Und dabei euch noch einen Eindruck zu geben. Ich muss das wirklich \u00f6fter machen.<\/p>\n<p>Weiter ist die Woche nicht wirklich etwas geplant. Mal sehen, was die Zeit, das Wetter und Corona mit sich bringt!<\/p>\n<p>Bleibt gesund, bleibt lieb<\/p>\n<p>Leana<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Und auf einmal ist es ein Monat her, als ich mich das letzte Mal gemeldet habe. Ich versuche mich zu verbessern. Wirklich. Die letzten 2 Wochen waren sehr aufregend. Zum Einen ist Kathi ( meine nun ehemalige Mitbewohnerin) nach Hause gefahren, da ihre 6 Monate nun rum sind. 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