{"id":344,"date":"2016-02-07T15:25:30","date_gmt":"2016-02-07T14:25:30","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/?p=344"},"modified":"2016-02-07T15:25:30","modified_gmt":"2016-02-07T14:25:30","slug":"den-kaeltesten-monat-ueberlebt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/2016\/02\/07\/den-kaeltesten-monat-ueberlebt\/","title":{"rendered":"Den k\u00e4ltesten Monat \u00fcberlebt"},"content":{"rendered":"<p>Ja, es ist so. Der Januar war kalt. Wirklich kalt. Eigentlich: Bitterkalt. Das haben auch die Mongolen gesagt. Die Temperaturen, die wir im Sommer in Deutschland in Plusgraden hatten, hatte ich jetzt hier in Minusgraden. Ziemlich krass. Nachts hatte es bis zu -40 Grad. Eisig. Da wollte man nicht mehr raus. Und tags schaffte es das Thermometer nur selten auf \u00fcber -20 Grad. Bis -25 Grad h\u00e4lt man es drau\u00dfen ja eigentlich noch ganz gut aus. Wenn man in Bewegung ist. Aber wenn das Thermometer \u00fcber einen l\u00e4ngeren Zeitraum so tief sinkt, wird es unangenehm. Aber es ist machbar. Und irgendwie auch ertr\u00e4glich. Bei diesen Temperaturen gefriert einem allerdings nach gut 5 Minuten Laufweg die Brille. Ich bin schon des \u00d6fteren \u201eblind\u201c durch die Gegend gelaufen. Hilft ja nichts. Und einem gefrieren die Wimpern. Der Schal. Die Haare, die aus der M\u00fctze schauen. Die Maske, die man gegen den Smog tr\u00e4gt. Man glaubt es anfangs nicht. Aber es passiert tats\u00e4chlich.<\/p>\n<div id=\"attachment_404\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/Wenn-die-Brille-gefriert-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-404\" class=\"wp-image-404 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/Wenn-die-Brille-gefriert-1-250x250.jpg\" alt=\"Wenn die Brille gefriert (1)\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/Wenn-die-Brille-gefriert-1-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/Wenn-die-Brille-gefriert-1-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-404\" class=\"wp-caption-text\">Nein, nicht beschlagen. Gefroren!<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_405\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/Wenn-die-Brille-gefriert-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-405\" class=\"wp-image-405 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/Wenn-die-Brille-gefriert-2-250x250.jpg\" alt=\"Wenn die Brille gefriert (2)\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/Wenn-die-Brille-gefriert-2-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/Wenn-die-Brille-gefriert-2-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-405\" class=\"wp-caption-text\">Innenansicht. Klare Sache: Kein Durchblick.<\/p><\/div>\n<h1>Kino zum 1.: Star Wars VII<\/h1>\n<p>Ich dachte: Jetzt ist es Zeit daf\u00fcr. Ich schaue in UB meinen ersten ganzen Star Wars-Film an.<br \/>\nUnd so kam es, dass ich am 5.1. mit etlichen Leuten ins Kino ging. Die Karten kosteten 5.000 Tugrik. Also 2,50\u20ac. Malte fragte noch: \u201eIst der 3D?\u201c \u2013 Na, doch nicht bei dem Preis. Oder?!? \u2013 Doch. Er war 3D! Ich war ganz baff! Also auch noch mein erster \u201erichtiger\u201c 3D Film. \u201eDrachenz\u00e4hmen leicht gemacht\u201c z\u00e4hle ich jetzt mal nicht mit. Das war zwar auch schon ganz nett. Aber das war wirklich noch eine Steigerung!<\/p>\n<hr \/>\n<h1>Hunnu-Mall<\/h1>\n<p>V\u00f6llig klar, was man in einer Mall macht, oder? \u2013 Shoppen!<br \/>\nDachte ich auch. Und dann meinte Malte schon auf dem Weg: \u201eAlso ich will ins Kino und Go-Kart fahren.\u201c H\u00c4H?!? Dachte wir gehen in eine Mall!!! Ich wusste ja, dass man dort Schlittschuh laufen kann. Aber das andere war mir neu. Und ich erfuhr noch von einem Dinosaurier-Museum. Na dann. Also los! \ud83d\ude42<br \/>\nZun\u00e4chst orientierten wir uns in dem Geb\u00e4ude. Wir liefen herum. Mussten in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden einer Eisenbahn ausweichen, die durch die G\u00e4nge fuhr. Dann gingen wir Go-Kart fahren. Ziemlich coole Sache! Anschlie\u00dfend ab ins Kino. 3D nat\u00fcrlich. Film: \u201eDer gute Dinosaurier\u201c. Ein sehr sch\u00f6ner Film! Und wir mussten uns ja irgendwie auch schon mal auf das Dinosaurier-Museum vorbereiten. \ud83d\ude09 Dazu gab es \u00fcbrigens Karamell \u2013 Popcorn. Wenn man hier s\u00fc\u00dfes Popcorn m\u00f6chte, dann gibt es nur Karamell. Salziges gibt es auch. Oder eines mit K\u00e4se Geschmack. An das hab ich mich noch nicht getraut. \u2013 Danach ging es ins Museum. Ziemlich beeindruckend die Exponate. Hier stehen fast vollst\u00e4ndig erhaltene Dinosaurier. Und beeindruckend ist es, wenn man neben dem Oberschenkel eines Dinos steht, der fast so gro\u00df ist, wie man selbst. Ein bisschen bummelten wir noch durch die Gegend, tranken einen Kaffee und fuhren zum Abschluss noch einmal Go-Kart.<br \/>\nAuch so bekommt man einen ganzen Tag rum \ud83d\ude09<\/p>\n<p style=\"text-align: left\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG-20160110-WA0003.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-351 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG-20160110-WA0003-250x250.jpg\" alt=\"IMG-20160110-WA0003\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG-20160110-WA0003-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG-20160110-WA0003-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0 \u00a0\u00a0 <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG-20160110-WA0008.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-352 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG-20160110-WA0008-250x250.jpg\" alt=\"IMG-20160110-WA0008\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG-20160110-WA0008-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG-20160110-WA0008-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG-20160110-WA0011.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-353\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG-20160110-WA0011.jpg\" alt=\"IMG-20160110-WA0011\" width=\"852\" height=\"640\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h1>Ski-Fahr\u2019n<\/h1>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen ging es ab auf die Piste. Ich war bereits eine Stunde zu fr\u00fch am Treffpunkt. Ups\u2026 Naja, immerhin war ich dann p\u00fcnktlich \ud83d\ude09 Mit dem Auto ging es raus aus UB. Nach einer dreiviertel Stunde fahrt waren wir schon am Ziel: Sky Resort. Wir liehen uns alles. Ski. Helm. Anziehsachen. Es hatte -30\u00b0 Celsius. Ich hatte entsprechend viel an und f\u00fchlte mich wie ein Michelin-M\u00e4nnchen. Aber egal. Solange ich mich noch einigerma\u00dfen bewegen konnte.<br \/>\nDann ging es ab auf die Piste(n). Es gab 2 Lifts. Zum Einstieg den K\u00fcrzeren. Und dann die \u00dcberraschung: Ich musst nichts, gar nichts auf den Ski machen. Ich stellte mich oben neben dem Lift in Ski-Stellung auf die Ski und kam genauso unten an. Ok\u2026 an einem kurzen, etwas steileren St\u00fcck habe ich 2 Kurven gemacht. \ud83d\ude09 Dann auf zum zweiten Lift. Auch da lie\u00df es sich ganz gut fahren. Allerdings musste man hier wirklich auch Kurven fahren. Und am Ende Schuss. Meine absolute Lieblingsdisziplin (nicht). Aber ich habe es alles geschafft. Unversehrt. Kreuzband ist noch ganz.<br \/>\nEinen Zwischenfall gab es jedoch. Ich habe meinen Ski verloren. Schon beim Einsteigen. Wie genau das passieren kann\u2026 keine Ahnung. Oben angekommen machte ich dem Mann an der Bahn deutlich, dass ich wieder runterfahren. Der zog mich jedoch aus dem Lift. Und dann meinte er: Du musst laufen. WAS??? Ich konnte ihn dann doch mit H\u00e4nden und F\u00fc\u00dfen davon \u00fcberzeugen mal unten anzurufen. Und so schickten sie meinen Ski von unten mit dem Lift nach oben. Spektakul\u00e4r sprang der Mann zun\u00e4chst auf den Sessellift auf. Er schmiss meinen Ski in den Schnee. Und sprang schon halb auf dem Weg ins Tal wieder aus dem Lift. Ich bekam meinen Ski und alles war super \ud83d\ude09<br \/>\nVersichern kann ich euch, dass man bei -30 Grad durchaus Ski fahren kann. Allerdings ist nach 1,5 Stunden wirklich eine Pause n\u00f6tig. F\u00fc\u00dfe und H\u00e4nde sind dann einfach zu kalt. Aber es ist m\u00f6glich und machbar!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/2016-01-10-16.03.12.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-355 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/2016-01-10-16.03.12-250x250.jpg\" alt=\"2016-01-10 16.03.12\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/2016-01-10-16.03.12-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/2016-01-10-16.03.12-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/2016-01-10-16.03.48.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-356 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/2016-01-10-16.03.48-250x250.jpg\" alt=\"2016-01-10 16.03.48\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/2016-01-10-16.03.48-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/2016-01-10-16.03.48-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/thumb_P1010263_1024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-357\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/thumb_P1010263_1024.jpg\" alt=\"thumb_P1010263_1024\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/thumb_P1010277_1024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-359\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/thumb_P1010277_1024.jpg\" alt=\"thumb_P1010277_1024\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-358\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/thumb_P1010276_1024.jpg\" alt=\"thumb_P1010276_1024\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><\/p>\n<hr \/>\n<h1>Energie-Tanken: Wochenend-Trip in die Gobi<\/h1>\n<p>\u201eIch fahr am Wochenende zum Energiezentrum.\u201c \u2013 \u201eAha.\u201c Lautete oft die Antwort. Da dachte wohl mal wieder jemand an ein Kraftwerk. Oder an einen Wind-Park. \u2013 Nein. Es ging um spirituelle Energie.<br \/>\nWaghalsig machten wir uns auf den Weg. Es ging rund 456 km in s\u00fcd\u00f6stliche Richtung. Also wieder in die W\u00fcste Gobi. Zur k\u00e4ltesten Zeit in der Mongolei. Nur 200 km von der chinesischen Grenze entfernt liegt die Stadt Sainshand. Sie wurde 1931 gegr\u00fcndet. Heute\u00a0hat sie zwischen 20.000 und 30.000 Einwohner. Nahe der Stadt\u00a0befindet sich unser Ziel: das Shambala Energiezentrum.<br \/>\nSamstag, 12.00 Uhr: Abfahrt.<br \/>\nMit Naraa und dem Russenbus. Er hat mit uns schon die Gobi-Tour gemacht. Sein Job war dieses Mal leichter. Wir mussten ja nur der einen geteerten Stra\u00dfe folgen, die es auf dem Weg gibt. Angehalten wurde nat\u00fcrlich noch bei einem Ovoo. Es konnte ja nur gut ausgehen!<br \/>\nUm 20.30 erreichten wir dann unser Ziel. Ein Hostel. Zum Gl\u00fcck. Bei den Temperaturen ist so ein beheiztes Haus sehr angenehm. Noch dazu war es im Russenbus etwas k\u00fchl. Auch ein bisschen Heizung bringt in so einem \u201ealten\u201c Bus nichts.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3941.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-382\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3941.jpg\" alt=\"IMG_3941\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/16.01._Auf-der-Fahrt-zum-Shambala-Energiezentrum-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-361\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/16.01._Auf-der-Fahrt-zum-Shambala-Energiezentrum-3.jpg\" alt=\"16.01._Auf der Fahrt zum Shambala Energiezentrum (3)\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><br \/>\nAm n\u00e4chsten Morgen ging es gem\u00fctlich los. Vor uns lagen etliche Stationen an denen wir Energie tanken k\u00f6nnen.<br \/>\n<strong>1. Station: Das Khamariin Kloster.<\/strong> Wie immer ist auch dieses Kloster pr\u00e4chtig und bunt verziert. Wir erlebten lamaistische Gebete und eine kleine Zeremonie. Durch diese nahmen wir Kraft f\u00fcr die Reise auf. Alle Anwesenden stellten sich in eine Reihe und legten eine Hand auf den R\u00fccken des Vordermanns. Der Erste hat seine Hand an einem kleinen tragbaren Altar. So wurde die Energie \u00fcbertragen. Am Ende verbeugte man sich vor dem Altar. Wir verlie\u00dfen den Tempel indem wir r\u00fcckw\u00e4rts durch die T\u00fcr gingen &#8211; denn man wendet dem Altar nie den R\u00fccken zu. Wir gingen weiter in ein anderes Geb\u00e4ude. Dort wurden buddhistische Gottheiten und Legenden dargestellt. Es gab auch eine Art Horoskop. Wieder aus Schagai-Knochen. Also den Knochen f\u00fcr das Knochen-Schnipsen. Man hatte eine Hand voll Knochen und w\u00fcrfelte. 13-mal. Wenn die Knochen als Pferd fallen, z\u00e4hlen diese als Punkt. Ab 7 Pferden hat man Gl\u00fcck. Ich hatte 2. Wird wohl ein verdammt hartes Jahr!<\/p>\n<div id=\"attachment_363\" style=\"width: 466px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._1.-Station-kleiner-Tempel5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-363\" class=\"wp-image-363 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._1.-Station-kleiner-Tempel5.jpg\" alt=\"17.01._1. Station - kleiner Tempel(5)\" width=\"456\" height=\"608\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._1.-Station-kleiner-Tempel5.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._1.-Station-kleiner-Tempel5-750x1000.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 456px) 100vw, 456px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-363\" class=\"wp-caption-text\">Die Zeremonie zur \u00dcbertragung der Energie<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_389\" style=\"width: 465px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4009.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-389\" class=\"wp-image-389 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4009.jpg\" alt=\"IMG_4009\" width=\"455\" height=\"683\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-389\" class=\"wp-caption-text\">W\u00fcrfel-Pech. Ziegen, Schafe und Kamele. Aber keine Pferde.<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3957.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-384 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3957-250x250.jpg\" alt=\"IMG_3957\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3957-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3957-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3980.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-385 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3980-250x250.jpg\" alt=\"IMG_3980\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3980-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3980-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._1.-Station-kleiner-Tempel2.jpg\">\u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 \u00a0 <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-362 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._1.-Station-kleiner-Tempel2-250x250.jpg\" alt=\"17.01._1. Station - kleiner Tempel(2)\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._1.-Station-kleiner-Tempel2-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._1.-Station-kleiner-Tempel2-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3969.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-386 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3969-250x250.jpg\" alt=\"IMG_3969\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3969-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_3969-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a>\u00a0\u00a0<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._1.-Station-kleiner-Tempel14.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-365\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._1.-Station-kleiner-Tempel14.jpg\" alt=\"17.01._1. Station - kleiner Tempel(14)\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><br \/>\n<strong>2. Station:<\/strong> <strong>Die Br\u00fcste aus Stein.<\/strong> Wir liefen ein St\u00fcck \u00fcber den zum Teil schneebedeckten Sand. Und schon standen wir vor zwei Steinen, die aussehen sollen wie Br\u00fcste. Hier ging es um die Fruchtbarkeit. Frauen versch\u00fctten hier Milch um f\u00fcr die Fruchtbarkeit zu beten. Man kann auch einen Khadag (ein Seidentuch) anbinden. Wir belie\u00dfen es beim versch\u00fctteten unserer mitgebrachten Milch. Fruchtbar sollten wir jetzt sein. \ud83d\ude00<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4024.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-390\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4024.jpg\" alt=\"IMG_4024\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><\/a><\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._2.-Station-Steinbr\u00fcste-3.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-367\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._2.-Station-Steinbr\u00fcste-3.jpg\" alt=\"17.01._2. Station - Steinbr\u00fcste (3)\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><br \/>\n<strong>3. Station:<\/strong> <strong>Das Shambala-Energiezentrum.<\/strong>\u00a03 km vom Kloster entfernt liegt das Shambala-Energiezentrum. Es ist ein von etlichen Stupas begrenztes Gel\u00e4nde. Dort werden etliche Rituale durchgef\u00fchrt, durch die man Energie aufnimmt. Zun\u00e4chst schaute man in die Augen eines Gesichtes, das an eine Wand gemalt ist. Man durchl\u00e4uft einen Torbogen auf der linken Seite des Geb\u00e4udes. Dahinter sollen an einem Steinhaufen Zettel verbrannt werden. Auf denen stand ein b\u00f6ser Gedanke. Das Verbrennen funktionierte nicht. Starker Wind und eisige K\u00e4lte gaben dem Feuerzeug den Rest. Haben die Zettel unter einen Stein gelegt. Vielleicht z\u00fcndet sie ja mal jemand an. \ud83d\ude09 Ein paar Schritte weiter und wir standen an 3 Kreisen aus kleinen Kiesel-Steinen gelegt. Sie stehen f\u00fcr Vergangenheit \u2013 Gegenwart \u2013 Zukunft. Dort opferten wir Reis und Wodka. Und man w\u00fcnschte sich etwas dabei. Anschlie\u00dfend kamen wir zum Highlight. Wir gingen zu einem Platz, auf dem man sich hinlegen musste. So nimmt man die Energie vom Boden auf. Also gut. Los. Gl\u00fccklicherweise lag dort kein Schnee. \ud83d\ude09 So lagen wir eine Zeit lang am Boden. Und genossen die Sonnenstrahlen. Sch\u00f6nes Wetter hatten wir ja. Aber es was windig und kalt. \u201eWenn ihr euch jetzt umdreht, ist das dann die Energiewende?\u201c \u2013 Eine berechtigte Frage. Wir probierten es nicht. Wollten ja nicht die Energie wieder verlieren. \u2013 Aufstehen und weiter. An einem Steintisch wurde erneut Reis geopfert. Dann ein paar Stufen hoch, dreimal um den Ovoo gelaufen und einem mongolischen Lied gelauscht. Auch hier wurde wieder Milch verteilt. Und wir banden unsere Khadags an den Ovoo. Dann ging es zur\u00fcck zum Auto. Mittlerweile war mir schon ziemlich kalt. Aber da hilft alles nichts. Es geht weiter.<\/p>\n<div id=\"attachment_370\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._3.-Station-Shembala-Energiezentrum-5.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-370\" class=\"wp-image-370 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._3.-Station-Shembala-Energiezentrum-5.jpg\" alt=\"17.01._3. Station - Shembala Energiezentrum (5)\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-370\" class=\"wp-caption-text\">Die Stupas rund um das Gel\u00e4nde des Energiezentrums<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._3.-Station-Shembala-Energiezentrum-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-368\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._3.-Station-Shembala-Energiezentrum-1.jpg\" alt=\"17.01._3. Station - Shembala Energiezentrum (1)\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a> <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._3.-Station-Shembala-Energiezentrum-4.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-371\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._3.-Station-Shembala-Energiezentrum-12.jpg\" alt=\"17.01._3. Station - Shembala Energiezentrum (12)\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-369\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._3.-Station-Shembala-Energiezentrum-4.jpg\" alt=\"17.01._3. Station - Shembala Energiezentrum (4)\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a>\u00a0<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._3.-Station-Shembala-Energiezentrum-13.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-372\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._3.-Station-Shembala-Energiezentrum-13.jpg\" alt=\"17.01._3. Station - Shembala Energiezentrum (13)\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4058.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-392\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4058.jpg\" alt=\"IMG_4058\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><\/a><br \/>\n<strong>4. Station: Die H\u00f6hle der Wiedergeburt.<\/strong>\u00a0Nahe dem Energiezentrum liegt eine\u00a0Felsenschlucht. Landschaftlich wieder wundersch\u00f6n! Naraa wusste wo hin. Also hinterher. Und Tatsache. In den Felsen befand sich eine kleine H\u00f6hle. Also: Rein da. Und unten wieder raus \ud83d\ude09 Und schon war man neu geboren.<\/p>\n<div id=\"attachment_373\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._4.-Station-Wiedergeburt-1-2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-373\" class=\"wp-image-373 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._4.-Station-Wiedergeburt-1-2.jpg\" alt=\"17.01._4. Station - Wiedergeburt (1) (2)\" width=\"1024\" height=\"830\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-373\" class=\"wp-caption-text\">Vor der Wiedergeburt<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_393\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4079.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-393\" class=\"wp-image-393 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4079-250x250.jpg\" alt=\"IMG_4079\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4079-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4079-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-393\" class=\"wp-caption-text\">Wiedergeboren.<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4094.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-394\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/IMG_4094.jpg\" alt=\"IMG_4094\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><\/a><br \/>\n<strong>5. Station: Der heilige Berg.<\/strong> Auf dem Weg dorthin sahen wir erst mal Kamele. Kamele, Kamele, Kamele! Da waren sie wieder. \ud83d\ude42 Wundersch\u00f6n! Dann weiter zum Berg. Am Fu\u00df des Berges sa\u00df ein Buddha. Treppen f\u00fchrten nach oben. \u00dcber eine erste Br\u00fccke kamen wir zu einem kleinen Tempel, in dem Kekse geopfert wurden. Das bekamen auch die Ziegen mit, die in der Umgebung Essen suchten. Und bis wir geschaut haben, waren diese auch schon in dem Raum. Und fra\u00dfen unsere Opfergaben!!! Oh, man! Die waren doch f\u00fcr die G\u00f6tter! Wenn das mal kein schlechtes Omen ist. Weg bekommen haben wir sie erst mal auch nicht. Touristen. Die haben ja keine Ahnung! Tseegii wusste wie es geht. Sie packte sich eine Ziege und trug sie nach drau\u00dfen. Starke Leistung! \ud83d\ude42 Dann aber schnell die T\u00fcr zu, das nicht auch die letzten Kekse aufgefressen werden. Hinter dem kleinen Geb\u00e4ude h\u00e4tte man einen weiteren Zettel verbrennen k\u00f6nnen. Dieses Mal sollte ein Wunsch verbrannt werden. Aber auch hier: der Wind lie\u00df kein Streichholz angehen. Pech gehabt. Wir haben auch hier die Zettel einfach liegen lassen. Vielleicht verbrennt sie ja mal jemand. \u00dcber eine 2. Br\u00fccke ging es dann nochmal etwas weiter. Bis zum Ovoo durfte ich noch laufen. Dann war Schluss. Nicht nur f\u00fcr mich. F\u00fcr alle Frauen. Die Spitze des Berges ist den M\u00e4nnern vorbehalten. Dort blies der Wind \u2013 Erz\u00e4hlungen nach \u2013 so heftig, dass das Verbot eher als Sicherheitsma\u00dfnahme angesehen werden muss. \u201eLeichte Frauen w\u00fcrden da locker weggeweht werden.\u201c So \u00fcbertrieben wie das klingt: Der Wind war wirklich heftig. Ungebremst kann dieser in der Gobi \u00fcber die weite Landschaft ziehen. Man war schon unterhalb der Bergspitze kurz davor\u00a0abzuheben.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-376 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-7-250x250.jpg\" alt=\"17.01._5. Station - der heilige Berg (7)\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-7-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-7-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\u00a0\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-377 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-8-250x250.jpg\" alt=\"17.01._5. Station - der heilige Berg (8)\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-8-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-8-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-375 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-3-250x250.jpg\" alt=\"17.01._5. Station - der heilige Berg (3)\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-3-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-3-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/>\u00a0\u00a0<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-378 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-9-250x250.jpg\" alt=\"17.01._5. Station - der heilige Berg (9)\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-9-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-9-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_374\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-374\" class=\"wp-image-374 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-1.jpg\" alt=\"17.01._5. Station - der heilige Berg (1)\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-374\" class=\"wp-caption-text\">Der Russenbus und seine gefrorenen Fenster. Beim Fahren sieht man nicht viel.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_379\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-10.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-379\" class=\"wp-image-379 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/17.01._5.-Station-der-heilige-Berg-10.jpg\" alt=\"17.01._5. Station - der heilige Berg (10)\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-379\" class=\"wp-caption-text\">H\u00f6her geht es f\u00fcr Frauen nicht. Blick \u00fcber das Gel\u00e4nde des heiligen Bergs.<\/p><\/div>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Das war die letzte Station unserer Energie-Tour. Ziemlich ausgek\u00fchlt fuhren wir zur\u00fcck zum Hostel. Es war mittlerweile 15 Uhr. Und wir waren bei gut -35 Grad Celsius nun doch schon fast 6 Stunden unterwegs. Aufw\u00e4rmen. Mittagessen. Und dann noch die Idee: Hey, wir k\u00f6nnten doch noch heute heimfahren. Kurz \u00fcberschlagen: Gegen 24 Uhr schaffen wir es nach UB. Gut. Ok. Klingt nach einem guten Plan. Die oft geh\u00f6ren Wahrungen von Mongolen wurden beiseitegeschoben: \u201eBei Nacht macht man keine \u00dcberlandfahrten.\u201c Das Problem hier in der Mongolei: zum einen die Tiere. Bl\u00f6d wenn nachts pl\u00f6tzlich eine Kuh vor dein Auto l\u00e4uft. Irgendwo im Nirgendwo. Da hilft es auch nicht auf einer geteerten Stra\u00dfe zu sein. Zum anderen: Das Wetter. Gerade jetzt im Winter. Schnee. Wind. Schneeverwehungen. Schneest\u00fcrme. \u2013 Aber gut. Wenn Naraa sagt er f\u00e4hrt, dann trau ich ihm das auch zu \ud83d\ude09<br \/>\nSo stiegen wir dann gegen 17 Uhr schon bei D\u00e4mmerung in den Russenbus. Abfahrt. Irgendwann hatte ich jegliches Zeitgef\u00fchl verloren. Wir sa\u00dfen im Dunklen. Es war kalt. Und wir fuhren eine nie endende Stra\u00dfe entlang. Die Zeit schien nicht zu vergehen. Zumindest sagte mir meine Uhr, dass es erst kurz nach 8 war. Mir kam es wie eine Ewigkeit vor. Aber wir fuhren. Drau\u00dfen schneite es. Und es ging ein heftiger Wind. Schneeverwehungen. Ich erkannte auf der Stra\u00dfe nichts. Naraa fuhr. Unerm\u00fcdlich. Pause \u2013 braucht er nicht. Er lachte dar\u00fcber nur. \u2013 Also gut. Wir hielten auch nicht in Choir an, einer kleinen Stadt die auf dem Weg lag. Wir fuhren. Schneesturm. Ich sah noch weniger. Es war eisig. Auch meine mitgebrachte Decke brachte nicht mehr viel. Und wir hatten immer noch ein St\u00fcck Weg vor uns. Pl\u00f6tzlich roch es komisch\u2026. Irgendwie nicht gut. Naraa hielt an. Aktion im Russenbus. Naraa reparierte. Irgendwie schloss er dann hinten bei uns noch eine Batterie an. Und weiter ging es. Alle waren wieder fit. Und Denise merkte an: \u201eDavor war es so ein \u201aoh, wann sind wir endlich da\u2018. Jetzt ist es ehr so ein \u201acool, wir kommen an\u2018!\u201c Und das traf es. Wir fuhren wieder. 1,5 Stunden sp\u00e4ter. Es roch komisch. Oh, nein! Aber das ist ja alles kein Problem. 20 Minuten Reparatur. Dann schaffen wir noch einmal 1,5 Stunden. Und da sind wir dann schon lange in UB. \u2013 Die Rechnung ging nicht auf. Naraa werkelte rum. Wir fuhren. 2 km sp\u00e4ter hielten wir an einer Tankstelle an. Wir waren nur noch 50 km von UB entfernt. Und jetzt? Irgendetwas brodelte. Naraa telefonierte. Es war bereits 0:30 Uhr. In der Nacht von Sonntag auf Montag. Und was wollte Naraa? Ein Ersatzteil. \ud83d\ude00 Um die Zeit?!? Haha. Aber wir sind eben in der Mongolei. Und mit Kontakten geht alles. Wir fuhren ein St\u00fcck weiter in ein Dorf. Zu Bekannten von Naraa. Unser Fahrer sagte noch, wir k\u00f6nnen drinnen warten. Ich war schon irritiert. Wenn er da 20 Minuten repariert, sollte es doch kein Problem sein im Auto zu warten. Aber wer schl\u00e4gt schon eine warme Jurte aus? Also rein in die gute Stube. Es gab Tee. Und Aruul. Dazu mongolisches Fernsehen. Wir kamen gerade rechtzeitig. \u201eMama Mia\u201c \u2013 Der Film fing gerade auf Mongolisch an. Also, besser gesagt in der mongolischen Verfilmung. Stark! \ud83d\ude42 Irgendwann holte der Hausherr noch Fleisch. Und so wurde mitten in der Nacht noch Fleisch f\u00fcr uns gekocht. Also gut. Nochmal ein Rippchen und einen Wirbel abgeknabbert. Der Film war aus. Naraa kam rein. 2 Stunden hatte er in eisiger K\u00e4lte sein Auto repariert. Aber keine Spur von schlechter Laune. Er hatte ein L\u00e4cheln auf den Lippen. Wir lie\u00dfen ihm Zeit zum Aufw\u00e4rmen. Aber das brauchte er gar nicht. Wir fuhren schnell weiter. Vom letzten St\u00fcck wei\u00df ich nicht mehr all zu viel. Aber um 5:30 kamen waren wir Zuhause. Besser gesagt bei Jessy in der Wohnung. Meine Gastfamilie w\u00e4re wahrscheinlich aus allen Wolken gefallen, wenn ich um diese Uhrzeit heimgekommen w\u00e4re \ud83d\ude09<br \/>\n&#8211; So. Das war meine n\u00e4chtliche \u00dcberlandfahrt im Winter. In der k\u00e4ltesten Zeit in der Mongolei. Mach ich nicht mehr. \u2013 versprochen \ud83d\ude09<\/p>\n<hr \/>\n<h1>Schneefest \u2013 Ein Lehrertag im Winter<\/h1>\n<p>Lehrertag. Oh, das ist immer was. Viel Essen. Viel Trinken. Man muss ja aber den Wodka nicht austrinken. Nippen reicht schon aus \ud83d\ude09<br \/>\nUm 9 Uhr sollte es losgehen. Naja\u2026 mongolisches 9 Uhr. Um 10 Uhr fuhr dann der erste Bus los. Ab aufs Land. Schon im Bus fing\u00a0es \u2013 nat\u00fcrlich \u2013 mit dem Wodka an.\u00a010.45 Uhr: 1. Wodka. Ich solle doch bitte austrinken. 11.02 Uhr: 2. Wodka. 11.15 Uhr: Ankunft.<br \/>\nLandschaftlich war es wieder super! Aber ziemlich k\u00fchl. Wir w\u00e4rmten uns kurz in den Jurten auf. Dann schnell raus und in den Wald. Ich ging einfach mal mit. Dachte wir gehen ein bisschen wandern. Ne. Erstmal Ringen. Ich wusste gar nicht, dass das auch Frauen machen. Hier aber kein Problem. Ich lag \u00fcbrigens des \u00d6fteren im Schnee. Ich hab nicht die leiseste Ahnung, wie ich mich beim Ringen lange auf den Beinen halten kann. Anschlie\u00dfend stapfte ich noch auf einen H\u00fcgel und umrundete 3-mal den Ovoo.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/P1080143.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-397\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/P1080143.jpg\" alt=\"P1080143\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/P1080161.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-399\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2016\/02\/P1080161.jpg\" alt=\"P1080161\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><\/p>\n<p>Dann aber zur\u00fcck in die Jurte. Es wird dann doch immer recht kalt.<br \/>\nDort gab es eine Brotzeit. Und Wodka. Aber es war alles in einem sehr angenehmen Rahmen. Ich sa\u00df im Kreise von einigen Mongolen mit zwei Englisch-Lehrerinnen. Viel verstand ich nicht. Aber es war ganz lustig. Irgendwann kam mich Tuya, eine Deutschlehrerin, besuchen. Ich ging dann mit in ihre Jurte. Dort gab es Essen. Und noch mehr Wodka. Ich nippte immer und gab den Pappbecher zur\u00fcck. Ich bekam ihn wieder. Mit einem emp\u00f6rtem \u201eKirsten!\u201c und einem b\u00f6sen Blick. Also gut. Ich trank die Becher leer. Auch in der n\u00e4chsten Jurte wurde es \u2013 Wodka-technisch \u2013 nicht besser. \ud83d\ude09<br \/>\nUm 4.30 Uhr fuhren wir zur\u00fcck. Zuhause angekommen legte ich mich direkt ins Bett. Ich war k.o. Fertig f\u00fcr den Tag. &#8211; Noch nicht ganz. Nach 2 Stunden Schlaf ging ich tats\u00e4chlich nochmal los um mit anderen etwas trinken zu gehen. Mein Restalkohol reichte mir allerdings f\u00fcr den Abend noch dicke. Ich blieb beim Wasser.<br \/>\n\u00dcbrigens: An dieses Wodka trinken kann ich mich nicht gew\u00f6hnen. Diese puren doppelten Shots sind ziemlich hart. Und wenn hier eine Flasche offen ist, muss sie leer werden. Das macht es nicht einfacher! \ud83d\ude09<\/p>\n<hr \/>\n<h1>The Revenant \u2013 auf Englisch<\/h1>\n<p>Zum 3. Mal Kino. Und das auch noch in einem Monat. Ich bin mir ziemlich sicher, dass sowas in meinem Leben noch nie vorkam. \u2013 Aber gut. \u00dcber den Film wird viel gesprochen. Also muss es sich ja lohnen.<br \/>\nNun ja. Gr\u00f6\u00dfte Herausforderung: Das Englisch. Wie kann man denn so nuscheln? Und wieso m\u00fcssen die Charaktere so bl\u00f6de Akzente sprechen? So ein Schei\u00df! Wenn man nur die H\u00e4lfte \u2013 naja&#8230; ein bisschen mehr war es schon \u2013 versteht, ist so ein Film schon nicht so der Knaller. Und dann die Handlung. Jessy und mir entfuhr in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden ein \u201eH\u00e4h? Das ist jetzt aber unlogisch!\u201c Und Tseegii hatte sich gegen den Horrorfilm entschieden. Aber dieser hier war bestimmt nicht weniger schlimm.<br \/>\nDer Film hatte aber auch gute Seiten. Wir mussten feststellen, dass auch andere Gegenden wundersch\u00f6n sind! Nicht nur in der Mongolei gibt es atemberaubende Landschaften, sondern auch an anderen Stellen der Welt! \ud83d\ude09<\/p>\n<hr \/>\n<h1>Und dann?<\/h1>\n<p>Dann war der 26.1.2016. Dienstag. Die Schule sollte heute nach 5 Wochen Ferien wieder anfangen. Sollte. Aufgrund der K\u00e4lte und dem Smog bekamen die Grundsch\u00fcler noch eine Woche frei.<br \/>\nIch war irritiert. Wie ist sowas m\u00f6glich? Warum? Und wieso beschwert sich keiner? \u2013 Ich wei\u00df es bis heute nicht. Aber meine Gastmutter hat sich gefreut, dass ihr Sohn noch eine Woche l\u00e4nger Ferien hat. Ich habe mich auch ein bisschen gefreut. Wir konnten noch flei\u00dfig den Unterricht weiter planen. Und ich konnte mich an die Vorbereitung von neuem Unterrichtsmaterial machen. Arbeit gab es genug.<\/p>\n<p>Aber ich muss sagen: Ein bisschen Recht hatten sie schon. In meiner Schule sa\u00df ich immer mit Fleece-Jacke herum. Die Heizungen waren warm. Aber die Isolierung von Fenstern und W\u00e4nden reichte bei diesen Temperaturen nicht mehr. Zuhause ist es anders. Da friere ich nicht. Also alles gut, hier in der Mongolei! \ud83d\ude09<br \/>\nAm 2.2. fing nun der Unterricht wieder an. \u2013 Endlich! \ud83d\ude42 Und ich bin wirklich froh meine Sch\u00fcler wieder regelm\u00e4\u00dfig zu sehen. Es ist echt sch\u00f6n mit ihnen Unterricht zu machen! Aber es war nur ein kurzes Zwischen-Spiel. Ab Montag ist wieder frei. Tsagaan Sar. \u00dcbersetzt: wei\u00dfer Monat oder wei\u00dfer Mond. Das ist das Neujahrsfest der Mongolen. Und es findet in der kommenden Woche statt. Dann wird hier der Ausnahmezustand herrschen. Aber davon berichte ich dann in meinem n\u00e4chsten Blogeintrag!<\/p>\n<hr \/>\n<p>Eines hab ich noch:<\/p>\n<h1>Zirkus<\/h1>\n<p>Anna brachte in Erfahrung, dass eine Vorstellung im Zirkus sein wird. Ich erfuhr: Madagaskar. Familienvorstellung. Naja\u2026 es ist eh eher selten etwas im Zirkus zu sehen. Und wir wollten eigentlich eh mal rein. Also los. Karten organisieren. Es gab nur noch VIP-Tickets. Na,\u00a0dann nehmen wir die!\u00a0Und ein Geschenk sollte es dazu geben. \u2013 Jetzt habe ich ein kleines mongolisches Madagaskar-Buch zuhause liegen \ud83d\ude09<br \/>\nAm 31.1. war es dann soweit. Und die Vorstellung war nicht nur f\u00fcr Kinder super! Akrobatik, Tanz- und Flugeinlagen! Auch wir Gro\u00dfen waren schwer begeistert! So ein Zirkus kann durchaus ziemlich sch\u00f6n sein! \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Ihr h\u00f6rt bald wieder von mir!<br \/>\nLiebe Gr\u00fc\u00dfe in die Heimat!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, es ist so. Der Januar war kalt. Wirklich kalt. Eigentlich: Bitterkalt. Das haben auch die Mongolen gesagt. Die Temperaturen, die wir im Sommer in Deutschland in Plusgraden hatten, hatte ich jetzt hier in Minusgraden. Ziemlich krass. Nachts hatte es &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/2016\/02\/07\/den-kaeltesten-monat-ueberlebt\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1735,"featured_media":348,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,341,563,427,565],"tags":[101655,52235,90638,48759,103829,48758,223],"class_list":["post-344","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-ausflug","category-erlebnis","category-filmtipp","category-gastland","tag-energiezentrum","tag-gobi","tag-kaelte","tag-mongolei","tag-sehenswuerdigkeiten-gobi","tag-ulaanbaatar","tag-unterricht"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1735"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=344"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":406,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/344\/revisions\/406"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/media\/348"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=344"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=344"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=344"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}