{"id":257,"date":"2015-12-29T17:01:00","date_gmt":"2015-12-29T16:01:00","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/?p=257"},"modified":"2015-12-29T17:01:00","modified_gmt":"2015-12-29T16:01:00","slug":"angekommen-im-alltag-part-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/2015\/12\/29\/angekommen-im-alltag-part-1\/","title":{"rendered":"Angekommen im Alltag &#8211; Part 1"},"content":{"rendered":"<h1>Hallo ihr Lieben!<\/h1>\n<p>Ich hoffe ihr hattet alle wundervolle Weihnachten! Die Weihnachtsfeiertage waren hoffentlich entspannt, erholsam und sch\u00f6n! Ich habe an euch in Deutschland gedacht. Euch aber nicht um euer Wetter beneidet.<\/p>\n<p>Ich habe Weihnachten hier bei -30\u00b0 Celsius gefeiert. An dem Tag war es\u00a0so kalt, dass ich gleich mal neue Yak-Socken und eine gef\u00fctterte Leggins gekauft habe. Die Temperaturen sind winterlich frostig \ud83d\ude42<\/p>\n<p><strong>Weihnachten<\/strong> haben wir hier ganz gem\u00fctlich gefeiert. Am 24.12. habe ich fr\u00fcher aufgeh\u00f6rt zu arbeiten. Einige kulturweit-Freiwillige haben zusammen Kaffee und Gl\u00fchwein getrunken und Kuchen und Stollen gegessen. Anschlie\u00dfend ging es zu einem\u00a0mongolischen<em>\u00a0<\/em>Barbecue. Dort konnte man sich sein Essen frei zusammenstellen und der Koch bereitete es in einer kleinen Show auf dem Grill zu. Lecker, entspannt und gem\u00fctlich. Auch Geschenke wurden ausgetauscht. Jeder bekam eine Kleinigkeit. Danach sa\u00df ich noch mit Maren (einer kulturweit-Freiwilligen aus UB) zusammen und habe gequatscht.<\/p>\n<p>Weihnachten war also fast wie zuhause. Essen, Geschenke und beisammen sitzen. Nur die Familie hat gefehlt. Es war wirklich das erste Mal seitdem ich\u00a0in der Mongolei, wo es mir so intensiv aufgefallen ist.<\/p>\n<p>An Weihnachten habe ich \u00fcbrigens mein Deel abgeholt. Das ist ein traditioneller mongolischer Mantel. Und ich habe mir so einen schneidern lassen. Er wird \u00fcber der Kleidung getragen. Dabei gibt es Unterschiede zwischen Festtags- und Arbeits-Deels. Da meiner einen feineren Stoff hat, ist es ein Festtags-Deel. Winter-Deels sind gef\u00fcttert, dick und schwer. Ich habe mir einen leichten Sommer-Deel machen lassen. Ich habe mich zu Weihnachten also wunderbar beschenk. \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Am <strong>1. Weihnachtsfeiertag<\/strong> musste ich kurz Arbeiten. Ein von mir geplantes Projekt sollte weiter gehen. Da konnte ich nicht fehlen. Dann ging es in die WG von Lennart (auch kulturweit-Freiwilliger), der mit 3 Australierinnen zusammen wohnt. Es gab \u00fcberm\u00e4\u00dfig viel gutes Essen. Und es wurde Gewichtelt. Ziemlich lustig. \ud83d\ude42 Um halb 7 ging\u00a0ich allerdings m\u00fcde nach Hause. Ich bin direkt ins Bett gefallen. Bin\u00a0nur noch einmal aufgestanden, um mit meiner Familie zu skypen. Mein Schlafbedarf ist echt enorm zur Zeit. Kommt schon fast einem Winterschlaf nahe. Bei den Temperaturen ja aber verst\u00e4ndlich \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Am <strong>2. Weihnachtsfeiertag<\/strong> lie\u00df ich es locker angehen. Fitness-Studio. Einkaufen f\u00fcr die Weihnachtsfeier mit meiner Gastfamilie. Ich sollte kochen. Oh, nein! Das was ich ja soooo gut kann\u2026 Na, gut. Der Plan: Sp\u00e4tzle machen und dazu im Idealfall Gans. Im Notfall H\u00e4hnchen. Es wurde der Notfall. Man bekommt hier eben nicht alles. Und dann zur So\u00dfe: Paprika-So\u00dfe. Nur braucht man daf\u00fcr Sahne. Die haben hier viel aus Milch. Aber keine Sahne. Sahne ist also ein Import-Produkt. Somit teuer. Ich habe 1 Liter Sahne f\u00fcr 10 \u20ac gekauft. Es ist ja Weihnachten. Und die Sahne hat sich gelohnt. Meiner Gastfamilie hat das Essen geschmeckt. Aber vor allem die Paprika-So\u00dfe. \ud83d\ude00 Danach gab es noch Gl\u00fchwein und Geschenke f\u00fcr meine Gastfamilie. Sie haben mir dann auch noch eine Powerbank (also quasi einen externen Akku) geschenkt. Ein Geschenk von der Firma meines Gastvaters. Ziemlich cool. Das war \u00fcbrigens das erste Weihnachten f\u00fcr meine Gastfamilie.<\/p>\n<p>Und das war mein Weihnachten in der Mongolei. Etwas kleiner, nicht so festlich. Aber auch sch\u00f6n. \ud83d\ude42<\/p>\n<div id=\"attachment_259\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/Shangri-La.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-259\" class=\"wp-image-259 size-full\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/Shangri-La.jpg\" alt=\"Weihnachtsfoto im Shangri La Ulaanbaatar\" width=\"1024\" height=\"683\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-259\" class=\"wp-caption-text\">Weihnachtsfoto im Shangri La, Ulaanbaatar<\/p><\/div>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Was war sonst aber noch los in den letzten Wochen? Eine gute Frage! \ud83d\ude42 Anfangs weniger: der erste selbstverantwortliche Unterricht, ein abwechslungsreiches Zwischenseminar, mein Start zur\u00fcck in die Welt des Sports, zwischenzeitlich kleine Erfolge beim Sprachkurs, 2 Partys\u00a0und eine sich ziemlich ziehende Erk\u00e4ltung.<\/p>\n<p>Klingt nicht sonderlich spannend? Ist es auch nicht. Aber: Ich bin angekommen. In meinem ganz normalen Alltag in der Mongolei.<\/p>\n<p>Ab Mitte Dezember ging es wieder rund mit den Unternehmungen. Ich kam mal wieder raus aus der Stadt, hatte eine Lesenacht und machte eine Hundeschlitten-Tour. Und dann war Weihnachten.<\/p>\n<p>Wer jetzt mehr wissen m\u00f6chte, sollte weiter lesen. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>Mein eigener Unterricht<\/strong><\/h1>\n<p>Direkt nach meiner Gobi-Reise ging es in der Schule rund! Eine meiner Lehrerinnen ist in das sch\u00f6ne Franken zur Hospitation an einer Schule gefahren. Das hei\u00dft: Ich bekomme eine eigene Klasse. Besser gesagt 4.<\/p>\n<p>Unterricht geplant und vorbereitet hab ich in den Wochen zuvor ja auch. Im Unterricht geholfen ebenso. Jetzt halt alleine. Und ich muss sagen: Es lief ganz gut! Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung: die 3. Klasse. Sie hat erst im September mit Deutsch begonnen. Viel verstehen sie also noch nicht. Mein Gastbruder geht in die 3. Klasse. Und er hat seiner Mutter berichtet: \u201eSie macht das gut. Aber wir verstehen sie nicht. Sie uns aber auch nicht.\u201c Ja, das trifft es glaube ich ganz gut. Aber trotzdem haben sie etwas gelernt.<\/p>\n<p>Mehr als die 5. Klasse. Mit denen habe ich die Uhrzeit eingef\u00fchrt. Das ist ja aber auch kompliziert! Und leichter wird es auch nicht, wenn meine lieben Sch\u00fcler ihr Unterrichtsmaterial zuhause lassen. Oder die Hausaufgaben nicht machen. Aber so ist das nun mal. Immer ein leidiges Thema. Ich glaube sie haben es am Ende verstanden.<\/p>\n<p>In der 6. Klasse f\u00fchrten wir das Partizip Perfekt 2 ein. Im ersten Moment musste ich passen. Deutsche Grammatik ist echt nicht meine St\u00e4rke. Aber das ist letztlich einfach die Vergangenheit, die wir st\u00e4ndig verwenden. Also voll einfach, oder? So, aber warum gibt es da jetzt den unterschied mit \u201e<em>sein<\/em>\u201c und \u201e<em>haben<\/em>\u201c? Und wann benutze ich was? Ich bin gelaufen. Aber: Ich habe gegessen. Verwirrend\u2026 \u201e<em>Sein<\/em>\u201c nimmt man meist bei Bewegungen. \u201e<em>Haben<\/em>\u201c dann halt beim Rest. Und wieso gibt es da zwei Endungen? Da schon mal dr\u00fcber nachgedacht? Ich habe eingekauft. Aber: Ich bin geschwommen. Und wann nehme ich da jetzt was? \u2013 Ich war verwirrt. Abhilfe schaffte Wochen sp\u00e4ter eine studierte Germanistin, Julia. Der Grund: Strake und schwache Verben. Starke Verben ver\u00e4ndern ihren Stammvokal (ich schwimme \u2013 ich schwamm). Sie haben die Endung \u2013en. Schwache Verben \u00e4ndern sich nicht. Und haben die Endung \u2013t (ich kaufe ein \u2013 ich habe eingekauft). Ich bin begeistert von meiner neuen Erkenntnis. Ich muss aber vor dem Referendariat wohl noch etwas an meiner deutschen Grammatik arbeiten\u2026<\/p>\n<p>Und dann war da noch die 4. Klasse. Die ist regelm\u00e4\u00dfig ausgefallen. Daher war der Unterricht ehr unauff\u00e4llig. Aber Spa\u00df hat es mit ihnen gemacht! Bin ich morgens demotiviert aufgestanden, so ist dies in der 1. Schulstunde mit meiner 4. Klasse immer verflogen!<\/p>\n<p>Alles in allem kann ich sagen, dass es mir unheimlich viel Spa\u00df macht zu unterrichten und den ganzen Krimskrams drum herum zu machen. K\u00f6nnte sein, dass ich das richtige studiert habe \ud83d\ude09<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>MINT \u2013 DIE Disco in der Mongolei<\/strong><\/h1>\n<p>Unverhofft kommt oft. Ziel des Abends war eigentlich der Jazz-Club. Doch dieser war leider \u00fcberf\u00fcllt. Also ab ins <em>Ikh Mongol<\/em>. Einer mongolischen Brauerei. Gem\u00fctlich wurde ein Bier getrunken und einen Ma\u00dfkrug sp\u00e4ter ging es ab in die n\u00e4chste Bar. Das <em>Revolution<\/em>. Ein Treff von Expats, wie man hier die Community der Ausl\u00e4nder nennt. Dort ging es feucht-fr\u00f6hlich weiter.<\/p>\n<p>Ich war der festen \u00dcberzeugung: danach ist Schluss. Aber: falsch gedacht. Pl\u00e4ne \u00e4ndern sich nun mal \ud83d\ude09 Und ab ging es in ein 5-Sitzer Auto. Inklusive Fahrer waren wir zu 8. Ganz normal hier, in der Mongolei.<\/p>\n<p>Ziel: Der MINT-Club. Der teuerste und angesagteste Club er Stadt. Man g\u00f6nnt sich ja sonst nichts. Die Lokation war cool. Die Musik phasenweise kein Highlight. Es wurde aber besser. Nachdem die Hardcore-Gangsterphase beendet war. Gespielt haben sie internationale Musik. Also alles ganz normal. Nur \u00dcberg\u00e4nge gab es zwischen den Liedern nicht so wirklich. Etwas schade. Ansonsten kann ich nicht behaupten, dass es gro\u00dfe Unterschiede zu Deutschen Diskotheken geben w\u00fcrde. \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Die Zeit verging und kurz nach 4 Uhr haben wir dann die Tanzfl\u00e4che verlassen. So gefeiert hatte ich schon lange nicht mehr! Ab und zu mal ganz sch\u00f6n. Und die teuerste und angesagteste Disko habe ich jetzt auch mal gesehen \ud83d\ude09<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>Das Zwischenseminar<\/strong><\/h1>\n<p>Vom 16.11. \u2013 20.11.2015 hat bei uns in Ulaanbaatar das Zwischenseminar stattgefunden. F\u00fcr ein Freiwilliges Soziales Jahr sind 25 Seminartage verpflichtend. Nur so kann mein Jahr hier in der Mongolei auch als ein FSJ anerkannt werden. Und so geh\u00f6rten die 5 Tage Seminar in der Mongolei zu meinem ganz normalen Programm bei kulturweit. Neben den 10 Tagen am Anfang, den 5 am Ende und den 5 Tagen (bzw. 30 Stunden) Sprachkurs.<\/p>\n<p>Es war eine willkommene Abwechslung. Mal \u00fcber andere Dinge reden. Mal andere Leute sehen. Mal aus dem Alltag heraus gerissen werden. Neue Perspektiven bekommen.<\/p>\n<p>Schon am Samstag zuvor habe ich mit Maren 2 Jungs aus Tadschikistan vom Flughafen abgeholt. Auf der Fahrt in die Stadt hab ich dann echt nicht schlecht gestaunt. Sie hingen bei einem etwas h\u00f6heren Haus an den Fensterscheiben des Busses uns waren \u00fcberrascht und beeindruckt von den \u201ehohen\u201c H\u00e4usern. \u2013 H\u00e4h? Hoch?<\/p>\n<p>Montag startete das Seminar. Vor uns lagen 5 Tage mit viel Aktion und Abwechslung. Aber kaum Zeit f\u00fcr inhaltliche Seminararbeit.<\/p>\n<p>Am Dienstag besichtigten wir meine Schule. Und alle waren von den Socken: \u201eAn was f\u00fcr einer krassen Schule bist du denn?\u201c \u2013 Whiteboards gibt es nicht \u00fcberall. Aber das gibt es. Auch hier in der Mongolei. Nachmittags ging es ab zu Kaffee und Kuchen mit dem Botschafter. Er erz\u00e4hlte \u00fcber die Mongolei. \u00dcber die Deutsch-Mongolischen Beziehungen (die weniger wirtschaftlich als viel mehr Entwicklungspolitisch und tats\u00e4chlich auch milit\u00e4risch sind. Nein. Kein gro\u00dfes milit\u00e4risches Engagement. Allerdings helfen deutsche Soldaten hier in der Mongolei bei der Ausbildung der mongolischen Soldaten f\u00fcr die Nato, mit der die Mongolei in Partnerschaft steht.). Und \u00fcber Projekte in der Mongolei.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/P1070818.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-261\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/P1070818.jpg\" alt=\"P1070818\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><\/p>\n<p>Mittwoch: TAGES-AUSFLUG! Fr\u00fch raus aus dem Bett und rein in den Bus. Wir fuhren in den nahegelegenen Nationalpark Terelj. Nicht fehlen durfte die Dschingis-Khaan-Statue. Mitten im Land ragt sie gut 40 Meter in die H\u00f6he. Sie ist durchaus imposant. Ein Highlight ist sie aber nicht wirklich. Dann ging es weiter zu einer Familie. Es gab Essen und Milchtee. Dann ein Ausritt auf dem Pferd. Ich wurde dieses Mal an einer Leine gef\u00fchrt. Ich wei\u00df nicht wozu mein mongolischer Begleiter \u00fcberhaupt eine Leine gebraucht hat. Der Abstand zwischen mir und ihm war verschwindend gering. Er h\u00e4tte auch einfach noch die Z\u00fcgel meines Pferdes in die Hand nehmen k\u00f6nnen. Also sa\u00df ich eigentlich fast auf seinem Scho\u00df. Wir ritten durch eine schneebedeckte Landschaft. Ein St\u00fcck weit trappten wir auch neben einander her. Mir blieb ja auch nichts anderes \u00fcbrig, so an der Leine \ud83d\ude09 Aber es war super! Reiten im Schnee ist echt ein tolles Erlebnis!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/P1070830.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-262\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/P1070830.jpg\" alt=\"P1070830\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/S1540032.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-263\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/S1540032.jpg\" alt=\"S1540032\" width=\"1024\" height=\"576\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_265\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/SAM_1050.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-265\" class=\"size-full wp-image-265\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/SAM_1050.jpg\" alt=\"Gr\u00fc\u00dfe nach Franken! \" width=\"1024\" height=\"683\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-265\" class=\"wp-caption-text\">Gr\u00fc\u00dfe nach Franken!<\/p><\/div>\n<p>Kurz darauf waren wir auch schon wieder bei der Familie. Wir bekamen noch mehr zu Essen. Dieses Mal Tsuivan \ud83d\ude42 \u2013 Dann ging es wieder los. Ziel war ein gro\u00dfer Fels-Brocken. Genauer gesagt ein Granit-Brocken. Und den gab es in Form einer Schildkr\u00f6te zu sehen. Ich musste schmunzeln. Nachdem zuhause in Deutschland meine Lieben es geschafft hatten unsere Schildkr\u00f6te im K\u00fchlschrank einzugefrieren (sie hat es gl\u00fccklicherweise unbeschadet \u00fcberlebt), konnte ich ihnen nun ein Bild von einer anderen gefrorenen Schildkr\u00f6te schicken. Weiter ging es dann in der D\u00e4mmerung zu einem Kloster. Es war\u00a0in die Berge am Ende des Tals gebaut. Wir wanderten hoch, gingen \u00fcber eine H\u00e4ngebr\u00fccke, stiegen viele Stufen hoch \u2013 und wurden mit einem beeindruckenden Blick \u00fcber das Tal belohnt. Es war wundersch\u00f6n. \u2013 Dann ging es m\u00fcde und ko nach Hause.<\/p>\n<div id=\"attachment_264\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/2015-11-18-16.49.31.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-264\" class=\"size-full wp-image-264\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/2015-11-18-16.49.31.jpg\" alt=\"Die Schildkr\u00f6te\" width=\"1024\" height=\"768\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-264\" class=\"wp-caption-text\">Die Schildkr\u00f6te<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_266\" style=\"width: 1034px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/S1540072.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-266\" class=\"size-full wp-image-266\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/S1540072.jpg\" alt=\"Ausblick vom Kloster\" width=\"1024\" height=\"576\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-266\" class=\"wp-caption-text\">Ausblick vom Kloster<\/p><\/div>\n<p>Donnerstag war Seminartag. So richtig. \u00dcber die Inhalte l\u00e4sst sich streiten. Der Vormittag war sinnvoll und effektiv. Der Nachmittag seltsam. Ein Thema das nicht mal besprochen werden sollte. Und dann auch noch ein bisschen unorganisiert. Am Ende war ich schon etwas gefrustet. Wozu das?<\/p>\n<p>Am letzten Tag war die H\u00e4lfte krank. Irgendwie ging da was rum. Mich hat es gl\u00fccklicherweise nicht so hart getroffen. Ich lag aber am Tag danach auch flach. Also: die letzte Seminar-Einheit in kleiner Runde. Thema: Projekt. Denn wir sollen hier ein Projekt durchf\u00fchren. Also, wenn wir in der Arbeit nicht zu viel zu tun haben. Aber \u00fcber Langeweile am Arbeitsplatz kann ich mich wahrlich nicht beschweren. Ich finde immer was zu tun ;). Aber es gibt dennoch 2 Projekte, die ich hier gerne umsetzen w\u00fcrde. Ihr k\u00f6nnt gespannt sein. Ich bin es auch. \ud83d\ude00<\/p>\n<p>Sch\u00f6n war, dass die Leute ihre L\u00e4nder vorgestellt haben: Usbekistan, Tadschikistan, Kasachstan und Kirgisistan. Das hat mir in die Zentral-Asiatischen L\u00e4nder einen sehr beeindruckenden Einblick gegeben. Ich denke ich habe dabei neue Reiseziele gefunden \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Damit war dann das Seminar zu Ende. Ereignisreich. Abwechslungsreich. Aber \u00fcber die wenigen Seminar-Inhalte und die Kritik der Teamer musste ich danach noch einmal nachdenken. Letztlich blieb die Unzufriedenheit. Mit einem Seminar, das mir au\u00dfer Abwechslung nicht viel gebracht hatte.<\/p>\n<p>Eines ist mir \u00fcbrigens auf dem Zwischen-Seminar erst klar geworden:\u00a0<strong>Ulaanbaatar<\/strong>\u00a0ist sehr <strong>westlich<\/strong> <strong>gepr\u00e4gt<\/strong>. Mir ist das nie aufgefallen. Hohe H\u00e4user. Autos jeder Marke. Und allgemein eine Menge Autos. Breite Stra\u00dfen. Beim Einkaufen bekommt man das gesamte \u201eGut und G\u00fcnstig\u201c-Sortiment. Und auch aus s\u00e4mtlichen anderen L\u00e4ndern gibt es ein gro\u00dfes Angebot. Au\u00dferdem ist Ulaanbaatar doch relativ international. Ich bin hier angekommen und es war so. Ein bisschen anders als zuhause. Aber leben kann man hier auf seinem ganz normalen Standard.<\/p>\n<p>All das gibt es beispielsweise in Chudschand so aber nicht. In der 2. gr\u00f6\u00dften Stadt Tadschikistans lebt es sich anders. Man f\u00e4llt mehr auf als Ausl\u00e4nder. Es gibt keine H\u00e4user, die h\u00f6her als der 4. Stock sind. Angeboten wird fast ausschlie\u00dflich das regionale Sortiment. Autos ja. Aber nicht so ein Verkehr. Dennoch muss hier gesagt sein: Die Jungs waren auch wieder froh zur\u00fcck zu k\u00f6nnen. Es lebt sich auch dort nicht schlecht. Es ist auch dort sch\u00f6n. Es ist im Vergleich zu Ulaanbaatar aber einfach noch einmal anders.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>Fitness-Studio &#8211; endlich mal wieder Bewegung!!!<\/strong><\/h1>\n<p>Ohhh! Ein Highlight in meinem letzten Monat. Also, f\u00fcr mich \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Nach dem Zwischenseminar haben wir es endlich in die Hand genommen und uns in einem Fitness-Studio angemeldet. Das Problem in UB: Bei dem Smog brauche ich drau\u00dfen keinen Sport machen. (Die Werte k\u00f6nnt ihr gerne mal hier nachschauen: <a href=\"http:\/\/aqicn.org\/city\/ulan-bator\/\" target=\"_blank\">http:\/\/aqicn.org\/city\/ulan-bator\/<\/a> ) Und kalt ist es ja auch. Au\u00dferdem bin ich k\u00f6rperlich ziemlich unausgelastet. Ich sitze den gesamten Tag. Entweder in der Schule oder abends zuhause. Das ist nichts f\u00fcr mich. Es gab sogar Phasen in denen ich nicht mehr schlafen konnte. Ein Zeichen, dass ich mich k\u00f6rperlich wirklich mal wieder bet\u00e4tigen sollte.<\/p>\n<p>So, nun bin ich f\u00fcr 6 Monate Mitglied im <strong>Golden Gym<\/strong>. Ein ganz normales Fitness-Studio. Laufb\u00e4nder, Stepper, R\u00e4der, viele Handeln und Dr\u00fcck-Sachen und die \u00fcblichen Ger\u00e4te. Und an den Kursen k\u00f6nnen wir auch teilnehmen. Ich kann sagen, Zumba ist sehr verwirrend wenn man die Anweisungen nicht versteht \ud83d\ude09 Soweit bin ich der mongolischen Sprache noch nicht m\u00e4chtig\u2026 Aber es wird besser. Langsam wei\u00df man, was man tun muss.<\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><strong>Ei<\/strong><strong>n mongolisches Konzert: Tigerfish<\/strong><\/h1>\n<p>Am 26.11.2015 bin ich, ehr durch Zufall, zu einem Konzert gegangen. Fazit: mongolische Musik ist echt vielf\u00e4ltig und wundersch\u00f6n!<\/p>\n<p>In der Mongolei l\u00e4uft viel \u00fcber Facebook. Facebook und ich sind aber nicht die besten Freunde. Irgendwie raff ich da oft nicht, was so ab geht und bekomme immer nur die H\u00e4lfte mit. Au\u00dferdem bin ich zu selten online. Also: Keine gute Kombi um in der Mongolei etwas mitzubekommen. Gut aber, dass ich bei Gespr\u00e4chen aufpasse \ud83d\ude09 So kam es, dass ich doch von dem Konzert einer mongolischen Ukulelen-Band erfahren habe. Obwohl ich es bei meinen Events auf Facebook nicht gesehenen habe.<\/p>\n<p>Tigerfish hie\u00df die Band. Ohne Erwartungen bin ich da mit einer Freundin hinschmiert. Wir sa\u00dfen und warteten bis die Band anfing zu spielen. Das dauert immer ein bisschen. P\u00fcnktlichkeit wird hier nicht gro\u00df geschrieben und das sch\u00f6nste: alle bleiben dabei gelassen und ruhig. \ud83d\ude09 Irgendwann fingen sie dann an. Und das Konzert war der Hammer! Der Abend hat sich wirklich gelohnt! Aber \u00fcberzeugt euch lieber selbst von der Musik. Reinh\u00f6ren lohnt sich!<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lL1qhZyyFJk\" target=\"_blank\">https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=lL1qhZyyFJk<\/a><\/p>\n<hr \/>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Ich w\u00fcnsche euch jetzt erst Mal allen einen Guten Rutsch ins Neue Jahr! Feiert an Silvester sch\u00f6n und startet gut ins Jahr 2016!<\/p>\n<p>Part 2 folgt dann Anfang des n\u00e4chsten Jahres \ud83d\ude42<\/p>\n<p>Liebe Gr\u00fc\u00dfe!<\/p>\n<div id=\"attachment_268\" style=\"width: 260px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/20151220_081109.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-268\" class=\"wp-image-268 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/20151220_081109-250x250.jpg\" alt=\"Ich k\u00e4mpfe mich durch K\u00e4lte und Smog! ;)\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/20151220_081109-250x250.jpg 250w, https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/files\/2015\/12\/20151220_081109-300x300.jpg 300w\" sizes=\"(max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-268\" class=\"wp-caption-text\">Ich k\u00e4mpfe mich durch K\u00e4lte und Smog! \ud83d\ude09<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hallo ihr Lieben! Ich hoffe ihr hattet alle wundervolle Weihnachten! Die Weihnachtsfeiertage waren hoffentlich entspannt, erholsam und sch\u00f6n! Ich habe an euch in Deutschland gedacht. Euch aber nicht um euer Wetter beneidet. Ich habe Weihnachten hier bei -30\u00b0 Celsius gefeiert. &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/2015\/12\/29\/angekommen-im-alltag-part-1\/\">Weiterlesen &rarr;<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":1735,"featured_media":260,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,578,114,565],"tags":[48759,112,103832,48758,223,483],"class_list":["post-257","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-arbeitmitkindern","category-freiwillige","category-gastland","tag-mongolei","tag-seminar","tag-tigerfish","tag-ulaanbaatar","tag-unterricht","tag-weihnachten"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1735"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=257"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":274,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/257\/revisions\/274"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/media\/260"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=257"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=257"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/diemongoleierleben\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=257"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}