{"id":19,"date":"2017-09-16T12:47:56","date_gmt":"2017-09-16T10:47:56","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/danigoesslovakia\/?p=19"},"modified":"2017-09-16T13:12:24","modified_gmt":"2017-09-16T11:12:24","slug":"3-ruky-hore-vikend","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/danigoesslovakia\/2017\/09\/16\/3-ruky-hore-vikend\/","title":{"rendered":"3. Ruky hore v\u00edkend!"},"content":{"rendered":"<p>Hoch die H\u00e4nde Wochenende! Ich bin nun seit vier Tagen hier. Der Empfang am Flughafen war sehr freundlich. Ludmila, eine Deutschlehrerin der Schule an der ich arbeiten werde, holt mich vom Flughafen ab und erkl\u00e4rt mir meine Aufgaben f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. Ich werde sie in den n\u00e4chsten Tagen in den Sprachunterricht von zwei verschiedenen Sprachklassen begleiten und eine Gruppe von Sch\u00fcler*innen auf das europ\u00e4ische Projekt Schulbruecke vorbereiten. Was neu f\u00fcr mich ist: an der Schule gibt es eine nullte Stunde, die die Sch\u00fcler hin und wieder haben. Sie f\u00e4ngt um 7.05 Uhr an, also vor der ersten Stunde. Ob man diese Stunde hat, h\u00e4ngt von der F\u00e4cherwahl ab.<br \/>\nAls wir in dem Studentenwohnheim, in dem ich wohnen werde ankommen, f\u00e4llt mir zuerst auf, dass es von au\u00dfen aussieht wie eine Schule. Von innen ist es dann schon ganz anders, meine Wohnung ist sch\u00f6n, gro\u00df und sauber. Ja, hier kann ich sehr gut ein Jahr lang leben. Ludmila l\u00e4dt mich noch zum Abendessen mit ihrer Familie ein und als noch ein Nachbar vorbei kommt, sto\u00dfen wir mit slowakischem Schnaps auf meine Ankunft an. Ich bin gl\u00fccklich dar\u00fcber, dass ich hier so freundlich aufgenommen werde.<br \/>\nAm n\u00e4chsten Tag in der Schule ist es \u00e4hnlich, die Sch\u00fcler*innen sind sehr offen und ich bin \u00fcberrascht, wie gut vor allem ein paar der \u00e4lteren Sch\u00fcler*innen Deutsch sprechen. Leider ist das nicht \u00fcberall so. Ich realisiere zum ersten Mal wie wichtig es ist schnell slowakisch zu lernen als die \u00e4ltere Frau, die neben mir wohnt, mir sehr ausf\u00fchrlich irgendetwas erz\u00e4hlt. Ich verstehe kein Wort. Ich versuche ihr erst auf Deutsch, dann auf Englisch zu antworten und sie versteht ebenfalls kein Wort. Auch die Leute an der Rezeption sprechen nur slowakisch. Anscheinend ist es \u00e4hnlich wie in Deutschland, dass erst die j\u00fcngeren Generationen in der Schule Englisch hatten. Aber irgendwie ist das auch gut, denn dann werde ich die Sprache bestimmt schnell lernen. Das wichtigste ist, dass ich mich mit den Sch\u00fcler*innen und dem gr\u00f6\u00dften Teil der Lehrer*innen unterhalten kann.<br \/>\nJetzt ist erstmal Wochenende, sogar verl\u00e4ngertes Wochenende. Der 15.09. ist in der Slowakei n\u00e4mlich ein Feiertag. Diesen Feiertag verbringe ich mit Alexandra, einer Sch\u00fclerin, die sich sehr viel Zeit nimmt mir die Stadt zu zeigen. Die Stadt ist sch\u00f6n und nicht zu gro\u00df. Verglichen mit dem 18.000 Einwohner Dorf aus dem ich komme ist Michalovce mit seinen 40.000 Einwohnern auch nicht gerade klein f\u00fcr mich. Wir gehen lecker Pizza essen, da Alexandra Pizza genauso liebt wie ich und auch das tschechische Bier, das ich trinke ist sehr gut. Es war ein sch\u00f6ner Tag und ich freue mich auf das restliche Wochenende, an dem ich mich mit ein paar anderen Sch\u00fcler*innen in einem Caf\u00e9 treffen und vielleicht mit dem Zug nach Ko\u0161ice fahren werde.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hoch die H\u00e4nde Wochenende! Ich bin nun seit vier Tagen hier. Der Empfang am Flughafen war sehr freundlich. Ludmila, eine Deutschlehrerin der Schule an der ich arbeiten werde, holt mich vom Flughafen ab und erkl\u00e4rt mir meine Aufgaben f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage. 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