{"id":23,"date":"2018-09-22T18:20:29","date_gmt":"2018-09-22T16:20:29","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/?p=23"},"modified":"2019-01-12T20:25:32","modified_gmt":"2019-01-12T19:25:32","slug":"das-kleine-%ce%b1-%ce%b2-%ce%b3-der-anfang","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/2018\/09\/22\/das-kleine-%ce%b1-%ce%b2-%ce%b3-der-anfang\/","title":{"rendered":"Das kleine \u03b1-\u03b2-\u03b3 | Der Anfang"},"content":{"rendered":"<h3>Mein Start an beiden Schulen<\/h3>\n<p>Da waren sie endlich! Die ersten Tage an meinen Schulen.<\/p>\n<p>Was kann man da schon sagen. Es war einfach gro\u00dfartig!<\/p>\n<p>Mein erster Tag startete schon um 5:30 Uhr. Das h\u00f6rt sich nicht nur fr\u00fch an sondern war es auch!<br \/>\nWie vereinbart konnte mich meine Ansprechperson von der Geitonas-Schule am Ausgang einer Metro-Station mit dem Auto abholen.<br \/>\nWas darauf folgte war ein unglaublich sch\u00f6ner Sonnenaufgang an der K\u00fcste von Vari, Attika. Daher war dieser Morgen ein guter Start in den Tag!<\/p>\n<p>Nach unserer Ankunft auf dem riesigen Schulgel\u00e4nde, welches eine eigene Leichtathletik-Bahn und auch ein Schwimmbad enth\u00e4lt, wurde ich direkt dem Gr\u00fcnder und Schulleiter der Geitonas vorgestellt.<\/p>\n<p>Danach folgte ein Vorstellungs-Rundgang auf dem Gel\u00e4nde. Egal ob auf Deutsch oder auf Englisch, die Begr\u00fc\u00dfungen waren stets sehr freundlich und warmherzig.<\/p>\n<p>Besonders interessant war die Vorstellung der Deutsch-Lehrer und die folgende Hospitation in den verschiedenen Klassen.<br \/>\nDie Kinder haben sich unglaublich gefreut, dass sie ihre Kenntnisse endlich mal in der &#8222;Wirklichkeit&#8220; bei einem Deutschen ausprobieren konnten.<br \/>\nEs war erstaunlich, wie gut einige schon gesprochen haben!<\/p>\n<p>In einer vierten Klasse konnten sich die Sch\u00fcler, sehr zum Nachteil der Lehrerin, gar nicht mehr richtig auf den Unterricht konzentrieren, da sie so viele Fragen hatten und mir sogar etwas auf Griechisch beibringen wollten.<\/p>\n<p>Ich konnte mit den Klassen einen kleinen Small-Talk f\u00fchren, damit sie ihre kommunikativen F\u00e4higkeiten verbessern konnten. Nat\u00fcrlich war das erstmal nichts anspruchsvolles, da es ungef\u00e4hr so ausgesehen hat:<\/p>\n<p>Ich hei\u00dfe Colbin! Wie hei\u00dft du?<br \/>\nIch hei\u00dfe &#8230;!<br \/>\nUnd immer so weiter!<\/p>\n<p>In einigen Situationen des Unterrichts habe ich gemerkt, dass Besonderheiten in Themen wie z.B. Zahlen, welche man als Muttersprachler einfach nicht wahrnimmt, das Erlernen der deutschen Sprache unglaublich schwer macht.<br \/>\nWarum hei\u00dft es zum Beispiel &#8222;zweite&#8220; aber nicht &#8222;dreite&#8220;?<br \/>\nDa kann man auch nur sagen: &#8220; Keine Ahnung &#8230; Ist halt so!&#8220;<\/p>\n<p>Zusammenfassend f\u00fcr den ersten Tag an der Geitonas-Schule m\u00f6chte ich sagen, dass er total Spa\u00df gemacht hat aber auch sehr interessant und vielf\u00e4ltig war!<\/p>\n<p>Das war nun mein erster Tag, doch der zweite folgt sogleich!<\/p>\n<p>Ich habe \u00fcberlegt, ob ich einen extra Beitrag f\u00fcr meinen Tsiamoulis Tag machen soll oder nicht. Wer sich aber wirklich daf\u00fcr interessiert, der muss schon bis zum Ende des Beitrags lesen.<\/p>\n<p>Mein Start an dieser Schule war sehr durch eine eher spontane Pr\u00e4sentation von Stralsund, der Stadt aus der ich komme, gepr\u00e4gt.<\/p>\n<p>Auf einmal stand ich da und sollte was \u00fcber meine Heimat erz\u00e4hlen.<br \/>\nUnd ehrlich gesagt &#8230; sooo schlecht war das gar nicht.<br \/>\nDurch einen verr\u00fcckten Zufall hatte ich das Gr\u00fcndungsdatum von Stralsund und noch andere interessante Informationen im Kopf.<\/p>\n<p>Oder hatte ich in diesen ca. 16 Jahren, welche ich dort verbrachte, etwa doch irgendwas gelernt?<\/p>\n<p>\u00c4hnlich, wie bei der Geitonas, wurde ich vielen Lehrern vorgestellt und auch sehr freundlich empfangen.<\/p>\n<p>Vor den Pr\u00e4sentationen<em>(\u00a0Plural! Ich habe sie 6-mal vor verschiedenen Klassen gehalten)\u00a0<\/em>gab es ein kleines Briefing zwischen meiner zweiten Ansprechperson, einer Germanistikstudentin und mir.<\/p>\n<p>Diese kleine Pr\u00e4sentation zu halten hat so viel Spa\u00df gemacht, da die Sch\u00fcler irgendwie wirklich interessiert waren, oder zumindest so aussahen.<br \/>\nDa sie auch nicht so lang ging, hatten die Sch\u00fcler jeder Klasse, immer noch die Gelegenheit mir Fragen zu stellen. Ob Haustiere oder Hobbys &#8230; Sie hatten jedenfalls einige!<\/p>\n<p>Mein absolutes Highlight war eine Diskussion mit einer 11. Klasse \u00fcber die Probleme und aktuelle Situation deutscher Jugendliche.<br \/>\nDieses Gespr\u00e4ch wurde nur durch die schon sehr fortgeschrittenen Deutsch-Kenntnisse der Sch\u00fcler m\u00f6glich!<\/p>\n<p>Eine Besonderheit an der Tsiamoulis-Schule ist, dass die deutsche Sprache ziemlich im Mittelpunkt des Lehrplans steht und sozusagen Pflicht ist.<br \/>\nAuf der Geitonas ist Deutsch hingegen eine Sprache, welche man neben Franz\u00f6sisch z.B. w\u00e4hlen kann.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem befinden sich Grundschule und Gymnasium nicht an einem Ort sondern sind ca. 5 Minuten voneinander entfernt.<\/p>\n<p>Als Fazit kann man also sagen, dass mir dieser Tag genauso gut gefallen hat, wie an der Geitonas-Schule.<br \/>\nMeine Integration in den Unterricht war ziemlich unterschiedlich aber immer spannend.<\/p>\n<p>Das war es erstmal von meiner Seite!<\/p>\n<p>Ein kultiges auf Wiedersehen!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>P.S. Ich bin stolz auf alle, die diesen Beitrag bis zum Schluss gelesen haben!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mein Start an beiden Schulen Da waren sie endlich! Die ersten Tage an meinen Schulen. Was kann man da schon sagen. Es war einfach gro\u00dfartig! Mein erster Tag startete schon um 5:30 Uhr. Das h\u00f6rt sich nicht nur fr\u00fch an sondern war es auch! Wie vereinbart konnte mich meine Ansprechperson von der Geitonas-Schule am Ausgang &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/2018\/09\/22\/das-kleine-%ce%b1-%ce%b2-%ce%b3-der-anfang\/\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eDas kleine \u03b1-\u03b2-\u03b3 | Der Anfang\u201c<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2577,"featured_media":35,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[576,21,578],"tags":[],"class_list":["post-23","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-kulturweitblog","category-allgemein","category-arbeitmitkindern"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2577"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=23"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":64,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/23\/revisions\/64"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/35"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=23"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=23"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/colbinsblog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=23"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}