{"id":695,"date":"2016-07-01T15:45:13","date_gmt":"2016-07-01T19:45:13","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/?p=695"},"modified":"2016-07-01T15:45:13","modified_gmt":"2016-07-01T19:45:13","slug":"%e2%80%8bfroh-dabei-zu-sein","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/2016\/07\/01\/%e2%80%8bfroh-dabei-zu-sein\/","title":{"rendered":"\u200bFroh dabei zu sein"},"content":{"rendered":"<p>So ein Blog ist ja auch was gef\u00e4hrliches: Man verbringt Stunden mit der Selbstdarstellung, w\u00e4hrend man eigentlich auch andere Dinge tun k\u00f6nnte. Das habe ich nun wieder\u00a0gemacht. Also beides. Andere Dinge und Selbstdarstellung, aber nacheinander, damit es sich besser liest.<\/p>\n<p>F\u00fcr Interessierte und Liebhaber.\u00a0Eigentlich zu lang zum Lesen.<\/p>\n<p>&#8222;Ich bin dankbar daf\u00fcr, dass es mir so geil geht&#8220; Zitat eines kulturweit-Freiwilligen*<\/p>\n<p><strong>Sprachcamp in Coroico<\/strong><\/p>\n<p>Vor zwei Wochen haben Lehrerinnen und Freiwillige aus Oruro, Sucre, La Paz und Cochabamba ein Sprachcamp f\u00fcr etwa 60 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler aus den unterschiedlichen St\u00e4dten veranstaltet. Wir Freiwilligen waren f\u00fcr das Rahmenprogramm wie Energizer, Party und den Pool zust\u00e4ndig, w\u00e4hrend der Rest der Gruppe sich zum Gl\u00fcck um den sprachlich-p\u00e4dag<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4594.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-722 alignleft\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4594-300x225.jpg\" alt=\"IMG_4594\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4594-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4594-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4594.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4594-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>ogischen Aspekt des Wochenende k\u00fcmmerte. Lustig war es in der Tat, wir hatten eine sch\u00f6ne Zeit und es sind sicherlich alle mit einem Erfahrungsgewinn nach Hause gefahren. Sei es nun andere Deutschlernende aus anderen Orten kennengelernt zu haben, seine Sprachkenntnisse verbessert zu haben, bei der Open Stage seine Lehrer das erste Mal bolivianische Folklore tanzen gesehen zu haben, am Pool den ersten Kuss bekommen zu haben oder vieles mehr. Wir hatten einen sehr sch\u00f6nen Lagerfeuerabend mit guten Gitarrenspielern und vielen\u00a0S\u00e4ngern, auch ansonsten ein wirklich gelungenes Sprachcamp. Auch wenn die Vorbereitung gelinde gesagt <em>kaum existent\u00a0<\/em>war unsererseits haben unsere Theaterst\u00fccke oder Spielvorbereitungen immer Anklang gefrunden.<br \/>\nImmer wieder sch\u00f6n, nach Coroico zur\u00fcck zu kommen. Einfach diese gr\u00fcnen Berge, dahinter die schneebedeckten Spitzen der 6000er Gebirge von La Paz, und Sonnenschein und leichter Nebel in den T\u00e4lern.<\/p>\n<p><strong>Neues andinisches Jahr<\/strong><\/p>\n<p>Am letzten Montag war das andinische Neujahr. <span class=\"Apple-style-span\">Am Tag der Sonnenwende versammeln sich Einheimische und Touristen in den Ruinen der bolivianischen Anden-Stadt Tiahuanaco, um den Schamanen bei ihrem Ritual zuzusehen. F\u00fcr die indigenen Aymara beginnt mit der Sonnenwende das neue Jahr, nach ihrem Kalender hat\u00a0das Jahr 5524 begonnen.\u00a0Tausende Menschen versammeln sich bei eisigen Temperaturen jedes Jahr in der antiken Tempelstadt der Aymara auf knapp 4000 Meter H\u00f6he und erwarten den Aufgang der Sonne, deren erste Strahlen genau durch das \u201eTor der Sonne\u201c im vor-inkaischen Tempel von\u00a0Kalasasaya\u00a0fallen.<\/span>\u00a0In dieser Kultur der Aymara, die vor der gewaltt\u00e4tigen Ankunft der Spanier hier sehr viel Einfluss hatte, werden am Morgen die ersten Sonnenstrahlen nach der Wintersonnenwende begr\u00fcsst. Dazu steigt man nachts auf einen h\u00f6heren Berggipfel und <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4726.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-723 alignright\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4726-300x225.jpg\" alt=\"IMG_4726\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4726-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4726-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4726.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4726-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>wartet dann mit anderen Begeisterten auf den Sonnenaufgang. Da man sehr m\u00fcde w\u00e4re, wenn man daf\u00fcr extra um 3 Uhr aufstehen w\u00fcrde, sehr m\u00fcde w\u00e4re, haben wir die halbe Nacht also noch f\u00fcr eine dicke Party genutzt. Ich hatte an dem Wochenende das letzte Mal Besuch von Danielita, die ich nun schon ziemlich lange und sehr gut kenne. Mit den anderen Freiwilligen fuhren wir aufs Dorf um unter einem klaren und bitterkalten Sternenhimmel am Lagerfeuer zu sitzen, leckere Kn\u00f6del mit Gulasch zu essen oder drinnen Trinkspiele zu spielen. Um 3 machten wir uns dann an den Aufstieg unter erschwerten Bedingen, n\u00e4mlich Alkohol und Zigaretten, sodass wir kurz vor dem Sonnenaufgang verschwitzt und fix und alle oben an den Inka-Ruinen ankamen. Zum Gl\u00fcck hatte ich mir noch ein Gipfelbierchen mitgebracht, was dank der Temperaturen auch gut gek\u00fchlt oben <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/13509098_1188558461175078_6909304538584304300_n.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-725 alignleft\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/13509098_1188558461175078_6909304538584304300_n-300x226.jpg\" alt=\"13509098_1188558461175078_6909304538584304300_n\" width=\"300\" height=\"226\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/13509098_1188558461175078_6909304538584304300_n-300x226.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/13509098_1188558461175078_6909304538584304300_n-768x578.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/13509098_1188558461175078_6909304538584304300_n-750x565.jpg 750w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/13509098_1188558461175078_6909304538584304300_n.jpg 960w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>angekommen war. Um 6.30 kamen dann die ersten Sonnenstrahlen des Neuen Jahres hervor und ein Lama wurde unter Ges\u00e4ngen geopfert. Das Blut wurde in die Menge verspritzt, was mir dann doch sehr eklig vorkam, ich beobachtete die Zeremonie nur von Weitem. Die ersten Sonnenstrahlen waren nicht nur angenehm warm, sondern verbreiten auch eine besondere Atmosph\u00e4re und bringen eine Energie mit sich, die in der Kultur der Aymara sehr wichtig ist. In dicke Decken eingem\u00fcmmelt sa\u00dfen wir noch eine Weile da, a\u00dfen Schokoladen und machten uns dann an den Abstieg von knapp 4000m H\u00f6he. Der anbrechende Tag war f\u00fcr die meisten dann auch schon vorbei, nach einem Fr\u00fchst\u00fcck und der R\u00fcckfahrt in die Stadt schliefen wir alle sehr gut und m\u00fcde in unseren Betten. Seit 2009 ist der Tag ein offizieller Feiertag in Bolivien, also konnten wir gut ausschlafen.<\/p>\n<p><strong>San Juan<\/strong><\/p>\n<p>Am Donnerstag war der statistisch k\u00e4lteste Tag des Jahres. Und ja, die Statistik musste sich nat\u00fcrlich beweisen und hat sich in dieser\u00a0Nacht selbst \u00fcbertroffen. In den letzten Jahren wurde die Tradition sogenannte Fogatas, also Lagerfeuer in den Strassen mit einer Festgemeinschaft drumherum, immer strikter verboten. Der Spruch ist: Den Feiertag mit einem sauberen Himmel begehen. Denn das ist wahr, die unendlichen Feuer tragen zur st\u00a8dtischen Luftverschmutzung wahrscheinlich erheblich dazu, denn es werden bei solchen Gelegenheiten nicht nur Brennholz und \u00c4ste angez\u00fcndet, sondern auch beispielsweise Autorreifen oder Plastikm\u00fcll. Zwei Jungs, deren Eltern wohl bereits betrunken waren, haben das Auto der Nachbarn angez\u00fcndet, das war dann gross in den Nachrichten. Wir haben\u00a0bei einem Kaminfeuer in dem Haus von Freunden bei <em>Leche tigre<\/em> zusammengesessen. <em>Leche tigre<\/em> ist warme Milch mit Singani (Schnaps) und Zimt-Zucker-Geschmack. Dazu gab es die drei wichtigen Ws: W\u00fcrstchen, Wein und Weltanschauung. Oder waren es Wanderlust, Wortspiele und Wunschtr\u00e4umen? Ich hab mich jedenfalls gefreut wie Bolle, ein sch\u00f6ner Abend.<\/p>\n<p><strong>Schule<\/strong><\/p>\n<p>Am Freitagabend trafen wir uns als Deutschkollegium, schnackten bei Bier und Lasagne \u00fcber alles andere als die Schule und versprachen uns, am n\u00e4chsten Morgen f\u00fcr die Simulation der DSD-Pr\u00fcfungen um 8 Uhr in der Schule aufzuschlagen. Wohlgemerkt an <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/13084310_10156954911265235_938284491_n-1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-721 alignleft\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/13084310_10156954911265235_938284491_n-1-300x169.jpg\" alt=\"13084310_10156954911265235_938284491_n (1)\" width=\"300\" height=\"169\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/13084310_10156954911265235_938284491_n-1-300x169.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/13084310_10156954911265235_938284491_n-1.jpg 480w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>einem Samstag. Da ich mir den Freitagabend trotzdem nicht nehmen lassen wollte, traf ich mich noch mit Freunden auf Caipirinha, J\u00e4germeister\u00a0und Tanz.\u00a0Als ich ins Bett ging und meinen Wecker auf in drei \u00a0Stunden stellte, war ich mir unsicher, ob ich die richtige Entscheidung getroffen hatte. Um halb acht bin ich dann vor meinem Wecker aufgewacht, wie auch immer so etwas m\u00f6glich sein sollte und habe mich in einen der Pr\u00fcfungsr\u00e4ume als Aufsicht gesetzt. Mehr will ich dazu nun auch nicht mehr sagen, ich habe immerhin noch Z\u00e4hne geputzt und mich ansonsten hinter meinem Buch versteckt. Abgeschrieben hat sicherlich keiner. Und <em>Emil und drei Zwillinge<\/em> ist eine recht leichte, aber sch\u00f6ne Lekt\u00fcre.\u00a0In der Pause teilte\u00a0meine Chefin\u00a0Nutella-Br\u00f6tchen aus, was kann es besseres geben. Dann noch eine heisse Schokolade in der Stadt trinken und noch Eink\u00e4ufe f\u00fcr die After-Simulacro-Party besorgen.<\/p>\n<p><strong>Fiesta<\/strong><\/p>\n<p>Am Abend hatten mein Mitbewohner Dennis und ich dann zu einer Party\u00a0eingeladen. Das ist <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4871.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-medium wp-image-724 alignleft\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4871-300x225.jpg\" alt=\"IMG_4871\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4871-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4871-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4871.jpg 1024w, https:\/\/kulturweit.blog\/cochabamba\/files\/2016\/07\/IMG_4871-750x563.jpg 750w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a>insofern erw\u00e4hnenswert, als dass es sehr gut war. Es wurden etwa 20 Liter Chicha besorgt und sp\u00e4ter auch nicht wieder angefunden. Ein Cousin von Dennis meinte auf meine Anweisung zum Kotzen doch bitte raus zu gehen und zwar dalli dalli, mit den Worten: Carajo, ich will aber drinnen kotzen. Worauf ich nichts mehr zu sagen wusste.<br \/>\nSchlussendlich hat mich dann auch noch der beste Freund Rolando auf den Mund gek\u00fcsst, nachdem er mir erz\u00e4hlt hatte, wie sch\u00f6n ich tanzen kann. Gut, h\u00e4tte schlimmer kommen k\u00f6nnen, aber hoffentlich ver\u00e4ndert es nichts \ud83d\ude09<\/p>\n<p>Danke f\u00fcrs geduldige Lesen, falls jemand tats\u00e4chlich die 1111 W\u00f6rter geschafft hat, bis zu diesem\u00a0Punkt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So ein Blog ist ja auch was gef\u00e4hrliches: Man verbringt Stunden mit der Selbstdarstellung, w\u00e4hrend man eigentlich auch andere Dinge tun k\u00f6nnte. Das habe ich nun wieder\u00a0gemacht. Also beides. 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