{"id":48,"date":"2021-09-16T22:58:32","date_gmt":"2021-09-16T20:58:32","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/claraintbilisi\/?p=48"},"modified":"2021-09-16T22:58:32","modified_gmt":"2021-09-16T20:58:32","slug":"goodbye-deutschland","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/claraintbilisi\/2021\/09\/16\/goodbye-deutschland\/","title":{"rendered":"Goodbye Deutschland!"},"content":{"rendered":"<p><em>Songs der Woche (ja gleich zwei, war ja auch ein bisschen l\u00e4nger als &#8217;ne Woche):<\/em><br \/>\n<em>nie ankommen von JEREMIAS und Ozean von AnnenMayKantereit, einfach weil die meine Gef\u00fchlslage bis zur Ankunft in Tbilisi am besten zusammengefasst haben!<\/em><\/p>\n<p>Die letzten zwei Wochen in Berlin gingen unfassbar schnell herum. Es ist komisch zu wissen, dass du deine Stadt und alles, was du kennst und liebst, verl\u00e4sst- selbst wenn du wei\u00dft, dass du wiederkommst.<\/p>\n<p>Meine Freunde haben mich ungef\u00e4hr anderthalb Wochen vor meiner Abreise mit einer Abschiedsfeier \u00fcberrascht. Auf einmal standen alle in meinem Garten! Ich war ganz sch\u00f6n perplex, aber es war ein sehr sch\u00f6ner Abend. Ungef\u00e4hr die H\u00e4lfte von ihnen habe ich aber tats\u00e4chlich noch im Verlauf der letzten Woche gesehen- sei es zum Boot fahren auf der Spree, zum Essen gehen oder zum Film gucken.<\/p>\n<div id=\"attachment_49\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-49\" class=\"wp-image-49 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/claraintbilisi\/files\/2021\/09\/abschiedsfeier-300x200.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"200\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/claraintbilisi\/files\/2021\/09\/abschiedsfeier-300x200.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/claraintbilisi\/files\/2021\/09\/abschiedsfeier-768x512.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/claraintbilisi\/files\/2021\/09\/abschiedsfeier.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-49\" class=\"wp-caption-text\">\u00dcberraschungsfeier mit meinen Freunden<\/p><\/div>\n<p>Den Tag vor meiner Abreise habe ich die letzten Dinge in meinen Koffer gepackt und war abends noch mit meinen Eltern, meinem Opa und meinem Bruder georgisch essen.<\/p>\n<p>Am Montag, den 13. September ging es dann los: ich hatte keinen Direktflug von Berlin nach Tblisi und flog \u00fcber Frankfurt. Meine Eltern brachten mich zum Flughafen, da wir relativ sp\u00e4t erst angekommen waren, blieb nicht viel Zeit zum verabschieden. Um 11 flog ich nach Frankfurt ab. Komisches Gef\u00fchl.<br \/>\nAm Frankfurter Flughafen kam ich bei den Gates mit A an&#8230; und wohin musste ich um meinen Anschlussflug zu kriegen? Nat\u00fcrlich zu den Gates Z. Ich betete, dass es weniger weit war als es sich anh\u00f6rt, bis zum Boarding des n\u00e4chsten Fluges hatte ich n\u00e4mlich eigentlich nur 20 Minuten Zeit.<\/p>\n<p>Als ich das richtige Gate gefunden hatte, traf ich dort auch schon Laetitia und Vera, die zwei Freiwilligen, mit denen ich auch zusammenziehen wollte. Der Flug nach Tbilisi ging ziemlich schnell vorbei, wir flogen in den Sonnenuntergang hinein. Erst dann kam auf einmal alles bei mir an, was ich die letzten 2 Monate verdr\u00e4ngt hatte. Eine Mischung aus Gef\u00fchlen: Angst, Aufregung, Vorfreude, dann wieder Angst und Trauer um das, was ich zuhause zur\u00fcckgelassen hatte. Das Bonbon, was mein Sitznachbar mir anbot, als er meine Tr\u00e4nen bemerkte, machte mich erst noch trauriger, half dann aber doch mich zu tr\u00f6sten. Diese Geste wusste ich wirklich sehr zu sch\u00e4tzen und sie beruhigte mich: nette Menschen findet man n\u00e4mlich \u00fcberall!<\/p>\n<p>Am Flughafen in Tbilisi angekommen, holte uns meine Ansprechpartnerin, eine Deutschlehrerin meiner Schule am Flughafen ab und brachte uns zu dem Haus, was wir uns zu f\u00fcnft angemietet hatten.<br \/>\nDort lernten wir dann auch Luis kennen, der f\u00fcnfte im Bunde, Johannes, w\u00fcrde erst etwas sp\u00e4ter hinzukommen.<\/p>\n<p>In Tbilisi geht die Zeit 2 Stunden vor. Dass hei\u00dft, dass wir erst sehr sehr sp\u00e4t m\u00fcde wurden. So verbrachten wir den ersten Abend damit, einander kennenzulernen. Erst morgens um halb 4 gings f\u00fcr uns ins Bett.<\/p>\n<p>Den n\u00e4chsten Tag traf ich mich wieder mit meiner Ansprechpartnerin, wir besorgten mit ihrer kleinen Tochter zusammen eine Metro- Karte und eine SIM- Karte f\u00fcr mich.<\/p>\n<p>Mein Opa v\u00e4terlicherseits war vor etwa 15 Jahren f\u00fcr drei Monate hier in Tbilisi und hatte \u00fcber die franz\u00f6sische Botschaft eine \u00dcbersetzerin, mit der er sich gut verstand. F\u00fcr mich hat er im Sommer den Kontakt zu ihr wieder hergestellt. Nachmittags traf ich mich mit ihr und ihrer Tochter Nathalie an der Metrostation Rustaveli, die gar nicht weit von hier ist und an der Hauptstra\u00dfe liegt. Wir waren zusammen Khinkali, georgische gef\u00fcllte Teigtaschen, essen. Schwierig zu essen, aber wirklich sehr sehr lecker!<\/p>\n<p>Zuf\u00e4llig traf ich dann die anderen kultis und wir liefen zusammen wieder nach Hause, um uns dort auszuruhen. Sp\u00e4ter machten wir uns dann auf die Suche nach etwas zu Essen, nachdem wir f\u00fcndig geworden waren, kehrten wir nach Hause zur\u00fcck. Und wieder blieben wir lange wach.<\/p>\n<p>Gestern waren wir alle den ganzen Tag \u00fcber ziemlich tr\u00e4ge, schliefen lang aus und waren trotzdem noch so k.o., dass wir nach unserem Einkauf im Supermarkt (in dem es erstaunlich viele aus Deutschland importierte Sachen gab), sogar noch ein wenig geschlafen haben. Als wir alle wieder wach waren und wir jetzt nicht mehr zu f\u00fcnft, sondern zu sechst waren (Friedrich ist auch noch bei uns eingezogen!), gingen wir typisch georgisch essen. Diesmal a\u00df ich Kubdari, auch wirklich lecker! Nach dem Essen gingen wir etwas spazieren und setzten uns mit zwei kasachischen Touristen in einen Park, in dem wir dann auch von Georgiern angesprochen wurden. Es war wirklich ein lustiger Abend.<\/p>\n<p>Heute war ich dann mit Nathalie und ihrer Freundin in der Altstadt unterwegs. Wir liefen bis zu einer Statue, die <em>mother of Georgia <\/em>genannt wird. Von dort hatten wir einen atemberaubenden Blick \u00fcber die ganze Stadt. Sp\u00e4ter waren wir mit zwei weiteren Freundinnen von ihr im Stadtteil Vake und zu viert zeigten sie mir, wie man Adjaruli, noch eine Spezialit\u00e4t von hier, richtig isst. Ich hatte viel Spa\u00df mit den M\u00e4dchen!<\/p>\n<div id=\"attachment_50\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-50\" class=\"wp-image-50 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/claraintbilisi\/files\/2021\/09\/tbilisivonoben-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/claraintbilisi\/files\/2021\/09\/tbilisivonoben-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/claraintbilisi\/files\/2021\/09\/tbilisivonoben-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/claraintbilisi\/files\/2021\/09\/tbilisivonoben.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><p id=\"caption-attachment-50\" class=\"wp-caption-text\">Blick auf Tbilisi<\/p><\/div>\n<p>So viel zu meinen ersten 4 Tagen hier, ich habe wirklich viel zu viel geschrieben, aber was solls. Ist vermutlich auch normal, am Anfang ist ja alles so neu und anders. Georgisch ist wirklich eine krasse Sprache, sie \u00e4hnelt nichts und die Schriftzeichen sehen echt verr\u00fcckt aus. Mal sehen, wie lange ich brauche, um ein bisschen etwas sagen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Bis ganz bald- oder auf georgisch: \u10e8\u10d4\u10dc\u10d7\u10d0\u10dc \u10eb\u10d0\u10da\u10d8\u10d0\u10dc \u10db\u10d0\u10da\u10d4 (keineeee Ahnung wie man das ausspricht, aber sieht schon krass aus, oder?),<\/p>\n<p>Clara<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Songs der Woche (ja gleich zwei, war ja auch ein bisschen l\u00e4nger als &#8217;ne Woche): nie ankommen von JEREMIAS und Ozean von AnnenMayKantereit, einfach weil die meine Gef\u00fchlslage bis zur Ankunft in Tbilisi am besten zusammengefasst haben! 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