Mein erster Monat in Athen

MonasteraKi

Mir geht es hier in Athen super gut, bis auf das ich seit zwei Wochen eine Erkältung mit mir rumschleppe.
Ende September habe ich mit meinem Sprachkurs angefangen und hab nun zweimal die Woche griechisch. Am Anfang haben wir die Buchstaben gelernt, was nicht so einfach ist. Nun kann ich schon das ein oder andere Wort lesen, aber das Verständnis für die Wörter ist noch nicht wirklich da. Ich komme nun auch immer besser mit dem öffentlichen Verkehrssystem zurecht und kann die Bushaltestellen oder Metro Stationen auf Griechisch verstehen und zuordnen.

Was man hier alles in so kurzer zeit erlebt ist der Wahnsinn. Leider war ich immer noch nicht auf der Akropolis, allerdings werde ich das die nächsten Tage nachholen, da ich besuch aus Deutschland bekomme. Aktuell bin ich lieber an den Strand gefahren, um von dort den Sonnenuntergang zu beobachtet. Außerdem bin ich am Wochenende viel in der Stadt um mich da ein bisschen um zuschauen, also in Zentral Athen oder hier in Glyfada.

In der Schule spielt sich meine Tagesablauf auch immer besser ein und ich fühle mich Pudel wohl, die Kollegen/innen sind alle super lieb, hilfsbereit und freuen sich immer über meine Unterstützung in deren Kursen.

Am Tag der Deutschen Einheit wurden wir als Kulturweit Freiwillige wurden zum offiziellen Empfang vom deutschen Botschafter eingeladen. Dort haben wir Freiwillige von der Diakonie Deutschland kennengelernt.

Am Erntedank Wochenende habe ich das erste mal die deutsche evangelische Kirche in Athen besucht. Es ist eine andere Art Gottesdienst wie ich den gewohnt bin, aber trotzdem fühlt es sich wie ein Stück Heimat an.
Nachmittags habe ich es mir auf der Dachterrasse gemütlich gemacht damit ich mir den Ernteumzug aus Kirchwerder in der Liveübertragung angucken kann.

Deutsch evangelische Kirche in Athen

In der Woche habe ich Abends nie so viel Zeit, deswegen fahre ich manchmal einfach nur an den Strand und gehe dort spazieren oder setzte mich auf die Dachterrasse und beobachte den Sonnenuntergang.

Am Donnerstag wurden wir in die Stavros Niarchos Foundation zu einer Podiumsdiskussion mit der Frau vom Bundespräsidenten (Frank-Walter Steinmeier) Elke Büdenbender und der Frau vom griechischen Präsidenten (Prokopis Pavlopoulos) Vlassia Pavlopoulou-Peltsemi, zwei Autoren und vier junge Menschen mit deutsch/griechischen Einflüssen eingeladen.
In der Podiumsdiskussion ging es um das Thema:
Jugend in Europa – Bi- und Multikulturalität – Erfahrungen, Wahrnehmungen, Wünsche und Visionen.
Danach hatten wir noch die Gelegenheit bei einem kleinen Empfang mit den Bundespräsidenten ein Foto zumachen und ganz kurz zu sprechen.
Am Abend waren wir in der Nationalen Kapodistrias-Universität Athen bei der Verleihung der Ehrendoktorwürde an den Bundespräsidenten von der Juristischen Fakultät, durch die Dekanin Prof. Dr. Kalliopi A. Christakakou-Fotiadi (Zivilrecht). Als Abschluss von dem spannenden und sehr interessanten Tag waren wir mit allen Griechenland Kultis noch etwas essen.

Verleihung der Ehrendoktorwürde

Freitag waren wir in einer sehr gemütlichen griechischen Bar und haben einheimische Cocktails getrunken. Samstag war dann das Oktoberfest der DSA, wo Kyra und ich bei der Tombola mit geholfen haben und danach saßen wir mit den anderen noch alle zusammen und haben das lecker bayrische Essen und Bier genoßen. Am Abend waren wir (die Kultis und Elandisten) in einer typisch griechischen Taverne und haben warmen Raki mit Honig getrunken.

Der erste Monat ins nun auch schon rum und bei mir hat sich einiges getan, ich werde am Sonntag meine Gastfamilie verlassen, weil es Zeitlich zwischen uns nicht passt, da ich viele Termine außerhalb habe. Deswegen werde ich jetzt schon in die Wohnung ziehen, wo ich eigentlich erst Ende Februar hingezogen wäre.

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