{"id":4,"date":"2023-09-26T04:43:45","date_gmt":"2023-09-26T02:43:45","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/?p=4"},"modified":"2023-09-26T04:43:45","modified_gmt":"2023-09-26T02:43:45","slug":"die-erste-woche-in-der-ferne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/2023\/09\/26\/die-erste-woche-in-der-ferne\/","title":{"rendered":"Die erste Woche in der Ferne"},"content":{"rendered":"<p>Bolivien &#8211; wenn du mich vor einer Woche gefragt h\u00e4ttest, wie die Menschen hier wohnen, welche Pflanzen hier wachsen oder welchen Sport sie gerne spielen, ich h\u00e4tte die Fragen nicht beantworten k\u00f6nnen. Und ich denke nicht nur mir, sondern ganz vielen anderen geht es \u00e4hnlich. Bolivien ist das Land in S\u00fcdamerika, dass man gerne vergisst, wenn man die L\u00e4nder in Lateinamerika aufz\u00e4hlen m\u00f6chte. Und genau das sollte sich f\u00fcr mich \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Aber fangen wir von vorne an\u2026 Als ich mich im Dezember letzten Jahres daf\u00fcr entschied, mich f\u00fcr ein FSJ im Ausland zu bewerben, konnte ich noch nicht ahnen, wohin mich diese Reise f\u00fchren w\u00fcrde. Da ich gerne mein Spanisch verbessern wollte, bewarb ich mich mit der Pr\u00e4ferenz, nach S\u00fcdamerika oder Spanien zu reisen. Im April bekam ich dann das Platzangebot f\u00fcr das \u201eColegio Alem\u00e0n\u201c (die deutsche Schule) in Oruro, Bolivien, welches ich trotz teils negativer Berichte, von ehemaligen FSJ-lerinnen aus den Jahren zuvor, annahm. Ganz nach dem Motto \u201eich werde wachsen, egal was passiert\u201c.<\/p>\n<p>Am 12. September fand ich mich dann, nach zahlreichen Arztbesuchen und Impfungen, viel zu viel Papierkram, nervenzehrenden Visumsantr\u00e4gen und einem tollen Vorbereitungsseminar, dass ich aufgrund eines Corona-Ausbruchs leider fr\u00fcher verlassen musste, im Flugzeug nach Oruro wieder. Nach \u00fcber 27 Stunden landete ich im 260 000 Einwohner gro\u00dfen Oruro auf 3,700 Meter H\u00f6he, allerdings mit einem Gep\u00e4ckst\u00fcck weniger, als ich in Frankfurt gestartet bin. Erst jetzt realisierte ich, dass ich diesen Ort f\u00fcr die n\u00e4chsten 5 Monate mein Zuhause nennen w\u00fcrde.<\/p>\n<div id=\"attachment_5\" style=\"width: 280px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/anden-flug.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-5\" class=\"wp-image-5 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/anden-flug-300x399.jpg\" alt=\"\" width=\"270\" height=\"359\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/anden-flug-300x399.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/anden-flug-624x830.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/anden-flug.jpg 673w\" sizes=\"(max-width: 270px) 100vw, 270px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-5\" class=\"wp-caption-text\">Der Flug \u00fcber die Anden von Cochabamba nach Oruro<\/p><\/div>\n<p>Oruro ist f\u00fcr bolivianische Verh\u00e4ltnisse eine relativ kleine Stadt, daf\u00fcr mit umso mehr Tradition und Kultur. Ca. 90% der Einwohner*innen Oruros sind von Indigenem Ursprung, wodurch es in kaum einer Stadt in diesem Land \u201eBolivianischer\u201c werden kann.<\/p>\n<p>Mit eines der ersten Dinge, die mir in Bolivien aufgefallen sind, ist die unglaubliche Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit, mit der einem die Menschen hier gegen\u00fcbertreten (die Erfahrung, die die Deutschen so oft machen und sich auch mal eine Scheibe von abscheiden d\u00fcrfen :)). Au\u00dferdem erlebe ich die Bolivianer (in wieweit auch immer ich das nach einer Woche beurteilen kann) als sehr gro\u00dfz\u00fcgig und zufrieden.<\/p>\n<p>In meinem \u201eneuen Zuhause\u201c lebe ich mit einer super netten Gastfamilie, in einem sehr gro\u00dfz\u00fcgigen Zimmer, das weder isoliert noch beheizt ist, was bei den Minusgraden, die es auch im Sommer nachts erreicht, eine sehr spannende Erfahrung ist, besonders wenn morgens kein Wasser aus dem Wasserhahn l\u00e4uft, weil es eingefroren ist. Verw\u00f6hnt von Zuhause, fror ich also in meiner ersten Nacht sehr, doch an die K\u00e4lte gew\u00f6hnte ich mich schnell und auch die H\u00f6he machte mir nur kaum zu schaffen. An das Essen hingegen werde ich mich vermutlich so schnell nicht gew\u00f6hnen. Doch auch die traditionellen Gerichte, die meist mir Fleisch zubereitet werden, geh\u00f6ren zu meinen Erfahrungen dazu. Anders als in Deutschland, leben die Tiere in Bolivien, bevor sie auf dem Teller landen, nicht in Massentierhaltung. Daher ist das Unverst\u00e4ndnis einem veganen oder vegetarischen Lebensstil gegen\u00fcber umso gr\u00f6\u00dfer, zumal eine tierfreie Ern\u00e4hrung hier nahezu unm\u00f6glich ist.<\/p>\n<p>Ein erstes Bild von der Stadt konnte ich mir an meinem ersten Schultag machen. Ich fuhr also mit meinen Gastschwestern mit dem Taxi durch die von Bussen und Autos \u00fcberf\u00fcllten Stra\u00dfen Oruros, vorbei an Kindern in Uniform, kleinen Ladenst\u00e4ndchen am Stra\u00dfenrand, M\u00e4rkten, traditionell gekleideten Frauen und ausgebauten Vans oder Autos, die als Busse fungieren. Aufgrund des chaotischen Verkehrs kamen wir an meinem ernsten Tag schon zu sp\u00e4t in die Schule. Daran sollte ich mich auch gew\u00f6hnen, denn von der deutschen P\u00fcnktlichkeit muss ich mich wohl f\u00fcr die n\u00e4chsten f\u00fcnf Monaten erst einmal verabschieden.<\/p>\n<div id=\"attachment_6\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/strasen-oruros.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-6\" class=\"wp-image-6 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/strasen-oruros-300x399.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"399\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/strasen-oruros-300x399.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/strasen-oruros-624x830.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/strasen-oruros.jpg 673w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-6\" class=\"wp-caption-text\">Eine typische Stra\u00dfe in Oruro<\/p><\/div>\n<p>Auch die Sicherheitsma\u00dfnahmen im Stra\u00dfenverkehr unterscheiden sich stark von denen in Deutschland. So sa\u00df ich an meinem ersten Tag in Bolivien auf dem Weg vom Flughafen zu meinem Haus mit meinen beiden Gastschwerstern und meiner Gastmutter zusammen auf der R\u00fcckbank des Taxis, als w\u00e4re es das selbstverst\u00e4ndlichste der Welt. Bis jetzt habe ich auch noch niemanden angeschnallt in einem Auto gesehen und Verkehrszeichen scheint es auch nicht zu geben. Denn wieso sollten Verkehrsschilder den Verkehr regeln, wenn es eine Hupe gibt?<\/p>\n<p>Neben dem Taxi (Taxi fahren ist hier sehr verbreitet und kostet umgerechnet nie mehr als 3\u20ac) sind Busse das Hauptverkehrsmittel. Diese fahren allerdings nach keinem festen Fahrplan und halten auch an keinen Haltestellen. Wenn du Bus fahren m\u00f6chtest stellst du dich an den Stra\u00dfenrand, um einem Bus mit der entsprechenden Nummer zuzuwinken, damit du einsteigen kannst. Zum aussteigen rufst du \u201eIch steige aus\u201c und der Busfahrer h\u00e4lt f\u00fcr dich an. Alleine in einen Bus zu steigen habe ich mich bis jetzt jedoch noch nicht getraut.<\/p>\n<p>Aufgrund von den wenigen Touristen in Oruro, f\u00e4llt man als europ\u00e4ische Frau besonders auf. So fiel es mir in den ersten Tagen besonders schwer einzusch\u00e4tzen, was es bedeutet als wei\u00dfe Frau alleine durch die Stra\u00dfen zu laufen. Da ich auf der Stra\u00dfe nicht unbedingt ein Handy benutzen soll und mein Orientierungssinn eine 0 von 10 ist, war ich in den ersten Tagen stark abh\u00e4ngig von meiner Gastfamilie. Mittlerweile komme ich ganz gut zurecht, doch unbemerkt werde ich nie durch die Stra\u00dfen laufen k\u00f6nnen. Die Bedeutung meines Aussehens wurde mir besonders in der Schule vor Augen gef\u00fchrt. Und auch die Bedeutung von Deutschland oder deutsch f\u00fcr die Schule war zun\u00e4chst sehr ungewohnt.<\/p>\n<div id=\"attachment_8\" style=\"width: 321px\" class=\"wp-caption alignright\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/schule.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-8\" class=\"wp-image-8 \" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/schule-300x399.jpg\" alt=\"\" width=\"311\" height=\"414\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/schule-300x399.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/schule-624x830.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/schule.jpg 673w\" sizes=\"(max-width: 311px) 100vw, 311px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-8\" class=\"wp-caption-text\">Der Schulhof<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_10\" style=\"width: 263px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/Snapchat-1040672098.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-10\" class=\"wp-image-10\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/Snapchat-1040672098-300x533.jpg\" alt=\"\" width=\"253\" height=\"449\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-10\" class=\"wp-caption-text\">Ein typisches Klassenzimmer<\/p><\/div>\n<p>In der Schule wurde ich von allen super h\u00f6flich begr\u00fc\u00dft und w\u00e4hrend die ganze Schule bereits meinen Namen kennt und mich beim vorbeigehen gr\u00fc\u00dft oder tuschelt, kenne ich vielleicht 5 Namen. Besonders die kleinen Kinder sind sehr neugierig, doch auch die \u00e4lteren Sch\u00fcler*innen zeigen viel Interesse an mir. Diese Erfahrung ist zwar sehr ungewohnt, doch hilft dies auch dabei, mit Bolivianer*innen in Kontakt zu treten. Und dennoch f\u00fchle ich mich oft noch etwas verloren. Die komplett neue Kultur, eine fremde Umgebung und das pl\u00f6tzliche \u201ealleine\u201c sein stellte f\u00fcr mich in den ersten Tagen eine besonders gro\u00dfe Herausforderung dar. Und trotzdem habe ich in meiner ersten Woche schon viel erlebt, gesehen und gelernt. So war ich z.B. an meinem ersten Wochenende mit meiner Gastfamilie bei einem Basketballspiel \u201eAlem\u00e1n\u201c (Oruro) gegen \u201eSansibar\u201c (La Paz). Wie selbstverst\u00e4ndlich ging ich davon aus, dass wir uns ein Spiel der M\u00e4nnermannschaft anschauen w\u00fcrden, doch neben dem Fakt, dass \u00fcberall die Deutschlandfahne zu sehen war, spielte zu meiner \u00dcberraschung eine Frauenmannschaft. Ich erwische mich selbst noch oft dabei, in Vorurteilen zu denken, doch der Sport f\u00fcr Frauen scheint in Bolivien eine genauso gro\u00dfe Rolle zu Spielen wie f\u00fcr M\u00e4nner, Deutschland kann sich da mal was von abgucken.<\/p>\n<p>Erste Kontakte zu gleichaltrigen konnte ich in der Schule kn\u00fcpfen. Dadurch habe ich bereits das Schwimmbad und das Kino in Oruro kennengelernt und heute erwartet mich meine erste bolivianische Party. Da jedoch viele junge Menschen aus Oruro wegziehen, gibt es nur wenige Orte, an denen man gleichaltrige kennenlernen kann und auch internationale Menschen sind eine Fehlanzeige in Oruro. Daher bin ich viel mit meiner Gastfamilie unterwegs. Zu meinem \u00dcberraschen gehen wir sehr oft Essen und obwohl es f\u00fcr deutsche Verh\u00e4ltnisse sehr billig ist, summieren sich die Ausgaben dennoch. Durch meine Gastfamilie erlebe ich aber die bolivianische Kultur auf eine ganz andere Art und tauche somit in das \u201enormale\u201c Leben einer Familie in Bolivien ein.<\/p>\n<div id=\"attachment_7\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/oruro-von-oben.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-7\" class=\"wp-image-7 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/oruro-von-oben-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/oruro-von-oben-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/oruro-von-oben-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/oruro-von-oben-624x468.jpg 624w, https:\/\/kulturweit.blog\/chiarainbolivien\/files\/2023\/09\/oruro-von-oben.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-7\" class=\"wp-caption-text\">Oruro von oben<\/p><\/div>\n<p>Mittlerweile bin ich seit etwas \u00fcber einer Woche in Bolivien und obwohl ich noch etwas verloren bin, f\u00fchlt es sich irgendwie schon viel l\u00e4nger an, ob das etwas Gutes ist, darfst du dir \u00fcberlegen. F\u00fcr heute habe ich aber erstmals genug geschrieben und bin gespannt, was die n\u00e4chste Zeit mit sich bringen wird. Welche Orte werde ich noch erkunden? Wie werde ich mich als Lehrerin schlagen? Und werde ich mich doch noch an das Essen gew\u00f6hnen? Vielleicht wird all das einen Platz in einer meiner n\u00e4chsten Blogeintr\u00e4ge (falls es weitere geben sollte) finden. Bis dahin esse ich viel Fleisch und denk an euch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Bolivien &#8211; wenn du mich vor einer Woche gefragt h\u00e4ttest, wie die Menschen hier wohnen, welche Pflanzen hier wachsen oder welchen Sport sie gerne spielen, ich h\u00e4tte die Fragen nicht beantworten k\u00f6nnen. Und ich denke nicht nur mir, sondern ganz vielen anderen geht es \u00e4hnlich. 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