{"id":238,"date":"2011-12-07T21:58:17","date_gmt":"2011-12-07T20:58:17","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/carmina\/?p=238"},"modified":"2016-10-13T09:45:42","modified_gmt":"2016-10-13T07:45:42","slug":"busszal-mit-dem-bus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/carmina\/2011\/12\/07\/busszal-mit-dem-bus\/","title":{"rendered":"busszal \/ mit dem Bus"},"content":{"rendered":"<p style=\"text-align: right\">&#8222;Dienstag, 06. Dezember 2011 &#8211;<\/p>\n<p>Ich breche bereits fr\u00fch zur Bushaltestelle auf, die Fahrt w\u00fcrde etwa zehn Minuten dauern, ich w\u00fcrde in jedem Fall rechtzeitig beim Sprachkurs ankommen. Vereinzelt warten andere Menschen mit mir. Aber jeder wartet alleine, f\u00fcr sich. Es ist dunkel. Und kalt ist es auch. Trotzdem stecke ich meine H\u00e4nde nicht in die warmen Jackentaschen. Meine H\u00e4nde halten das Portmonnaie. Im Kopf wiederhole ich immer wieder den Namen der Zielhaltestelle. Ein komplizierter Name, geradezu ein Zungenbrecher &#8211; szantokowatschjanoschutza, szantokowatschjanoschutza, szantokowatschjanoschutza,&#8230; Mit jedem Bus, der um die Ecke biegt steigt meine Anspannung. Ja, klar, ich will doch nur Busfahren, hat jeder schon mal gemacht, keine gro\u00dfe Sache. Aber es ist das erste Mal in der Stadt, in der ich nun seit fast drei Monaten lebe, und ich bin alleine. Viele Busse fahren sowieso einfach vorbei und die, die anhalten, fahren ohne mich weiter. Dann endlich kommt er, der Einundzwanziger. Ich lasse die Anderen vor mir einsteigen und gehe als Letzte. Alle haben irgendwelche Karten, die sie beim Busfahrer vorzeigen, wahrscheinlich Monatstickets. Ich nicht, nat\u00fcrlich nicht. Der Busfahrer sitzt in einer Art Kabine, durch das kleine Fenster sage ich den auswendig gelernten Stra\u00dfennamen auf. Der Busfahrer best\u00e4tigt mir freundlich auf Ungarisch, ja, diese Haltestelle wird angefahren. Fragend stehe ich vor dem Fensterlein, &#8218;Ticket?&#8216; Als Antwort kommt irgendetwas Ungarisches, was ich nicht verstehe und der Busfahrer geht mit seinen Fingern durch die Luft spazieren. H\u00e4? Ich verstehe, dass er nicht verstanden hat und setze mich einfach hin. Nagut, dann eben schwarz.&#8220;<\/p>\n<p>Eigentlich h\u00e4tte an dieser Stelle ein Bericht (oder so) zum Zwischenseminar stehen sollen. Aber ich mag chronologische Br\u00fcche. Deswegen kommt jener mit Versp\u00e4tung. So wie die \u00f6ffentlichen Verkehrsmittel (im Winter).<\/p>\n<p>Falls ihr euch wundert, weshalb ich erst jetzt zum ersten Mal in P\u00e9cs mit dem Bus gefahren bin&#8230;\u00a0 Bisher war es immer so gewesen, dass ich die notwendigen Wege zu Fu\u00df zur\u00fcck legen konnte. Und ich bewege mich auch gerne zu Fu\u00df fort, ebenso gerne radfahrend. Aber leider mangelt es mir an einem Fahrrad. Zur Schule sind es etwa zw\u00f6lf Minuten, im Schnellschritt vielleicht nur zehn. Dadurch, dass ich in der Innenstadt wohne, gibt es kaum etwas Lebensnotwendiges, was ich nicht zu Fu\u00df erreichen k\u00f6nnte. F\u00fcr die l\u00e4ngeren Wege, also in erster Linie zum Sprachkurs, werde ich von C\u00e9line im Auto mitgenommen. Nun trug es sich aber zu, dass C\u00e9line gestern Abend zur Sprachkurszeit eine unschw\u00e4nzbare Orchesterprobe hatte&#8230; und damit begann die Geschichte.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;Dienstag, 06. Dezember 2011 &#8211; Ich breche bereits fr\u00fch zur Bushaltestelle auf, die Fahrt w\u00fcrde etwa zehn Minuten dauern, ich w\u00fcrde in jedem Fall rechtzeitig beim Sprachkurs ankommen. Vereinzelt warten andere Menschen mit mir. Aber jeder wartet alleine, f\u00fcr sich. Es ist dunkel. Und kalt ist es auch. 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