{"id":170,"date":"2012-02-18T18:28:41","date_gmt":"2012-02-18T21:28:41","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/?p=170"},"modified":"2012-02-18T20:07:02","modified_gmt":"2012-02-18T23:07:02","slug":"reise-durch-den-einsamen-kontinent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/2012\/02\/18\/reise-durch-den-einsamen-kontinent\/","title":{"rendered":"Reise durch den einsamen Kontinent"},"content":{"rendered":"<p>Jetzt, gut einen Monat nachdem ich wieder in Buenos Aires bin, versuche ich, die Reise in Worte zu fassen. Dies wird ein relativ n\u00fcchterner Reisebericht sein, der mehr den Ablauf der Reise wiedergibt. Anekdoten werden hoffentlich bald folgen. Aber eins nach dem anderen.<\/p>\n<p>Die Reise startete am 11.12. in BUENOS AIRES, allerdings zuerst als Dienstreise nach VILLA GENERAL BELGRANO. V.G. Belgrano ist ein D\u00f6rfchen, zwei Stunden s\u00fcdlich von Cordoba, in den Sierras de Cordoba und ein beliebtes Ausflugs- und Urlaubsziel bei Argentiniern. \u2013 Bekannt f\u00fcr seine sch\u00f6ne Natur, vor allem aber f\u00fcr sein \u201cDeutsch sein\u201d. Als Mitte des letzten Jahrhunderts das deutsche Kriegsschiff \u201cGraf Spee\u201d vor Montevideo sank, nahm Argentinien die Matrosen auf und gab ihnen das St\u00fcck Land in den Sierras, wo dann V. G. Belgrano gegr\u00fcndet wurde. Die Hauptstra\u00dfe wird geziert von hunderten geschnitzten Holzschildern, die alles Erdenkliche als DEUTSCH anpreisen (Ich wusste nicht, dass \u201cDEUTSCHES EIS\u201d, \u201cDEUTSCHER TEE\u201d oder \u201cDEUTSCHE GEW\u00dcRZE\u201d von Weltruf sind\u2026). Die Haupteinnahmequelle scheinen aber Bierkr\u00fcge, T-Shirts und (Reichskriegs-) Flaggen zu sein. Man findet so ziemlich jedes Souvenir mit einem Hakenkreuz oder der Aufschrift \u201cDeutsche Luftwaffe 1944\u201d. Insgesamt hat V.G. Belgrano wenig dem heutigen Deutschland zu tun, es \u00e4hnelt eher einem deutschen Disneyland \u2013 mit Nazitouch. Ich gehe aber davon aus, dass kulturweit nicht deshalb V. G. Belgrano ausgew\u00e4hlt hat, sondern viel mehr wegen der zentralen Lage, der tollen Unterkunft und der Umgebung mit viel Natur. Gerade wir aus Buenos Aires haben das echt genossen!<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Das Zwischenseminar war echt toll. Nicht nur die Trainer waren gut, auch die gesamte Stimmung unter uns Freiwilligen. Man kam mit vielen ins Gespr\u00e4ch, die man auf dem Vorbereitungsseminar nie gesehen oder gesprochen hatte, und ich musste nach dem Seminar \u00fcber viele anders urteilen als vorher (positiv). Au\u00dferdem hatten wir die M\u00f6glichkeit uns auszutauschen und Reisen und Treffen zu planen. Das ganze Zwischenseminar w\u00e4re bestimmt ohne die tolle Unterkunft (Mischung aus Bauernhof, Hostel, Familienbetrieb und Almh\u00fctte) nur halb so gut gewesen. Viele feierten das Essen, ich pr\u00e4ferierte mehr die Lage \u2013 ungef\u00e4hr 1km vom Dorf in den Bergen, mit Pool auf der Bergkuppe, gro\u00dfer Asadostelle, und viel Getier inklusive Leguan.<\/p>\n<p style=\"text-align: center\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN32951.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3295_thumb2.jpg\" alt=\"DSCN3295\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Die Unterkunft war eine Art anthroposophischer Bauernhof, der von einer Deutschen und einem Niederl\u00e4nder gef\u00fchrt wird. Das Haus liegt au\u00dferhalb von V. G. Belgrano in den Bergen und auf der Kuppe des Berges war ein Pool mit toller Aussicht! Einen Tag machten wir einen Ausflug nach Alta Gracia. Bekannt ist der Ort vor allem durch das Kindheitshaus von Che Guevara, das k\u00fcrzlich auch noch von Fidel Castro und Hugo Ch\u00e1ves besucht wurde. Ansonsten hat der Ort noch eine sehr sch\u00f6ne Jesuiten-Estancia zu bieten, die als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt wurde.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Nach einer Woche ging es dann weiter Richtung CORDOBA, wo wir nur f\u00fcr 48 Stunden auf der Durchreise blieben.\u00a0 Cordoba hat durchaus sch\u00f6ne Ecken und es gibt dort sehr viele Studenten, allerdings konnte ich nicht so viel mit der Stadt anfangen, da sie im Vergleich zu Buenos Aires kleinst\u00e4dtisch ist, und auch nicht so sch\u00f6n wie beispielsweise Mendoza, aber dazu sp\u00e4ter mehr. Samstagnacht ging es dann weiter Richtung San Juan. Nach einem sportlichen Lauf von ca. 4 km mit einem 30 kg Rucksack kamen wir nach 15 Minuten durchgeschwitzt am Busbahnhof von Cordoba an. Nach dem Motto \u201cWas kostet die Welt\u201d haben wir drei Jungen uns die zweite Klasse \u201cCama\u201d gebucht und nicht wie die M\u00e4dchen die dritte Klasse \u201cSemicama\u201d. Leider mussten wir feststellen, dass wir den schlechteren Service hatten, aber was tut man nicht alles f\u00fcr komfortables Reisen\u2026\u00a0 Die W\u00fcstendurchquerung nach San Juan war um einiges spannender als San Juan selbst. Der Bus fuhr eine Stra\u00dfe, die 200 km ohne Kurve durch die W\u00fcste f\u00fchrt. Auf dem Weg musste ich leider einen relativ krassen LKW-Unfall sehen. 200 km ohne Kurve durch Sand scheinen f\u00fcr einige doch sehr erm\u00fcdend zu sein. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3471_thumb1.jpg\" alt=\"DSCN3471\" width=\"180\" height=\"240\" border=\"0\" \/><\/p>\n<p>Wie schon eben erw\u00e4hnt, SAN JUAN ist keine Reise wert. Nicht mal einen Tankstopp. Es w\u00fcrde schon damit anfangen, dass es sich als sehr schwierig gestalten wird eine Tankstelle zu finden. Und wenn man eine findet, wird sie wahrscheinlich geschlossen sein. Ich rate also allen Argentinienbesuchern, San Juan zu meiden. Die f\u00fcnf oder sechs Stunden, die wir dort Aufenthalt hatten, waren mehr als genug. Nach so viel L\u00e4sterei wollt ihr sicherlich auch wissen, was so schlimm an San Juan ist: NICHTS! Es gibt einfach nichts in San Juan. Weder Menschen noch Autos, noch L\u00e4den, nicht mal die sonst obligatorischen Stra\u00dfenhunde. Bis auf einen Indio, den ich auf Grund seiner Vorfahren \u201cIndianer\u201d taufte und der nicht anwesende Autos in Parkpl\u00e4tze einweisen wollte, und zwei Jungs von der Stadtreinigung, die mit einem Tanker und einem Springbrunnen einen ganzen Park unter Wasser setzen wollten, war niemand in der \u201cStadt\u201d zu sehen. Wahrscheinlich arbeiten alle sonntags \u2013 immerhin ist San Juan die \u201cStadt der Arbeiter\u201d. Ein Banner des \u00f6rtlichen Lionsclubs verabschiedete uns nach Valle Fertil.<\/p>\n<p>VALLE FERTIL: Nach vier Stunden Busfahrt kamen wir im sch\u00f6nen Valle Fertil an. Valle Fertil an sich ist zwar spannender als Valle Fertil, aber hat auch nichts <span style=\"text-decoration: underline\">wirklich<\/span> Spannendes zu bieten. Es wird einzig von Touristen besucht, die dann von hier in das 70 km entfernte Valle de la Luna aufbrechen. Es gibt also ein paar Hostels und Hotels und ein paar Empanada-L\u00e4den. Da die n\u00e4chste Stadt vier Stunden weg ist, kann man sich vorstellen, wie spannend das Leben gerade f\u00fcr die j\u00fcngeren Einwohner sein muss. In unserem Hostel wurden wir von \u201cGringo\u201d begr\u00fc\u00dft (Gringo hei\u00dft so viel wie anderssprachiger Ausl\u00e4nder \u2013 normalerweise aus Europa oder den USA). Gringo war um die 60 Jahre alt und als wir in fragten, warum er Gringo hie\u00dfe erkl\u00e4rte er uns: Sein Gro\u00dfvater kam mit seinem Vater aus Europa nach Argentinien&#8230; Nach seiner Definition w\u00e4ren dann sicherlich 50% der Argentinier Gringos. Klarer wurde es als \u201cIndio\u201d der andere Mitarbeiter des Hostels kam. Indio war, wie der Name schon vermuten l\u00e4sst indigener Abstammung und um die 30. Indio war vorher als Tanzlehrer in D\u00fcsseldorf t\u00e4tig und so lief die ganze Zeit im Hostel Patrice, Casper, Marteria und andere deutsche Musik. Am n\u00e4chsten Morgen ging es dann sehr zeitig (8:00 Uhr wurde angepeilt, bis wirklich alle im Bus sa\u00dfen, ging es schon eher auf viertel vor 9 zu), los ins Valle de la Luna.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Das VALLE DE LA LUNA ist nur ein Teil des Nationalparks ISCHIGUALASTO. Da aber wahrscheinlich kaum einer wei\u00df, wie man Ischigualasto richtig ausspricht oder was es hei\u00dft, werde ich einfach inkorrekterweise Valle de la Luna schreiben. Zum Valle de la Luna muss man sein eigenes Auto mitbringen, oder wenn dies nicht vorhanden ist, einen Fahrer mit Auto mieten. Dann geht es los auf staubigen Pisten. Zu Beginn hatte ich das Gef\u00fchl, irgendwo in einem Italowestern zu sein. Dann kam allerdings das erste Guanaco und selbst mir wurde klar, dass wir wirklich in Argentinien waren. Was das Valle de la Luna aber wirklich ausmacht, sind die Felsformationen und die verschiedenen Farbt\u00f6ne im Boden.<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3848.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3848_thumb.jpg\" alt=\"DSCN3848\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/a> Die verschiedenen Farbt\u00f6ne sind \u00fcber Millionen von Jahren entstanden. Durch \u00e4u\u00dfere Einfl\u00fcsse verf\u00e4rbte sich die Erde schichtweise. Inzwischen ist das komplette Farbspektrum zu sehen, da durch die Erosion teilweise Erde weggesp\u00fclt wird und so die einzelnen Schichten sichtbar werden. Als ich vorher Fotos vom Park sah, konnten diese mich nicht wirklich begeistern, aber wenn man erst einmal direkt davor steht, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. 10 km weiter sieht aber schon wieder alles komplett anders aus. Man gelangt in eine echte Sandw\u00fcste, wo es gar keine Pflanzen mehr gibt. Doch dann, 5 km weiter dachte ich, ich w\u00fcrde vor dem Grand Canyon stehen. Die Felsen sind rostrot und t\u00fcrmen sich hunderte Meter direkt vor einem auf. Aber was wirklich am spektakul\u00e4rsten ist und den Park einzigartig macht, sind die Felsformationen. Es ist kaum m\u00f6glich, diese mit Worten zu beschreiben. Am meisten sagen sicherlich noch die Fotos aus, aber wie gesagt, all das \u201elive\u201c zu sehen ist viel extremer und spektakul\u00e4rer!<\/p>\n<p>Da wir dachten, eine weitere Hostel-Nacht w\u00fcrde sich nicht lohnen, wenn der Bus nach MENDOZA schon um 04:00Uhr abf\u00e4hrt, streunten wir Jungs durch die Stadt, w\u00e4hrend die M\u00e4dchen sich noch ein paar Stunden Schlaf g\u00f6nnten. Nachdem wir dreimal beim Busterminal in Valle Fertil waren, musst wir leider feststellen, dass es nicht mehr gen\u00fcgend Tickets f\u00fcr uns alle gab. Wir teilten uns auf und die andere Gruppe kam erst sp\u00e4ter am n\u00e4chsten Tag nach.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Mendoza ist echt eine sch\u00f6ne Stadt! Sie besticht durch viel Gr\u00fcn, ist nicht \u00fcberf\u00fcllt aber durchaus lebhaft. Au\u00dferdem hat man ein tolles Andenpanorama und es gibt einen riesigen Park. In Mendoza kann man viel unternehmen, aber die wirklichen Highlights liegen au\u00dferhalb der Stadt. Rafting in den Anden, Reiten und Klettern im Hochgebirge, Weintouren in den Weinfeldern und nat\u00fcrlich der Aconagua, mit 6962m der h\u00f6chste Berg au\u00dferhalb des Himalayas.<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN0230.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN0230_thumb.jpg\" alt=\"DSCN0230\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/a>\u00a0 Mendoza wurde 1861 komplett von einem Erdbeben zerst\u00f6rt. Leider gibt es deshalb keine Geb\u00e4ude aus der Kolonialzeit. Bei dem Erdbeben starben ca. 6000 Menschen, damals ein Drittel der Bev\u00f6lkerung. Als die Stadt neu aufgebaut wurde, achtete man darauf, dass die Geb\u00e4ude nicht zu hoch errichtet wurden, und dass es viele Pl\u00e4tze gibt, auf die sich die Menschen im Falle eines Erdbebens fl\u00fcchten k\u00f6nnen. Deshalb sieht die Innenstadt von Mendoza heute wie die f\u00fcnf Punkte eines W\u00fcrfels aus. In der Mitte gibt es die gro\u00dfe \u201cPlaza Independencia\u201d und an jeder Ecke eine weitere kleinere Plaza. Mendoza ist eine Oasenstadt. Das Umland ist eine karge Trockensteppe und Mendoza wird komplett k\u00fcnstlich bew\u00e4ssert. In Mendoza regnet es im ganzen Jahr lediglich 222 mm, zum Vergleich: 773mm in Hamburg. Ein kompliziertes Kanalsystem speist die Stadt und die umliegenden Weinfelder mit dem Wasser der Anden. Die Weinfelder stellte ich mir romantischer oder europ\u00e4ischer vor. In meinem Kopf ging ich von Weinberge am Fu\u00dfe der Anden aus. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN0449_thumb1.jpg\" alt=\"DSCN0449\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/>Aber falsch gedacht: Es sind echte Felder in der Ebene, und die\u00a0 meisten Weing\u00fcter liegen in einem Industriegebiet. Bei der Weintour f\u00e4hrt man haupts\u00e4chlich auf einer Landstra\u00dfe zwischen LKWs. Allerdings gibt es auch echt sch\u00f6ne Weing\u00fcter und Alleen. W\u00e4hrend der Weintour waren Sophie und ich uns sicher, dass wir einen \u201ePromi\u201c mit von der Partie h\u00e4tten. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN0432_thumb1.jpg\" alt=\"DSCN0432\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/>Wir wussten\/wissen nicht genau was er ist, aber wir ordnen ihn in die Sparte Surfer \/ Snowboarder \/ Skater ein. Auf Nachfrage versicherte er uns, dass er nur ein ganz normaler Kanadier sei. Aber wer w\u00fcrde das im Urlaub auch nicht sagen, und leider sind wir beide nicht so die Insider, dass wir seinen Namen kannten. Wer wei\u00df, wer wei\u00df? Am Freitag vor Weihnachten machten wir uns dann auf in unser \u201cWeihnachtshaus\u201d. Mit dem Taxi ging es ins ca. 20 km entfernte LUJAN.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Das WEIHNACHTSHAUS waren genau genommen zwei H\u00e4user mit einem sch\u00f6nen Pool und riesigem Garten. Da die Vermieter Architekten sind, bewohnten wir recht moderne und kreativ gebaute H\u00e4user. Die Hauptbesch\u00e4ftigung bestand aus: am Pool liegen, Kochen, Essen, Rumh\u00e4ngen, Skypen, Haare schneiden :), und nat\u00fcrlich den k\u00f6stlichen Wein der Region verkosten! Im Weihnachtshaus kamen dann auch noch Julian und Soni hinzu. <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3227.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3227_thumb.jpg\" alt=\"DSCN3227\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/a> Julian ist ein Schulfreund von Fanny und er lernte Soni im Flugzeug kennen. Insgesamt waren es drei sch\u00f6ne lustige zum Teil feucht-fr\u00f6hliche Tage und N\u00e4chte. Und Weihnachten bei 30\u00b0C, ohne Familie und Kirche war auch mal ein Erlebnis. Spontan wie Philipp, Soni und ich reisen, entschieden wir uns dann am Tag der Abreise (nicht ganz unspontan) auch mit den anderen nach Santiago zufahren. Nach einer weiteren Nacht in Mendoza ging es dann \u00fcber die Anden nach Santiago de Chile.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Die \u00dcBERFAHRT nach Santiago ist schon spektakul\u00e4r. Erst einmal jagt der Bus auf gute 3000 m H\u00f6he bis zur Wasserscheide,\u00a0\u00a0 wo sich die Argentinisch-Chilenische Grenze befindet.<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3445_thumb1.jpg\" alt=\"DSCN3445\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/> Wer, wie ich, bei \u201eHochgebirge\u201c an Alpen denkt, wird in den Anden etwas komplett anderes sehen. Es gibt keine Eisenbahn-Miniaturlandschaft, keine Tannen und kleine verschlafenen D\u00f6rfer. Es gibt vor allem eins: Schutt und Gestein! Alles ist grau bis rot und ohne Vegetation! Oben an der Grenze gibt es in Richtung Chile eine ziemlich penible Kontrolle, vor allem gegen Lebensmittel. Dann kommt eine echt einmalige Abfahrt. Von 3000 m f\u00e4hrt man ca. 1000 H\u00f6henmeter runter Richtung Pazifik. Das Besondere: Man sieht die Stra\u00dfe komplett mit 50 Haarnadelkurven ohne eine einzige Leitplanke. Und es ist nicht so, dass die Busfahrer ver\u00e4ngstig diese 50 Kurven runter schleichen. Es wird Gas gegeben; wo es auch nur m\u00f6glich ist, in Kurven \u00fcberholt, LKWs werden gescheucht und man kann das Gef\u00fchl haben, dass sie jedes Mal versuchen einen neuen Geschwindigkeitsrekord aufzustellen. <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN35091.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3509_thumb1.jpg\" alt=\"DSCN3509\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/a>Mit dreiachsigen Doppeldeckerbussen wird am Limit gefahren, 10 cm vor dem Abgrund. Aber die Fahrer kennen ja ihr Busse\u2026 Danach wird es weniger spektakul\u00e4r und bald erreicht man auch schon die ersten Ausl\u00e4ufer von Santiago.<\/p>\n<p style=\"text-align: left\">SANTIAGO DE CHILE begr\u00fc\u00dft einen mit einem h\u00f6chst unspektakul\u00e4ren Busbahnhof, und wenn man diesen mit Buenos Aires vergleicht, fragt man sich zun\u00e4chst, in welchem \u201eKaff\u201c man gelandet ist \u2013 Ja, es ist wirklich Santiago.<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN35711.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3571_thumb1.jpg\" alt=\"DSCN3571\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/a> Sobald man jedoch die\u00a0 Unterwelt betritt und die U-Bahnen sieht, wird einem klar, Santiago ist kein Kaff und schon gar nicht arm. Die U-Bahnen sind hochmodern und k\u00f6nnen es mit locker mit den deutschen aufnehmen! Insgesamt macht Santiago einen sehr europ\u00e4ischen Eindruck. Es wird sehr auf Sauberkeit und Modernit\u00e4t geachtet. Das hat Santiago aber auch leider bitter n\u00f6tig! St\u00e4ndig sieht man \u00fcberall den gelben Smog. In dem Talkessel bleibt einfach alles h\u00e4ngen. Santiago hat laut Aussage der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit die schlechteste Luftqualit\u00e4t der Welt! Und regelm\u00e4\u00dfig wird Santiago deshalb zur Stadt mit\u00a0 der geringsten Lebensqualit\u00e4t aus Gesundheitsaspekten gew\u00e4hlt. Im Sommer ist die Ozonbelastung das gr\u00f6\u00dfte Problem, im Winter der Feinstaub. Im Winter soll es regelm\u00e4\u00dfigen Smogalarm geben, dann d\u00fcrfen private Fahrzeuge nicht mehr fahren und Fabriken m\u00fcssen ihre Arbeit einstellen. <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3586_thumb1.jpg\" alt=\"DSCN3586\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/>Jedes Jahr erkranken zahlreiche Menschen an Atemwegserkrankungen. Was mir als zweites aufgefallen ist: Im Gegensatz zu Buenos Aires sind die Menschen dunkler. Wie unserer Stadtf\u00fchrer behauptete haben 80% der Chilenen Mapuchenblut in ihren Adern. Der \u201cNachteil\u201d: Als blonder Riese wird man st\u00e4ndig angestarrt. Und die Chilenen scheinen auch keinen Skrupel oder H\u00f6flichkeit in dieser Hinsicht zu kennen. Ziemlich unangenehm! Ansonsten hat Santiago nat\u00fcrlich auch noch ein paar Touri-Highlights. Architektonisch fand ich wohl die \u201cLa Moneda\u201d am eindrucksvollsten. Meine wirklichen Highlights waren allerdings der Cerro Santa Lucia und der Cerro San Cristobal. Die zwei H\u00fcgel in der Stadt sind ein tolle Oasen. Der Cerro Santa Lucia ist praktische das Fundament Santiagos. Hier lie\u00dfen sich die Spanier zuerst nieder und gr\u00fcndeten die Stadt. Auch heute gibt es hier noch viele alte Geb\u00e4ude und einen sch\u00f6nen Park. Der Cerro San Cristobal ist gr\u00f6\u00dfer. Am Fu\u00df des H\u00fcgels ist der Zoo angesiedelt, und wenn man mit der Seilbahn den H\u00fcgel erklimmt, kommt man durch einen sch\u00f6nen Wald. Oben angekommen hat meinen einen wundersch\u00f6nen Ausblick auf die Stadt &#8211; und den Smok. Noch weiter oben befinden sich eine riesige Maria-Statue und eine Art Wallfahrtsort. Runter sind wir nat\u00fcrlich ganz sportlich gelaufen. Das \u201cK\u00fcnstlerviertel\u201d Bellavista hat nicht allzu viel zu bieten, wenn man nicht gro\u00dfer Pablo Neruda-Fan ist. Noch kommerzialisierter als das Schanzenviertel in Hamburg und Kunst muss man wirklich suchen. Bis auf einen radikalen und sehr politischen Stadtf\u00fchrer, der die ganze F\u00fchrung nur hetzte und dabei die Sehensw\u00fcrdigkeiten verpasste machte Santiago auf mich einen sehr ruhigen und viel leiseren Eindruck als Buenos Aires. Dadurch allerdings leider auch etwas kleinst\u00e4dtisch. <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3680.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3680_thumb.jpg\" alt=\"DSCN3680\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p style=\"text-align: left\">Dann ging es nach VALPARISO, und wie immer entschieden wir uns erst in letzter Sekunde mitzufahren. Diesmal war es so sp\u00e4t, dass die anderen schon weg waren. Aber da wir die beste Reisegruppe S\u00fcdamerikas hatten, warteten alle in Valpariso treu auf uns. Der erste Eindruck von Valparaiso: Hui, hier ist es kalt!<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/FSCN38731.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/FSCN3873_thumb1.jpg\" alt=\"FSCN3873\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/a> Dann wurden die tollen Stra\u00dfenst\u00e4nde mit Empanadas, einer Art frittiertem Fladen und Schaschlik Spie\u00dfen entdeckt und alle der Reihe nach durchgetestet. Als die B\u00e4uche voll waren, ging es mit dem Bus in unser Hotel. Es f\u00e4llt auf, dass die Stadt nicht so sauber, modern und raus geputzt ist, wie Santiago. Man hat das Gef\u00fchl in dieser relativ kleinen Stadt wohnen alle Schichten zusammen. Man hat die Fischer und den gro\u00dfen Markt, man hat die Reeder, und man hat all die vielen Leute von den H\u00fcgeln. Das Hotel hier war g\u00fcnstiger als ein Hostel, denn wegen Silvester kletterten die Preise in Hostels bis auf 200 Euro. Unserm Hotel kehrten wir aber auch nach einer Nacht den R\u00fccken, da es \u00fcber einer Kneipe\/Disco war. In der Silvesternacht wurde sportlich ganz auf ein Bett verzichtet und wir schafften es bis ca. 9 Uhr um die H\u00e4user zu ziehen. &#8211; Das Feuerwerk war gro\u00dfartig und um L\u00e4ngen besser als das in Berlin. Nicht umsonst ist es das beliebteste Neujahrsfest in Lateinamerika. Leider wurde das Fest sehr rabiat durch die Polizei beendet, mit Tr\u00e4nengas. Zum Gl\u00fcck waren wir zu der Zeit am Bus-Terminal. Aber auch noch am n\u00e4chsten Tag brannten die Augen, wenn man durch die Stadt ging. <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3897.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3897_thumb.jpg\" alt=\"DSCN3897\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/a>Nun wurden wir zum zweiten Mal in Chile \u201cOpfer\u201d von Tr\u00e4nengas, nachdem wir schon in Santiago nach einem Fu\u00dfballspiel ein erstes Kennenlernen mit diesem netten Stoff hatten. Keine gute Bilanz f\u00fcr Chile\u2026 Insgesamt trat die Polizei immer sehr massiv auf und immer schwer bewaffnet, beispielsweise an Silvester mit echten Panzern aufzufahren&#8212; ist nicht wirklich vertrauenerweckend. &#8211; Schlie\u00dflich g\u00f6nnten wir uns aber doch ein Nickerchen auf den Treppen, die ganz Valparaiso durchziehen. Die Stadt liegt direkt am Pazifik, allerdings gehen die Berge bis auf zum Teil nur 200 Meter ans Wasser heran. Es gibt unz\u00e4hlige H\u00fcgel und alle H\u00fcgel zeichnen sich durch eine ganz eigene Kultur\/Bev\u00f6lkerung\/Schicht aus. Damit man nicht den ganzen Tag am Treppen steigen ist, gibt es heute noch 15 Aufz\u00fcge oder Seilbahnen, fr\u00fcher waren es deutlich mehr, aber da es heute viele Taxis gibt, werden immer mehr Aufz\u00fcge geschlossen. Wir wohnten ab Neujahr auf dem Cerro Alegre, der die Altstadt beheimatet und heute haupts\u00e4chlich von Studenten und Touristen bewohnt wird. In vielen winzigen Gassen gab es gem\u00fctliche Bars. Am Hafen gibt es die \u201cBar Hamburg\u201d inkl. Labskaus und Hering und auch der Hafen von Valpariso wurde von einem Hamburger Konsortium zu Gro\u00dfteilen gekauft.<a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN39291.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/DSCN3929_thumb1.jpg\" alt=\"DSCN3929\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/a> An vielen Stellen sieht man deutsche Spuren, es gibt eine deutsche Schule, ein Deutsches Krankenhaus, eine Calle Alemania, eine deutsche Feuerwehr mit Einsatzwagen aus Deutschland inkl. Aufdruck in Deutsch und Astra Bier im Supermarkt. Auf dem Cerro Bellavista sieht man viel Kunst, (anders als im gleichnamigen Bellavista von Santiago!) und auch Pablo Neruda wohnte hier die letzten Jahre seines Lebens. Valparaiso wird als das kulturelle Zentrum Chiles gesehen, nicht nur Rod von den \u00c4rzten kommt aus Valparaiso. Sting schrieb einen Song mit dem Namen Valparaiso und viele andere Autoren wie Thomas Mann oder Jules Verne schreiben \u00fcber Valparaiso. Au\u00dferdem ist Valparaiso die Heimat des Chilenischen Kongresses. Auch die beiden politischen Kontrahenten Pinochet und Allende stammten aus Valparaiso. Ansonsten punktet Valparaiso einfach durch seine tolle Stimmung, die Architektur und das Meer. Auch wenn es ein anderer Ozean ist, eine andere Sprache gesprochen wird, und die Mentalit\u00e4t ganz anders ist: ich f\u00fchlte mich ein bisschen wie zu Hause in Hamburg. Uns gefiel es dort so gut, dass wir gleich ein paar Tage verl\u00e4ngerten, bevor wir uns zur Weiterfahrt aufmachten. <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/FSCN3934.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" style=\"border-style: initial;border-color: initial;border-width: 0px\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/files\/2012\/02\/FSCN3934_thumb.jpg\" alt=\"FSCN3934\" width=\"240\" height=\"180\" border=\"0\" \/><\/a><\/p>\n<p>Morgens um acht ging es mit dem Bus zur\u00fcck nach BUENOS AIRES. Eine direkte Verbindung \u00fcber die Anden, vom Pazifik an den Atlantik. Mehr als 24 Stunden sp\u00e4ter kamen wir gut ausgeschlafen in Buenos Aires an. Wie ich im Nachhinein rausgefunden habe, w\u00e4re ein zweist\u00fcndiger Flug deutlich g\u00fcnstiger gewesen, aber sp\u00e4ter ist man immer schlauer\u2026<\/p>\n<p>Leider ist dieser Artikel wieder mal etwas l\u00e4nger geworden, aber ich hoffe, dass Ihr so einen ganz guten Eindruck \u00fcber die Reiserute bekommen konntet. Mehr Fotos gibt es wie immer regelm\u00e4\u00dfig in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden hier: <a href=\"http:\/\/www.flickr.com\/photos\/leolindemann\/\">http:\/\/www.flickr.com\/photos\/leolindemann\/<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Jetzt, gut einen Monat nachdem ich wieder in Buenos Aires bin, versuche ich, die Reise in Worte zu fassen. Dies wird ein relativ n\u00fcchterner Reisebericht sein, der mehr den Ablauf der Reise wiedergibt. Anekdoten werden hoffentlich bald folgen. Aber eins &hellip; <a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/2012\/02\/18\/reise-durch-den-einsamen-kontinent\/\">Weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":617,"featured_media":189,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21,341,582,82,563,12,114,565,581,585,65,580,591,577,307,386,16,138,81,583,589],"tags":[29862,24,29796,437,325,29856,6411,300,29861,29859,651,29873,29857,29863,487,29858,29864,29854,483,29800,468,501],"class_list":["post-170","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein","category-ausflug","category-bildung","category-deutschland","category-erlebnis","category-fotos","category-freiwillige","category-gastland","category-geschichte","category-gesellschaft","category-kulturweit","category-kunst","category-lebensgeschichte","category-menschen","category-mentalitat","category-musik","category-privat","category-reise","category-sprache","category-wirtschaft","category-wissen","tag-anden","tag-argentinien","tag-asado","tag-bus","tag-chile","tag-cordoba","tag-deutsch","tag-essen","tag-lujan","tag-mendoza","tag-neujahr","tag-reise","tag-san-juan","tag-santiago-de-chile","tag-silvester","tag-valle-de-la-luna","tag-valparaiso","tag-villa-general-belgrano","tag-weihnachten","tag-wein","tag-wuste","tag-zwischenseminar"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/wp-json\/wp\/v2\/users\/617"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=170"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":173,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/170\/revisions\/173"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/wp-json\/wp\/v2\/media\/189"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=170"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=170"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/buenosaires\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=170"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}