{"id":795,"date":"2022-06-01T08:23:07","date_gmt":"2022-06-01T06:23:07","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/?p=795"},"modified":"2022-06-01T08:23:07","modified_gmt":"2022-06-01T06:23:07","slug":"abschied-wiedersehen-und-kennenlernen-woche-37","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/2022\/06\/01\/abschied-wiedersehen-und-kennenlernen-woche-37\/","title":{"rendered":"Abschied, Wiedersehen und Kennenlernen (Woche 37)"},"content":{"rendered":"<p>So, der Beitrag zu Woche 37 kommt direkt hinterher, damit ich endlich mal wieder auf dem aktuellen Stand bin.<\/p>\n<p>Da auch diese Woche noch m\u00fcndliche Abiturpr\u00fcfungen stattfanden, war mal wieder alles anders als sonst. Das bedeutete f\u00fcr mich, dass ich Montags nur zwei Stunden Unterricht hatte, daf\u00fcr aber schon morgens um 8. Das Besondere daran: Ich kannte keine der Klassen vorher, wusste nur, dass beide seit zwei Jahren Deutsch lernen und welche Themen sie haben. Umso \u00fcberraschter war ich, wie gut die Stunden funktionierten. Ich fand es richtig schade, die Klassen nicht regelm\u00e4\u00dfiger zu sehen.<\/p>\n<p>Da ich somit im Grunde um zehn Uhr schon Feierabend hatte, beschlossen meine Freundin und ich, den fast freien Tag f\u00fcr einen kleinen Ausflug zu nutzen. Es ging mit dem Bus nach <em>Krom\u011b\u0159\u00ed\u017e,\u00a0<\/em>das ist bisher nur von einem Schulausflug kannte, bei dem wir aber au\u00dfer einer Schule und einem kleinen Teil des Stadtzentrums nicht besonders viel gesehen haben. Nach dem zweiten Besuch kann ich jetzt sagen: es lohnt sich auf jeden Fall, <em>Krom\u011b\u0159\u00ed\u017e<\/em> einen Besuch abzustatten.<br \/>\nNachdem der Bus uns direkt im Stadtzentrum ausspuckte, machten wir uns, nach einem kurzen Gespr\u00e4ch mit einer alten Dame, die uns erkl\u00e4rte, dass sie jetzt nach Hause laufen muss, weil sie ihre Brille vergessen hat und nicht wei\u00df wann der Bus f\u00e4hrt (meine Hilfe wollte sie aber auch nicht), auf den Weg in Richtung Schloss.<\/p>\n<div id=\"attachment_798\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_122032.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-798\" class=\"size-medium wp-image-798\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_122032-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_122032-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_122032-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_122032-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_122032-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_122032.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-798\" class=\"wp-caption-text\">Der erste Eindruck ist schonmal sehr sch\u00f6n.<\/p><\/div>\n<p>Eigentlich wollten wir zuerst dem Blumengarten einen Besuch abstatten, ein verdrehtes Stra\u00dfenschild f\u00fchrte uns dann aber zum Schlossgarten, der sich als ganz sch\u00f6ne \u00dcberraschung entpuppte. Nicht nur, weil er unglaublich weitl\u00e4ufig ist, sondern auch, weil wir pl\u00f6tzlich das Gef\u00fchl hatten, mitten in einem Zoo zu stehen. Vor uns liefen Pfauen frei \u00fcber die Wiese (ich wusste bis dato auch nicht, dass Pfauen fliegen k\u00f6nnen, und zu unserer Linken fanden sich mehrere Gehege, in denen wir erst auf den zweiten Blick Affen entdeckten. Uns h\u00e4tten definitiv die Pfauen gereicht, insbesondere, nachdem wir feststellten, dass die Gehege wirklich so klein sind wie wir vermuteten.<\/p>\n<div id=\"attachment_801\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_123335.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-801\" class=\"size-medium wp-image-801\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_123335-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_123335-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_123335-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_123335-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_123335-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_123335.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-801\" class=\"wp-caption-text\">Im Hintergrund zu sehen: die winzigen Gehege.<\/p><\/div>\n<p>Nach einem ausgiebigen Spaziergang, auf dem wir noch weitere Pfauen auf B\u00e4umen, Enten, Wasserratten und diverse andere Tiere entdeckten und schlie\u00dflich mehr oder weniger souver\u00e4n den Ausgang aus dem Garten fanden, machten wir uns auf die Suche nach etwas zu essen.<\/p>\n<div id=\"attachment_802\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_135028.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-802\" class=\"size-medium wp-image-802\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_135028-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_135028-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_135028-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_135028-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_135028.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-802\" class=\"wp-caption-text\">Falafel als Mittagsmen\u00fc, damit hatten wir nicht gerechnet:)<\/p><\/div>\n<p>Gest\u00e4rkt ging es dann weiter durch das Zentrum in Richtung Blumengarten, den wir dieses Mal dann auch fanden. In den Gew\u00e4chsh\u00e4usern und zwischen den hohen Hecken f\u00fchlte man sich tats\u00e4chlich, als h\u00e4tte jemand die Zeit zur\u00fcckgedreht und es w\u00fcrden gleich Postboten auf Pferden um die Ecke galoppieren oder Frauen in Ballkleidern ein Kaffeekr\u00e4nzchen halten.<\/p>\n<div id=\"attachment_804\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_151754.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-804\" class=\"size-medium wp-image-804\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_151754-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_151754-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_151754-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_151754-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_151754.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-804\" class=\"wp-caption-text\">Suchbild: Finde den Frosch.<\/p><\/div>\n<p>Die einzige Entt\u00e4uschung waren die fehlenden Blumen. Scheinbar ist es Mitte Mai noch zu fr\u00fch, die Beete zu bepflanzen.<\/p>\n<div id=\"attachment_805\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_154057.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-805\" class=\"size-medium wp-image-805\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_154057-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_154057-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_154057-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_154057-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_154057-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_154057.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-805\" class=\"wp-caption-text\">Ein paar Blumen haben wir gefunden.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_806\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_155731.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-806\" class=\"size-medium wp-image-806\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_155731-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_155731-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_155731-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_155731-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220523_155731.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-806\" class=\"wp-caption-text\">Noch ein Eis zum Abschluss.<\/p><\/div>\n<p>Zur\u00fcck in Brno machten wir uns nach einem kurzen Abstecher in den Supermarkt auf den Heimweg und lie\u00dfen den Tag mit einem Filmeabend gem\u00fctlich ausklingen.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Tag hie\u00df es n\u00e4mlich schon wieder fr\u00fch aufstehen, da auf mich meine n\u00e4chsten Vertretungsstunden warteten. Erkenntnis des Tages: Zum Gl\u00fcck muss ich nicht regelm\u00e4\u00dfig einen Haufen 13 J\u00e4hriger unterrichten, die gerade ein Jahr Deutsch lernen und deren Namen ich absolut nicht kann. Gef\u00fchlt habe ich mich dabei n\u00e4mlich wie in einem Zirkus.<\/p>\n<p>Ein Ausgleich zu dieser chaotischen Stunde war dann das Treffen mit einer Sch\u00fclerin am Nachmittag, die in einem Monat ihre C1 Pr\u00fcfung ablegen will. Kommunikationsprobleme gab es da nat\u00fcrlich nicht und ich konnte mich von dem morgendlichen Stress ein wenig erholen.<\/p>\n<p>Weniger sch\u00f6n war dann zu Hause die Erkenntnis, dass ich kein warmes Wasser mehr habe. Immerhin gab es \u00fcberhaupt noch Wasser, sodass ich einfach darauf hoffte, dass sich das Problem bis zum n\u00e4chsten Morgen in Luft aufgel\u00f6st hat.<\/p>\n<p>Das war dann auch tats\u00e4chlich der Fall, sodass ich einigerma\u00dfen entspannt zur Schule gehen konnte, bevor ich mich am Nachmittag erneut mit einer Sch\u00fclerin traf, die am Donnerstag ihr Deutsch-Abitur haben w\u00fcrde. Von dort aus h\u00e4tte es eigentlich direkt zum Bahnhof gehen sollen, um meinen Bruder abzuholen, der mich besuchen kommen wollte. Da es allerdings wie immer Probleme mit der Deutschen Bahn gab und er somit seinen Anschlusszug verpasste, blieb mir noch ein wenig Zeit zum Verschnaufen.<\/p>\n<p>Nachdem mein Unterricht am Donnerstag vorbei war, wollte ich mich eigentlich mit meinem Bruder, der am Vorabend dann doch irgendwann angekommen war, in der Stadt treffen, vorher erreichte mich dann aber die Anfrage einer Freundin, ob sie mit mir ein Interview f\u00fcr ein Schulprojekt machen k\u00f6nnte. Also trafen wir uns auf einen Eistee und ich machte zum ersten Mal die Erfahrung, wie es ist, interviewt zu werden (auch wenn unser Interview eher einem gem\u00fctlichen Gespr\u00e4ch mit ein paar Zwischenfragen \u00e4hnelte).<\/p>\n<p>Im Anschluss traf ich mich dann aber endlich mit meinem Bruder und wir machten uns auf den Weg ins Caf\u00e9 Mitte (in dem ich diesen Beitrag \u00fcbrigens auch gerade schreibe) um dort Massi und Franta f\u00fcr die JDI-Vorbereitung zu treffen. So langsam nimmt zumindest das erste Thema (Online-Wahlen) Gestalt an. Auf das zweite Thema werden wir uns vermutlich spontan in Prag vorbereiten.<br \/>\nNach einem kurzen Abstecher nach Hause beschlossen wir, in der Stadt etwas zu Abend zu essen und machten es uns schlie\u00dflich auf dem Zeln\u00fd trh gem\u00fctlich, bis es schlie\u00dflich zu kalt wurde.<\/p>\n<p>Am Freitag machte ich es mir dann zu Nutze, dass mein Bruder zu Besuch war und nahm ihn mit in den Unterricht, wo wir in Vorbereitung auf den anstehenden Sch\u00fcleraustausch mit Stuttgart zuerst eine Stunde &#8222;Schw\u00e4bisch f\u00fcr Anf\u00e4nger&#8220; hielten. Hier mal ein kleiner Test: Wer wei\u00df, was Herrgottsbschei\u00dferle, St\u00e4ffele und ebbes sind? Die Aufl\u00f6sung gibt es dann n\u00e4chste Woche.<br \/>\nDanach erkl\u00e4rte mein Bruder noch das deutsche Schulsystem und bekam das tschechische Schulsystem erkl\u00e4rt. Ich wei\u00df nicht, wer am Ende verwirrter war.<\/p>\n<p>Den Nachmittag verbrachten wir damit, ein bisschen Bummeln zu gehen und schlie\u00dflich noch ein Eis zu essen, bevor f\u00fcr mich das absolute Highlight der ganzen Woche anstand: der Maturitn\u00ed Ve\u010d\u00edrek, also die Abiturfeier der 4.B, einer Abschlussklasse an Krenka. Nach einem sehr leckeren Essen, wurden den Klassenlehrer:innen Geschenke \u00fcberreicht, wobei viel gelacht, die ein oder andere Tr\u00e4ne verdr\u00fcckt und mit einem Fu\u00dfball ein paar Gl\u00e4ser abgeschossen wurden und schlie\u00dflich gab es ein paar musikalische Einlagen. Ein selbstgedichtetes Lied \u00fcber die Klasse und ein bisschen Volksmusik sp\u00e4ter (es wurde flei\u00dfig mitgesungen), war die Stimmung auf ihrem H\u00f6hepunkt, und wir lachten, sangen und tanzten zusammen, bis wir uns schlie\u00dflich um kurz vor vier auf den Heimweg machten.<\/p>\n<div id=\"attachment_807\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220527_162550.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-807\" class=\"size-medium wp-image-807\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220527_162550-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220527_162550-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220527_162550-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220527_162550-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220527_162550-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220527_162550.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-807\" class=\"wp-caption-text\">sehr lecker:)<\/p><\/div>\n<p>So sch\u00f6n der Abend auch war, so traurig war es auch, sich zum vielleicht letzten Mal zu sehen. Als schlie\u00dflich die ersten Lehrer:innen gingen, wurde jede:r Einzelne mit tosendem Applaus und vielen Umarmungen verabschiedet und am Ende blieb nicht ein Auge trocken und viele lange Umarmungen sp\u00e4ter, fiel der Abschied immer noch nicht leichter. Vor einem Jahr h\u00e4tte ich nie gedacht, dass mir Menschen innerhalb einer so kurzen Zeit so ans Herz wachsen k\u00f6nnen und dass es mir so schwer fallen wird, mich von ihnen zu verabschieden. So richtig l\u00e4sst sich, das merke ich jetzt, die Stimmung an diesem Abend auch gar nicht in Worte fassen, aber ich werde mich mit Sicherheit noch lange daran erinnern.<\/p>\n<p>Lange dauerte es auch, bis ich am n\u00e4chsten Tag aufwachte, sodass wir gegen Mittag erst einmal einkaufen gingen, bevor mein Bruder und ich uns am Nachmittag noch auf den Weg nach Slavkov, auch bekannt als Austerlitz, machten. Zu unserer \u00dcberraschung fand dort eine Art Dorffest statt, sodass wir uns nicht nur das Schloss anschauten, sondern auch ein paar Mitbringsel fanden.<\/p>\n<div id=\"attachment_808\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220528_160931.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-808\" class=\"size-medium wp-image-808\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220528_160931-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220528_160931-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220528_160931-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220528_160931-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220528_160931-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/05\/20220528_160931.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-808\" class=\"wp-caption-text\">Zitat von meinem Bruder: &#8222;Wenn du das schon fotografierst, dann bitte richtig aus der Mitte.&#8220; Recht hat er.<\/p><\/div>\n<p>Am Abend stand dann ein weiteres spannendes Treffen an. Die n\u00e4chste Freiwillige und die n\u00e4chste DSD-Lehrerin waren zuf\u00e4llig beide gleichzeitig in der Stadt, sodass wir uns bei einem gemeinsamen Abendessen schon einmal kennenlernen konnten und Erfahrungen austauschten.<\/p>\n<p>Auch am Sonntag trafen wir uns nochmal zum Fr\u00fchst\u00fcck, dieses Mal auch mit ein paar anderen Lehrkr\u00e4ften und bummelten schlie\u00dflich gemeinsam ein wenig durch die Stadt.<br \/>\nVorher hatte ich noch meinen Bruder zum Bahnhof gebracht, der leider schon wieder zur\u00fcck nach Deutschland musste und ich nutzte die Zeit bis zum Fr\u00fchst\u00fcck, um endlich mal wieder joggen zu gehen. Ich werde das wohl ab jetzt \u00f6fter machen, so gut hat die Ruhe, die man an einem Sonntagmorgen am Fluss findet, getan.<\/p>\n<p>Ein etwas seltsames Gef\u00fchl ist es allerdings schon, jetzt schon auf meine Nachfolgerin zu treffen. Es f\u00fchrt mir nochmal vor Augen, dass mein Jahr hier fast zu Ende ist. Ich freue mich aber in erster Linie, dass &#8222;meine&#8220; Schule auch n\u00e4chstes Jahr eine Freiwillige haben wird.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>So, der Beitrag zu Woche 37 kommt direkt hinterher, damit ich endlich mal wieder auf&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2978,"featured_media":805,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-795","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/795"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2978"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=795"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/795\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":809,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/795\/revisions\/809"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/media\/805"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=795"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=795"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=795"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}