{"id":679,"date":"2022-04-25T10:16:39","date_gmt":"2022-04-25T08:16:39","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/?p=679"},"modified":"2022-04-25T10:16:39","modified_gmt":"2022-04-25T08:16:39","slug":"vesele-velikonoce-woche-31","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/2022\/04\/25\/vesele-velikonoce-woche-31\/","title":{"rendered":"Vesel\u00e9 Velikonoce! (Woche 31)"},"content":{"rendered":"<p>Ich wei\u00df, ich wei\u00df, ich bin schon wieder sp\u00e4t dran mit meinem Eintrag. So langsam schleicht sich da eine ungesunde Routine ein. Aber das liegt nur an dem noch immer kaputten WLAN in meiner Wohnung, ehrlich! Und daran, dass mir die letzte Woche, insbesondere gegen Ende nicht eine Sekunde Zeit gelassen hat, mich hinzusetzten und das Erlebte aufzuschreiben.<\/p>\n<p>Aber von vorne. Der Montag begann, noch recht entspannt. Zumindest f\u00fcr mich, denn f\u00fcr die Abiturient:innen standen diese Woche die ersten Abiturpr\u00fcfungen an. Die ersten? Genau, denn hier gibt es neben dem staatlichen Abitur noch das Schulabitur und verschiedene andere schriftliche und m\u00fcndliche Pr\u00fcfungen, die aber nicht alle Sch\u00fcler:innen ablegen m\u00fcssen, falls sie zum Beispiel ein Sprachdiplom haben, aber auch nur, wenn sie gewisse Kriterien erf\u00fcllen, die&#8230; \u00c4hh und das wars dann auch schon wieder mit meinem Durchblick. Falls ich euch verwirrt habe, dann wisst ihr, wie es hier allen, vielleicht mit Ausnahme der stellvertretenden Schulleiterin, geht. Nicht einmal die Sch\u00fcler:innen selbst k\u00f6nnen mir erkl\u00e4ren, warum sie welche Pr\u00fcfungen schreiben. Sie schreiben einfach das, was ihnen gesagt wird und hoffentlich Mathe nur bei der staatlichen Pr\u00fcfung, die ist n\u00e4mlich einfacher. Das ist aber auch so ziemlich alles, was ich verstanden habe.<\/p>\n<p>Ach und habe ich schon erw\u00e4hnt, dass dieses ganze Chaos oftmals ziemlich unn\u00f6tig ist, weil die meisten Universit\u00e4ten nochmal separate Aufnahmepr\u00fcfungen veranstalten? Und das auch noch zur gleichen Zeit wie das Abitur. Falls nicht, und ihr euch jetzt fragt, was das ganze Theater dann eigentlich soll, dann stellt ihr euch die gleiche Frage, wie j\u00e4hrlich tausende Abiturient:innen in ganz Tschechien. Eine Antwort darauf hat bisher noch keiner gefunden, ich f\u00fcr meinen Teil werde mich aber in Zukunft mit Beschwerden \u00fcber das deutsche Abitur ein wenig zur\u00fcckhalten. Okay, vielleicht mit Ausnahme des Leseverstehens, und die Korrekturdauer, und \u00fcberhaupt der Dauer der Pr\u00fcfungen uuuund&#8230; Aber dieser Beitrag soll ja nicht in einer Schimpftirade auf Abiturpr\u00fcfungen enden, also: wo war ich stehen geblieben? Ach ja, beim Montag.<\/p>\n<p>Also, der Montag verlief wie gesagt aufgrund der Abiturpr\u00fcfungen recht ruhig, ich traf mich lediglich zum Konversationsunterricht mit einem Sch\u00fcler, der die Deutscholympiade in S\u00fcdm\u00e4hren gewonnen hat und somit in die n\u00e4chste Runde kommt, in der die 16 Besten aus ganz Tschechien gegeneinander antreten.<\/p>\n<p>Den Nachmittag verbrachte ich dann trotz des guten Wetters in meiner Wohnung, wo ich flei\u00dfig und inzwischen auch etwas gestresst an meinem aktuellen H\u00e4kelprojekt &#8211; ein Geburtstagsgeschenk f\u00fcr meine Mutter weiterh\u00e4kelte, das dringend auf die Post musste (Spoiler: es kam trotz Versprechungen des Postlers nicht rechtzeitig an).<\/p>\n<div id=\"attachment_692\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/WhatsApp-Image-2022-04-21-at-14.56.01.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-692\" class=\"size-medium wp-image-692\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/WhatsApp-Image-2022-04-21-at-14.56.01-300x400.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/WhatsApp-Image-2022-04-21-at-14.56.01-300x400.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/WhatsApp-Image-2022-04-21-at-14.56.01-255x340.jpeg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/WhatsApp-Image-2022-04-21-at-14.56.01-450x600.jpeg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/WhatsApp-Image-2022-04-21-at-14.56.01.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-692\" class=\"wp-caption-text\">Mit leichter Versp\u00e4tung zu Hause angekommen&#8230;<\/p><\/div>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen gab ich das Paket dann auch auf, bevor ich mich auf den Weg zum Bahnhof machte, wo ich eigentlich Lucie und Hanna treffen wollte, um mit ihnen gemeinsam im M\u00e4hrischen Karst wandern zu gehen. Lucie und ich hatten am Abend vorher noch gescherzt, dass ihr Zug ja wohl keine 20min Versp\u00e4tung haben w\u00fcrde (dann fuhr n\u00e4mlich der Bus) und wir behielten in gewisser Weise recht: der Zug hatte ganze 25min Versp\u00e4tung. Immerhin schien die Sonne, sodass ich mir auf dem Vorplatz des Bahnhofs in Kr\u00e1lovo-Pole (ein Stadtteil von Brno) die Beine vertrat und \u00fcberlegte, wie wir es anstellen sollten, zum Ausgangspunkt unserer Wanderung zu kommen, zu dem nur dreimal t\u00e4glich ein Bus f\u00e4hrt. Zahlreiche Runden auf dem Vorplatz des Bahnhofs sp\u00e4ter, stie\u00dfen dann endlich Lucie und Hanna zu mir, und wir fragten jeden Busfahrer, der auch nur ansatzweise in die richtige Richtung fuhr, ob er eine Idee h\u00e4tte. Nachdem wir gef\u00fchlte hundert Mal Pech hatten, konnte uns der 101. Busfahrer dann weiterhelfen. Wir sollten einfach einen Bus nehmen, der in 20min kommt und bis in das Nachbardorf fahren. Das wir darauf nicht selbst gekommen sind&#8230; Mit vielen &#8222;<em><span class=\"Y2IQFc\" lang=\"cs\">D\u011bkuji moc!&#8220;<\/span><\/em><span class=\"Y2IQFc\" lang=\"cs\"> unsererseits und einem kleinen Hupkonzert vonseiten des Fahrers verabschiedeten wir uns, winkten dem abfahrenden Bus nach und warteten auf unseren eigenen Bus, der uns schlie\u00dflich tats\u00e4chlich bis in das Nachbardorf brachte. Dort folgten wir dann der dreisprachigen Wegbeschreibung eines Joggers: &#8222;500 meters, rechts, <\/span><em><span class=\"Y2IQFc\" lang=\"cs\">dol\u016f&#8220;<\/span><\/em><span class=\"Y2IQFc\" lang=\"cs\"> die aber absolut ausreichend war, da es den letzten Kilometer wirklich nur noch bergab ging. Zu diesem Zeitpunkt beschlossen wir dann auch, auf jeden Fall den Bus, der aus dem Dorf abf\u00e4hrt zu erwischen, da keine von uns gro\u00dfe Lust hatte, diesen Berg wieder nach oben zu kraxeln.\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_681\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_122756.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-681\" class=\"size-medium wp-image-681\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_122756-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_122756-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_122756-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_122756-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_122756.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-681\" class=\"wp-caption-text\">&#8222;runter&#8220; trifft es ganz gut.<\/p><\/div>\n<p>Endlich am Startpunkt unserer Wanderung angekommen, mussten wir feststellen, dass dieser Plan auch bedeutete, dass wir uns keine der H\u00f6hlen anschauen konnten, f\u00fcr die der M\u00e4hrische Karst bekannt ist, da diese nur mit gef\u00fchrten Touren zug\u00e4nglich sind, die f\u00fcr uns leider zeitlich nicht machbar waren. Die Wanderung an sich war dann mehr ein gro\u00dfer Spaziergang, was \u00fcberwiegend daran lag, dass 90% des Weges asphaltiert oder durch Gel\u00e4nder gesichert waren und die restlichen 10% unserer Abenteuerlust geschuldet waren. Immerhin &#8211; an einem Dienstagvormittag begegneten wir kaum anderen Menschen, sodass man immerhin ein wenig das Gef\u00fchl von Natur und Einsamkeit vermittelt bekam.<\/p>\n<div id=\"attachment_682\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_124000.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-682\" class=\"size-medium wp-image-682\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_124000-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_124000-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_124000-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_124000-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_124000.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-682\" class=\"wp-caption-text\">Endlich am Startpunkt angekommen.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_683\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_131129.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-683\" class=\"size-medium wp-image-683\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_131129-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_131129-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_131129-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_131129-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_131129.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-683\" class=\"wp-caption-text\">Der Weg war ein wenig zu eben f\u00fcr unseren Geschmack.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_684\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_143348.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-684\" class=\"size-medium wp-image-684\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_143348-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_143348-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_143348-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_143348-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220412_143348.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-684\" class=\"wp-caption-text\">Ein bisschen Abenteuer muss sein<\/p><\/div>\n<p>Wieder an unserem Startpunkt angekommen, waren wir immerhin rechtzeitig f\u00fcr den Bus, sodass einer gem\u00fctlichen Heimfahrt eigentlich nichts mehr im Wege stand. W\u00e4re da nicht diese verflixte Anzeige gewesen, die uns an unserer Umstiegshaltestelle einen Bus direkt zum Hauptbahnhof in Brno versprach, der in 9 &#8211; 5 &#8211; 1min und dann wieder 9min kommen sollte. So ging das eine Weile, bis wir, befl\u00fcgelt von unserem Erfolg heute morgen, wieder einen Busfahrer fragten, der uns ebenfalls versicherte max. 15min. Tja, er hatte leider unrecht und so entschlossen wir uns, doch zur\u00fcck nach <em>Kr\u00e1lovo Pole<\/em> zu fahren. Prompt sa\u00dfen wir in einem passenden Bus und fuhren los, kam uns dann &#8211; wie k\u00f6nnte es anders sein &#8211; der Bus zum Hauptbahnhof entgegen.<\/p>\n<p>Insgesamt war der Ausflug aber dennoch ein Erfolg, denn jetzt wissen wir immerhin, dass man immer irgendwie zum Ziel kommt, wenn auch mit Versp\u00e4tung und auf Umwegen und dass Busfahrer (fast) immer recht haben.<\/p>\n<p>Ganz im Gegensatz zu dem leicht chaotischen Dienstag, grenzte der Mittwoch dann doch beinahe an Perfektion. Zumindest waren Kl\u00e1ra und ich uns darin einig, als wir am Vormittag gemeinsam nach Olomouc aufbrachen, da sie bereits mit den Abiturpr\u00fcfungen fertig war. W\u00e4hrend die anderen also \u00fcber dem Deutsch-Abitur br\u00fcteten, schlenderten wir bei bestem Wetter durch die Stadt, probierten tschechische Spezialit\u00e4ten, lernten neue W\u00f6rter wie &#8222;malerisch&#8220; und &#8222;<em>l\u00e9hatko<\/em>&#8220; (Liegestuhl) und relaxierten (nein Scherz, dieses Wort gibt es nat\u00fcrlich NICHT!) im Botanischen Garten, wo wir uns einig waren, dass Brno dringend auch so einen Ort braucht (der Br\u00fcnner Botanische Garten eignet sich nicht so sehr zum Hinliegen und Entspannen).<\/p>\n<div id=\"attachment_685\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220413_134152.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-685\" class=\"size-medium wp-image-685\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220413_134152-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" 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&#8222;Studienbewerbung&#8220; anzugehen. Zugegeben, ich habe es das letzte halbe Jahr genossen, einfach mal auf Pause dr\u00fccken zu k\u00f6nnen, ohne wirkliche Verpflichtungen zu haben oder mich gro\u00df um meine Zukunft k\u00fcmmern zu m\u00fcssen. Diese Ruhe ist jetzt ein wenig vorbei, zumindest, bis die Bewerbung abgeschlossen ist. Irgendwann zog es mich dann aber doch nach drau\u00dfen uns so setzte ich mich vor einem der vielen Theater ins Gras und erledigte dort die angesammelte Arbeit, bis ich mich, nach mehrmaligem Umziehen, schlie\u00dflich entg\u00fcltig von einer Ameisenhorde vertreiben lie\u00df.<\/p>\n<div id=\"attachment_690\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220414_152326.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-690\" class=\"size-medium wp-image-690\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220414_152326-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220414_152326-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220414_152326-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220414_152326-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220414_152326.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-690\" class=\"wp-caption-text\">Da hatte ich die Ameisenhorde noch nicht bemerkt.<\/p><\/div>\n<p>Besonders schlimm war das aber nicht, denn so blieb mir immerhin Zeit genug, noch eine Kleinigkeit zu essen (Vesper nat\u00fcrlich), bevor ich mich auf den Weg zu einem traditionellen Folklore-Konzert machte. Entgegen der Vorstellung vieler, gibt es dabei, zumindest in S\u00fcdm\u00e4hren nicht nur Bier, sondern auch Wein, in diesem Falle sogar nur Wein, wogegen ich aber auch nichts einzuwenden hatte, denn s\u00fcdm\u00e4hrischen Wein sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen! Wer sich jetzt fragt, warum ich freiwillig auf ein Folklore-Konzert gehe, wo ich mich doch zu Hause wann immer m\u00f6glich vor diversen Blasmusikauftritten dr\u00fccke, dem versichere ich, dieses Konzert \u00fcbertrifft alles, was wir bei uns zu Hause haben bei Weitem! Das liegt zum einen daran, dass ich Geigen und einer Zimb\u00e1l irgendwie mehr abgewinnen kann, als H\u00f6rnern und Querfl\u00f6ten und an der guten Stimmung, die dann ihren H\u00f6hepunkt erreicht, wenn das Publikum nicht mehr dass singt, was die Band spielt, sondern die Band das spielt, was das Publikum singt.<\/p>\n<p>Den Freitag lie\u00df ich dann entsprechend ruhig angehen, machte ein paar Besorgungen, ging eine Runde joggen und machte mich schlie\u00dflich Abends auf den Weg zu einer weiteren Tandemstunde\/Spieleabend. Brettspiele, oder Spiele im Allgemeinen und Activity im Besonderen sind, das m\u00f6chte ich an dieser Stelle anmerken, prima, um eventuelle Sprachbarrieren zu \u00fcberbr\u00fccken und lassen sich auch prima spielen, wenn es keine gemeinsame Sprache gibt, die alle Mitspielenden verstehen.<\/p>\n<p>Am Samstag genoss ich es wieder einmal, ausschlafen zu k\u00f6nnen, bevor ich mich f\u00fcr einen etwas vorgezogenen Osterspaziergang mit Ad\u00e9la traf, wo wir das Gebiet rund um den Steinbruch noch ein wenig erkundeten und uns beinahe verliefen, bis mir die B\u00e4ume irgendwann wieder bekannt vorkamen (es hat eben seine Vorteile, wenn man viel Zeit in diesem Wald verbringt).<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Den Abend verbrachte ich mit Packen, wozu, dass erfahrt ihr in meinem n\u00e4chsten Beitrag, der dann auch den Sonntag dieser Woche enth\u00e4lt, da der a) thematisch einfach besser zu n\u00e4chster Woche passt und b) die L\u00e4nge dieses Beitrags vollends \u00fcberstrapazieren w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Also sage ich bis dahin &#8211; Ahoj!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich wei\u00df, ich wei\u00df, ich bin schon wieder sp\u00e4t dran mit meinem Eintrag. 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