{"id":645,"date":"2022-04-12T20:28:09","date_gmt":"2022-04-12T18:28:09","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/?p=645"},"modified":"2022-04-12T20:28:09","modified_gmt":"2022-04-12T18:28:09","slug":"wo-ist-der-fruehling-hin-woche-29","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/2022\/04\/12\/wo-ist-der-fruehling-hin-woche-29\/","title":{"rendered":"Wo ist der Fr\u00fchling hin? (Woche 29)"},"content":{"rendered":"<p>Ahoj zu einem etwas regnerischen Wochenr\u00fcckblick. Etwas, von dem ich nicht gedacht h\u00e4tte, dass ich es hier mal schreibe, schlie\u00dflich liegt Brno ja in der trockensten Region Tschechiens. Tja, aber auch wir wurden von dem Wintereinbruch, der nicht nur Tschechien, sondern auch Deutschland heimgesucht hat, nicht verschont.<\/p>\n<p>Immerhin der Montag war jedoch noch sonnig, sodass ich noch w\u00e4hrend des Unterrichts am Vormittag flei\u00dfig Pl\u00e4ne schmiedete, wie ich meinen Berg an Arbeit abarbeiten und gleichzeitig das gute Wetter genie\u00dfen kann.<\/p>\n<p>Das Ganze endete damit, dass ich &#8211; \u00dcberraschung &#8211; im Caf\u00e9 Mitte, genauer gesagt, in deren Innenhof landete, wo ich die letzten Sonnenstrahlen des Tages genoss und nebenher Aufs\u00e4tze korrigierte und Unterricht vorbereitete.<\/p>\n<p>Der Dienstag war dann schon nicht mehr ganz so sch\u00f6n, was meine Vorfreude auf den Tag aber keineswegs tr\u00fcbte. Denn es ging auf einen Schulausflug nach Krom\u011b\u0159\u00ed\u017e (gesprochen: Kromjerschiesch), einer Stadt circa eine Stunde nord\u00f6stlich von Brno. Ziel des Ausflugs war ein Vortrag \u00fcber die Hochschule in Osnabr\u00fcck und das Studium dort. Anschlie\u00dfend fand f\u00fcr einen Teil der Sch\u00fcler:innen noch eine Schnitzeljagd durch die Stadt statt, wobei unsere Sch\u00fcler fragten, ob man denn auch das Schnitzel ohne die Jagd haben k\u00f6nne. Da das Wetter wie bereits erw\u00e4hnt nicht gerade berauschend war, habe ich von der Stadt selbst leider gar nicht so viel gesehen, aber das was ich gesehen habe, angefangen bei dem wirklich sch\u00f6nen Gymnasium Krom\u011b\u0159\u00ed\u017e, in dem der Vortrag stattfand, ist definitiv sehenswert.<\/p>\n<div id=\"attachment_646\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220329_130016.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-646\" class=\"size-medium wp-image-646\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220329_130016-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220329_130016-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220329_130016-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220329_130016-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220329_130016-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220329_130016.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-646\" class=\"wp-caption-text\">H\u00fcbsch.<\/p><\/div>\n<p>Zur\u00fcck ging es dann mit einem Zug, der ganz nach meinem Geschmack klein, alt und langsam war, sodass wir ausgiebig Zeit hatten, die Rehe, Fasanen, Rebh\u00fchner, Hasen, K\u00fche, Schafe und Pferde zu bestaunen, die einem eben so begegnen, wenn man durch Tschechien f\u00e4hrt.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in Brno war ich dann aber so fertig, dass ich au\u00dfer Abendessen nicht mehr viel zustande brachte und schlie\u00dflich todm\u00fcde ins Bett fiel.<\/p>\n<p>Diese M\u00fcdigkeit konnte ich auch am Mittwoch nicht richtig absch\u00fctteln, sodass ich mich mit dem Gedanken &#8222;Ich brauche Wochenende, dringend!&#8220; in die Schule schleppte. Dort angekommen r\u00fcttelte mich dann allerdings die Tatsache wach, dass ich meine Abschlussklassen nur noch drei Mal sehe, bevor f\u00fcr sie die Abiturpr\u00fcfungen und danach die Ferien beginnen. Ob die Sch\u00fcler:innen dar\u00fcber so traurig sind wie ich, wei\u00df ich nicht, sie antworteten aber immerhin mit &#8222;Och, das ist ja schade&#8220; oder auch &#8222;Oh neeeein, kein Deutsch mehr&#8220; (Letzteres war definitiv ironisch gemeint) auf meine Ank\u00fcndigung dieser h\u00f6chst tragischen Tatsache.<\/p>\n<p>Eine andere Klasse, die ich noch bis zum Ende des Schuljahres haben werde, munterte mich dann aber wieder geh\u00f6rig auf, indem sie mich mit ihrer selbst gestalteten Sch\u00fclerzeitung v\u00f6llig vom Hocker rissen. Nachdem ich sie letzte Woche erfolgreich davon abbringen konnte, die Zeitung <em>&#8222;Amelies Zeitung&#8220;<\/em> zu nennen, hatten sie sich f\u00fcr den Namen &#8222;<em>Schulk\u00fcche<\/em>&#8220; entschieden, was angesichts des Inhalts auch durchaus mehr Sinn ergibt, als ihr erster Vorschlag.<\/p>\n<p>Den Nachmittag verbrachte ich ebenfalls in der Schule und zwar mit der Vorbereitung auf die Schulverbundrunde (SVB) von Jugend debattiert international, bei der drei Schulen in Brno miteinander debattieren. Das Thema <em>&#8222;Sollen tschechische Sch\u00fcler:innen dazu verpflichtet werden, in den Ferien Praktika in gemeinn\u00fctzigen Organisationen zu machen?&#8220;\u00a0<\/em>bedarf durchaus einer gewissen Vorbereitung. Gemeinsam mit den drei Sch\u00fcler:innen, die bei dem SVB debattieren werden, machte ich mich also ans Brainstorming, wobei wir nebenher auch \u00fcber jede Menge andere Dinge sprachen, bis wir schlie\u00dflich gezwungenerma\u00dfen Schluss machen mussten, da die Schule schloss. Das Ergebnis stimmt mich aber zuversichtlich, was unsere Chancen auf ein Weiterkommen angeht.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_201716.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-654\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_201716-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_201716-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_201716-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_201716-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_201716-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_201716.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<p>Donnerstags war meine M\u00fcdigkeit zwar immer noch nicht vor\u00fcber, was aber angesichts des nahenden Wochenendes nicht mehr ganz so tragisch war. Entsprechend leichter fiel mir auch das Unterrichten und der Vormittag ging schneller vorbei als erwartet. Nachmittags hatte ich dann auch endlich Zeit, mich um den Blogeintrag der vorherigen Woche zu k\u00fcmmern, f\u00fcr den ich bis dato keine Zeit und Energie gefunden hatte.<\/p>\n<p>Gegen Abend schmiss ich dann noch eine Waschmaschine an, die aus folgendem Grund einen Platz in diesem Eintrag verdient hat:<\/p>\n<div id=\"attachment_647\" style=\"width: 240px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220331_230506.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-647\" class=\" wp-image-647\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220331_230506-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"230\" height=\"307\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220331_230506-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220331_230506-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220331_230506-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220331_230506.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 230px) 100vw, 230px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-647\" class=\"wp-caption-text\">Feng Shui a la Hugo<\/p><\/div>\n<p>Wer sich jetzt wundert, wieso meine Waschmaschine quer im Bad steht, den kann ich beruhigen: ich habe keine neue Variante des Feng Shui ausprobiert, sondern in meiner Wohnung spukt es. Naja, zumindest ist das eine spannendere Erkl\u00e4rung als ein au\u00dfer Kontrolle geratener Schleudergang. Und angesichts der Tatsache, dass meine Badezimmert\u00fcr sich regelm\u00e4\u00dfig von selbst bewegt und kurz nach meiner Entdeckung der wandernden Waschmaschine auch noch das Licht im Flur ausfiel, doch wirklich naheliegend. Ich stelle euch also bei dieser Gelegenheit Hugo den Hausgeist vor, den ich bisher noch nicht zu einem gemeinsamen Selfie \u00fcberreden konnte, der allerdings schon seit Beginn meines Freiwilligendienstes mein treuer Mitbewohner ist, sodass Lucie und ich schlie\u00dflich beschlossen, ihm einen Namen zu geben.<\/p>\n<p>Ruckzuck war nach dieser Aufregung am Abend also auch der Donnerstag vorbei und das lang ersehnte Wochenende r\u00fcckte ein weiteres St\u00fcck n\u00e4her.<\/p>\n<p>Befl\u00fcgelt von diesem Gedanken (und einer Tasse Kaffee) stand ich am Freitagmorgen regelrecht energiegeladen auf. Da ich am Freitag seit einer halben Ewigkeit nicht mehr in der Schule war (Corona, JDI, Ferien, JDI, JDI), sah ich einige Klassen zum ersten Mal seit Langem wieder, wor\u00fcber sich die meisten Sch\u00fcler:innen aber scheinbar freuten, was mir direkt einen weiteren Energieschub gab.<\/p>\n<p>Nachmittags hatte ich dann endlich ein bisschen Freizeit, sodass ich mich mit Honza, meinem Tandempartner treffen konnte. Und was gibt es Besseres, als sich an einem verregneten Freitagnachmittag in meinem Lieblingsteehaus zu treffen, Tschechisch zu sprechen und eine Art Scrabble zu spielen, das meinen Wortschatz definitiv um ein paar Begriffe erweitert hat.<br \/>\nLeider war die Freizeit nicht von langer Dauer, da am Abend noch ein JDI-Seminar als Vorbereitung auf den SVB anstand. Dort hatten die Debattierenden der verschiedenen Schulen die Gelegenheit, Fragen zu stellen, sich schonmal (online) kennenzulernen und eine Probedebatte zu machen. Was sich vielleicht auf den ersten Blick nicht nach einer optimalen Freitagabendbesch\u00e4ftigung anh\u00f6rt, hat tats\u00e4chlich Spa\u00df gemacht und meine Vorfreude auf die Debatte am Dienstag noch gesteigert.<\/p>\n<p>Eine deutlich bessere Freitagabendbesch\u00e4ftigung ist aber definitiv der Besuch eines Konzerts. Dass es sich bei dem Konzert um ein Rockkonzert in einer waschechten Rockerbar handelte, wurde mir allerdings erst bewusst, als ich Honza vor dem Eingang eben dieser Bar stehen sah. Ein wenig skeptisch, da Rock nicht gerade meine Musikrichtung und Rockerbars nicht unbedingt Teil meiner Komfortzone sind, beschloss ich, dem Ganzen zumindest eine Chance zu geben. Und siehe da, Rock ist gar nicht so schlimm wie ich dachte, zumindest wenn es live ist und nicht nur aus Rumgegr\u00f6le besteht und Rockerbars m\u00fcssen nicht zwangsl\u00e4ufig siffig, schmutzig und voller betrunkener Typen sein. Nachdem all diese Vorurteile also erst einmal abgebaut waren, genoss ich den Abend sehr, auch wenn mir die Ohren beinahe abfielen und ich hinterher so nach Rauch stank, dass ich mich, hundem\u00fcde wie ich war, tats\u00e4chlich noch unter die Dusche stellte, bevor ich schlafen konnte.<\/p>\n<p>Am n\u00e4chsten Morgen stellte ich mich einem Blick in den K\u00fchlschrank fest, dass ich vor lauter Stress und M\u00fcdigkeit in der letzten Woche, tats\u00e4chlich au\u00dfer Haferflocken und Milch quasi nichts mehr zu essen hatte. Nicht besonders \u00fcberzeugt von dieser Auswahl, beschloss ich, dass Fr\u00fchst\u00fcck erstmal Fr\u00fchst\u00fcck sein zu lassen und brachte stattdessen die Wohnung ein wenig auf Vordermann.<\/p>\n<p>Als das erledigt war, wurde es auch schon Zeit, mich auf den Weg zum Bahnhof zu machen. Nicht, um selbst zu verreisen, sondern um\u00a0 Maria, Theres und Richard, Freiwillige aus Bratislava abzuholen. Gl\u00fccklicherweise stellten wir gerade noch rechtzeitig fest, dass ihr Zug nicht am Hauptbahnhof ankam, sondern an einem Bahnhof, den ich bisher nur vom H\u00f6rensagen kannte und der mir immer als alter G\u00fcterbahnhof beschrieben wurde. Zum Gl\u00fcck ist dieser Bahnhof aber auch nicht viel weiter von meiner Wohnung entfernt, als der Hauptbahnhof und ich lernte mal wieder einen neuen Teil von Brno kennen. Zugegeben, ich freue mich schon, wenn die Z\u00fcge wieder regul\u00e4r am Hauptbahnhof ankommen, da dieser Bahnhof nicht gerade den besten ersten Eindruck von Brno erzeugt.<\/p>\n<p>Bei einem Stadtbummel wurde dieser erste Eindruck dann wieder ein wenig gerade ger\u00fcckt, auch wenn das Wetter sich definitiv nicht von seiner besten Seite zeigte (Schnee im April?!) und wir schlie\u00dflich in einem Caf\u00e9 Zuflucht suchten, wo wir uns mit Tee und hei\u00dfer Schokolade aufw\u00e4rmten.<\/p>\n<p>Wer jetzt denkt, Brno bei schlechtem Wetter, sei ein Reinfall, den kann ich beruhigen, denn neben seiner offensichtlichen Sch\u00f6nheit (ich \u00fcbertreibe nicht), hat Brno auch einiges an Kultur zu bieten. Wir entschieden uns schlie\u00dflich f\u00fcr das, meiner Meinung nach beste Museum, das Brno zu bieten hat: das Museum der Roma-Kultur, das nicht nur super interessant ist (ich habe auch bei meinem zweiten Besuch noch Neues gelernt), sondern auch bis ins letzte Detail liebevoll gestaltet wurde und viel mehr Aufmerksamkeit verdient, als es bekommt. Begr\u00fc\u00dft wurden wir von einem Mann, der uns zum Beginn der Ausstellung f\u00fchrte und sich wahnsinnig bem\u00fchte, uns eine kurze Einf\u00fchrung auf Tschechisch zu geben, die wir auch verstehen konnten. So viel M\u00fche hat sich selten jemand gegeben, wenn es darum ging, sich mit mir\/uns auf Tschechisch zu verst\u00e4ndigen und ich war ganz gl\u00fccklich dar\u00fcber, tats\u00e4chlich den Gro\u00dfteil auf Deutsch \u00fcbersetzen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<div id=\"attachment_648\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154315.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-648\" class=\"size-medium wp-image-648\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154315-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154315-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154315-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154315-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154315.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-648\" class=\"wp-caption-text\">traditionelle Kleidung<\/p><\/div>\n<p><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/image00011.jpeg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-660\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/image00011-300x400.jpeg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/image00011-300x400.jpeg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/image00011-255x340.jpeg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/image00011-450x600.jpeg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/image00011.jpeg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/p>\n<div id=\"attachment_649\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154541.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-649\" class=\"size-medium wp-image-649\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154541-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154541-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154541-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154541-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154541-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_154541.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-649\" class=\"wp-caption-text\">die Reise der Roma<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_650\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_171428.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-650\" class=\"size-medium wp-image-650\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_171428-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_171428-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_171428-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_171428-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220402_171428.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-650\" class=\"wp-caption-text\">eine sehr sehenswerte Bilderausstellung<\/p><\/div>\n<p>So viel Kultur und Bewegung macht hungrig und da sich mein K\u00fchlschrank nicht auf magische Weise selbst aufgef\u00fcllt hatte (soweit hat es der liebe Hugo dann doch noch nicht getrieben), machten wir uns auf den Weg zum Supermarkt. Da niemand besonders gro\u00dfe Lust auf kochen hatte, entschieden wir uns f\u00fcr Tortellini mit Tomatensauce und machten uns schlie\u00dflich gest\u00e4rkt und bester Laune auf den Weg in die Stadt. Nachdem die Stimmung in der ersten Bar allerdings gem\u00fctlich, aber nicht gerade berauschend war, beschlossen wir, die nahegelegene und vielgelobte Karaokebar auszuprobieren. Das Ganze stellte sich leider als ein Flop heraus, da die Musik derma\u00dfen leise gespielt wurde, das keiner sang und die Stimmung zwar gut, aber auch nicht ausgelassen war. Ein wenig entt\u00e4uscht machten wir uns daher viel fr\u00fcher als geplant auf den Heimweg.<\/p>\n<p>Zu Hause angekommen, steigerte ein gem\u00fctliches Vesper unsere Laune aber wieder, sodass der Abend keine totale Entt\u00e4uschung war.<\/p>\n<p>F\u00fcr den Sonntag hatten wir uns nach einem Blick auf die Wetter-App die Burg \u0160pilberk, die Villa Tugendhat und den j\u00fcdischen Friedhof aufgehoben, was sich als goldrichtig erwies. Da immerhin ein wenig die Sonne schien, konnten wir den Blick auf die Stadt auch genie\u00dfen, bevor wir dem Garten der Villa einen Besuch abstatteten, wo ich mein letzte Woche erworbenes Wissen \u00fcber die Villa Tugendhat anbringen konnte.<\/p>\n<div id=\"attachment_651\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_125258.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-651\" class=\"size-medium wp-image-651\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_125258-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_125258-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_125258-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_125258-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_125258.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-651\" class=\"wp-caption-text\">Immerhin ein bisschen blauer Himmel.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_653\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_134441.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-653\" class=\"size-medium wp-image-653\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_134441-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_134441-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_134441-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_134441-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_134441-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/04\/20220403_134441.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-653\" class=\"wp-caption-text\">Die Tickets f\u00fcr den Garten kann man spontan kaufen und ein Blick ins Innere der Villa kann man von dort aus auch erhaschen.<\/p><\/div>\n<p>Und auch der j\u00fcdische Friedhof ist definitiv einen Besuch wert, da er im Gegensatz zu dem Friedhof in Prag kaum besucht wird und somit eine, wie ich finde, viel realistischere Atmosph\u00e4re ausstrahlt.<\/p>\n<p>Wieder in meiner Wohnung angekommen, neigte sich das Wochenende auch schon seinem Ende zu, Maria, Theres und Richard packten ihre Sachen, ich begleitete sie zum Busbahnhof, wo wir uns verabschiedeten (nat\u00fcrlich nicht, ohne uns fest vorzunehmen, die Pl\u00e4ne, die wir f\u00fcr kommende Sommerwochenenden in Brno und Bratislava geschmiedet hatten, auch umzusetzen) und holte schlie\u00dflich endlich den dringend n\u00f6tigen Einkauf nach.<\/p>\n<p>Zur\u00fcck in meiner Wohnung, stand dann nur noch ein letzter Programmpunkt und perfekter Wochenabschluss an &#8211; das Aufnehmen einer neuen Podcastfolge mit Franzi und Luca zum Thema &#8222;Freundschaften im Freiwilligendienst und Sprachbarrieren&#8220;. H\u00f6rt gerne mal rein! \ud83d\ude42\u00a0 <a href=\"https:\/\/open.spotify.com\/episode\/4qYwgWW0f0vEoSj5qHVCKw?si=LSX3UEjZQ0iUsugevOtrOA\">https:\/\/open.spotify.com\/episode\/4qYwgWW0f0vEoSj5qHVCKw?si=LSX3UEjZQ0iUsugevOtrOA<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Die kommende Woche wird hoffentlich weniger erm\u00fcdend und ein bisschen sonniger als die letzte und bis dahin sage ich: <em>Ahoj a m\u011bjte se.<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ahoj zu einem etwas regnerischen Wochenr\u00fcckblick. 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