{"id":608,"date":"2022-03-21T16:57:08","date_gmt":"2022-03-21T15:57:08","guid":{"rendered":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/?p=608"},"modified":"2022-03-21T16:57:08","modified_gmt":"2022-03-21T15:57:08","slug":"zwischen-schulfeiern-unterricht-und-jugend-debattiert-woche-27","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/2022\/03\/21\/zwischen-schulfeiern-unterricht-und-jugend-debattiert-woche-27\/","title":{"rendered":"Zwischen Schulfeiern, Unterricht und Jugend debattiert (Woche 27)"},"content":{"rendered":"<p>Ahoj zu einem Eintrag, den ich ziemlich m\u00fcde und mit Ringen unter den Augen und zwei Tassen Kaffee intus verfasse. Warum? Dazu komme ich noch, aber beginnen wir doch von vorne.<\/p>\n<p>Zugegeben, der Montag ist in meinem Ged\u00e4chtnis ein wenig nach hinten gerutscht. Zum Gl\u00fcck schreibe ich diesen Blog, also wird jetzt flei\u00dfig in meinen Gehirnwindungen (und in meinem Terminkalender) gekramt. Ach ja, richtig. Der Montag verlief zum ersten Mal seit langem wieder relativ normal. Ich ging in den Unterricht, wurde nach meinem Lieblingsm\u00e4rchen gefragt (\u00e4hhhmm, vielleicht die Bremer Stadtmusikanten?),erkannte eine Klasse, die in meiner Abwesenheit scheinbar einen Sinneswandel hingelegt hatte, kaum wieder (die Verwandlung war positiv) und verbrachte den Nachmittag nicht, wie ich es mir vorgenommen hatte, mit Unterrichtsvorbereitung, sondern mit dem Harry Potter H\u00f6rbuch (die Geschichte zieht einen nun mal auch beim vierten Mal lesen\/h\u00f6ren in ihren Bann). Gegen Abend machte ich mich dann auf den Weg zum Sprachkurs. So langsam entknotet sich das Grammatikkn\u00e4uel in meinem Kopf, auch wenn jede Stunde die Gefahr besteht, dass ein neuer Fall den ganzen Fortschritt wieder zunichte macht.<\/p>\n<p>Der Dienstag begann ebenfalls recht normal, wir sprachen im Unterricht \u00fcber Klamotten und Rollenbilder und den Nachmittag verbrachte ich notgedrungen mit Unterrichtsvorbereitung.<\/p>\n<p>Der Abend jedoch war alles andere als gew\u00f6hnlich. Wer diesen Blog von Anfang an verfolgt, erinnert sich vielleicht daran, dass ich im November zum <em>Stu\u017ekov\u00e1k\u00a0<\/em>einer Abschlussklasse eingeladen wurde. Ein <em>stu\u017ekov\u00e1k\u00a0<\/em>ist eine Art &#8222;Vor-Abiturfeier&#8220;, bei der sich die Klasse mit ihren Lehrkr\u00e4ften trifft, es gibt ein Programm, in diesem Fall mehrere Quizze, ein paar Bilder, etwas zu essen und gegen Ende verschwinden die Lehrkr\u00e4fte meistens und die Klasse feiert noch ein bisschen zusammen. So ungef\u00e4hr lief es auch an diesem Abend ab, mit der kleinen Besonderheit, dass der Dresscode &#8222;Film&#8220; war. Da meine Garderobe hier nicht gerade eine gro\u00dfe Auswahl an Kost\u00fcmen hergibt, musste etwas simples aber effektives her. Auf die Idee brachten mich schlie\u00dflich ein paar Sch\u00fclerinnen, die mich nach meinem Outfit fragten und auf meine Antwort &#8222;wei\u00df ich noch nicht&#8220; meinten, mit dieser Hose und der Bluse die ich zu diesem Zeitpunkt trug, w\u00fcrde nur noch die Wassermelone fehlen und dann w\u00fcrde ich aussehen, wie Baby aus Dirty Dancing. Also kaufte ich am Dienstag noch schnell eine Wassermelone, bevor ich mich auf den Weg zum <em>stu\u017ekov\u00e1k\u00a0<\/em>machte. Der Abend verlief heiter und ausgelassen und ich lernte nicht nur die Sch\u00fcler:innen besser kennen, sondern auch die Lehrkr\u00e4fte, von denen ich bisher nur die Deutschlehrer:innen kannte. Gegen Mitternacht, die meisten Lehrkr\u00e4fte hatten sich bereits verabschiedet, wollte auch ich mich auf den Heimweg machen, als pl\u00f6tzlich die Sch\u00fcler einer anderen Klasse, die ich unterrichte, auftauchten. Mit diesen hatte ich bisher kaum gesprochen, da sie nur wenig Deutsch k\u00f6nnen. Umso spannender war es, sie jetzt endlich ein wenig kennenzulernen.<\/p>\n<div id=\"attachment_616\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/IMG_20220315_185840.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-616\" class=\"size-medium wp-image-616\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/IMG_20220315_185840-300x400.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"400\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/IMG_20220315_185840-300x400.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/IMG_20220315_185840-255x340.jpg 255w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/IMG_20220315_185840-450x600.jpg 450w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/IMG_20220315_185840.jpg 768w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-616\" class=\"wp-caption-text\">Die Location war klasse.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_615\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030555.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-615\" class=\"size-medium wp-image-615\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030555-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030555-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030555-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030555-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030555-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030555.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-615\" class=\"wp-caption-text\">Das Programm auch.<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_614\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030511.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-614\" class=\"size-medium wp-image-614\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030511-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030511-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030511-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030511-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030511-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030511.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-614\" class=\"wp-caption-text\">Die Klasse ist es sowieso<\/p><\/div>\n<div id=\"attachment_613\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030506.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-613\" class=\"size-medium wp-image-613\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030506-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030506-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030506-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030506-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030506-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/S5030506.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-613\" class=\"wp-caption-text\">Und die Idee, den Lehrkr\u00e4ften kleine Oskars zu schenken, ist einfach nur s\u00fc\u00df.<\/p><\/div>\n<p>Es ging auf zwei Uhr zu, als ich mich schlie\u00dflich loseiste und bei str\u00f6mendem Regen nach Hause hastete.<\/p>\n<p>Zuf\u00e4lligerweise begann der Mittwoch mit eben dieser Klasse, die am Vorabend ihren <em>stu\u017ekov\u00e1k\u00a0<\/em>feierte und da ich selbst mit f\u00fcnf Stunden Schlaf kaum aus dem Bett kam, erwartete ich nicht, dass besonders viele auftauchen w\u00fcrden. Diese Erwartung best\u00e4tigte sich und als wir schlie\u00dflich zu sechst waren, von denen ich mit Abstand am meisten Schlaf hatte, verbrachten wir die Stunde mit Gespr\u00e4chen \u00fcber die vergangene Feier, die, da waren sich alle einig, ein voller Erfolg war.<\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten Stunde hatte ich dann die Jungs, die ebenfalls gestern beim <em>stu\u017ekov\u00e1k\u00a0<\/em>auftauchten. \u00dcberraschenderweise waren sie alle da. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Atmosph\u00e4re im Unterricht sich nach der Unterhaltung am Vorabend deutlich zum Positiven ver\u00e4ndert hat. Es ist eben doch wichtig, die Sch\u00fcler:innen ein wenig zu kennen.<br \/>\nAm Nachmittag bereitete ich den restlichen Unterricht vor, ziemlich froh, die Themen &#8222;Arbeiten&#8220; und &#8222;Reisen&#8220; nun endlich abschlie\u00dfen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Am Donnerstagmorgen, als ich das B\u00fcro in der Schule betrat, blickte mir dann pl\u00f6tzlich mein Gesicht von der T\u00fcr entgegen, wie ich \u00fcberrascht feststellte. Dann fiel mir ein, dass die Namenschilder ja erneuert werden sollten und so kommt es, das nun neben Mgr. sowieso und PhDr xy. auch mein Name steht. Allerdings nat\u00fcrlich ohne etwaige Titel. Und das Bild sorgt hoffentlich daf\u00fcr, dass Sch\u00fcler:innen, die mich nicht kennen, jetzt nicht mehr fluchtartig das B\u00fcro verlassen, sobald sie feststellen, dass nur ich dort bin.<\/p>\n<div id=\"attachment_611\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220316_083929_LI.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-611\" class=\"size-medium wp-image-611\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220316_083929_LI-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220316_083929_LI-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220316_083929_LI-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220316_083929_LI-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220316_083929_LI-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220316_083929_LI.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-611\" class=\"wp-caption-text\">H\u00f6chst professioneller Datenschutz.<\/p><\/div>\n<p>Den Nachmittag verbrachte ich dann endlich nicht mehr mit Unterrichtsvorbereitung, sondern ich war mit weiteren Freiwilligen in einem Teehaus im Zentrum verabredet, die \u00fcber eine andere Organisation einen Freiwilligendienst in Brno machen, mit denen ich mich aber bisher noch nie getroffen hatte. Potenzielle weitere kulturweit-Freiwillige hatten die Stellenangebote in Brno f\u00fcr den M\u00e4rz leider abgelehnt und daher freute ich mich umso mehr, mich einmal mit anderen Freiwilligen austauschen zu k\u00f6nnen, die in der gleichen Stadt sind wie ich.<\/p>\n<p>Im Anschluss ging es f\u00fcr mich direkt weiter, denn ich traf mich erneut zum &#8222;Tandem&#8220; &#8211; also zum Deutsch und Tschechisch sprechen. Diesmal waren wir allerdings nicht wirklich zu zweit, sondern wir waren mit der Studiengruppe meines Tandempartners verabredet, die allesamt Tschechisch oder Slowakisch sprechen. Nachdem ich zun\u00e4chst nur zuh\u00f6rte und ehrlich gesagt nicht so viel verstand, unterhielt ich mich schlie\u00dflich mit zwei Studentinnen, die wirklich eine Engelsgeduld hatten und noch dazu eine f\u00fcr mich wunderbare Aussprache und siehe da: nach einer Stunde fiel es mir zusehends leichter, zu sprechen und auch wenn mir definitiv noch immer viele Vokabeln fehlten, sprach ich zumeist, ohne mir vorher Gedanken dar\u00fcber zu machen, ob ich jetzt auch wirklich alle W\u00f6rter kenne, die ich brauche. Beschwingt von diesem Erfolgserlebnis machte ich mich schlie\u00dflich auf den Heimweg, denn es drohte schon wieder ziemlich sp\u00e4t zu werden, was meinen sowieso schon vorhandenen Schlafmangel nicht gerade besser machte.<\/p>\n<p>Am Freitagmorgen qu\u00e4lte ich mich entsprechend m\u00fcde aus dem Bett und trank tats\u00e4chlich das erste Mal seit langem wieder einen Kaffee statt meines sonst \u00fcblichen Tees, denn heute galt es, topfit zu sein. Warum? Es stand die Schulrunde des Wettbewerbs &#8222;Jugend debattiert MOSE&#8220; an und ich war in der Jury. In den folgenden Stunden h\u00f6rte ich mir also vier Debatten zum Thema &#8222;Soll der Unterricht am Gymn\u00e1zium K\u0159enov\u00e1 statt in 45-Minuten in 90-Minuten Einheiten stattfinden?&#8220; an. Das Thema w\u00e4hlten wir deshalb, weil es an der Schule gerade ernsthaft diskutiert wird und somit deutlich interessanter ist als Standardthemen wie vegetarische Angebote in der Schulkantine oder keine Noten im Sportunterricht. Entsprechend spannend waren die Debatten und vor allem auf einem solch hohen Niveau, wie wir es gar nicht erwartet hatten. Umso schwieriger war es, drei &#8222;Gewinner:innen&#8220; und eine:n Ersatzkandidat:in zu benennen. Doch schlie\u00dflich war es geschafft und unsere drei Besten werden in der Schulverbundsrunde in ein paar Wochen mit den Besten zweier anderer Schulen in Brno zum Thema &#8222;Sollen Sch\u00fcler:innen in Tschechien in den Ferien ein verpflichtendes Praktikum in einer gemeinn\u00fctzigen Organisation machen?&#8220; debattieren.<\/p>\n<p>Den Rest des Freitags verbrachte ich zun\u00e4chst mit einem Lehrer und einer Alumna des Projekts in einem Caf\u00e9, bevor ich mich auf den Weg zur Bibliothek machte, um meine entliehenen B\u00fccher wieder abzugeben, bevor ich schlie\u00dflich v\u00f6llig erledigt ins Bett fiel und nur aufstand, um endlich ein neues Rezept auszuprobieren: Pfannenpizza. Da ich ja, wie ich in diesem Blog schon oft genug erw\u00e4hnt habe, keinen Backofen habe, muss ich, was Pizza und \u00c4hnliches angeht, etwas kreativ werden. Zun\u00e4chst recht skeptisch, war ich doch sehr zufrieden mit dem Ergebnis, auch wenn es nat\u00fcrlich nicht an eine &#8222;echte&#8220; Pizza herankommt.<\/p>\n<div id=\"attachment_610\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220318_193902.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-610\" class=\"wp-image-610 size-medium\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220318_193902-e1647876807870-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220318_193902-e1647876807870-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220318_193902-e1647876807870-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220318_193902-e1647876807870-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220318_193902-e1647876807870-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220318_193902-e1647876807870.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-610\" class=\"wp-caption-text\">Der Boden war leicht angebrannt, aber abgesehen davon war es spitze.<\/p><\/div>\n<p>Am Samstag holte ich zun\u00e4chst den dringend ben\u00f6tigten Schlaf nach und schlief gleichzeitig auch schon etwa vor, da mir bereits klar war, dass ich auch in dieser Nacht nicht besonders viel Schlaf bekommen w\u00fcrde. So und nun kommen wir zu dem Grund, warum ich diesen Beitrag mithilfe von Koffein schreiben muss: dem Schulball.<\/p>\n<p>Nachdem ich an der Schulparty aufgrund von Corona ja nicht teilnehmen konnte, freute ich mich umso mehr auf den Ball, bei dem sich am Samstagabend, aktuelle und ehemalige Sch\u00fcler:innen und Lehrkr\u00e4fte trafen und gemeinsam tanzten und feierten. Dort angekommen, war ich gottfroh, immerhin ein etwas formelleres Kleid zu besitzen und dieses auch angezogen zu haben, denn der &#8222;semi-formal&#8220; Dresscode wurde wohl eher mit Betonung auf formal ausgelegt. Gemeinsam mit ein paar Sch\u00fcler:innen ging es zun\u00e4chst zur Bar, wo ich das erste Mal in den Genuss von Becherovka kam (es schmeckt besser als manch anderer Alkohol), bevor wir uns auf die Suche nach weiteren bekannten Gesichtern machten und schlie\u00dflich, als es Zeit f\u00fcr den &#8222;Abituriententanz&#8220; wurde, auf den Weg zur Tanzfl\u00e4che machten. Dort hatten sich bereits die Sch\u00fcler:innen der anderen Abschlussklassen versammelt und ich war, in Anbetracht der Tatsache, dass meine Tanzstunden schon ein Weilchen zur\u00fcckliegen, recht froh, nicht mittanzen zu m\u00fcssen. Ganz vor dem Tanzen dr\u00fccken konnte ich mich dann aber doch nicht und war froh, zumindest die einfachen Schritte des ChaChaCha und langsamen Walzers noch zu beherrschen. Der Rest des Abends verging mit Tombola, der Preisverleihung des besten Lehrers des Jahres (meiner Ansprechperson!) und weiteren T\u00e4nzen wie im Flug und schlie\u00dflich wurde die Band, die bisher Tanzlieder gespielt hatte, durch einen DJ ersetzt, die hohen Schuhe wurden von den meisten ausgezogen und das sanfte Licht wich Diskobeleuchtung.<\/p>\n<p>Erst gegen drei Uhr, als der Ball endete und meine F\u00fc\u00dfe v\u00f6llig platt vom vielen Laufen und Tanzen waren, ging es nach Hause (zum Gl\u00fcck nahm mich die Mutter eines Sch\u00fclers im Auto mit).<\/p>\n<p><em>Bilder von diesem Abend werde ich, sobald ich sie habe, einf\u00fcgen:)<\/em><\/p>\n<p>Am Sonntag wachte ich erst gegen Mittag auf, und auch danach war ich zu nicht viel mehr im Stande, als ein paar Aufs\u00e4tze zu korrigieren (von Sch\u00fcler:innen, mit denen ich am Abend zuvor noch gefeiert hatte) und an meinem H\u00e4kelprojekt weiterzuarbeiten.<\/p>\n<p>Ein Blick auf die Termine n\u00e4chste Woche, l\u00e4sst mich zumindest hoffen, dass ich ein bisschen mehr Schlaf bekommen werde, auch wenn es keineswegs langweilig werden wird!<\/p>\n<div id=\"attachment_612\" style=\"width: 310px\" class=\"wp-caption alignnone\"><a href=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220320_182252.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" aria-describedby=\"caption-attachment-612\" class=\"size-medium wp-image-612\" src=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220320_182252-300x225.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"225\" srcset=\"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220320_182252-300x225.jpg 300w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220320_182252-768x576.jpg 768w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220320_182252-400x300.jpg 400w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220320_182252-800x600.jpg 800w, https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/files\/2022\/03\/20220320_182252.jpg 1024w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><p id=\"caption-attachment-612\" class=\"wp-caption-text\">Ein sehr sch\u00f6ner Sonnenuntergang zum Abschluss einer sehr sch\u00f6nen Woche!<\/p><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ahoj zu einem Eintrag, den ich ziemlich m\u00fcde und mit Ringen unter den Augen und&hellip;<\/p>\n","protected":false},"author":2978,"featured_media":614,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[21],"tags":[],"class_list":["post-608","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-allgemein"],"amp_enabled":true,"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/608"}],"collection":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2978"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=608"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/608\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":619,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/608\/revisions\/619"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/media\/614"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=608"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=608"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/kulturweit.blog\/blogvbrne\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=608"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}